Rechtsprechung
| BSG, 05.11.1997 - 6 RKa 10/97 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Jurion
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SGB V § 116 S. 2; SGG § 131 Abs. 1 S. 3
Voraussetzung für die Annahme des sogenannten Fortsetzungsfeststellungsinteresses nach § 131 Abs. 1 S. 3 SGG - Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Wird zitiert von ... (5)
- BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 44/96 R
Für die Verpflichtungsklage maßgebender Zeitpunkt, …
Die Annahme des Fortsetzungsfeststellungsinteresses setzt voraus, daß dem angestrebten gerichtlichen Ausspruch über die Rechtswidrigkeit des erledigten Verwaltungsaktes rechtliche, wirtschaftliche oder ideelle Bedeutung zwischen den Beteiligten zukommt (Urteil des Senats vom 5. November 1997 - 6 RKa 10/97 - Meyer-Ladewig, SGG, 6. Auflage 1998, § 131 RdNr 10a mwN). - LSG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2011 - L 11 KA 54/08
Vertragsarztangelegenheiten
Für ein solches Feststellungsinteresse kommt vorliegend allein der Gesichtspunkt einer Wiederholungsgefahr (vgl. dazu z.B. BSG, Urteil vom 05.11.1997 - 6 RKa 10/97 -) in Betracht; dieser greift indes nicht. - LSG Bayern, 12.11.2002 - L 11 AL 123/01 Das nach § 131 Abs. 1 Satz 3 SGG erforderliche Fortsetzungsfeststellungsinteresse liegt nur dann vor, wenn dem angestrebten gerichtlichen Ausspruch über die Rechtswidrigkeit des erledigten Verwaltungshandelns rechtliche, wirtschaftliche oder ideelle Bedeutung zwischen den Beteiligten zukommt (vgl die ständige Rechtsprechung des BSG, zuletzt Urteil vom 05.11.1997 - 6 RKA 10/95; vom 05.11.1997 - 6 RKA 10/97; vom 28.01.1998 - B 6 KA 44/96 R; Urteil vom 01.07.1998 - B 6 KA 64/97 R; vom 10.09.1998 - B 7 AL 70/97 R und vom 28.01.1998 - B 6 KA 44/96 R; Meyer-Ladewig, Kommentar zum SGG, 7.Aufl, § 131 RdNr 10).
- LSG Bayern, 03.12.2002 - L 11 AL 128/01 Das nach § 131 Abs. 1 S 3 SGG erforderliche Fortsetzungsfeststellungsinteresse liegt nämlich nur dann vor, wenn dem angestrebten gerichtlichen Ausspruch über die Rechtswidrigkeit des erledigten Verwaltungshandelns rechtliche, wirtschaftliche oder ideelle Bedeutung zwischen den Beteiligten zukommt (vgl die ständige Rechtsprechung des BSG zuletzt Urteil vom 05.11.1997 - 6 RKa 10/95; vom 05.11.1997 - 6 RKa 10/97; vom 28.01.1998 - B 6 Ka 44/96 R; Urteil vom 01.07.1998 - B 6 Ka 64/97 R -, vom 10.09.1998 - B 7 Al 70/97 R -, vom 28.01.1998 - B 6 Ka 44/96 R - Meyer-Ladewig, Komm zum SGG, 7.Aufl, § 131 RdNr 10).
- LSG Sachsen-Anhalt, 13.05.2009 - L 9 KA 3/06 Mit Ablauf des 31. Dezember 2002 hatte sich diese Ermächtigung jedoch durch Zeitablauf erledigt und ist die Anfechtungsklage unzulässig geworden (vgl. hierzu Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 5. November 1997 - 6 RKa 10/97 - juris, m.w.N.).
