Rechtsprechung
   VG Göttingen, 04.10.2006 - 3 A 526/05   

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Verletzung der Fürsorgepflicht, wenn der Dienstherr seinen Beamten mit den Kosten einer notwendigen Behandlung alleine lässt

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (8)  

  • VG Göttingen, 26.02.2008 - 3 A 277/07  

    Zur Fortgeltung der Beihilfevorschriften des Bundes (BhV); Arzneimittel, nicht

    Für die von der Beklagten vorgenommenen Abzüge zweier "Praxisgebühren" in Höhe von jeweils 10, 00 Euro fehlt im maßgeblichen Zeitpunkt des Entstehens der den Abzugsbeträgen zu Grunde liegenden Aufwendungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 07.11.2006 - 2 C 11.06 -, NVwZ 2007, 341 Rn 10 m.w.N.; VG Göttingen, Urteil vom 04.10.2006 - 3 A 526/05 -, S. 4f, juris) zu Beginn des Jahres 2007 eine rechtliche Grundlage.

    Angesichts der klaren und ausführlichen Vorgaben in dieser Entscheidung (aaO., S. 110) wäre es mit einem Arbeitsaufwand von allenfalls wenigen Wochen möglich gewesen, die wesentlichen Teile der seit Januar 2004 geltenden BhV (vgl. VG Göttingen, Urteile vom 04.10.2006, aaO.) in einen Gesetzesentwurf umzusetzen oder sie zumindest in einer hinreichend genau bestimmten Fassung durch Vorschaltgesetz in Gesetzesrang zu erheben, bis ein endgültiges Beihilfegesetz erlassen werden soll.

    Zur Begründung hat das erkennende Gericht bereits mit Urteil vom 04.10.2006 (aaO., S. 4 ff) dargelegt und in ständiger Rechtsprechung seither vertreten:.

  • VG Osnabrück, 30.05.2007 - 3 A 96/05  

    Zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige

    Die Kammer ist mit dem VG Oldenburg (Urteile vom 15.11.2006 - 6 A 1689/05-, vom 22.11.2006 - 6 A 2089/06 - und vom 24.11.2006 - 6 A 3306/05 -, juris) und dem VG Hannover (Urteil vom 30.01.2007 - 2 A 8773/05 -, juris; vgl. auch VG München, Urteil vom 29.03.2007 - M 17 K 06.4415 -, juris) und entgegen der vom Kläger in Bezug genommenen Rechtsprechung des VG Göttingen (Urteile vom 15.09.2006 - 3 A 58/05 - und 04.10.2006 - 3 A 526/05 -, juris; ebenso: VG Braunschweig, Urteil vom 06.03.2007 - 7 A 194/05 -, juris; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19.01.2007 - 3 K 3324/05 -, juris; vgl. auch VG Frankfurt, Urteil vom 13.11.2006 - 9 E 2962/05 (2) -, IÖD 2007, S. 113) zu der Überzeugung gelangt, dass die Beihilfevorschriften als solche weiterhin anwendbar sind (Urteile der Kammer vom 28.02.2007 - 3 A 71/06 und 3 A 112/06 -, juris).

    Dies gilt (entgegen VG Göttingen, U. v. 04.10.2006 - 3 A 526/05) auch für die nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.06.2004, nämlich am 01.08.2004 in Kraft getretene Änderung des § 6 BhV.

  • VG Berlin, 11.09.2007 - 28 A 49.06  

    Dienstherr muss sich an den Kosten seiner Beamten für nicht

    Februar 2007 ­ VG 7 A 225.06 - VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19. Januar 2007 ­ 3 K 3324.05 ­ Rdn. 18; VG Göttingen, Urteil vom 4. Oktober 2006 ­ 3 A 526/05 -).
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  • VG Braunschweig, 14.09.2007 - 7 A 71/06  

    Zur Frage der Beihilfefähigkeit nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel;

    Jedenfalls hätte das Gericht bei den späteren Entscheidungen vom 25. November 2004 und 15. Dezember 2005 (aaO.) Anlass gehabt, sich zu derartigen Einschränkungen zu äußern, sofern es diese angenommen hätte (vgl. ebenso: VG Oldenburg, Urt. vom 24.11.2006 - 6 A 3306/05 -, juris; VG Hannover, Urt. vom 30.01.2007 - 2 A 8773/05 -, Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG im Internet; VG München, Urt. vom 29.03.2007 - M 17 K 06.4415 -, juris; VG Frankfurt, Urt. vom 13.11.2006 - 9 E 2962/05 -, IÖD 2007, 113 ff.; a. A.: VG Göttingen, Urt. vom 04.10.2006 - 3 A 526/05 -, Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG im Internet; VG Gelsenkirchen, Urt. vom 19.01.2007 - 3 K 3324/05 -, juris).
  • VG Braunschweig, 06.03.2007 - 7 A 266/05  

    Zur Frage der Beihilfefähigkeit nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel;

    Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Beihilfevorschriften vom 17. Dezember 2003 (GMBl 2004, S. 227) und vom 30. Januar 2004 (GMBl. S. 379) oder in der zuvor geltenden Fassung anzuwenden sind (vgl. dazu einerseits: VG Braunschweig, Urt. vom 06.03.2007 - 7 A 194/05 - VG Göttingen, Urt. vom 15.09.2006 - 3 A 58/05 - und Urt. vom 04.10.2006 - 3 A 526/05 -, jeweils Entscheidungsdatenbank des Nds. OVG im Internet; VG Gelsenkirchen, Urt. vom 19.01.2007 - 3 K 3324/05 -, juris; andererseits: VG Hannover, Urt. vom 30.01.2007 - 2 A 8773/05 - VG Oldenburg, Urt. vom 24.11.2006 - 6 A 3306/05 -, jeweils Entscheidungsdatenbank des Nds. OVG im Internet).
  • VG Braunschweig, 06.03.2007 - 7 A 194/05  

    Zur Frage der Beihilfefähigkeit nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel;

    Unter Bezugnahme auf Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Göttingen (Urt. vom 15.09.2006 - 3 A 58/05 - und Urt. vom 04.10.2006 - 3 A 526/05 -) ist er der Auffassung, die Beihilfevorschriften des Bundes seien in der Fassung anzuwenden, die vor den Änderungen durch die 27. und 28. Allgem.
  • VG Osnabrück, 30.05.2007 - 3 A 13/06  

    Zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige

    Dies gilt (entgegen VG Göttingen, U. v. 04.10.2006 - 3 A 526/05) auch für die nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.06.2004, nämlich am 01.08.2004 in Kraft getretene Änderung des § 6 BhV.
  • VG Göttingen, 25.09.2007 - 3 A 209/06  

    Höhe der Beihilfefähigkeit von zahntechnischen Material- und Laborkosten;

    Bereits mit Urteilen vom 04.10.2006 - 3 A 526/05 u.a. -(, juris) hat das erkennende Gericht entscheiden, dass die beabsichtigte "wirkungsgleiche" Übertragung von Leistungskürzungen in der gKV mit den vom Vorschriftengeber nicht beachteten Grenzen kollidiert, die einerseits durch die Fürsorgepflicht des Dienstherrn (vgl. § 79 Satz 1 BBG) und die Pflicht zur Gewährung eines amtsangemessenen Lebensunterhalts und andererseits durch die Pflicht zur Gesunderhaltung (vgl. § 36 Satz 1 BRRG, § 54 Satz 1 BBG; BVerwG, Urteile vom 23.02.2005 - 1 D 1.04 -, Rn 79 und vom 14.11.2001 - 1 D 60.00 -, LS 1und Rn 19) gesetzt werden; diese Grundsätze gelten hier entsprechend auch für die drastische Kürzung der Beihilfe für zahntechnische Leistungen.
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