Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 13.09.2006

Rechtsprechung
   BVerwG, 13.09.2006 - 6 C 10.06   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • lexetius.com

    KWG § 51; UmlVKF
    Bemessungsgrundlage, Bilanzsumme, Ertrag, Finanzdienstleistungsaufsicht, Finanzdienstleistungsinstitute, Kostenumlage, Kreditinstitute, Rückwirkung, Sonderabgabe.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    KWG § 51
    Bemessungsgrundlage, Bilanzsumme, Ertrag, Finanzdienstleistungsaufsicht, Finanzdienstleistungsinstitute, Kostenumlage, Kreditinstitute, Rückwirkung, Sonderabgabe

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Bemessungsgrundlage, Bilanzsumme, Ertrag, Finanzdienstleistungsaufsicht, Finanzdienstleistungsinstitute, Kostenumlage, Kreditinstitute, Rückwirkung, Sonderabgabe

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Kostenumlage für Beaufsichtigung der Finanzdienstleistungsinstitute in den Jahren 1999 und 2000 rechtmäßig

  • lto.de (Kurzinformation)

    Kostenumlage für die Beaufsichtigung der Finanzdienstleistungsinstitute in den Jahren 1999 und 2000 rechtmäßig

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kostenüberwälzung im Bereich der Wirtschaftsaufsicht - Anmerkung zum Urteil des BVerwG vom 13.09.2006, AZ: 6 C 10.06" von Prof. Dr. Hanno Kube, LL.M., original erschienen in: JZ 2007, 471 - 475.

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2007, 192



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BVerwG, 29.04.2009 - 6 C 16.08  

    Studienabgabe, Studienbeitrag, Studiengebühr, Sonderabgabe,

    Die Gesetzgebungszuständigkeit für öffentlich-rechtliche Abgaben, die - was hier klar zutage liegt - nicht als Gemeinlasten voraussetzungslos geschuldet werden und deshalb keine Steuern sind, richtet sich nach den allgemeinen Regeln der Art. 70 ff. GG (BVerfG, Urteile vom 19. März 2003 - 2 BvL 9 u.a./98 - BVerfGE 108, 1 und vom 6. Juli 2005 - 2 BvR 2335 u.a./95 - BVerfGE 113, 128 ; BVerwG, Urteile vom 3. Dezember 2003 - BVerwG 6 C 13.03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 S. 43 und vom 13. September 2006 - BVerwG 6 C 10.06 - Buchholz 451.61 KWG Nr. 20 S. 9).

    In diesem Zusammenhang haben das Bundesverfassungsgericht (vgl. etwa: Urteile vom 19. März 2003 a.a.O. S. 15 ff., vom 6. Juli 2005 a.a.O. S. 146 f. sowie zuletzt vom 3. Februar 2009 - 2 BvL 54/06 - DVBl 2009, 375 .) und ihm folgend der erkennende Senat (Urteile vom 3. Dezember 2003 a.a.O. S. 43 ff. und vom 13. September 2006 a.a.O. S. 10) in ständiger Rechtsprechung darauf abgestellt, dass sich aus der Begrenzungs- und Schutzfunktion der bundesstaatlichen Finanzverfassung in Art. 104a ff. GG Grenzen auch für nichtsteuerliche Abgaben ergeben, die der Gesetzgeber in Wahrnehmung einer ihm zustehenden Sachkompetenz außerhalb der Finanzverfassung nach den allgemeinen Regeln der Art. 70 ff. GG erhebt.

    Entsprechend werden Beiträge für die potentielle Inanspruchnahme einer staatlichen Leistung oder Einrichtung erhoben (BVerfG, Urteil vom 6. Juli 2005 a.a.O. S. 148; BVerwG, Urteil vom 13. September 2006 a.a.O. S. 11 f.).

  • BVerfG, 16.09.2009 - 2 BvR 852/07  

    Mindestumlage nach § 16 FinDAG verfassungsgemäß

    Der Gesetzgeber hat im Zuge der Gründung der Bundesanstalt im Jahr 2002 und der Zusammenführung der bis dahin gültigen Umlagevorschriften im heutigen § 16 FinDAG die Umlagefinanzierung zuletzt bestätigt und ist insofern seiner verfassungsrechtlichen Prüfpflicht in hinreichendem Maß nachgekommen (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. September 2006 - 6 C 10.06 -, NVwZ-RR 2007, S. 192 ).
  • VG Gelsenkirchen, 24.06.2009 - 3 K 1256/09  

    Beihilfefähigkeit, Ausschluss verschreibungspflichtiger (u.a. Viagra, Cialis) und

    So ist dem für eine bestimmte Materie zuständigen Gesetzgeber im Rahmen der ihm zugewiesenen Kompetenzen zunächst grundsätzlich nicht verwehrt, eine dem Verordnungsgeber überlassene Regelungsbefugnis wieder - auch teilweise und/oder zeitweise- in Anspruch zu nehmen, vgl. BVerfG, Urteil vom 15. November 1967 - 2 BWL 7/64 u.a. -, BVerfGE 22, 330; SaarlVerfGH, Urteil vom 17. Dezember 1996 - Lv 3/95 -, NVwZ-RR 1997, 449; Sendler, Verordnungsänderung durch Gesetz und "Entsteinerungsklausel", NJW 2001, 2859; BVerwG, Urteil vom 13. September 2006 -6 C 10/06-, NVwZ-RR 2007, 192 und nachfolgend BVerfG, Beschluss vom 27. Februar 2007 -1 BvR 3140/06-, NVwZ-RR 2007, 433.

    Da die rückwirkende Anordnung der Gesetzeskraft der rückwirkende Erlass eines Gesetzes ist, vgl. BVerwG, Urteil vom 13. September 2006 -6 C 10/06- und nachfolgender Beschluss des BVerfG vom 27. Februar 2007 -1 BvR 3140/06-, a.a.O., d.h. es keinen Unterschied macht, ob eine Verordnung durch Gesetz geändert oder die Änderung der Verordnung nachträglich mit Gesetzesrang versehen werden soll, muss unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes auch die mit (beabsichtigtem) Gesetzesrang versehene Regelung des § 4 Abs. 1 Nr. 7 BVO NW nebst Anlage 2 aus den o.g. Gründen weiterhin als Verordnung bzw. Verordnungsteil qualifiziert werden.

    So in dem vom BVerwG am 13. September 2006 -6 C 10/06- (a.a.O.) entschiedenen Fall.

mehr
  • BVerwG, 03.08.2007 - 6 B 33.07  
    Überdies ist die Problematik der rückwirkenden Anordnung der Gesetzeskraft der Umlage-Verordnung Kredit- und Finanzdienstleistungswesen bereits in der Rechtsprechung des Senats geklärt (Urteile vom 13. September 2006 BVerwG 6 C 10.06 Buchholz 451.61 KWG Nr. 20 und BVerwG 6 C 11.06 ).

    Dies hat der Senat bereits in seinen Urteilen vom 13. September 2006 (a.a.O. S. 20 Rn. 74) näher dargelegt.

  • BVerfG, 27.02.2007 - 1 BvR 3140/06  

    Verfassungsmäßigkeit der Erhebung von Umlagebeträgen für die staatliche Aufsicht

    a) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. September 2006 - BVerwG 6 C 10.06 -,.
  • BVerwG, 15.09.2010 - 8 C 34.09  

    Finanzdienstleistung; Anlagevermittlung; Eigenhandel; Abschlussvermittlung;

    Die Erhebung der Regelungen einer Rechtsverordnung in Gesetzesrang ist als solche verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. u.a. Urteil vom 13. September 2006 - BVerwG 6 C 10.06 - Buchholz 451.61 KWG Nr. 20 - m.w.N.).

    Die Zulässigkeit der Aufteilung der Kosten nach dem Personalaufwand für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts bereits mit Urteil vom 13. September 2006 (BVerwG 6 C 10.06 - Buchholz 451.61 KWG Nr. 20 = juris Rn. 63 ff.) bejaht.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2010 - 1 A 1328/08  

    Vereinbarkeit eines rückwirkenden Ausschlusses nicht verschreibungspflichtiger

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. November 1967 - 2 BvF 7/64 u.a. -, BVerfGE 22, 330 ff. = juris Rn. 69; BVerwG, Urteil vom 13. September 2006 - 6 C 10.06 -, NVwZ-RR 2007, 192 ff. = juris Rn. 18; die gegen die vorgenannte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts erhobene Verfassungsbeschwerde hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 3140/06 -, NVwZ-RR 2007, 433 ff., juris, nicht zur Entscheidung angenommen.
  • VG Sigmaringen, 09.02.2012 - 6 K 2834/11  

    Gebührengrundlage für die Kosten besonderer Einrichtungen des ärztlichen

    Der Umlagebetrag wird mithin nicht als Gegenleistung für eine von dem jeweiligen abgabepflichtigen Arzt individuell veranlasste Amtshandlung erhoben und ist daher keine Verwaltungsgebühr (vgl. dazu - wie auch zum Folgenden - betreffend eine Umlage nach dem KWG: BVerwG, Urteil vom 13.09.2006 - 6 C 10.06 -, NVwZ-RR 2007, 192).

    Keiner Entscheidung bedarf danach, ob es sich bei der streitigen Abgabe um einen Beitrag, eine Umlage oder etwa eine Sonderabgabe zu Finanzierungszwecken (Sonderabgabe im engeren Sinne, die als Verbandslast Finanzierungszwecken dient und die auf eine besondere Finanzierungsverantwortung der Gruppe der Abgabepflichtigen abzielt; zu den Begrifflichkeiten und Voraussetzungen vgl. nur BVerwG, Urteil vom 13.09.2006 - 6 C 10.06 -, NVwZ-RR 2007, 192; Tettinger, Kammerrecht, S. 174 f.) handelt.

  • OVG Saarland, 05.09.2007 - 1 A 44/07  

    Erhebung von Niederschlagswassergebühren für Entwässerung von

    Dieser Schutz des Vertrauens in den Bestand der ursprünglich geltenden Rechtsfolgenlage findet seinen verfassungsrechtlichen Grund vorrangig in den allgemeinen rechtsstaatlichen Grundsätzen insbesondere des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 14.05.1986 - 2 BvL 2/83 - BVerfGE 72, 200 = DVBl 1986, 814 = NJW 1987, 1749 und vom 03.12.1997 - 2 BvR 882/97 - BVerfGE 97, 67 = DVBl 1998, 465 = NJW 1998, 1547 = DÖV 1998, 465; BVerwG, Urteil vom 13.09.2006 - 6 C 10.06 - NVwZ-RR 2007, 192 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 20.
  • VGH Hessen, 15.11.2007 - 8 UE 1584/05  

    Zur Rechtmäßigkeit des Verwaltungskostenbeitrags nach dem Hessischen

    Nach Art. 70 Abs. 1 GG liegt die "Kulturhoheit " und damit auch die Gesetzgebungskompetenz für das Gebühren- und Beitragsrecht in diesem Bereich bei den Ländern (sog. Annexkompetenz, vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 - 6 C 13.03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 = juris, Rn. 59; BVerwG, Urteil vom 13. September 2006 - 6 C 10.06 - NVwZ-RR 2007, S. 192 ff. = juris, Rdnr. 37).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2010 - 1 A 565/09  

    Abhängigkeit der Beihilfefähigkeit eines Produktes bzw. Präparates von der

  • BVerwG, 30.11.2007 - 6 BN 4.07  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2011 - 1 A 308/09  

    Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für das Präparat "Ostenil" als ein nicht

  • BVerwG, 26.04.2012 - 3 C 20.11  

    Schlachttier- und Fleischuntersuchung; Fleischhygienegebühr; Bemessung von

  • OVG Saarland, 05.09.2007 - 1 A 43/07  

    Erhebung von Niederschlagswassergebühren von Bundes- und Landstraßen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2011 - 1 A 349/09  

    Anspruch eines beihilfeberechtigten Justizamtsinspektors auf Gewährung von

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.07.2011 - 1 A 498/09  

    Beihilfeanspruch für die Präparate Sinupret forte, Umckaloabo, Lymphomyosot und

  • VG Saarlouis, 03.08.2009 - 11 K 358/09  

    Rückwirkende Erhöhung der Abfallentsorgungsgebühr

  • VG Frankfurt/Main, 16.11.2006 - 1 E 2515/05  

    Heranziehung eines Finanzdienstleistungsunternehmens zu einer Kostenumlage nach §

Rechtsprechung
   BVerwG, 13.09.2006 - 6 C 12.06   

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

  • VG Frankfurt/Main, 08.12.2005 - 1 E 1207/04
  • BVerwG, 13.09.2006 - 6 C 12.06



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Wird zitiert von ... (2)  

  • BVerwG, 27.02.2008 - 6 C 11.07  

    Bankgeschäft, Finanzdienstleistung, Finanzkommissionsgeschäft,

    Der Wert des Streitgegenstandes wird bis zu ihrer Verbindung für das Verfahren BVerwG 6 C 11.06 auf 610 000 EUR und für das Verfahren BVerwG 6 C 12.06 auf 693 750 EUR, für die Zeit nach der Verbindung auf 1 303 750 EUR festgesetzt.
  • BVerwG, 27.02.2008 - 6 C 12.07  

    Bankgeschäft; Finanzdienstleistung; Finanzkommissionsgeschäft;

    Der Wert des Streitgegenstandes wird bis zu ihrer Verbindung für das Verfahren BVerwG 6 C 11.06 auf 610 000 EUR und für das Verfahren BVerwG 6 C 12.06 auf 693 750 EUR, für die Zeit nach der Verbindung auf 1 303 750 EUR festgesetzt.
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