Rechtsprechung
   BVerwG, 19.01.2005 - 6 C 10.04   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gewerbliche GmbH als Mitglied der Industrie- und Handelskammer

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Berufsrecht - Mitgliedschaft in der IHK

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Industrie- und Handelskammer, gewerbliche Betätigung, Verwaltung eigenen Vermögens, Pflichtzugehörigkeit, Organgesellschaft

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Heranziehung zum Grundbeitrag zur IHK auch bei nicht gewerblicher Verwaltung des eigenen Vermögens in der Rechtsform der GmbH

  • avocado-law.com (Kurzinformation)

    Vermögensverwaltende Gesellschaften sind IHK-beitragspflichtig

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 122, 344
  • NJW 2005, 2028 (Ls.)
  • DVBl 2005, 856
  • DÖV 2005, 607
  • NVwZ 2005, 700



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Wird zitiert von ... (30)  

  • OVG Niedersachsen, 11.02.2011 - 8 LA 259/10  

    Mitgliedsbeiträge zur Industrie- und Handelskammer

    Mit der Formulierung "zur Gewerbesteuer veranlagt" knüpft das Gesetz entgegen der Auffassung der Klägerin nicht an die gemeindliche Gewerbesteuerveranlagung an, sondern an die objektive Gewerbesteuerpflicht für stehende Gewerbebetriebe nach § 2 Gewerbesteuergesetz - GewStG - in der Fassung vom 15. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4167), zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1768), und für das Reisegewerbe nach § 35a GewStG (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.1.2005 - 6 C 10.04 -, BVerwGE 122, 344, 346; Senatsurt. v. 20.5.1996 - 8 L 647/95 -, GewArch 1996, 413 f.; Frentzel/Jäkel/Junge, IHKG, 7. Aufl., § 2 Rn. 36 ff.).

    Für die Definition der Betriebsstätte im Sinne des § 2 Abs. 1 IHKG ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts der steuerrechtliche Betriebsstättenbegriff des § 12 Abgabenordnung - AO - in der Fassung vom 1. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3866), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2474), maßgeblich (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.1.2005, a.a.O., S. 347 m.w.N.).

    Es gilt, wie ausgeführt, der steuerrechtliche Betriebsstättenbegriff des § 12 AO (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.1.2005, a.a.O.).

    Hier behauptet die Klägerin eine Divergenz zwischen der Feststellung des Verwaltungsgerichts, auch die von der Klägerin unterhaltene "mobile" Kunsteisbahn sei eine Betriebsstätte im Sinne des § 2 Abs. 1 IHKG, und der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 19.1.2005, a.a.O.) sowie des Verwaltungsgerichts Gießen (Urt. v. 24.9.2003 - 8 E 2022/01 -), wonach Betriebsstätte im Sinne des § 2 Abs. 1 IHKG nur eine "feste" Geschäftseinrichtung oder Anlage sein könne.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.06.2011 - 1 L 47/10  

    Auswirkungen der partiellen Steuerpflicht i.S.d. § 3 Nr. 6 S. 2 GewStG bei

    Ergänzend bemerkt sie, dass der hier zu entscheidende Sachverhalt nicht demjenigen vergleichbar sei, welcher der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 19.01.2005 (a.a.O.) zugrunde gelegen habe.

    Der Regelung über die Beitragsfreistellung in § 3 Abs. 3 Satz 3 IHKG ist zu entnehmen, dass die Festsetzung eines Gewerbesteuermessbetrages nur Bedeutung für die Höhe des Beitrags, nicht aber für die Frage der Kammerzugehörigkeit hat (so BVerwG, Urt. v. 19.01.2005 - 6 C 10.04 -, [...]).

    Wie die Festsetzung des Gewerbesteuermessbescheids sind auch die dafür maßgeblichen Bemessungsgrundlagen für die Zugehörigkeit zur Industrie- und Handelskammer ohne Bedeutung (so BVerwG, Urt. v. 19.01.2005, a.a.O.).

    Gestützt wird dieses Ergebnis im Übrigen auch dadurch, dass, soweit die Kammerzugehörigkeit an die Veranlagung zur Gewerbesteuer geknüpft ist, im Interesse einer einfachen Handhabung die entsprechenden Feststellungen der Steuerbehörden nutzbar gemacht werden sollen (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.01.2005, a.a.O.).

    Da das IHKG keine eigene Definition des Begriffs der Betriebsstätte enthält, ist insoweit der steuerrechtliche Betriebsstättenbegriff des § 12 AO maßgeblich (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.01.2005, a.a.O.).

  • VG Düsseldorf, 27.09.2006 - 20 K 4907/05  
    Denn § 2 Abs. 1 IHKG knüpft die Mitgliedschaft nicht an eine gewerbliche Tätigkeit, BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005 - 6 C 10/04 - BVerwGE 122, 344 unter ausdrücklicher Bestätigung der Entscheidung des OVG Koblenz, Urteil vom 27. April 2004 - 6 A 10101/04 - GewArch 2004, 426 m.w.N.; vgl. auch Frentzel/Jäkel/Junge, IHKG, 6. Aufl. 1999, Rdnr. 56 ff.

    Für eine einschränkende Auslegung der nach Wortlaut und systematischem Zusammenhang eindeutigen Regelung des § 2 Abs. 1 IHKG ist kein Raum, BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005 a.a.O..

    Maßgebend ist insoweit, wie sich aus systematischen Erwägungen ergibt, der steuerrechtliche Betriebsstättenbegriff des § 12 AO, vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005, a.a.O., m.w.N., ohne dass eine Bindung an eine finanzbehördliche Feststellung bestünde, vgl. BVerwG, Urteil vom 27. Oktober 1998 a.a.O..

    Wer von gesellschafts- und steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten Gebrauch macht und sich einer Organisationsform bedient, die auf gewerbliche Betätigung zugeschnitten ist, muss die damit verbundenen Rechtsfolgen vollständig und nicht nur selektiv hinnehmen, BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005 a.a.O..

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  • OVG Sachsen, 16.04.2008 - 5 B 49/07  

    Industrie- und Handelskammer; Pflichtmitgliedschaft; Rechtsanwalt;

    Für die Begründung der Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK) kommt es indes allein auf die dem Grunde nach bestehende Gewerbesteuerpflicht an (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.1.2005 - 6 C 10.04 -, zitiert nach juris).

    Wer von gesellschafts- und steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten Gebrauch macht und sich einer Organisationsform bedient, die normalerweise auf gewerbliche Betätigung zugeschnitten ist, muss die damit verbundenen Rechtsfolgen vollständig und nicht nur selektiv hinnehmen (BVerwG, Urt. v. 19.1.2005 - 6 C 10.04 -, zitiert nach juris).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 19.1.2005 - 6 C 10.04 - sowie dem Beschluss vom 21.10.2004 - 6 B 60.04 - (zitiert nach juris) entschieden, dass es für die Zugehörigkeit der Industrie- und Handelskammer allein auf die Eintragung in das Handelsregister und die Veranlagung zur Gewerbesteuer ankommt und es nicht erheblich ist, ob das Unternehmen gewerblich tätig wird.

  • VG Stuttgart, 12.07.2007 - 4 K 3493/07  

    IHK-Pflichtmitgliedschaft von Kapitalgesellschaften ohne eigenen

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 19.01.2005 - 6 C 10/04 -, GewArch 2005, 211-213 m.w.N), die sich das Gericht zu eigen macht, kommt es für die Begründung der Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer allein auf die dem Grunde nach bestehende Gewerbesteuerpflicht an, wie sich § 3 Abs. 3 Satz 3 IHKG entnehmen lässt.

    Derjenige, der von gesellschafts- und steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten Gebrauch macht und sich einer Organisationsform bedient, die auf gewerbliche Betätigung zugeschnitten ist, muss die damit verbundenen Rechtsfolgen vollständig und nicht nur selektiv hinnehmen (BVerwG, Urteil vom 19.01.2005, aaO).

    Maßgebend ist insoweit nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urt. v. 19.01.2005 - aaO -) der steuerrechtliche Betriebsstättenbegriff des § 12 AO.

  • VG Leipzig, 08.11.2006 - 5 K 1328/06  

    Gewerberecht: Voraussetzungen für eine Freistellung von den Beiträgen zur IHK,

    Danach kommt es bei einer in das Handelsregister eingetragenen juristischen Person des privaten Rechts nicht darauf an, ob diese (teilweise) gewerblich tätig ist (BVerwG, Urt. v. 25.10.1977, BVerwGE 55, 1, 7; Beschl. v. 21.10.2004, GewArch 2005, 24; Urt. v. 19.1.2005, BVerwGE 122, 344, 348; OVG NW, Urt. v. 24.2.1997, GewArch 1997, 200, 201; OVG Schl.-Holst., Urt. v. 20.7.2004, GewArch 2004, 428 ).

    Erstere bedienen sich als Gesellschaft mit beschränkter Haftung einer Organisationsform, die auf gewerbliche Betätigung zugeschnitten ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 19.1.2005, aaO., S. 349).

    Wer aber von gesellschafts- und steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten Gebrauch macht und sich einer Organisationsform bedient, die auf gewerbliche Betätigung zugeschnitten ist, muss die damit verbundenen Rechtsfolgen vollständig und nicht nur selektiv hinnehmen (BVerwG, Urt. v. 19.1.2005, aaO., S. 349 f.).

  • VG Gelsenkirchen, 23.09.2009 - 7 K 6426/08  

    Kammerbeiträge, Beitragspflicht, Betriebsstätte, Gewerbesteuerpflicht

    Auch nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 19. Januar 2005 - 6 C 10/04 -) müsse ein unternehmerisches Gebilde existieren, um den Begriff der Betriebsstätte zu füllen.

    Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 19. Januar 2005 - 6 C 10/04 -, juris Rdnr. 20 m. w. N.

    Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 19. Januar 2005 - 6 C 10/04 -, aaO, Rdnr. 22.

  • VG Augsburg, 05.05.2011 - Au 2 K 09.824  

    Pflichtmitgliedschaft in einer Industrie- und Handelskammer;

    Auch das Bundesverwaltungsgericht hält die Pflichtmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer in ständiger Rechtsprechung für verfassungskonform (vgl. Urteil vom 21.7.1998, Az. 1 C 32.97, BVerwGE 107, 169; Urteil vom 19.1.2008, Az. 6 C 10/04, BVerwGE 122, 344 ff.).

    Insbesondere bejaht die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung weiterhin die Verfassungsmäßigkeit der Pflichtzugehörigkeit (vgl. BVerwG vom 19.1.2005, Az. 6 C 10/04; OVG Rheinland-Pfalz vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; OVG Rheinland-Pfalz vom 20.9.2010, Az. 6 A 10282/10; BayVGH vom 22.7.2010, Az. 22 ZB 10.1518; VG Ansbach vom 4.2.2010, Az. AN 4 K 09.157; vom 18.6.2010, Az. AN 4 K 09.1825; VG Oldenburg vom 27.1.2011, Az. 12 A 837/09; VG Münster vom 5.4.2011, Az. 3 K 1672/10).

  • VG Koblenz, 29.09.2008 - 3 K 393/08  

    IHK-Beiträge - Pflicht zur Zahlung trotz Gewerbeabmeldung

    ,,Mantel-GmbH", die derzeit auch von der Klägerin betrieben wird (vgl. hierzu BVerwG, Beschluss vom 21. Oktober 2004 ­ 6 B 60/04 ­, GewArch 2005, 24 und Urteil vom 19. Januar 2005 ­ 6 C 10/04 ­ GewArch 2005, 211; Jahn: Zur Entwicklung des Beitragsrechts der Industrie- und Handelskammern in: GewArch 2005, 235, 236, m.w.N.).

    Für die Klägerin als sogenannte Mantel-GmbH gilt nichts anderes (vgl. nochmals BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2010 - 17 A 2689/09  

    Beitragserhebung durch die Industrie- und Handelskammer bei ausländischem

    vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005 - 6 C 10.04 -, BVerwGE 122, 344 = NVwZ 2005, 211.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2005 - 6 C 10.04 -, a.a.O.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 17.03.2011 - 1 B 7.10  

    Atypische stille Beteiligung an einer GmbH als Mitunternehmer; Zugehörigkeit zur

  • VG Augsburg, 05.05.2011 - Au 2 K 09.86  

    Pflichtmitgliedschaft in einer Industrie- und Handelskammer;

  • VG Augsburg, 27.05.2011 - Au 2 K 10.1502  

    Mitgliedschaft einer GmbH in einer (zweiten) Industrie- und Handelskammer, in

  • BVerwG, 11.07.2011 - 8 C 23.10  

    Auslegung; Erledigung; Freistellungsbescheid; Gewerbesteuer;

  • VG Augsburg, 27.11.2012 - Au 2 K 10.519  

    Pflichtmitgliedschaft in einer Industrie- und Handelskammer; Beitragspflicht;

  • VGH Bayern, 22.10.2009 - 22 ZB 09.2314  

    IHK-Pflichtmitgliedschaft

  • OVG Rheinland-Pfalz, 03.11.2010 - 6 A 10884/10  

    Beurteilung der Veranlagung zur Gewerbesteuer i.S.d. § 2 Abs. 1 Gesetz zur

  • VG Hannover, 08.10.2008 - 11 A 3467/07  

    Pflichtmitgliedschaft in einer IHK - landwirtschaftliche GmbH; Berufsfreiheit;

  • VG Meiningen, 01.07.2009 - 2 K 650/06  

    Pflichtmitgliedschaft in der IHK - Verfassungsmäßigkeit; Industrie- und

  • VGH Bayern, 22.07.2010 - 22 ZB 10.1518  

    IHK-Pflichtmitgliedschaft

  • VG Braunschweig, 30.05.2006 - 1 B 115/06  

    Gewerberecht: Beitragspflicht zur IHK

  • VG Oldenburg, 14.11.2006 - 12 A 857/05  

    IHK-Beitrag; IHK; Beitrag; Beitragsordnung; Haushaltssatzung;

  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.01.2010 - 1 S 211.09  

    Beschwerde; Industrie- und Handelskammer Kammerzugehörigkeit; Beitragspflicht;

  • VG Ansbach, 04.02.2010 - AN 4 K 09.00157  

    Klage gegen einen Beitragsbescheid der Industrie- und Handelskammer

  • VG Osnabrück, 08.12.2005 - 1 A 330/05  

    Mehrfache Kammerzugehörigkeit bei Reisegewerbetreibenden; Europarecht; IHK;

  • VG Frankfurt/Main, 06.02.2006 - 5 E 6247/04  

    Pflichtmitgliedschaft einer Personenhandelsgesellschaft, welche ausschließlich

  • VG Berlin, 12.02.2010 - 4 K 7.10  

    § 2 Abs 1 IHKG, § 3 Abs 2 S 1 IHKG, § 230 Abs 2 HGB

  • VG Ansbach, 18.06.2010 - AN 4 K 09.01825  

    Beitragsbescheid der Industrie- und Handelskammer; Verfassungsmäßigkeit der

  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.12.2010 - 1 L 148/10  

    Rechtliche Einordnung eines wegen der bindenden Tatbestandswirkung der

  • VG Augsburg, 04.04.2011 - Au 2 K 10.556  

    Erhebung einer Vorauszahlung auf den IHK-Beitrag

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