Rechtsprechung
   OLG Hamm, 15.03.2007 - 4 W 1/07   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • LawCommunity.de

    Beginn der Widerrufsfrist beim fernabsatzrechtlichen Widerrufsrecht

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Beginn der Widerrufsfrist

  • Judicialis
  • JurPC

    BGB § 312 c Abs. 1, BGB-InfoV § 1 Nr. 10
    Widerrufsbelehrung nach § 312 c Abs. 1 BGB

  • aufrecht.de

    "Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung" klärt nicht korrekt über den Fristbeginn auf

  • kanzlei.biz

    Die Formulierung

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Widerrufsbelehrung - Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Widerrufsbelehrung beim Fernabsatz im Internet

  • ra-felsmann.de

    § 312c BGB; § 10 BGB-InfoV
    Widerrufsbelehrung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die Belehrung über das Bestehen eines Widerrufsrechts

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Information über das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts sowie über die Bedingungen seiner Ausübung; Hinreichende Präzisierung der Information über die Widerrufsfrist; Wettbewerbswidrigkeit bei einem Verstoß gegen die Belehrungspflichten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Falsche Widerrufsbelehrung: "Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung"

  • internetrecht-infos.de (Kurzinformation)

    Die Passage der Musterwiderrufsbelehrung: Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung ist - zumindest bei der vorvertraglichen Belehrung auf einer Internetseite - wettbewerbswidrig und abmahnfähig

  • mitfugundrecht.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Rechtsunsicherheit beim Widerrufs- und Rückgaberecht im Internethandel - Ist die Muster-Widerrufsbelehrung ausreichend?

  • beck.de (Leitsatz)

    Belehrung über den Beginn der Widerrufsfrist

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Der Satz "Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung" in Widerrufsbelehrungen ist abmahnfähig!

  • kanzlei-sieling.de (Kurzinformation)

    Zur Muster-Widerrufsbelehrung

  • ra-dr-graf.de (Kurzinformation)

    Widerrufsbelehrung rechtswidrig

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Verkürzte Widerrufsbelehrung wettbewerbswidrig und damit unzulässig

  • abmahnung-blog.de (Kurzinformation)

    Zur Klausel "Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.”

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 312c Abs. 1; UWG § 5; BGB-InfoV § 14
    Unwirksame Belehrung über Widerrufsrecht bei Angabe des Fristbeginns "mit Erhalt dieser Belehrung"

  • shopbetreiber-blog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Muster-Widerrufsbelehrung ist wettbewerbswidrig

Verfahrensgang

  • LG Münster - 22 O 141/06
  • OLG Hamm, 15.03.2007 - 4 W 1/07

Zeitschriftenfundstellen

  • ZIP 2007, 824
  • MMR 2007, 377
  • MIR 2007, Dok. 317
  • K&R 2007, 324



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Wird zitiert von ... (21)  

  • OLG Köln, 24.08.2007 - 6 U 60/07  

    Widerrufsbelehrung bei eBay // Die Widerrufsbelehrung auf der eBay-Shopseite

    Damit unterscheidet sich die verwendete Formulierung von obergerichtlich bereits beurteilten Fallgestaltungen, wo der Eindruck entstehen konnte, als ob der Fristlauf entweder nur vom Warenerhalt oder nur vom Erhalt der im Internet veröffentlichten Belehrung abhinge (KG, NJW 2006, 3215 = MMR 2006, 678: "frühestens mit Erhalt der Ware"; KG, MMR 2007, 185 und OLG Hamm, MMR 2007, 377: "frühestens mit Erhalt dieser Belehrung"; andere veröffentlichte Entscheidungen hatten sich - soweit ersichtlich - nicht mit Belehrungen über den Fristbeginn zu befassen).
  • OLG Hamm, 10.01.2012 - 4 U 145/11  

    Ebay-Vertragsschluss bereits mit Gebotsabgabe

    Allerdings ist zweifelhaft, ob hiermit den Vorgaben des § 126b BGB genügt würde (offen gelassen in BGH, Urt. v. 16.07.2009 - III ZR 299/08, NJW 2009, 3227; ansonsten str.: dagegen u.a. OLG Hamm, Beschl. v. 15.03.2007 - 4 W 1/07, ZIP 2007, 824, Palandt-Ellenberger, 71. Aufl., § 126b BGB, Rn. 3, Palandt/Grüneberg, § 355 BGB, Rn. 20 m.w.N.; a.A. u.a. MünchKomm-Einsele, 6. Aufl., § 126b BGB, Rn. 9 m.w.N).
  • KG, 11.04.2008 - 5 W 41/08  

    Benennung der Vertretungsperson einer GmbH & Co. KG und

    Auch ist dem Antragsteller weiter darin zu folgen, dass bei einer sogenannten Auktion auf der Internetplattform eBay Waren bereits verbindlich angeboten werden, sodass der Kaufvertrag schon mit der entsprechenden auf einen Vertragsschluss gerichteten Willenserklärung des Verbrauchers zustande kommt (vgl. BGH NJW 2002, 363, 364 f; NJW 2005, 53, 54) und vor diesem Vertragsschluss regelmäßig keine Belehrung in Textform erfolgt, weil eine lediglich ins Internet gestellte Widerrufsbelehrung keine solche in "Textform" im Sinne der §§ 126 b, 357 Abs. 3 Satz 1 BGB ist, solange es nicht zu einer Perpetuierung der Erklärung bei dem abrufenden Verbraucher (Ausdruck der Seite oder Abspeicherung auf der eigenen Festplatte) kommt (vgl. Senat NJW 2006, 3215, 3216; OLG Hamburg GRUR-RR 2007, 174; OLG Hamm MMR 2007, 377; OLG Köln a.a.O., S. 89).

    Das Muster kommt bei einer - wie hier - lediglich ins Internet gestellten Belehrung demnach von vornherein nicht zum Tragen (Senat MMR 2007, 185, 186; OLG Hamm, MMR 2007, 377, 378).

  • OLG Stuttgart, 04.02.2008 - 2 U 71/07  

    Verbraucherinformation im Online-Handel: Anforderungen an die Widerrufsbelehrung

    Bei den Vorschriften, welche die Belehrung des Verbrauchers über Widerrufsrechte regeln, handelt es sich um Marktverhaltensregelungen zum Schutze der Verbraucher, weshalb eine unterbliebene, falsche oder unzureichende Belehrung nach § 4 Nr. 11 UWG unlauter ist (BGH NJW 2002, 3396, 3398 - noch zu § 1 UWG a. F. und § 355 BGB a. F. betreffend; BGH GRUR 2002, 731, 733 - noch zu § 1 UWG a. F. und § 651k BGB betreffend; KG MMR 2006, 678 und MMR 2007, 185, 186; OLG Frankfurt MMR 2007, 322; 323; OLG Hamm MMR 2007, 377, 378; OLG Hamburg MMR 2006, 675 und MMR 2007, 660; Föhlisch MMR 2007, 139, 141; Hefermehl/Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 4 UWG Rn. 11.170 m.w.N.).

    Dabei kann dahinstehen, ob mit der vom OLG Hamm (MMR 2007, 377, 378) und vom KG (MMR 2007, 185, 186) vertretenen Ansicht die Annahme einer Schutzwirkung durch Verwendung des Musters bereits daran scheitert, dass die Belehrung i. S. v. § 14 Abs. 1 BGB-InfoV nicht in Textform verwandt wird (anders OLG Köln MMR 2007, 713, 718, ebenso Föhlisch MMR 2007, 139, 140 mit beachtlichen Argumenten aus der Entstehungsgeschichte und Sinn und Zweck des § 1 Abs. 4 Satz 2 BGB-InfoV), und ob § 14 BGB-InfoV rechtswidrig und nichtig ist, weil der Verordnungsgeber die Grenzen der Verordnungsermächtigung des Art. 245 EGBGB nicht beachtet hat.

  • LG Bielefeld, 05.11.2008 - 18 O 34/08  

    Rechtsmissbrauch, weil der Anwalt mit dem Kläger verwandt ist?

    Die von der Beklagten verwendete Formulierung, die Frist beginne frühestens mit Erhalt ,,dieser Belehrung" erweckte den Eindruck, dass bereits diese vorvertragliche Information die Widerrufsfrist in Gang setze (vgl. OLG Hamm MMR 2007, 377).

    Dafür reicht es nicht aus, dass die Belehrung zur Erfüllung der Informationsverpflichtung nach 3 312c Abs. 1 BGB lediglich ins Internet gestellt wird (KG MIR 2008, Dok. 127; OLG Hamm MMR 2007, 377, 378).

  • OLG Brandenburg, 20.01.2016 - 4 U 79/15  
    Die Beklagte konnte nicht davon ausgehen, dass der Klägerin als juristischem Laien bekannt war, dass bereits zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses in der obergerichtlichen Rechtsprechung und der namhaften Literatur Einigkeit darüber bestand, dass das ohnehin recht unübersichtliche, variantenreiche Belehrungsmuster nicht durchweg - und zwar gerade auch, aber nicht ausschließlich im Hinblick auf den Hinweis zum Beginn der Widerrufsfrist - den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprach (siehe nur Münchener Kommentar - Ulmer, BGB, 4. Aufl. 2003 § 355 Rdnr. 52; OLG Schleswig, Urteil vom 25. Oktober 2007 - 16 U 70/07 - OLGR 2007, S. 929 = MDR 2008, 254 = ZGS 2008, 158; OLG Hamm, Beschluss vom 15. März 2007 - 4 W 1/07, CR 2007, S. 387; Palandt-Grüneberg, BGB, 67. Aufl. 2008 (gleiches gilt f.d. Vorauflage) BGB-InfoV 14 Rdnr. 5; LG Halle, Urteil vom 13. Mai 2005 - 1 S 28/05 - BB 2006, 1817 = WM 2007, 119 = K&R 2006, 418 = MMR 2006, 772; LG Koblenz, Urteil vom 20. Dezember 2006 - 12 S 128/06 - BB 2007, 237 = ZIP 2007, 638 u.a.; Masuch BB 2005, 344).
  • OLG Hamm, 14.05.2009 - 4 U 16/09  

    Anforderungen an die Vorabbelehrung über das Widerrufsrecht bei einem

    Die Berufung hat -entsprechend den Entscheidungen in Parallelfällen (vgl. etwa Senatsurteil vom 6. März 2008 (4 U 4/08) und Senatsurteil vom 12. März 2009 4 U 225/08 sowie OLGR Hamm 2007, 387)- keinen Erfolg.

    Die gewählte pauschale Formulierung ist sogar in wettbewerbsrechtlich relevanter Weise irreführend (vgl. OLG Hamm MMR 2007, 377).

  • OLG Stuttgart, 29.12.2011 - 6 U 79/11  

    Rückabwicklung eines Verbraucherdarlehens zur Finanzierung einer Fondsbeteiligung

    Der Verbraucher wird jedoch darüber im Unklaren gelassen, um welche etwaigen Umstände es sich dabei handelt (BGH v. 09.12.2009 - VIII ZR 219/08 Tz. 13, 15; BGH v. 29.04.2010 - I ZR 66/08 Tz. 21; BGH v. 01.12.2010 - VIII ZR 82/10 Tz. 12; BGH v. 02.02.2011 - VIII ZR 103/10 Tz. 14; BGH v. 28.06.2011 - XI ZR 349/10 Tz. 34; ebenso OLG Hamm v. 15.03.2007 - 4 W 1/07; OLG Schleswig v. 25.10.2007 - 16 U 70/07; Thüringer OLG v. 28.09.2010 - 5 U 57/10).
  • OLG Hamm, 06.03.2008 - 4 U 4/08  

    Anforderungen an die Belehrung über die Widerrufsfrist bei einem

    Die gewählte pauschale Formulierung ist insofern sogar in wettbewerbsrechtlich relevanter Weise irreführend (vgl. OLG Hamm MMR 2007, 377).

    Zum anderen - und allein auch dies schlägt schon durch - kann die Widerrufsfrist gemäß § 312 d II BGB nicht vor dem Erhalt der Ware beginnen (s. dazu i.E. Senat MMR 2007, 377).

  • OLG Frankfurt, 04.07.2008 - 6 W 54/08  

    AGB-Verstöße sind wettbewerbswidrig

    Zu diesem Problembereich gibt es divergierende OLG-Entscheidungen (vgl. einerseits OLG Hamm, OLGR 2007, 387; KG, KGR 2007, 148; OLG Naumburg, OLGR 2008, 300; OLG Stuttgart, OLGR 2008, 377 und andererseits OLG Köln, OLGR 2007, 695; OLG Hamburg, OLGR 2008, 129).
  • OLG Karlsruhe, 08.12.2011 - 9 U 52/11  

    Finanzierungsleasing: Beginn der Widerrufsfrist bei wörtlicher und vollständiger

  • OLG Hamm, 17.11.2009 - 4 U 148/09  

    Anforderungen an die Feststellung der Rechtsmissbräuchlichkeit des

  • OLG Hamm, 05.11.2009 - 4 U 121/09  

    Umfang der Beratungspflichten der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen eins

  • KG, 09.11.2007 - 5 W 304/07  

    Widerrufsfolgenbelehrung und Allgemeine Geschäftsbedingungen beim Fernabsatz von

  • OLG Hamm, 26.02.2008 - 4 U 172/07  

    Unzumutbar lange Wartezeiten bis zur Lieferung und zum Ausschluss von

  • OLG Düsseldorf, 15.04.2008 - 20 U 187/07  

    Keine Wertersatzpflicht des Verbrauchers nach § 357 Abs. 3 BGB wegen

  • OLG Hamm, 06.03.2008 - 4 U 206/07  

    Beginn der Widerrufsfrist i.R.d. Widerrufsrechts und Rückgaberechts bei Abschluss

  • OLG Frankfurt, 25.11.2011 - 24 U 147/11  

    Anforderungen an eine Widerrufsbelehrung nach § 355 BGB und Fristbeginn

  • LG Karlsruhe, 08.08.2007 - 13 O 76/07  

    Die Belehrung auf einer Internetseite genügt nicht den Anforderungen der

  • LG Münster, 30.07.2007 - 11 O 222/07  

    Anforderungen an den Hinweis auf ein Widerrufsrecht in Allgemeinen

  • KG, 31.03.2009 - 5 U 6/08  

    Keine Berufung auf Musterbelehrung

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