Rechtsprechung
   VGH Hessen, 24.11.1988 - 6 TG 4463/88   

Volltextveröffentlichungen (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • ESVGH 39, 93
  • NVwZ-RR 1989, 175



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Wird zitiert von ... (7)  

  • VGH Hessen, 30.11.1999 - 2 UE 263/97  

    Abwehranspruch eines Nachbarn gegen Störungen eines Bolzplatzes

    Die Streitigkeit steht in einem öffentlich-rechtlichen Planungs- und Funktionszusammenhang und ist damit öffentlich-rechtlicher Natur (vgl. BVerwGE 79, 254; Hess. VGH, NVwZ-RR 1989, 175).

    Bei der gerichtsbekannten allgemeinen Begeisterung für Fußballspiel gibt die Beklagte damit einen Anreiz zum "missbräuchlichen" Verhalten, so dass sie sich auch die rechtswidrige Nutzung zurechnen lassen muss (vgl. BVerwG NVwZ 1990, 885; Bay. VGH BayVBl. 1988, 241; Hess. VGH NVwZ-RR 89, 175, 176; OVG Münster, Urteil vom 2. März 1999 -- Juris, NWVBl. 99, 426).

  • VGH Hessen, 24.02.2010 - 2 B 3088/09  

    Realisierung eines Straßenbauvorhaben auf der Grundlage eines Bebauungsplans

    Das Antragsbegehren scheitert jedoch daran, dass die Voraussetzungen des einzigen hier in Betracht kommenden Anordnungsanspruchs, der allerdings weder seitens der Antragsteller noch seitens des Verwaltungsgerichts ausdrücklich benannt worden ist, nämlich des öffentlich-rechtlichen Unterlassungsanspruchs, welcher entweder aus §§ 1004, 906 BGB analog i. V. m. § 41 Abs. 1 BImSchG oder aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG dogmatisch herzuleiten ist (vgl. Maurer: Allgemeines Verwaltungsrecht, 15. Auflage, § 30 Rz. 4 f.; Wolff/Bachof/Stober: Verwaltungsrecht, Band 2, 6. Auflage, § 52 Rz. 40, m. w. N.; BVerwG, Urteil vom 29. April 1988 - 7 C 33.87 -, NJW 1988, S. 2396; BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 1996 - 6 C 5.95 -, juris, Rz. 60; Hess. VGH, Beschluss vom 24. November 1988 - 6 TG 4463/88 -, NVwZ-RR 1989, S. 175) nicht vorliegen.
  • VGH Hessen, 06.05.1993 - 6 UE 876/92  

    Duldungspflicht des Grundstückseigentümers eines an einem Fußballplatz gelegenen

    Der von dem Kläger geltend gemachte öffentlich-rechtliche Abwehranspruch ist dem bürgerlichrechtlichen Abwehrrecht aus § 1004 BGB nachgebildet und setzt voraus, daß der Kläger (1) in seinen geschützten Rechtsgütern beeinträchtigt wird und (2) zur Duldung dieser Beeinträchtigung nicht verpflichtet ist (Hess. VGH, Beschlüsse vom 24. November 1988 - 6 TG 4463/88 - NVwZ-RR 1989, 175, und vom 9. November 1987 - 6 TG 3282/87 - NuR 1988, 296 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 10. August 1989 - 7 A 1926/86 - BauR 1989, 715 f., 8. Juli 1986 - 11 A 1288/85 - BauR 1987, 46 ff., 49, und vom 26. Juni 1983 - 7 A 1270/82 - NVwZ 1984, 530; OVG Koblenz, Urteile vom 29. August 1989 - 7 A 26/89 - NVwZ 1990, 279, und vom 26. September 1985 - 1 A 89/84 - NJW 1986, 953; OVG Hamburg, Urteil vom 15. Oktober 1985 - OVG Bf. VI 10/82 - DVBl. 1986, 691; a. A. Ossenbühl, Staatshaftungsrecht, 4. Aufl., 1991, 240 ff., 252 der es als "dogmatisch sauberste Lösung" ansieht, den Schutzanspruch als Reaktionsanspruch auf eine grundrechtliche Statusverletzung zu verstehen; das Bundesverwaltungsgericht hat offen gelassen, ob der Anspruch sich aus einer analogen Anwendung des § 1004 BGB, aus Art. 2 Abs. 2 und 14 Abs. 1 GG oder aus einer öffentlich-rechtlichen Folgenbeseitigungspflicht ergibt, vgl. BVerwG, Beschluß vom 30. Januar 1990 - 7 B 162/89 - NVwZ 1990, 858; vgl. auch das Urteil vom 29. April 1988 - 7 C 33.87 - DVBl. 1988, 967 f.).
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