Rechtsprechung
   BAG, 12.01.2005 - 5 AZR 364/04   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Änderungsvorbehalt in einem Formulararbeitsvertrag

  • IWW
  • Judicialis

    Änderungsvorbehalt in einem Formulararbeitsvertrag

  • Jurion

    Wirksamkeit von Vertragsklauseln in Formulararbeitsverträgen; Formularmäßig vorbehaltener Widerruf übertariflicher Lohnbestandteile (Lohnzulage, Fahrtkostenerstattung); Zulässigkeit der Vereinbarung eines Widerrufsrechts aus wirtschaftlichen Gründen; Zulässigkeit und Umfang einer ergänzenden Vertragsauslegung

  • archive.org (Volltext/Leitsatz)

    Änderungsvorbehalt in einem Formulararbeitsvertrag

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit eines unbeschränkten Widerrufsvorbehalts für übertarifliche Lohnbestandteile im Formulararbeitsvertrag

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Geltungserhaltende Reduktion in AGB wegen Anwendbarkeit des §§ 305 ff BGB auf AGB in Individualarbeitsverträgen (Änderungsvorbehalt für übertarifliche Leistungen)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unwirksame Formularklausel zum unbeschränkten Widerruf übertariflicher Lohnbestandteile

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB §§ 305 ff., §§ 307, 308 Nr. 4, § 315
    Änderungsvorbehalt in einem Formulararbeitsvertrag: Unwirksamkeit eines unbeschränkten Widerrufsrechts für übertarifliche Gehaltsbestandteile - Ergänzende Vertragsauslegung bei Altverträgen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Inhaltskontrolle eines formularmäßigen Änderungsvorbehalts

  • IWW (Kurzinformation)

    Nicht jeder Widerrufsvorbehalt ist wirksam! - Widerruf der Privatnutzung eines Dienstwagens

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Widerruf einer übertariflichen Zulage

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Pressemitteilung)

    Widerruf übertariflicher Zusagen nach formularmäßigen Arbeitsverträgen

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Aufgrund des neuen Schuldrechts bedürfen alte Arbeitsverträge mit Widerrufsklauseln, die vor dem 1. Januar 2002 abgeschlossen worden sind, einer verfassungskonformen, verhältnismäßigen Auslegung und Anwendung

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Inhaltskontrolle eines formularmäßigen Änderungsvorbehalts

  • nomos.de PDF, S. 6 (Kurzinformation)

    Inhaltskontrolle eines formularmäßigen Änderungsvorbehalts

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    AGB-Kontrolle eines formularmäßigen Widerrufsvorbehalts

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Arbeitsrecht - Arbeitsvertrag - AGB - Änderungsvorbehalt in einem Formularvertrag

  • wgk.eu (Kurzinformation)

    § 308 Nr. 4 BGB
    Änderungs- und Widerrufsvorbehalte

Besprechungen u.ä. (8)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Arbeitsentgelt - Übertarifliche Zulagen: Wann ist ein Widerruf im Formulararbeitsvertrag wirksam vorbehalten?

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Arbeitsvertragsinhalt - Dienstwagen: Voraussetzungen des Widerrufsvorbehalts der Privatnutzung

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 308 Nr. 4, § 306 Abs. 2, § 307; EGBGB Art. 229 § 5
    Unwirksamkeit eines unbeschränkten Widerrufsvorbehalts für übertarifliche Lohnbestandteile im Formulararbeitsvertrag

  • RA Hensche (Entscheidungsbesprechung)
  • baublatt.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Widerrufsvorbehalt für außertarifliche Zulagen (RA Andreas Biedermann; Deutsches Baublatt 8/2005, S. 30)

  • heuking.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    § 2 KschG; § 307 BGB; § 308 BGB
    AGB-Kontrolle von Änderungs- und Bestimmungsklauseln in Entgeltregelungen (Wilhelm Moll)

  • avocado-law.com (Entscheidungsbesprechung)

    AGB-Kontrolle von Arbeitsverträgen - Widerrufsvorbehalt für Lohnbestandteile

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Geltungserhaltende Reduktion in AGB wegen Anwendbarkeit des §§ 305 ff BGB auf AGB in Individualarbeitsverträgen (Änderungsvorbehalt für übertarifliche Leistungen)

Sonstiges (11)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Widerruf von Gehaltszusätzen im medizinischen Bereich durch den Arbeitgeber - neue Grundsätze durch ein Urteil des BAG" von RA Prof. Dr. Klaus Hummerich, FA ArbR, original erschienen in: MedR 2005, 575 - 578.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Fallstricke bei der Formulierung von Freiwilligkeits- und Widerrufsvorbehalten" von RA Dr. Thomas Müller-Bonanni, LL.M., und RA Dr. Lutz Felix Nimmerjahn, original erschienen in: ArbRB 2008, 114 - 118.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Alternative Instrumente zur Entgeltflexibilisierung im Standardarbeitsvertrag" von RA Prof. Dr. Heinz Josef Willemsen, RA Dr. Timon Grau, original erschienen in: NZA 2005, 1137 - 1142.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BAG vom 12.1.2005, 5 AZR 364/04 (Änderungsvorbehalt in einem Formulararbeitsvertrag)" von Prof. Dr. Ulrich Preis und Dr. Viola Lindemann, original erschienen in: AuR 2005, 227 - 232.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anwendbarkeit des § 308 Nr. 4 BGB auch bei freiwilligen Leistungen? Anmerkungen zu den Urteilen BAG, BB 2005, 833 und BAG, BB 2007, 109" von RA Prof. Dr. Klaus Hümmerich, original erschienen in: BB 2007, 1498 - 1501.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Arbeitsvertrag - Wirksamkeit eines Widerrufsvorbehalts" von RA Dr. Henning Seel, original erschienen in: MDR 2005, 724 - 725.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Entgeltflexibilisierung - Was ist noch möglich?" von Dr. Uwe Hunold, original erschienen in: AuA 2008, 283 - 285.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Inhaltskontrolle eines formularmäßigen Änderungsvorbehalts - Zum Widerrufsvorbehalt in Arbeitsverträgen nach der Schuldrechtsreform" von FAArbR Dr. Hans-Christoph Schimmelpfennig, original erschienen in: NZA 2005, 603 - 610.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Widerrufsvorbehalte in Formulararbeitsverträgen" von RA Prof. Dr. Klaus Hümmerich, original erschienen in: NJW 2005, 1759 - 1761.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Wirksamkeit von Widerrufsvorbehalten in Formulararbeitsverträgen bei der Gewährung freiwilliger Leistungen - Zugleich Besprechung des BAG-Urteils vom 12.1.2005 - 5 AZR 364/04 -" von Ass. Sabine Diekmann und Marcus A. Bieder, original erschienen in: DB 2005, 722 - 727.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Fünf Jahre AGB-Kontrolle im Arbeitsrecht" von Prof. Dr. Olaf Deinert, original erschienen in: AiB 2008, 217 - 224.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BAGE 113, 140
  • NJW 2005, 1820
  • ZIP 2005, 633
  • MDR 2005, 758
  • NZA 2005, 465
  • NZA 2005, 466
  • BB 2005, 833
  • DB 2005, 669
  • DB 2005, 669 +



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Wird zitiert von ... (217)  

  • BAG, 11.10.2006 - 5 AZR 721/05  

    Widerruf übertariflicher Leistungen - AGB-Kontrolle

    Die Vertragslücke ist durch eine ergänzende Vertragsauslegung zu schließen (vgl. Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140).

    Der Vertrag und die sich aus ihm ergebenden Verpflichtungen sind für jede Seite bindend (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 144, zu B I 4 a der Gründe; BAG 27. Juli 2005 - 7 AZR 488/04 - AP BGB § 308 Nr. 2 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 2, zu II 2 c der Gründe).

    cc) Die Vereinbarung des Widerrufsrechts ist gem. § 308 Nr. 4 BGB zumutbar, wenn der Widerruf nicht grundlos erfolgen soll, sondern wegen der unsicheren Entwicklung der Verhältnisse als Instrument der Anpassung notwendig ist (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 144 f., zu B I 4 c der Gründe; BGH 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99 - NJW 2000, 651).

    Der Vertragsinhaltsschutz gem. § 2 KSchG kann dabei als Maßstab dienen (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 145, zu B I 4 c aa der Gründe; BAG 7. August 2002 - 10 AZR 282/01 - AP BGB § 315 Nr. 81 = EzA BGB § 315 Nr. 51, zu B II 3 der Gründe; 15. August 2000 - 1 AZR 458/99 -, zu A II 1 der Gründe; 28. Mai 1997 - 5 AZR 125/96 - BAGE 86, 61, 71; 13. Mai 1987 - 5 AZR 125/86 - BAGE 55, 275, 281).

    Sind darüber hinaus Zahlungen des Arbeitgebers widerruflich, die nicht eine unmittelbare Gegenleistung für die Arbeitsleistung darstellen, sondern Ersatz für Aufwendungen, die an sich der Arbeitnehmer selbst tragen muss, erhöht sich der widerrufliche Teil der Arbeitsvergütung auf bis zu 30 % des Gesamtverdienstes (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BA-GE 113, 140, 145, zu B I 4 c bb der Gründe).

    (4) An einer fehlenden Frist für die Wirkung des Widerrufs kann die Vereinbarung nicht scheitern (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 145, zu B I 4 c cc der Gründe).

    Es muss sich aus der Regelung selbst ergeben, dass der Widerruf nicht ohne Grund erfolgen darf (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 146, zu B I 5 a der Gründe; BGH 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97 - NJW 1998, 3114, zu III 3 der Gründe; 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03 - BGHZ 158, 149, zu II 2 b bb der Gründe).

    Der Grad der Störung (wirtschaftliche Notlage des Unternehmens, negatives wirtschaftliches Ergebnis der Betriebsabteilung, nicht ausreichender Gewinn, Rückgang bzw. Nichterreichen der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung, unterdurchschnittliche Leistungen des Arbeitnehmers, schwerwiegende Pflichtverletzungen) muss konkretisiert werden, wenn der Verwender hierauf abstellen will und nicht schon allgemein auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Leistung oder das Verhalten des Arbeitnehmers gestützte Gründe nach dem Umfang des Änderungsvorbehalts ausreichen und nach der Vertragsregelung auch ausreichen sollen (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 146 f., zu B I 5 b der Gründe).

    Da der Verwender bei Abschluss des Arbeitsvertrags die §§ 307 f. BGB nicht berücksichtigen konnte und die Klausel nur deswegen unwirksam ist, weil sie in formeller Hinsicht den neuen Anforderungen nicht genügt, bedarf es zur Schließung der entstandenen Lücke der ergänzenden Vertragsauslegung (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 147 f., zu B II 1 der Gründe).

    Der Umfang des Widerrufsrechts wird hier nicht durch objektive Beurteilungsmaßstäbe abschließend festgelegt (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 -BAGE 113, 140, 149, zu B III der Gründe).

  • BAG, 07.12.2005 - 5 AZR 535/04  

    Arbeit auf Abruf - Inhaltskontrolle von AGB

    Maßgeblich sind vielmehr die §§ 305 ff. BGB (vgl. Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - AP BGB § 308 Nr. 1 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 1, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen, zu B I 6 der Gründe; BAG 27. Juli 2005 - 7 AZR 486/04 - NZA 2006, 40 auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen zu B II 1 d bb der Gründe).

    Der Vertrag und die sich aus ihm ergebenden Verpflichtungen sind für jede Seite bindend (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - AP BGB § 308 Nr. 1 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 1, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen, zu B I 4 a der Gründe).

    Hierzu kann auf die Grundsätze zurückgegriffen werden, die der Senat im Urteil vom 12. Januar 2005 (- 5 AZR 364/04 - AP BGB § 308 Nr. 1 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 1, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen) zur Wirksamkeit von Widerrufsvorbehalten aufgestellt hat (ähnlich im Ansatz ErfK/Preis 6. Aufl. §§ 305 - 310 BGB Rn. 54; Reichold RdA 2002, 321, 330 f.; Hanau ZIP 2005, 1661, 1662 ff.).

    Hierbei handelte es sich nicht um eine unmittelbare Gegenleistung für die Arbeit, sondern um einen Ersatz von Aufwendungen, die der Arbeitnehmer an sich selbst tragen muss (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - aaO, zu B I 4 d der Gründe).

  • BAG, 24.10.2007 - 10 AZR 825/06  

    Bonuszahlung - Transparenzgebot und Stichtagsklausel

    Es spricht auch viel dafür, dass in Fällen, in denen die Sonderzahlung mindestens 25 % der Gesamtvergütung ausmacht, der mit der Sonderzahlung verfolgte Zweck einer zusätzlichen Vergütung bei der Abwägung der Interessen der Arbeitsvertragsparteien und damit bei der Beurteilung der Wirksamkeit einer Bindungsklausel maßgebend ist und die Zielsetzung, künftige Betriebstreue zu belohnen und den Arbeitnehmer zu reger und engagierter Mitarbeit zu motivieren, dahinter zurückzutreten hat (vgl. zur Unwirksamkeit von Widerrufsvorbehalten bei laufenden Zahlungen, wenn der im Gegenseitigkeitsverhältnis stehende widerrufliche Teil des Gesamtverdienstes mindestens 25 % beträgt: BAG 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140; 11. Oktober 2006 - 5 AZR 721/05 - AP BGB § 308 Nr. 6 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 6).

    Eine durch den Wegfall der unwirksamen Klausel entstandene Lücke ist im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung zu schließen, wenn dispositives Gesetzesrecht für den betreffenden Regelungssachverhalt nicht zur Verfügung steht und ein ersatzloser Wegfall der unwirksamen Klausel unverhältnismäßig in die Privatautonomie eingreifen und keine angemessene, den typischen Interessen der Vertragspartner Rechnung tragende Lösung bieten würde (vgl. BAG 11. Oktober 2006 - 5 AZR 721/05 - AP BGB § 308 Nr. 6 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 6; 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 -BAGE 113, 140; 23. Januar 2007 - 9 AZR 482/06 - AP BGB § 611 Ausbildungsbeihilfe Nr. 38 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 19; 19. Dezember 2006 - 9 AZR 294/06 - AP BGB § 611 Sachbezüge Nr. 21 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 17).

    Es ist zu fragen, was die Parteien vereinbart hätten, wenn ihnen die gesetzlich angeordnete Unwirksamkeit der Bindungsklausel bekannt gewesen wäre, wobei nicht die subjektive Vorstellung einer Vertragspartei maßgeblich ist, sondern was die Parteien bei angemessener Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten (BAG 11. Oktober 2006 - 5 AZR 721/05 - AP BGB § 308 Nr. 6 = EzA BGB 2002 § 308 Nr. 6; 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140).

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