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   VGH Bayern, 26.06.2002 - 22 N 01.2625   

Kurzfassungen/Presse

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    Normenkontrolle hinsichtlich einer Wasserschutzgebietsverordnung

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (8)  

  • VGH Bayern, 16.09.2003 - 22 N 02.2535  

    BayVGH bestätigt Rechtmäßigkeit der Wasserschutzgebietsverordnung "Mühlthaler

    Hinsichtlich des Tatbestands wird zunächst auf das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vom 26. Juni 2002 - Az. 22 N 01.2625 Bezug genommen.

    Der Verwaltungsgerichtshof verweist zur Begründung auf sein Urteil vom 26. Juni 2002 - Az. 22 N 01.2625 und auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. April 2003 - Az. 7 BN 4.02.

    Der Verwaltungsgerichtshof hält an seiner Beurteilung fest, dass die allgemeine Verwendbarkeit der M********* H********** für die Trinkwasserversorgung der Beigeladenen zu 1 derzeit und für die absehbare Zukunft trotz der vorhandenen Verkehrswege (BAB A 8, Staatsstraße 2073, Bahnlinie H**********-S*********) gegeben ist und dass keine gleichermaßen geeignete, für die jeweils Betroffenen weniger belastende und für die Beigeladenen zumutbare Alternativlösung erkennbar ist (vgl. Urteil des VGH vom 26.6.2002 - Az. 22 N 01.2625 -, S. 16/17 des Urteilsabdrucks).

    In der Zwischenzeit müsste die gegenwärtige Trinkwasserversorgung weitergeführt werden und wäre zu deren Schutz das strittige Wasserschutzgebiet gleichwohl erforderlich (vgl. VGH vom 26.6.2002 - Az. 22 N 01.2625 -, S. 19 des Urteilsabdrucks).

    Die Qualität der Deckenschotter wird zudem dadurch bestätigt, dass hier auch die jüngsten der festgestellten Grundwasserkomponenten ein Alter von immerhin acht bis zehn Wochen aufweisen, wie der Vertreter des LfW in der mündlichen Verhandlung vom 11. September 2003 im Anschluss an sein Schreiben vom 8. November 2001 im Verfahren 22 N 01.2625 bestätigt hat (a.a.O., S. 2).

    Auf die Festsetzung einer engeren Schutzzone kann in diesem Bereich allerdings nicht verzichtet werden, wie der Verwaltungsgerichtshof bereits in seinem Urteil vom 26. Juni 2002 - Az. 22 N 01.2625 ausgeführt hat (S. 19 f. des Urteilsabdrucks).

    Zum einen sind Einschränkungen der Grundstücksnutzung, die mit der Festsetzung eines Wasserschutzgebiets verbunden sind, aufgrund der Sozialbindung im Sinn von Art. 14 Abs. 2 GG, der Situationsgebundenheit des Grundstückseigentums und des gebotenen Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen gerade nicht generell ausgleichspflichtig (vgl. dazu das Urteil des VGH vom 26.6.2002 - Az. 22 N 01.2625, S. 23 des Urteilsabdrucks).

    Der Verwaltungsgerichtshof hat in seinem Urteil vom 26. Juni 2002 - Az. 22 N 01.2625 (S. 25 des Urteilsabdrucks) angedeutet, dass diese Rechtslage gleichwohl verfassungsrechtlich unbefriedigend sein könnte (so wohl auch Papier, Die Weiterentwicklung der Rechtsprechung zur Eigentumsgarantie, DVBl 2000, 1398/1406).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.11.2009 - 3 S 140/07  

    Normenkontrollverfahren gegen eine Wasserschutzgebietsverordnung zum Schutz des

    Denn bei der Festsetzung eines Wasserschutzgebiets geht es nicht um die planende, potentiell eine Vielzahl von Lösungen zulassende Einordnung eines Vorhabens in die Umwelt, sondern um die Sicherung der an einem bestimmten Ort vorhandenen natürlichen Gewässerressourcen im Rahmen des Wohls der Allgemeinheit (vgl. VGH Bad.-Württ, Beschluss vom 27.04.1981 - VII 2009/79 -, UPR 1981, 62 = AgrarR 1981, 320; Urteil vom 21.12.1982 - 5 S 1359/81 -, DVBl 1983, 639; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 09.03.2000 - 1 C 12087/98 -, ZfW 2000, 243; Urteil vom 08.05.2008 - 1 C 10511/06 - juris [bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 28.10.2008 - 7 BN 4.08 -, UPR 2009, 236], BayVGH, Urteil vom 13.06.1996 - 22 N 93.2863 -, BayVBl 1997, 111 [bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 30.09.1996 - 4 NB 31.96 - u.a., NVwZ 1997, 887]; Urteil vom 26.06.2002 - 22 N 01.2625 -, ZfW 2003, 222; Czychowski/Reinhardt, WHG, 9. Aufl. 2007, § 19 Rn. 14).

    Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die SchALVO zum Ausgleich wirtschaftlicher Nachteile Ausgleichsleistungen sowie im Einzelfall Befreiungen vorsieht und auch die WSV - mit Blick auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zur Vermeidung unzumutbarer Härte in Einzelfällen - in § 10 WSV ebenfalls die Möglichkeit von Befreiungen von Verboten der WSV eröffnet (BayVGH, Urteil vom 13.06.1996 - 22 N 93.2863 -, BayVBl 1997, 111 [bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 30.09.1996 - 4 NB 31.96 - u.a., NVwZ 1997, 887]; Urteil vom 26.06.2002 - 22 N 01.2625 -, ZfW 2003, 222; zur Verfassungsgemäßheit der SchALVO siehe VGH Bad.-Württ., Urteil vom 13.05.2004 - 8 S 471/03 - n.v.).

  • VGH Baden-Württemberg, 07.12.2009 - 3 S 170/07  

    Normenkontrollverfahren gegen eine Rechtsverordnung zur Festsetzung eines

    Denn mit der Festsetzung eines Wasserschutzgebiets geht es nämlich nicht um die planende, potenziell eine Vielzahl von Lösungen zulassende Einordnung eines Vorhabens in die Umwelt, sondern um die Sicherung der an einem bestimmten Ort vorhandenen natürlichen Gewässerressourcen im Rahmen des Wohls der Allgemeinheit (vgl. VGH Bad.-Württ, Beschluss vom 27.04.1981 - VII 2009/79 -, UPR 1981, 62 = AgrarR 1981, 320; Urteil vom 21.12.1982 - 5 S 1359/81 -, DVBl 1983, 639; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 09.03.2000 - 1 C 12087/98 -, ZfW 2000, 243; Urteil vom 08.05.2008 - 1 C 10511/06 - juris [bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 28.10.2008 - 7 BN 4.08 -, UPR 2009, 236], BayVGH, Urteil vom 13.06.1996 - 22 N 93.2863 -, BayVBl 1997, 111 [bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 30.09.1996 - 4 NB 31.96 - u.a., NVwZ 1997, 887]; Urteil vom 26.06.2002 - 22 N 01.2625 -, ZfW 2003, 222; Czychowski/Reinhardt, WHG, 9. Aufl. 2007, § 19 Rn. 14).

    Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die SchALVO zum Ausgleich wirtschaftlicher Nachteile Ausgleichsleistungen sowie im Einzelfall Befreiungen und auch die WSV - mit Blick auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zur Vermeidung unzumutbarer Härte in Einzelfällen - in § 10 WSV ebenfalls die Möglichkeit von Befreiungen von Verboten der WSV vorsehen (BayVGH, Urteil vom 13.06.1996 - 22 N 93.2863 -, BayVBl 1997, 111 [bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 30.09.1996 - 4 NB 31.96 - u.a., NVwZ 1997, 887]; Urteil vom 26.06.2002 - 22 N 01.2625 -, ZfW 2003, 222; zur Verfassungsgemäßheit der SchALVO siehe VGH Bad.-Württ., Urteil vom 13.05.2004 - 8 S 471/03 - n.v.).

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  • BVerfG, 06.09.2005 - 1 BvR 1161/03  

    Rechtmäßigkeit einer Wasserschutzgebietsverordnung

    b) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 26. Juni 2002 - 22 N 01.2625 -,.
  • VG Sigmaringen, 16.06.2005 - 6 K 2507/02  

    Zum Anspruch auf Erteilung einer bau- und naturschutzrechtlichen Genehmigung für

    Auf dieser Erkenntnisgrundlage ist es wiederum ausgeschlossen, dass das geplante Abbaugebiet innerhalb der sog. 50-Tages-Linie (vgl. dazu VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 03.08.1998 - 3 S 990/98 -, VBlBW 1999, 97; Sieder / Zeitler / Dahme, WHG, § 19, Rn 22; Bay. VGH, Urteil vom 26.06.2002 - 22 N 01.2625 -, BayVBl. 2003, 146 mit Verweis auf die DVGW-Richtlinien; Urteil vom 16.09.2003 - 22 N 02.2535 - Schulz, Bodenschatzgewinnung in Grundwasserschutzgebieten, Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts 1999, 199, 219) liegt, was ggf. dazu geführt hätte, die Schutzgebietsausweisung in der Rechtsverordnung des Landratsamts als unzureichend zu betrachten (vgl. die Anforderungen der VwV des Umweltministeriums über die Festsetzung von Wasserschutzgebieten vom 14.11.1994, GABl. S. 881) und dem im Rahmen der Abwägung nach § 35 BauGB gebührend Rechnung zu tragen.
  • BVerwG, 29.06.2004 - 7 BN 2.03  
    Der Verwaltungsgerichtshof hat eingangs der Entscheidungsgründe zur Begründung seines jetzt angefochtenen Urteils auf eine frühere Entscheidung verwiesen, welche dieselbe Wasserschutzgebietsverordnung zum Gegenstand hatte (Urteil vom 26. Juni 2002 22 N 01.2625 BayVBl 2003, 146).
  • VGH Hessen, 24.11.2006 - 7 N 1420/05  

    Normenkontrolle: Festsetzung eines Wasserschutzgebiets durch Rechtsverordnung

    Auf der Rechtsfolgeseite eröffnet § 19 Abs. 1 Nr. 1 WHG dem Verordnungsgeber ein - gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbares - Entschließungsermessen, ob aufgrund des im Rechtssinne erforderlichen Gewässerschutzes die Festsetzung eines Wasserschutzgebietes zielführend und zweckmäßig erscheint (vgl. zu vorstehendem Prüfungsprogramm: Senatsurteil vom 17. Mai 2002 - 7 N 4645/98 - ESVGH 62, 222; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 25. März 1971 - II 504/69 - Beschluss vom 5. August 1998 - 8 S 1906/97 - ZfW 2000, 138; Bay. VGH, Urteil vom 6. Dezember 2000 - 22 N 96.1148 - ZfW 2001, 242; Urteil vom 26. Februar 2002 - 22 N 01.2625 - ZfW 2003, 218; Knopp, ZfW 1995, 1; Breuer, Öffentliches und privates Wasserrecht, 3. Aufl. 2004, Rdnr. 857 - 859, 862 - 872, Czychowski/Reinhardt, WHG, 8. Aufl. 2003, § 19 Rdnr. 5 ff.; Sieder-Zeitler-Dahme, WHG/AbwAG, § 19 WHG Rdnr. 3 ff.; jeweils m. w. N.).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 25.06.2008 - 4 K 7/05  

    Erforderlichkeit der Festsetzung eines Wasserschutzgebietes zur Sicherung der

    Es darf keine gleichermaßen geeignete für die Betroffenen weniger belastende Alternative geben, die ohne erheblichen Aufwand hätte verwirklicht werden können (VGH München, U. v. 13.06.1996 - 22 N 93.2863 u.a. -, BayVBl. 1997, 111; VGH München, U. v. 26.06.2002 - 22 N 01.2625 - BVerwG, B. v. 30.09.1996 - 4 NB 31 und 32.96 -, NVwZ 1997, 887).
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