Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 15.01.1990 - 2 S 2767/89   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Abgabenrecht - Anlagen zur Schlammbehandlung als selbständige Teileinrichtungen einer öffentlichen Einrichtung zur Abwasserbeseitigung

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 3 Abs 1 GG, § 10 Abs 3 KAG BW, § 18a WHG
    Abgabenrecht - Anlagen zur Schlammbehandlung als selbständige Teileinrichtungen einer öffentlichen Einrichtung zur Abwasserbeseitigung

Kurzfassungen/Presse

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst (Leitsatz)

    Schlammbehandlung; Teilbeitragssatz; Teileinrichtung; Einmaligkeitsgrundsatz; Beitragsmaßstab; Auslegung von Beitragsbescheiden; Nachveranlagung

Verfahrensgang

  • VG Freiburg, 26.09.1989 - 5 K 137/89
  • VGH Baden-Württemberg, 15.01.1990 - 2 S 2767/89



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Wird zitiert von ... (3)  

  • VGH Baden-Württemberg, 15.11.1990 - 2 S 3022/89  

    Zu den Grundsätzen bei der Erhebung von Entwässerungsbeiträgen; hier:

    Der Gleichheitssatz kann es daher gebieten, die Eigentümer solcher Grundstücke, die in besonders abwasserintensiver Weise genutzt werden, mit höheren Entwässerungsbeiträgen zu belasten, wenn die ihretwegen erforderlich gewordene größere Dimensionierung und bessere Ausstattung der Kläranlage auch tatsächlich beitragsfähige Mehrkosten verursacht hat (vgl. auch Beschlüsse des Senats vom 13.11.1987 -- 2 S 1926/87 -- und vom 15.1.1990 -- 2 S 2767/89 --).

    Als solche ist sie grundsätzlich beitragsfähig (so VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 15.1.1990 -- 2 S 2767/89 --).

    Die Erklärung vom August 1973, wonach "von der Erhebung eines Entwässerungsbeitrags für das Grundstück Lgb.Nr. 482/1 abgesehen" wird, ist gemäß der im öffentlichen Recht entsprechend anzuwendenden Auslegungsregel des § 133 BGB (BVerwG, Urteil vom 12.1.1973, DÖV 1973, 533; Urteil des Senats vom 25.6.1984 -- 2 S 945/83 --) anhand der den Beteiligten bekannten Umstände unter Berücksichtigung der satzungsrechtlichen Bestimmungen vorzunehmen (vgl. zu letzterem Beschluß des Senats vom 15.1.1990 -- 2 S 2767/89 --).

  • OVG Thüringen, 30.08.2011 - 4 KO 466/08  

    Beiträge; zur Entstehung der sachlichen Teilbeitragspflicht für eine Kläranlage

    Aus dem Normzweck und der Systematik des Beitragsrechts ergeben sich keine durchgreifenden Auslegungsgesichtspunkte, die dazu zwingen würden, die Beitragserhebung nur für die ausschließlich einer Teilaufgabe der Abwasserbeseitigung dienenden Bereiche wie beispielsweise die Schmutz- und Regenwasserentwässerung zuzulassen (vgl. Senatsurteil vom 29. September 2008 - 4 KO 1313/05 - DVBl. 2009, S. 534 zur Teilaufgabenübertragung auf einen Zweckverband; wie hier jeweils für die dortige landesrechtliche Regelung: Verwaltungsgerichtshof Baden- Württemberg, Urteil vom 16. März 1984 - 2 S 279/83 - n. v. und Beschluss vom 15. Januar 1990 - 2 S 2767/89 - juris; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 5. Mai 1989 - 5 TH 2098/85 - NVwZ 1990, 396; Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 13. November 2001 - 4 K 16/00 - KStZ 2002, S. 132; für das Thüringer Landesrecht vgl. auch Blomenkamp in: Driehaus, Kommunalabgabenrecht, Stand März 2011, Rn. 1513b; anders: Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 18. Januar 1983 - 2 A 1462/83 - S. 9/10 des amtlichen Umdrucks und vom 21. Februar 1991 - 2 A 2455/89 - NVwZ-RR 1992, S. 654).
  • VGH Baden-Württemberg, 18.08.1994 - 2 S 2581/92  

    Globalberechnung für einen Klärbeitragssatz

    Daß selbst eine Schlammbehandlung Teil der Kläranlage sein kann, ist in der Rechtsprechung des Senats anerkannt (vgl. das schon vom Verwaltungsgericht zitierte Urteil vom 15.11.1990 - 2 S 3022/89 - sowie den Beschluß vom 15.1.1990 - 2 S 2767/89 -).
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