Rechtsprechung
   BSG, 29.01.1997 - 6 RKa 24/96   

Volltextveröffentlichungen (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 80, 48
  • NJW 1997, 3119 (Ls.)
  • NZS 1997, 536



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BSG, 28.09.2005 - B 6 KA 71/04 R  

    Landesverband der Krankenkassen - Kompetenzübertragung - Abschluss von Verträgen

    Die KÄVen können wegen der befreienden Wirkung der Gesamtvergütung keine Nachforderungen an die Krankenkassen richten (BSGE 80, 49, 53 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 123; SozR 3-2500 § 85 Nr. 30 S 228/229).
  • BSG, 13.12.2000 - B 6 KA 26/00 R  

    Vertragsarzt - Zulassung - Eintragung in das Arztregister durch Kassenärztliche

    Da das Gesetz nicht auf den Erwerb der "Voraussetzungen" für die Erlangung der Bezeichnung "Praktischer Arzt" abstellt, sondern auf den Erwerb der "Bezeichnung" selbst, gehört der Akt der Urkundenerteilung durch die Ärztekammer mit zu den Ereignissen, die grundsätzlich bis zum 31. Dezember 1995 stattgefunden haben müssen (ebenso schon LSG Baden-Württemberg MedR 1997, 328, 330; vgl auch allgemein zur zukunftsgerichteten Wirkung konstitutiver Rechtsakte im Vertragsarztrecht BSGE 20, 86, 90 = SozR Nr. 25 zu § 368a RVO; BSG SozR 3-2500 § 116 Nr. 5 S 33 f; BSGE 78, 70, 90 = SozR 3-2500 § 92 Nr. 6 S 46; BSGE 80, 48, 50 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 119 f; SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 S 33).
  • BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R  

    Krankenhausarzt - Ermächtigung - vertragsärztliche Versorgung - Drittanfechtung -

    Auch weitere - nicht auf der Ebene des Status angesiedelte - Genehmigungen, die an persönlich-fachliche Qualifikationen anknüpfen und damit einhergehend zur Erbringung bestimmter Leistungen berechtigen, können nicht rückwirkend erteilt werden (BSGE 80, 48, 50 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 119 f - Großgerätediagnostik - BSG, Urteil vom 28. Januar 1998, B 6 KA 93/96 R - Vertreterqualifikation - ebenso BSGE 78, 70, 90 = SozR 3-2500 § 92 Nr. 6 S 46 - Zustimmung zur Methadonsubstitution -).

    Für solche Leistungen steht ihm - von dem hier nicht in Betracht kommenden Fall von Notfallbehandlungen abgesehen - ein Vergütungsanspruch - auch unter bereicherungsrechtlichen Gesichtspunkten - nicht zu (vgl hierzu BSGE 80, 48, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 123 f).

mehr
  • BSG, 30.01.2002 - B 6 KA 73/00 R  

    Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen - Richtlinienempfehlung über

    Zu Recht haben die Kläger ihr Begehren im Revisionsverfahren nicht mehr mit einem Verpflichtungsantrag verfolgt, weil qualifikationsbezogene Genehmigungen zur Leistungserbringung im vertragsärztlichen System vor der Leistungserbringung vorliegen müssen und deshalb nicht rückwirkend erteilt werden können (vgl BSGE 80, 48, 50 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 119 zum Fehlen einer Standortgenehmigung sowie allgemein Wenner, NZS 2002, S 1, 7).
  • BSG, 29.01.1997 - 6 RKa 81/95  

    Überweisungsvorbehalt bei der Inanspruchnahme von Laborärzten verfassungsgemäß

    Dieser ergibt sich auch nicht aus dem bereicherungsrechtlichen Aspekt einer anderweitig ersparten Aufwendung; denn nach der ständigen Rechtsprechung des Senats kann im vertragsärztlichen System ein Vergütungsanspruch für gesetz- oder vertragswidrig erbrachte Leistungen nicht auf bereicherungsrechtliche Grundsätze gestützt werden, weil diese insoweit aus Gründen der Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Systems nicht anwendbar sind (vgl zum Ganzen BSGE 74, 154, 158 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 6; BSG SozR 3-2500 § 95 Nr. 5; SozR 3-2500 § 95 Nr. 9; zuletzt Urteil vom 29. Januar 1997 - 6 RKa 24/96 - zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • BSG, 28.09.2005 - B 6 KA 72/04 R  

    Kompetenzen eines Landesverbandes der Krankenkassen in der vertragsärztlichen

    Die KÄVen können wegen der befreienden Wirkung der Gesamtvergütung keine Nachforderungen an die Krankenkassen richten (BSGE 80, 49, 53 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 123; SozR 3-2500 § 85 Nr. 30 S 228/229).
  • BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R  

    Abrechnung - ärztliche Leistung - Qualifikationsnachweis - Vertreter des

    Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, daß eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muß und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl zuletzt Senatsurteil vom 29. Januar 1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17).
  • SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05  

    Vertragsärztliche Versorgung - Leistungserbringung - keine rückwirkende

    Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 ; BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 ; BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 ).

    Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 (juris Rdnr. 14); BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 (juris Rdnr. 15); BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 (juris Rdnr. 15 f.)).

  • BSG, 29.01.1997 - 6 RKa 21/96  
    Nach § 85 Abs. 2a Satz 2 SGB V sollen - wie der Senat in seinem Urteil vom heutigen Tag in dem Rechtsstreit 6 RKa 24/96 (zur Veröffentlichung vorgesehen) dargelegt hat - aus Vertrauensschutzgründen bestimmte medizinisch-technische Großgeräte, für die bis Ende 1992 noch keine Standortgenehmigung erteilt worden war, in der Zeit vom 1. Januar 1993 bis 31. Dezember 1998 als abgestimmte Großgeräte behandelt werden.

    Im übrigen hat der Senat in dem Urteil vom heutigen Tag in dem Rechtsstreit 6 RKa 24/96 entschieden, daß § 85 Abs. 2a Satz 2 SGB V auch im Hinblick auf die von dieser Vorschrift erfaßten medizinisch-technischen Großgeräte keine Rückwirkung in der Weise zukommt, daß die von Vertragsärzten bis zum 31. Dezember 1992 ohne Abrechnungsgenehmigung erbrachten Leistungen von der KÄV zu honorieren sind.

  • BSG, 27.06.2012 - B 6 KA 28/11 R  
    Daraus folgt, dass Nachforderungen der KÄVen, etwa im Hinblick auf einen Anstieg der Leistungsmenge oder der zugelassenen Ärzte, regelmäßig ausgeschlossen sind (stRspr des BSG, vgl BSGE 80, 48, 53 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 19 S 123; BSGE 94, 50 = SozR 4-2500 § 72 Nr. 2, RdNr 120; BSGE 95, 141 RdNr 15 = SozR 4-2500 § 83 Nr. 2, RdNr 23), weil die Krankenkassen ihrerseits von den Versicherten nachträglich keine höheren Beiträge einziehen können (BSG SozR 3-2500 § 85 Nr. 30 S 228/229) und daher Nachforderungen von einem anders zusammengesetzten Versichertenkollektiv zu finanzieren wären (BSGE 95, 86 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 21, RdNr 17).
  • BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 44/96 R  

    Für die Verpflichtungsklage maßgebender Zeitpunkt,

  • BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 20/09 B  

    Zulässigkeit der rückwirkenden Zuerkennung von Genehmigungen in der

  • BSG, 26.06.2002 - B 6 KA 4/02 B  

    Erbringbarkeit psychiatrischer Leistungen und Konzentration des neurologischen

  • SG Düsseldorf, 15.12.2004 - S 14 KA 172/04  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Marburg, 05.07.2006 - S 12 KA 271/05  

    Vertragsarzt - Abrechnung von koloskopischen Leistungen

  • BSG, 29.01.1998 - B 6 KA 93/96 R  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.05.2004 - L 11 B 10/04  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Marburg, 16.09.2009 - S 12 KA 785/08  

    Kassenärztliche Vereinigung - sachlich-rechnerische Berichtigung von

  • LSG Hessen, 24.09.1997 - L 7 Ka 411/96  

    Vertragsarzt - medizinisch-technisches Großgerät - keine rückwirkende Genehmigung

  • SG Marburg, 25.04.2007 - S 12 KA 786/06  

    Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie - Leistungsausführung und

  • SG Marburg, 01.03.2010 - S 12 KA 8/10  

    Vertragsärztliche Versorgung - kein Vergütungsanspruch für Akupunkturleistungen

  • SG Marburg, 20.07.2011 - S 12 KA 286/10  

    Vertragsärztliche Versorgung - Durchführung und Abrechnung von

  • SG Marburg, 23.05.2007 - S 12 KA 294/06  

    Genehmigung zur Erbringung und Abrechnung laborärztlicher Leistungen

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