Rechtsprechung
   KG, 21.09.2009 - 23 U 46/09   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Betriebs-Berater

    Verlangen einer schriftlichen Vollmacht in der Einladung zur Hauptversammlung - Ablehnung der "Leica-Rechtsprechung"

  • openjur.de
  • Betriebs-Berater

    Verlangen einer schriftlichen Vollmacht in der Einladung zur Hauptversammlung - Ablehnung der "Leica-Rechtsprechung"

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  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 243 Abs 1 AktG, § 241 Nr 1 AktG, § 121 Abs 3 AktG, § 135 Abs 2 S 3 AktG, § 135 Abs 2 S 4 AktG

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Keine Anfechtbarkeit trotz fehlerhaftem Vollmachtsverlangen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsfolgen des unterschiedslosen Verlangens einer schriftlichen Vollmacht für alle Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Verlangen einer schriftlichen Vollmacht in der Einladung zur Hauptversammlung - Ablehnung der "Leica-Rechtsprechung"

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    In Einladung zur Hauptversammlung enthaltene gesetzeswidrige Bedingung über Form der Vollmacht führt nicht zur Nichtigkeit von Beschlüssen

Besprechungen u.ä. (2)

  • duslaw.eu (Kurzanmerkung)

    Hinweis auf Stimmrechtsvertretung

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Nichtigkeit/Anfechtbarkeit eines HV-Beschlusses wegen unrichtiger Angaben zur Form der Stimmrechtsvollmacht

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des KG vom 21.09.2009, Az.: 23 U 46/09 (Keine Anfechtbarkeit trotz fehlerhaftem Vollmachtsverlangen in Einladung zur Hauptversammlung)" von Dr. Tim Florstedt, original erschienen in: NZG 2009, 1389 - 1393.

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 03.02.2009 - 98 O 69/08
  • KG, 21.09.2009 - 23 U 46/09

Zeitschriftenfundstellen

  • DNotZ 2010, 704
  • WM 2010, 412
  • BB 2009, 2730



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BGH, 19.07.2011 - II ZR 124/10  

    Gesellschaftsrecht - Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung einer AG

    b) Die Modalitäten der Bevollmächtigung eines Stimmrechtsvertreters und damit die Pflicht zur Anmeldung eines Bevollmächtigten fallen aber nicht unter die nach § 121 Abs. 3 Satz 2 AktG a.F. anzugebenden Bedingungen der Teilnahme an der Hauptversammlung oder der Ausübung des Stimmrechts (KG, NZG 2009, 1389, 1390; OLG München, ZIP 2008, 2117, 2120).

    Die Regelung in § 121 Abs. 3 AktG a.F. zielte auf die Unterrichtung über etwaige Satzungsbestimmungen zur Anmeldung und der Legitimation des Aktionärs in der Versammlung nach § 123 Abs. 2 und 3 AktG (BGH, Urteil vom 25. September 1989 - II ZR 53/89, ZIP 1989, 1546, 1547; KG, NZG 2009, 1389, 1390; OLG München, ZIP 2008, 2117, 2120; Werner in Großkomm. AktG, 4. Aufl., § 121 Rn. 57; Reger in Bürgers/Körber, AktG, § 121 Rn. 12; Hüffer, AktG, 8. Aufl., § 121 Rn. 10).

  • OLG Frankfurt, 27.04.2010 - 5 U 14/09  

    Nichtigkeit von Beschlüssen der Hauptversammlung wegen Einladungsmangel

    Die Gegenauffassung, wonach zu den "Bedingungen zur Teilnahme an der Hauptversammlung" nur solche gehören sollen, die sich auf den Aktionär selbst unmittelbar beziehen (so z.B. OLG Bremen, Beschl. v. 1.12.2008 - 2 W 71/08, AG 2009, S. 412, 414; KG, Urteil vom 21.9.2009, NZG 2009, 1389, zit. nach juris, Rn. 38) oder "lediglich Bestimmungen der Satzung zur Anmeldung und zur Legitimation der Aktionäre" gehörten (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 03.07.2009 - I - 17 W 34/09, nicht veröffentlicht) überzeugt nicht.

    Im Hinblick auf die abweichende Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte, insbesondere des Kammergerichts (Urteil v. 21.09.2009, 23 U 46/09, NZG 2009, S. 1389), zu der Frage, ob § 121 Abs. 3 Satz 2 AktG auch Bedingungen hinsichtlich der Bevollmächtigung eines Stimmrechtsvertreters umfasst, wird gem. § 543 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO die Revision zugelassen.

  • OLG Frankfurt, 15.06.2010 - 5 U 144/09  

    Aktiengesellschaft: Nichtigkeit der Hauptversammlungsbeschlüsse der Deutschen

    Die Gegenauffassung, wonach zu den "Bedingungen zur Teilnahme an der Hauptversammlung" nur solche gehören sollen, die sich auf den Aktionär selbst unmittelbar beziehen (so z.B. OLG Bremen, Beschl. v. 1.12.2008, 2 W 71/08, AG 2009, S. 412, 414; KG, Urteil vom 21.9.2009, NZG 2009, 1389, zit. nach juris, Rn. 38) oder "lediglich Bestimmungen der Satzung zur Anmeldung und zur Legitimation der Aktionäre" gehörten (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 03.07.2009, I - 17 W 34/09, nicht veröffentlicht) überzeugt nicht.

    Im Hinblick auf die abweichende Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte, insbesondere des Kammergerichts (Urteil v. 21.09.2009, 23 U 46/09, NZG 2009, S. 1389), zu der Frage, ob § 121 Abs. 3 Satz 2 AktG auch Bedingungen hinsichtlich der Bevollmächtigung eines Stimmrechtsvertreters umfasst, wird gem. § 543 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO die Revision zugelassen.

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  • OLG Frankfurt, 20.10.2010 - 23 U 121/08  

    Überprüfung von Hauptversammlungsbeschlüssen einer Aktiengesellschaft:

    Die Richtigkeit dieser Rechtsauffassung (ebenso wohl die inzwischen überwiegende Rechtsprechung, OLG Bremen, Beschluss vom 1.12.2008, 2 W 71/08 AG 2009, 412; KG, Urteil vom 21.9.2009, NZG 2009, 1389; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 3.7.2009, I-17 W 34/09; a.A. 5. Zivilsenat des OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 15.6.2010, 5 U 144/09) kann daher hier dahingestellt bleiben.
  • OLG München, 22.12.2010 - 7 U 1584/10  

    Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses der AG: Wirksamkeit eines

    Nicht hierzu zählen Angabe, wie sich ein bereits zu Teilnahme und zur Ausübung des Stimmrechts berechtigter Aktionär durch einen Dritten auf der Hauptversammlung vertreten lassen kann (ebenso KG NZG 2009, 1389, 1390/1391; OLG Bremen AG 2009, 412, 414; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 19.12.2008, I-17 U 63/08, Rdziff.
  • KG, 12.03.2010 - 14 AktG 1/09  
    Im Übrigen läge selbst bei etwaigen formalen Fehlern der Ladung nach den Gesetzesmaterialien kein besonders schwerer Rechtsverstoß im Sinne von §§ 246 a AktG, 16 UmwG vor (vgl. hierzu etwa Kammergericht, Urteil vom 21. September 2009 - 23 U 46/09 -).
  • KG, 18.05.2010 - 14 AktG 1/10  
    Im Übrigen läge selbst bei etwaigen formalen Fehlern der Ladung nach den Gesetzesmaterialien kein besonders schwerer Rechtsverstoß im Sinne von § 246 a AktG vor (vgl. hierzu etwa Kammergericht, Urteil vom 21. September 2009 - 23 U 46/09 - sowie Senatsbeschluss vom 12. März 2010 - 14 AktG 1/09- ).
  • LG München I, 02.09.2010 - 5 HKO 6069/10  

    Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses der AG: Erfordernis einer Anmeldung

    Insoweit unterscheidet sich der Sachverhalt grundlegend von dem, in dem von der Rechtsprechung jedenfalls überwiegend hinsichtlich der Form der Erteilung von Stimmrechtsvollmachten bei einer fehlerhaften Angabe in Bezug auf das Formerfordernis eine Ordnungsvorschrift angenommen wird, die nicht zur Anfechtbarkeit berechtigt, oder auf die mangelnde Relevanz abgestellt wird (vgl. OLG München AG 2008, 746, 747 f. = BB 2008, 2366, 2368 f. = ZIP 2008, 2117, 2120 f. = DNotZ 2009, 146, 149 ff. -HVB/UniCredit; AG 2009, 589, 590 f. = NZG 2009, 506, 507 = ZIP 2009, 416, 418 = WM 2009, 553, 555 f.; KG AG 2010, 163, 166 = NZG 2009, 1389, 1390 = DNotZ 2010, 704 ff.).
  • KG, 18.05.2010 - 14 Akt 1/10  
    Im Übrigen läge selbst bei etwaigen formalen Fehlern der Ladung nach den Gesetzesmaterialien kein besonders schwerer Rechtsverstoß im Sinne von § 246 a AktG vor (vgl. hierzu etwa Kammergericht, Urteil vom 21. September 2009 - 23 U 46/09 - sowie Senatsbeschluss vom 12. März 2010 - 14 AktG 1/09- ).
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