Rechtsprechung
   BVerwG, 24.10.1980 - 4 C 35.78   

Volltextveröffentlichungen (2)

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    Altenteilerhaus - Nebenerwerbsbetrieb - Vollerwerbsbetrieb - Dienende Funktion - Nutzfläche - Wohnhaus

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • DÖV 1981, 184
  • BauR 1981, 57



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Wird zitiert von ... (9)  

  • VG München, 13.08.2013 - M 1 K 13.1445  

    Landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb; landwirtschaftliches "Dienen" eines

    Nach der Rechtsprechung des BVerwG (U.v. 24.10.1980 - 4 C 35.78 - juris Leitsatz 1) erfüllen Altenteilerhäuser bei landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieben in aller Regel nicht die Vor-aussetzungen einer Privilegierung nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB, weil sie einem solchen Betrieb im Sinne dieser Vorschrift nicht dienen.

    Ein Vorhaben dient nur dann einem landwirtschaftlichen Betrieb, wenn ein vernünftiger Landwirt auch und gerade unter Berücksichtigung des Gebots größtmöglichster Schonung des Außenbereichs sein Bauvorhaben mit etwa gleichem Verwendungszweck und etwa gleicher Ausstattung und Gestaltung für einen entsprechenden Betrieb errichten würde (BVerwG, U.v. 24.10.1980 a.a.O. Rn. 11).

    Die Errichtung eines selbstständigen Altenteilerhauses lässt sich schon deshalb allein mit dem Hinweis auf die beengten Wohnverhältnisse nicht rechtfertigen (BVerwG, U.v. 24.10.1980 a.a.O.).

  • BVerwG, 14.09.1988 - 4 B 131.88  

    Grundstücksteilung im Außenbereich nach Aufgabe des landwirtschaftlichen Betriebs

    Es kann offenbleiben, ob es als solches mit den Festsetzungen des Bebauungsplans vereinbar oder gemäß § 35 Abs. 1 Nr. 1 BBauG/BauGB privilegiert zulässig war (vgl. hierzu Urteile des beschließenden Senats vom 5. Februar 1971 - BVerwG 4 C 1.68 - BRS 24, Nr. 57 und - BVerwG 4 C 96.69 - BRS 24, Nr. 58 sowie vom 24. Oktober 1980 - BVerwG 4 C 35.78 - DÖV 1981, 184).
  • VGH Baden-Württemberg, 08.10.1993 - 8 S 1577/93  

    Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit eines vor Hofübergabe errichteten

    Nach ständiger Rechtsprechung setzt dies voraus, das das Vorhaben durch die Zuordnung zu dem konkreten Betrieb auch äußerlich erkennbar geprägt wird und sich ferner bejahen läßt, daß ein vernünftiger Landwirt - auch und gerade unter Berücksichtigung des Gebots der größtmöglichen Schonung des Außenbereichs - das Bauvorhaben an dem vorgesehenen Standort mit etwa gleicher Gestaltung und Ausstattung errichten würde (vgl. etwa BVerwG, Urt. v. 24.10.1980 - 4 C 35.78 - DÖV 1981, 184).
  • VG Würzburg, 23.10.2012 - W 4 K 12.67  

    Baugenehmigung; Beseitigungsanordnung; Weinbergshäuschen; Holzterrasse;

    Es kommt also auf eine Gesamtbewertung insbesondere unter Einbeziehung des Umfangs der landwirtschaftlichen Betätigung, der Verkehrsüblichkeit der Betriebsform, der Ernsthaftigkeit des Vorhabens und der Sicherung seiner Beständigkeit, der persönlichen Eignung des Betriebsführers und dessen wirtschaftlichen Verhältnissen an (BVerwG vom 24.10.1980 Az. 4 C 35/78 BauR 1981, 57; Jäde in Jäde/Dirnberger/Weiss, § 35 BauGB, RdNr. 22; Söfker in Ernst/ Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, 105. Erg.Lief 2012, § 35 RdNr. 29).
  • VG Würzburg, 08.01.2013 - W 4 K 12.531  

    Vorhaben im Außenbereich; landwirtschaftlicher Betrieb

    Es kommt also auf eine Gesamtbewertung unter Einbeziehung des Umfangs der landwirtschaftlichen Betätigung, der Verkehrsüblichkeit der Betriebsform, der Ernsthaftigkeit des Vorhabens und der Sicherung seiner Beständigkeit, der persönlichen Eignung des Betriebsführers und dessen wirtschaftlichen Verhältnissen an (BVerwG vom 24.10.1980 Az.: 4 C 35/78 BauR 1981, 57; Jäde in Jäde/Dirnberger/Weiß, § 35 BauGB, RdNr. 22; Söfker in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, 105. Erg.Lief. 2012, § 35 RdNr. 29).
  • VG Würzburg, 22.10.2013 - W 4 K 12.1091  

    Bei einem Schildkrötentierheim mit Schildkrötenauffangstation, Freigehegen und

    Es kommt hierbei auf eine Gesamtbewertung insbesondere unter Einbeziehung des Umfangs der landwirtschaftlichen Betätigung, der Verkehrsüblichkeit der Betriebsform, der Ernsthaftigkeit des Vorhabens und der Sicherung seiner Beständigkeit, der persönlichen Eignung des Betriebsführers und dessen wirtschaftlichen Verhältnissen an (BVerwG, U.v. 24.10.1980 - 4 C 35/78 - BauR 1981, 57; Jäde in Jäde/Dirnberger/ Weiss, BauGB - BauNVO, 7. Aufl. 2013, § 35 BauGB, RdNr. 22; Söfker in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, § 35 BauGB RdNr. 29).
  • VG München, 24.07.2008 - M 11 K 07.4133  

    Austragshaus; Nebenerwerbsbetrieb

    In der Rechtsprechung ist geklärt, dass bei landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieben Austragshäuser in aller Regel nicht die Voraussetzung einer Privilegierung nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB erfüllen, weil Austragshäuser einem solchen Betrieb im Sinne der genannten Vorschrift nicht "dienen" (BVerwG vom 24. Oktober 1980, Az: 4 C 35/78, DÖV 1981, 184 = BauR 1981, 57).
  • VG Würzburg, 23.06.2010 - W 4 K 08.1842  

    Schutz- und Gerätehütte sowie Fütterungsstand für Schafe in einer

    Die Abgrenzung der Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs von einer bloßen Liebhaberei wird vor allem anhand der Kriterien der Betriebsgröße, der Gewinnerzielungsabsicht, der persönlichen Eignung des Betriebsinhabers und des gesicherten Zugriffs auf die notwendigen Nutzflächen vorgenommen (BVerwG, U.v. 24.10.1980, 4 C 35.78, BauR 1981, 57; Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, 2010, § 35 RdNr. 29).
  • VG München, 15.10.2013 - M 1 K 13.2779  

    Flächenauffüllung im Außenbereich; landwirtschaftliche Privilegierung einer

    Jedenfalls bei einer Auffüllungsfläche von den vom Kläger beantragten Ausmaßen und auch in Anbetracht der Menge des für eine maximale Auffülltiefe von 5, 40 m benötigten Materials erscheint es fraglich, ob sich ein vernünftiger Landwirt auch und gerade unter Berücksichtigung des Gebots einer größtmöglichsten Schonung des Außenbereichs (vgl. hierzu BVerwG, U.v. 24.10.1980 - 4 C 35.78 - juris Rn. 11) mittels einer solchen Auffüllung eine landwirtschaftlich (besser) nutzbare Fläche schafft.

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