Rechtsprechung
   BVerwG, 23.12.1998 - 3 B 22.98   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion
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    Verwaltungsprozeßrecht - Rechtsweg bei Streitigkeiten über die Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen; Rechtsweg; Verwaltungsrechtsweg; Sozialgerichtsbarkeit.

Verfahrensgang

  • VG Berlin, 11.11.1997 - 14 A 416.97
  • OVG Berlin, 19.01.1998 - 8 L 121.97
  • BVerwG, 23.12.1998 - 3 B 22.98

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1999, 3427 (Ls.)
  • NVwZ-RR 1999, 316
  • DVBl 1999, 1045
  • DÖV 1999, 524



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BVerfG, 17.10.2007 - 2 BvR 1095/05  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde einer öffentlich geförderten kirchlichen

    Vielmehr wird die Verantwortung hierfür allein und ausschließlich den Ländern zugewiesen (sog. duales Finanzierungsmodell, vgl. hierzu BVerwG, Beschluss vom 23. Dezember 1998 - 3 B 22.98 -, NVwZ-RR 1999, S. 316; BSGE 91, 182 ), deren Aufgaben hinsichtlich einer ausreichenden pflegerischen Versorgung und der Förderung von Pflegeeinrichtungen wie folgt in § 9 SGB XI geregelt sind:.

    Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG, der die konkurrierende Gesetzgebung auf das Gebiet der "Sozialversicherung" erstreckt, die gemäß § 4 Abs. 1 und § 21a SGB I auch die soziale Pflegeversicherung erfasst, bietet dem Bundesgesetzgeber ebenfalls keine Kompetenzgrundlage für die im Zusammenhang mit der Investitionsförderung durch die Länder stehenden Regelungen (vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 23. Dezember 1998 - 3 B 22.98 -, NVwZ-RR 1999, S. 316).

  • BVerwG, 13.05.2004 - 3 C 45.03  

    Ambulanter Pflegedienst; Investitionsförderung für ambulanten Pflegedienst;

    Daraus hat der Senat im Beschluss vom 23. Dezember 1998 (BVerwG 3 B 22.98 - Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 283 = NVwZ-RR 1999, 316) die Folgerung gezogen, es sei festzustellen, dass das Elfte Buch Sozialgesetzbuch nach Wortlaut und Entstehungsgeschichte keine verbindlichen Regelungen darüber enthält, nach welchen Maßstäben die Länder Fördermittel für Investitionen in Pflegeeinrichtungen bereitzustellen und zu vergeben haben; dies sei allein der Landesgesetzgebung vorbehalten.
  • OVG Niedersachsen, 03.07.2001 - 12 LB 955/01  

    Investitionsfolgekosten; Pflegevergütung; Verweisung

    Allerdings hat das Bundesverwaltungsgericht (Beschl. v. 23.12.1998 - BVerwG 3 B 22.98 - , Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 283) (wieder) die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte - nach § 40 Abs. 1 VwGO - über die Gewährung einer staatlichen, durch Landesrecht geregelten Investitionsförderung für ein Pflegeheim angenommen.

    Weiter spricht auch der Umstand, dass Streitigkeiten um die nach den Landespflegegesetzen von den Pflegeeinrichtungen ggf. zu beanspruchenden (öffentlichen) Zuschüsse zu den Investitionsaufwendungen in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte fallen (BVerwG, Beschl. v. 23.12.1998, aaO), nicht dafür, hier, d. h. bei der Zustimmung zu einer gesonderten Berechnung von Investitionsaufwendungen gegenüber dem Pflegebedürftigen - auch - eine Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte anzunehmen.

    Damit kann die zwischen den Beteiligten umstrittene Zustimmung nicht dem Teil des dualen Finanzierungssystems nach dem Pflegeversicherungsrecht zugeordnet werden, der nach § 9 SGB XI allein den Ländern zugewiesen ist; denn das Zustimmungserfordernis gehört wie bereits erwähnt nicht zu der den Ländern zugewiesenen Investitionsförderung durch öffentliche Zuschüsse, die allein der Landesgesetzgebung vorbehalten ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 23.12.1998, aaO, S. 19).

mehr
  • BSG, 31.01.2000 - B 3 SF 1/99 R  

    Rechtsweg bei der Klage eines Pflegeheims auf Zustimmung einer Landesbehörde zur

    § 51 Abs. 2 Satz 2 Sozialgerichtsgesetz (SGG) beziehe sich nur auf das Leistungs- und Leistungserbringerrecht der sozialen und privaten Pflegeversicherung, wie sich aus den Gesetzesmotiven sowie dem systematischen Zusammenhang - insbesondere wegen der andernfalls überflüssigen Rechtswegzuweisungen der §§ 73 Abs. 2 Satz 1, 74 Abs. 3 Satz 2 und 85 Abs. 5 Satz 3 SGB XI - ergebe und wie auch das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) durch Beschluß vom 23. Dezember 1998 (3 B 22/98 = Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 283) entschieden habe.
  • BVerwG, 26.04.2002 - 3 C 41.01  

    Pflegeheimfinanzierung; Zustimmung zur gesonderten Berechnung von

    Zwar ist es richtig, dass das Zustimmungserfordernis in Beziehung steht zu dem Komplex der öffentlichen Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen, über die nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats im Streitfall die Verwaltungsgerichte zu entscheiden haben (vgl. Beschluss vom 23. Dezember 1998 - BVerwG 3 B 22.98 - Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 283).
  • BSG, 09.02.2006 - B 3 SF 1/05 R  

    Rechtsweg für Streitigkeit zwischen einem privaten Pflegeversicherungsunternehmen

    Die Rechtswegzuweisung des § 51 Abs. 1 Satz 2 SGG bezieht sich auf den gesamten Bereich des Leistungs- und Leistungserbringungsrechts des SGB XI - aber immer nur insoweit, als es um die Auslegung von Vorschriften des SGB XI geht (Keller in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Aufl 2005, § 51 RdNr 26; wegen der Zuweisung von Streitigkeiten über die Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen an die Verwaltungsgerichtsbarkeit vgl BVerwG, Beschluss vom 23. Dezember 1998 - 3 B 22/98 -, DVBl 1999, 1045).
  • BSG, 12.05.2005 - B 3 P 13/04 B  

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung im sozialgerichtlichen Verfahren

    Zu Recht hat das BVerwG schon darauf hingewiesen, dass die Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen keine Aufgabe der Pflegeversicherung nach dem SGB XI ist; nach Wortlaut und Entstehungsgeschichte enthält es keine verbindlichen Regelungen darüber, nach welchen Maßstäben die Länder Fördermittel für Investitionen in Pflegeeinrichtungen bereitzustellen und zu vergeben haben (BVerwG, Beschluss vom 23. Dezember 1998 - 3 B 22/98 -, Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 283).
  • BVerwG, 13.05.2004 - 3 C 2.04  

    Ambulanter Pflegedienst; Investitionsförderung für ambulanten Pflegedienst;

    Daraus hat der Senat im Beschluss vom 23. Dezember 1998 (BVerwG 3 B 22.98 - Buchholz 310 § 40 VwGO Nr. 283 = NVwZ-RR 1999, 316) die Folgerung gezogen, es sei festzustellen, dass das Elfte Buch Sozialgesetzbuch nach Wortlaut und Entstehungsgeschichte keine verbindlichen Regelungen darüber enthält, nach welchen Maßstäben die Länder Fördermittel für Investitionen in Pflegeeinrichtungen bereitzustellen und zu vergeben haben; dies sei allein der Landesgesetzgebung vorbehalten.
  • OVG Niedersachsen, 25.08.2003 - 12 OB 351/03  

    Zum Rechtsweg bei Streitigkeiten nach § 82 Abs. 3 und 4 SGB XI;

    Das Rechtsverhältnis, aus dem der Klageanspruch hergeleitet werde, müsse mithin dem genannten Gesetz unterfallen (vgl. BVerwG, Beschluss v. 23.12.1998 - 3 B 22/98 - , NVwZ-RR 1999, 316).

    Anders als bei Streitigkeiten um die Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen - nach § 9 SGB XI allein und ausschließlich eine Aufgabe der Länder, nicht aber eine Aufgabe der Pflegeversicherung (vgl. BVerwG, Beschluss v. 23.12.1998, a.a.O.) - und bei Klagen eines Pflegedienstes auf Zahlung der Vergütung für die häusliche Pflege eines Sozialhilfeberechtigten nach § 93 Abs. 7 BSHG (vgl. BSG, Beschluss v. 1.8.2002, a.a.O.) geht es hier im Kern um den Anwendungsbereich des § 82 Abs. 3 SGB XI in Abgrenzung zu § 82 Abs. 4 SGB XI. Nur diese beiden Vorschriften stellen die hier maßgebliche Anspruchsgrundlage dar, so dass eine "Angelegenheit nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch" gegeben ist.

  • VGH Baden-Württemberg, 14.05.2002 - 9 S 2206/01  

    Förderung von Pflegeheimen

    Für Streitigkeiten über die Investitionsförderung für Pflegeeinrichtungen sind die Verwaltungsgerichte und nicht die Sozialgerichte zuständig (BVerwG, Beschluss vom 23.12.1998 - 3 B 22.98 -, NVwZ-RR 1999, S. 316 = DVBl 1999, S. 1045).
  • OVG Niedersachsen, 14.03.2007 - 4 LC 16/05  

    Auslegung einer Antragsfrist als Ausschlussfrist; Antragsfrist; Ausschlussfrist;

  • VG Gelsenkirchen, 04.11.2002 - 11 K 2300/99  
  • BVerwG, 27.05.2003 - 3 B 40.03  
  • BVerwG, 27.05.2003 - 3 B 41.03  
  • OVG Niedersachsen, 15.09.2008 - 4 LC 237/05  

    Rückforderung von Fördermitteln nach dem Niedersächsischen Pflegegesetz

  • OVG Niedersachsen, 08.02.2001 - 4 O 3818/00  

    Streit um den Rechtsweg zu den Verwaltungs- oder Sozialgerichten;

  • OVG Saarland, 01.08.2008 - 3 A 16/08  

    Zu den Voraussetzungen eines bewohnerbezogenen Aufwendungszuschusses nach §

  • BSG, 01.02.2000 - B 3 SF 3/99 R  

    Rechtsweg bei der Klage eines Pflegeheims auf Zustimmung einer Landesbehörde zur

  • VG Darmstadt, 21.10.2009 - 9 K 1230/07  

    Konkurrentenklage; kommunale Förderung einer Pflegeeinrichtung;

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 05.04.2001 - L 3 B 1/01  

    Pflegeversicherung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2005 - L 6 (3) B 4/04  

    Pflegeversicherung

  • OVG Niedersachsen, 29.07.2003 - 4 OB 268/03  

    Gesonderte Berechnung von Investitionsaufwendungen, Rechtsweg; Berechnung,

  • OVG Niedersachsen, 12.02.2004 - 12 OB 391/03  

    Rechtsweg für Streitigkeiten über bewohnerbezogene Aufwendungszuschüsse nach § 13

  • OVG Rheinland-Pfalz, 24.06.2003 - 12 A 10096/03  
  • VGH Bayern, 09.01.2006 - 5 C 05.2633  

    Unterlassung der Veröffentlichung einer Patentschrift; Produktkritik;

  • VG Arnsberg, 30.09.2002 - 14 K 1066/00  
  • FG Münster, 13.07.2010 - 8 K 2986/07  

    Pauschale Investitionskostenzuschüsse im Bereich der sozialen Pflegeversicherung,

  • VG Gelsenkirchen, 18.11.2002 - 11 K 146/00  
  • VG Minden, 11.11.2011 - 6 K 1657/11  
  • VG Minden, 11.11.2011 - 6 K 1653/11  
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