Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 07.03.2008 - 4 B 298/08   

Kurzfassungen/Presse (6)

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    Private Wettbüros in NRW bleiben vorerst geschlossen

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (38)  

  • OVG Niedersachsen, 08.07.2008 - 11 MC 71/08  

    Vermittlung von Sportwetten an private Veranstalter in Niedersachsen (weiterhin)

    Die jetzige gesetzliche und tatsächliche Ausgestaltung entspreche den Vorgaben des BVerfG, wie zwischenzeitlich von vier Obergerichten (OVG NW, Besch. v. 22.2.2008 - 13 B 1215/07 - u. v. 7.3.2008 - 4 B 298/08 juris; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 17.3.2008 - 6 S 3069/07 - juris; OVG Hamburg, Beschl. v. 25.3.2008 - 4 BS 5/08 - juris; VGH München, Beschl. v. 2.6.2008 -10 CS 08.1102 - u - 10 CS 08.1008 juris) in Eilverfahren bestätigt worden sei.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.07.2008 - 4 B 2056/07  
    dazu näher etwa Senatsbeschluss vom 7.3.2008 - 4 B 298/08 -, Juris.
  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2009 - 6 S 1110/07  

    Sportwettenmonopol in Baden-Württemberg mit Verfassungsrecht und europäischem

    Im Übrigen würde eine etwaige Verletzung der Notifizierungspflicht hinsichtlich der Ordnungswidrigkeitentatbestände in § 16 AGGlüStV (vgl. dazu Schreiben der EU-Kommission vom 24.09.2007, ZfWG 2007, 418) nicht zur Unanwendbarkeit der §§ 9, 10 GlüStV, sonstiger Normen des Glücksspielstaatsvertrags oder des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag, auf denen die streitige Untersagungsverfügung beruht, führen (vgl. bereits Beschl. des Senats vom 18.12.2008 - 6 S 882/08 - EuGH, Urt. vom 16.09.1997 - Rs. C-279/94 -, Rdnr. 42, zit. nach www.curia.europa.eu; BayVGH, Beschl. vom 19.06.2008 - 10 CS 08.1909 -, juris Rdnr. 11; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. vom 07.03.2008 - 4 B 298/08 -, ZfWG 2008, 149, juris Rdnr. 11 f.).
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  • VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 149.07  

    Urteil zum Sportwettenmonopol

    Diese Zweifel an der Zielsetzung werden auch nicht allein dadurch ausgeräumt, dass sich Vertriebs- und Werbeeinschränkungen (dazu 3. und 4.) sowie die suchtpräventiven Regelungen (dazu 5.) mindernd auf die staatlichen Gewinne auswirken können (dazu OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 50; Hmb.

    Da sich somit die Verfassungswidrigkeit des sog. staatlichen Sportwettenmonopols bereits aus der Betrachtung der sportwettenbezogenen Rechtsnormen ergibt, bedarf es keiner Klärung der Frage, ob entgegen der bisherigen vorläufigen Annahme, dass - jedenfalls in der Übergangszeit - nur eine sektorale Betrachtung der einzelnen Spielsuchtgefahren geboten sei (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 14. Dezember 2007 - VG 35 A 518.07 -, S. 14 des Umdrucks; in diese Richtung auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Juni 2007 - OVG 1 S 42.07 -, S. 10 ff. des Umdrucks), nach Ablauf der Übergangszeit (nunmehr) zusätzlich eine Gesamtschau aller glücksspielrechtlichen Regelungen erforderlich ist (in diese Richtung Nds. OVG, Beschluss vom 2. Mai 2007 - 11 ME 106/07 -, zitiert nach juris, Rn. 55; Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach der Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG, II.B.2; offen VG Trier, Beschluss vom 28. April 2008 - 1 L 240/08.TR -, zitiert nach juris, Rn. 22; a.A. wohl OVG NRW, Beschluss vom 13. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 90 ff., und ergänzend vom 30. Juli 2008 - 4 B 2056/07 -, zitiert nach juris, Rn. 48; VG Potsdam, Beschluss vom 2. April 2008 - 3 L 687.07 -, zitiert nach juris, Rn. 21; VG Düsseldorf, Beschluss vom 25. Juni 2008 - 3 L 354.08 -, zitiert nach juris, Rn. 61).

  • VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 167.08  

    Staatliches Monopol bei Sportwetten in Berlin; Staatliches Monopol bei

    Diese Zweifel an der Zielsetzung werden auch nicht allein dadurch ausgeräumt, dass sich Vertriebs- und Werbeeinschränkungen (dazu 3. und 4.) sowie die suchtpräventiven Regelungen (dazu 5.) mindernd auf die staatlichen Gewinne auswirken können (dazu OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 50; Hmb.

    Da sich somit die Verfassungswidrigkeit des sog. staatlichen Sportwettenmonopols bereits aus der Betrachtung der sportwettenbezogenen Rechtsnormen ergibt, bedarf es keiner Klärung der Frage, ob entgegen der bisherigen vorläufigen Annahme, dass - jedenfalls in der Übergangszeit - nur eine sektorale Betrachtung der einzelnen Spielsuchtgefahren geboten sei (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 14. Dezember 2007 - VG 35 A 518.07 -, S. 14 des Umdrucks; in diese Richtung auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Juni 2007 - OVG 1 S 42.07 -, S. 10 ff. des Umdrucks), nach Ablauf der Übergangszeit (nunmehr) zusätzlich eine Gesamtschau aller glücksspielrechtlichen Regelungen erforderlich ist (in diese Richtung Nds. OVG, Beschluss vom 2. Mai 2007 - 11 ME 106/07 -, zitiert nach juris, Rn. 55; Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach der Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG, II.B.2; offen VG Trier, Beschluss vom 28. April 2008 - 1 L 240/08.TR -, zitiert nach juris, Rn. 22; a.A. wohl OVG NRW, Beschluss vom 13. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 90 ff., und ergänzend vom 30. Juli 2008 - 4 B 2056/07 -, zitiert nach juris, Rn. 48; VG Potsdam, Beschluss vom 2. April 2008 - 3 L 687.07 -, zitiert nach juris, Rn. 21; VG Düsseldorf, Beschluss vom 25. Juni 2008 - 3 L 354.08 -, zitiert nach juris, Rn. 61).

  • VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 108.07  
    Diese Zweifel an der Zielsetzung werden auch nicht allein dadurch ausgeräumt, dass sich Vertriebs- und Werbeeinschränkungen (dazu 3. und 4.) sowie die suchtpräventiven Regelungen (dazu 5.) mindernd auf die staatlichen Gewinne auswirken können (dazu OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 50; Hmb.

    Da sich somit die Verfassungswidrigkeit des sog. staatlichen Sportwettenmonopols bereits aus der Betrachtung der sportwettenbezogenen Rechtsnormen ergibt, bedarf es keiner Klärung der Frage, ob entgegen der bisherigen vorläufigen Annahme, dass - jedenfalls in der Übergangszeit - nur eine sektorale Betrachtung der einzelnen Spielsuchtgefahren geboten sei (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 14. Dezember 2007 - VG 35 A 518.07 -, S. 14 des Umdrucks; in diese Richtung auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Juni 2007 - OVG 1 S 42.07 -, S. 10 ff. des Umdrucks), nach Ablauf der Übergangszeit (nunmehr) zusätzlich eine Gesamtschau aller glücksspielrechtlichen Regelungen erforderlich ist (in diese Richtung Nds. OVG, Beschluss vom 2. Mai 2007 - 11 ME 106/07 -, zitiert nach juris, Rn. 55; Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach der Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG, II.B.2; offen VG Trier, Beschluss vom 28. April 2008 - 1 L 240/08.TR -, zitiert nach juris, Rn. 22; a.A. wohl OVG NRW, Beschluss vom 13. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 90 ff., und ergänzend vom 30. Juli 2008 - 4 B 2056/07 -, zitiert nach juris, Rn. 48; VG Potsdam, Beschluss vom 2. April 2008 - 3 L 687.07 -, zitiert nach juris, Rn. 21; VG Düsseldorf, Beschluss vom 25. Juni 2008 - 3 L 354.08 -, zitiert nach juris, Rn. 61).

  • VG Berlin, 22.09.2008 - 35 A 576.07  

    Prüfung der Regelung von Sportwetten in Berlin; Prüfung der Regelung von

    Diese Zweifel an der Zielsetzung werden auch nicht allein dadurch ausgeräumt, dass sich Vertriebs- und Werbeeinschränkungen (dazu 3. und 4.) sowie die suchtpräventiven Regelungen (dazu 5.) mindernd auf die staatlichen Gewinne auswirken können (dazu OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 50; Hmb.

    Da sich somit die Verfassungswidrigkeit des sog. staatlichen Sportwettenmonopols bereits aus der Betrachtung der sportwettenbezogenen Rechtsnormen ergibt, bedarf es keiner Klärung der Frage, ob entgegen der bisherigen vorläufigen Annahme, dass - jedenfalls in der Übergangszeit - nur eine sektorale Betrachtung der einzelnen Spielsuchtgefahren geboten sei (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 14. Dezember 2007 - VG 35 A 518.07 -, S. 14 des Umdrucks; in diese Richtung auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Juni 2007 - OVG 1 S 42.07 -, S. 10 ff. des Umdrucks), nach Ablauf der Übergangszeit (nunmehr) zusätzlich eine Gesamtschau aller glücksspielrechtlichen Regelungen erforderlich ist (in diese Richtung Nds. OVG, Beschlüsse vom 2. Mai 2007 - 11 ME 106/07 -, zitiert nach juris, Rn. 55, und vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach juris, Rn. 77; offen VG Trier, Beschluss vom 28. April 2008 - 1 L 240/08.TR -, zitiert nach juris, Rn. 22; a.A. wohl OVG NRW, Beschluss vom 13. März 2008 - 4 B 298/08 -, zitiert nach juris, Rn. 90 ff., und vom 30. Juli 2008 - 4 B 2056/07 -, zitiert nach juris, Rn. 48; VG Potsdam, Beschluss vom 2. April 2008 - 3 L 687.07 -, zitiert nach juris, Rn. 21; VG Düsseldorf, Beschluss vom 25. Juni 2008 - 3 L 354.08 -, zitiert nach juris, Rn. 61).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2008 - 4 B 1774/07  
    dazu näher etwa OVG NRW, Beschluss vom 7.3.2008 - 4 B 298/08 -, juris.
  • VG Arnsberg, 13.03.2008 - 1 L 29/08  
    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 - Verwaltungsgericht Regensburg, Beschluss vom 18. Februar 2008 - RN 4 K 07.393 -.

    vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -.

  • VG Düsseldorf, 25.06.2008 - 3 L 354/08  
    vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 22. Februar 2008 - 13 B 1215/07 -, ZfWG 2008, 122; Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -, juris; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH Baden-Württemberg), Beschluss vom 17. März 2008 - 6 S 3069/07 -, ZfWG 2008, 131 (132); Hamburgisches Oberverwaltungsgericht (OVG Hamburg), Beschluss vom 25. März 2008 - 4 Bs 5/08 -, ZfWG 2008, 136.

    Die Antragsgegnerin ist nach § 18 Abs. 3 GlüStV AG NRW i. V m. § 3 Abs. 1 OBG NRW als zuständige Aufsichtsbehörde, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2008 - 4 B 298/08 -, a. a. O.

  • VG Düsseldorf, 26.06.2008 - 3 L 517/08  
  • VG Aachen, 12.08.2008 - 6 L 449/07  

    Private Vermittlung von Sportwetten bleibt verboten

  • VG Gelsenkirchen, 08.04.2008 - 7 L 76/08  

    Sportwetten, neu, 2008, Abänderungsantrag, maßgeblicher Zeitpunkt

  • VG Gelsenkirchen, 08.04.2008 - 7 L 78/08  

    Sportwetten, neu, 2008, Abänderungsantrag

  • VG Berlin, 05.05.2008 - 35 A 108.08  
  • VG Münster, 03.04.2008 - 9 L 13/08  

    Verbot von Pokerturnieren bestätigt

  • VG Gelsenkirchen, 17.09.2008 - 7 K 3335/07  

    Sportwetten, Glücksspielstaatsvertrag, neu

  • VG Gelsenkirchen, 17.09.2008 - 7 K 3215/07  

    Sportwetten, Glücksspielstaatsvertrag, neu

  • VG München, 06.05.2008 - M 22 S 08.1854  

    Untersagung der Sportwettvermittlung und -veranstaltung; Weitergeltung einer vor

  • VG Bayreuth, 30.05.2008 - B 1 S 08.445  

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten; Eingriff in Berufsfreiheit;

  • VG Köln, 04.04.2008 - 1 L 247/08  
  • VG Gelsenkirchen, 07.04.2008 - 7 L 201/08  

    Sportwetten, neu, 2008, Erstreckung auf ganz NRW unzulässig

  • VG Gelsenkirchen, 07.04.2008 - 7 L 179/08  

    Sportwetten, neu, 2008, Grundverfügung sofort vollziehbar, Gebührenfestsetzung

  • VG Gelsenkirchen, 08.04.2008 - 7 L 77/08  

    Sportwetten, neu, 2008, Abänderungsantrag

  • VG Gelsenkirchen, 10.06.2008 - 7 L 572/08  

    Sportwetten, Glücksspiel, Staatsvertrag, Verwaltungsgebühren

  • VG Gelsenkirchen, 17.09.2008 - 7 K 2474/07  

    Sportwetten, Glücksspielstaatsvertrag, neu, Zwangsgeldandrohung

  • VG Gelsenkirchen, 07.11.2008 - 7 K 3264/07  

    Sportwetten, Vermittlung, Oddset

  • VG Gelsenkirchen, 07.04.2008 - 7 L 329/08  

    Sportwetten, 2008, neu, Glücksspielstaatsvertrag, Zuständigkeit, sachlich,

  • VG Gelsenkirchen, 12.08.2008 - 7 L 882/08  

    Sportwetten

  • VG Gelsenkirchen, 22.09.2008 - 7 L 1034/08  

    Sportwetten, Glücksspiel, Staatsvertrag

  • VG Gelsenkirchen, 06.10.2008 - 7 L 1022/08  

    Sportwetten, Glücksspielstaatsvertrag, neu, Internet, Wettterminals, Adressat

  • VG Gelsenkirchen, 07.04.2008 - 7 L 347/08  

    Sportwetten, neu, 2008, Vollziehbarkeit des Gebührenbescheides,

  • VG München, 11.04.2008 - M 22 S 08.1463  

    Vermittlung von Sportwetten an Veranstalter im EU-Ausland; Untersagung ohne

  • VG Gelsenkirchen, 17.09.2008 - 7 K 948/07  

    Sportwetten, Glücksspielstaatsvertrag, neu

  • VG Gelsenkirchen, 21.10.2010 - 7 L 1216/10  
  • VG Gelsenkirchen, 08.11.2010 - 7 L 1181/10  

    Abänderungsantrag; offene Interessenabwägung; Sportwetten; Vermittlung;

  • VG Bayreuth, 30.05.2008 - B 1 S 08.28  

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten; Ablauf der Übergangsfrist des

  • VG Gelsenkirchen, 23.02.2011 - 7 K 2397/09  

    Sportwetten, Vermittlung, Zwangsgeld, Untersagung

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 18.02.2009 - 4 B 298/08   

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (70)  

  • OVG Saarland, 05.10.2009 - 3 B 321/09  

    Staatliches Sportwetten-Monopol nicht offensichtlich rechtswidrig

    Die Grenzen des gesetzgeberischen Spielraums dürften - auch wenn man das Erfordernis einer Gesamtbetrachtung aller Glücksspielsektoren unterstellt - erst dann überschritten sein, wenn die gesetzliche Regelung einzelner Glücksspielbereiche für sich genommen nicht erforderlich und geeignet ist oder die differenzierte Regelung verschiedener Glücksspielsektoren nach Maßgabe der vorstehenden Grundsätze nicht hinreichend sachlich gerechtfertigt ist vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.2.2009 - 4 B 298/08 - sowie auch BayVGH, Beschluss vom 16.9.2008 - 10 CS08.1909 -, jeweils zitiert nach Juris.

    Im Hinblick darauf, dass auch das Rennwett- und Lotteriegesetz ebenso wie die gewerberechtlichen Regelungen des Glücksspiels an Spielautomaten Vorschriften zur Beschränkung des Spielbetriebs beinhalten, die ebenfalls maßgeblich durch das gesetzgeberische Anliegen bestimmt sind, die Gelegenheit zum Spiel zu begrenzen vgl. dazu im Einzelnen OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.2.2009 - 4 B 298/08 -, zitiert nach Juris, kann von daher selbst bei einer Gesamtbetrachtung der unterschiedlichen Regelungen sämtlicher Glücksspielsektoren die vom Europäischen Gemeinschaftsrecht geforderte Kohärenz nicht ohne Weiteres verneint werden.

  • VG Düsseldorf, 18.05.2009 - 27 L 1607/08  

    Verbot des Glücksspiels im Internet vorläufig bestätigt

    Das Oberverwaltungsgericht NRW, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18. Februar 2009 - 4 B 298/08 -, juris, auf dessen Ausführungen im Einzelnen verwiesen wird, hat hierzu unter anderem ausgeführt:.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18. Februar 2009 - 4 B 298/08 -, juris; Mitteilung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland an die Kommission der europäischen Gemeinschaften vom 20. Mai 2008, Vertragsverletzungsverfahren Nr. 2007/4866, ZfWG 2008, 173 (184).

  • VG Düsseldorf, 18.05.2009 - 27 L 190/09  

    Glücksspiel Werbung Internet

    Das Oberverwaltungsgericht NRW, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18. Februar 2009 - 4 B 298/08 -, juris, auf dessen Ausführungen im Einzelnen verwiesen wird, hat hierzu unter anderem ausgeführt:.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18. Februar 2009 - 4 B 298/08 -, juris; Mitteilung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland an die Kommission der europäischen Gemeinschaften vom 20. Mai 2008, Vertragsverletzungsverfahren Nr. 2007/4866, ZfWG 2008, 173 (184).

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   OVG Nordrhein-Westfalen, 13.03.2008 - 4 B 298/08   

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