Weitere Entscheidung unten: OLG Oldenburg, 31.08.2012

Rechtsprechung
   OLG Köln, 16.05.2012 - 6 U 239/11   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • Telemedicus

    Haftung für Internetanschluss

  • webshoprecht.de

    Keine Störerhaftung des Anschlussinhabers des Ehegatten in Tauschbörsenfällen

  • JurPC

    Keine Prüf- und Überwachungspflichten der Anschlussinhaberin gegenüber ihrem Ehemann in sog. Filesharing-Fällen

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Haftung des Internetanschlussinhabers bei Rechtsverletzungen durch den Ehegatten abgelehnt

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    §§ 2 Abs. 1 Nr. 1, 19a, 97 UrhG

  • kanzlei.biz

    Ehefrau haftet nicht für Rechtsverletzungen des Ehemanns

  • rechtsanwalt-ebenhoeh.de

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch Ehepartner

  • kanzlei-rader.de

    Zur Haftung der Ehefrau für Urheberrechtsverletzung durch den Ehemann

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begriff des Störers einer Urheberrechtsverletzung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Grundsätze zur Begriffsbestimmung des Störers einer Urheberrechtsverletzung im Internet; Umfang der Informationspflicht eines Internet-Anschlussinhabers im Hinblick auf die Beweislast im Prozess

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (43)

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen des Ehepartners

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Ehefrau haftet nicht für Filesharing Aktivitäten ihres Ehemannes

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Tauschbörsen: Ehegatten müssen sich nicht bespitzeln

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Überlassung des Internetanschlusses an Ehepartner löst nicht zwingend eine Haftung des Anschlussinhabers aus, wenn jener Ehepartner illegal Software aus P2P-Netzwerk herunterlädt

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Inhaber eines Internetanschlusses haftet nicht generell für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner - Filesharing

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Keine anlasslose Prüf- und Kontrollpflicht des Internet-Anschlussinhabers gegenüber seinem Ehegatten

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Zur Störerhaftung des Anschlussinhabers in der Familie

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation)

    Anschlussinhaber haftet nicht automatisch für Urheberrechtsverletzungen seines Ehegatten

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Der Anschlussinhaber muss nicht für unrechtmäßige Nutzung des Ehegatten haften

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Verletzungen des Urheberrechts durch den Ehepartner

  • heise.de (Pressebericht, 22.05.2012)

    Internet-Anschlussinhaber haftet nicht für Urheberrechtsverletzungen durch Partner

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Haftung des Internetanschlussinhabers

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner?

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Internet und Urheberrecht: - Ehemann der Inhaberin eines Internetanschlusses bot Computerspiel zum Herunterladen an

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner

  • ra-dr-graf.de (Kurzmitteilung)

    Internetanschlussinhaber haftet nicht zwingend für Urheberrechtsverletzungen des Ehepartners - Beweislast der konkreten Täterschaft trägt Kläger

  • blog-it-recht.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung für Urheberrechtsverletzungen des Ehepartners

  • blog-it-recht.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner

  • random-coil.de (Kurzinformation)

    Ehegatten auf Abwegen - wenn der Ehemann das WLAN nutzt / Ehegatten trifft keine wechselseitige Aufsichtspflicht

  • internetrecht-freising.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung für Urheberrechtsverletzung durch Ehegatten

  • netzrecht.org (Kurzinformation)

    Haftung des Ehepartners für Urheberrechtsverletzungen

  • anwalt-suchservice.de (Pressemitteilung)

    Filesharing Abmahnung: Keine generelle Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen des Partners

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Ehepartners für P2P-Urheberrechtsverletzungen

  • dr-schenk.net (Kurzinformation)

    Filesharing: Anschlussinhaber haftet nicht immer für Verletzung des Ehepartners!

  • dr-wachs.de (Kurzinformation)

    Modern Family Abmahnung Waldorf Frommer

  • internetrecht-nuernberg.de (Kurzinformation)

    Filesharing - Haften Ehefrauen für ihre Männer?

  • it-recht-kanzlei.de (Pressemitteilung)

    Keine generelle Haftung des Ehepartners für Urheberrechtsverletzung

  • kanzlei-sieling.de (Kurzinformation)

    Filesharing: Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Haftung des Anschlussinhabers für Filesharing des Ehepartners?

  • loebisch.com (Kurzinformation)

    Filesharing: Keine generelle Störerhaftung des Anschlussinhabers für Rechtsverletzungen des Ehegatten

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu Urheberrechtsverletzungen - Internetanschlussinhaber haftet nicht generell für Ehepartner

  • ra-staemmler.de (Kurzinformation)

    (Vorläufig) keine Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen des Ehepartners

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Filesharing: Inhaber eines Internetanschlusses haftet grds. nicht für Urheberrechtsverletzungen durch Ehepartner

  • rechtstipps.de (Kurzinformation)

    Ehegatten haften nicht wechselseitig für Urheberechtsverletzungen im Internet

  • rug-anwaltsblog.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung für Internetanschluss

  • wvr-law.de (Kurzinformation)

    Es besteht keine generelle Haftung des Ehepartners für eine begangene Urheberrechtsverletzung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen - Bloße Überlassung der Mitnutzungsmöglichkeit eines Internetanschlusses an den Ehegatten löst noch keine Haftung des Inhabers aus

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Der Ehepartner, unter dessen Namen der Internetanschluss gemeldet ist, muss seinen Partner nicht ohne Anlass bei dessen Nutzung beaufsichtigen.

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen des Ehepartners

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Störerhaftung: Keine Haftung als Störer für Urheberrechtsverletzung durch Ehegatten

Besprechungen u.ä. (2)

  • channelpartner.de (Entscheidungsbesprechung)

    Computerspiel zum Downlod angeboten - Mann verletzt Urheberrecht - Ehefrau haftet nicht

  • dr-wachs.de (Entscheidungsbesprechung)

    Brot und Steine für Abgemahnte

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Köln vom 16.05.2012, Az.: 6 U 239/11 (Filesharing: Keine Haftung für Ehemann)" von RA Dr. Nils Rauer, MJI und RA Dr. Fabian Pfuhl. LL.M., original erschienen in: K&R 2012, 526 - 531.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Köln vom 16.05.2012, Az.: 6 U 239/11 (Filesharing: Keine Haftung für Ehemann)" von Rechtsanwalt Dr. Nils Rauer, MJI und Rechtsanwalt Dr. Fabian Pfuhl. LL.M. (Auckland), original erschienen in: K&R 2012, 526 - 531.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2012, 1327
  • GRUR-RR 2012, 329
  • MMR 2012, 549
  • MIR 2012, Dok. 022
  • K&R 2012, 526
  • ZUM 2012, 579



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Wird zitiert von ... (36)  

  • BGH, 08.01.2014 - I ZR 169/12  

    BearShare

    Der Anschlussinhaber genügt seiner sekundären Darlegungslast dadurch, dass er vorträgt, ob andere Personen und gegebenenfalls welche anderen Personen selbständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten und als Täter der Rechtsverletzung in Betracht kommen (vgl. OLG Hamm, MMR 2012, 40 f.; Beschluss vom 4. November 2013 - 22 W 60/13, juris Rn. 7; OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329, 330; OLG Frankfurt am Main, GRUR-RR 2013, 246; LG Köln, ZUM 2013, 67, 68; LG München I, MMR 2013, 396).

    In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren auch zu Nachforschungen verpflichtet (vgl. zur Recherchepflicht beim Verlust oder einer Beschädigung von Transportgut BGH, Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 61/12, TranspR 2013, 437 Rn. 31; insoweit aA OLG Hamm, MMR 2012, 40 f.; OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329, 330; LG München I, MMR 2013, 396).

    Diese Grundsätze gelten nicht nur für die Überlassung des Internetanschlusses durch einen Ehepartner an den anderen Ehepartner (OLG Frankfurt am Main, GRUR-RR 2008, 73, 74; GRUR-RR 2013, 246; OLG Köln, WRP 2011, 781; OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329, 331; OLG Düsseldorf, Urteil vom 5. März 2013 - 20 U 63/12, juris Rn. 29; LG Mannheim, MMR 2007, 267, 268; Rathsack, jurisPR-ITR 25/2012 Anm. 4 unter D; ders., jurisPR-ITR 12/2013 Anm. 5 unter D; ders., jurisPR-ITR 19/2013 Anm. 2 unter C; Härting in Internetrecht, 5. Aufl., Rn. 2255).

    Sie gelten vielmehr auch für die - hier in Rede stehende - Überlassung des Internetanschlusses durch Eltern oder Stiefeltern an ihre volljährigen Kinder oder Stiefkinder (OLG Frankfurt am Main, GRUR-RR 2008, 73, 74; OLG Düsseldorf, Urteil vom 5. März 2013 - 20 U 63/12, juris Rn. 29; LG Mannheim, MMR 2007, 267, 268; LG Hamburg, Verfügung vom 21. Juni 2012 - 308 O 495/11, juris Rn. 4; Rathsack, jurisPR-ITR 19/2013 Anm. 2 unter C; Solmecke, MMR 2012, 617, 618; Härting in Internetrecht aaO Rn. 2256; aA OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329, 331; WRP 2012, 1148; MMR 2012, 184, 185; vgl. auch Rauer/Pfuhl, K&R 2012, 532, 533).

    Ob und inwieweit diese Grundsätze bei einer Überlassung des Internetanschlusses durch den Anschlussinhaber an andere ihm nahestehende volljährige Personen wie etwa Freunde oder Mitbewohner entsprechend gelten, kann hier offenbleiben (für eine entsprechende Anwendung OLG Frankfurt am Main, GRUR-RR 2008, 73, 74; OLG Düsseldorf, Urteil vom 5. März 2013 - 20 U 63/12, juris Rn. 29; Härting in Internetrecht, 5. Aufl., Rn. 2256; aA OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329, 331; LG Düsseldorf, ZUM-RD 2010, 396, 398).

  • OLG Köln, 14.03.2014 - 6 U 109/13  

    Darlegungs- und Beweislast im Rahmen der Inanspruchnahme des Inhabers eines

    Auch der Senatsbeschluss vom 24.03.2011 - 6 W 42/11 (WRP 2011, 781 = MMR 2011, 396; vgl. auch Senat, GRUR-RR 2012, 329), wonach einer Partei Prozesskostenhilfe in Hinblick auf beweisbedürftige Ermittlungsergebnisse nicht unter Hinweis auf fälschlich als präjudiziell angesehene Feststellungen im Verfahren nach § 101 Absatz 9 UrhG versagt werden könne, betraf - ebenso wie die vom Beklagten angeführten Entscheidungen anderer Gerichte - eine von der vorliegenden Konstellation abweichende Fallgestaltung.

    Denn es entspricht der Lebenserfahrung, dass in erster Linie der Anschlussinhaber seinen Internetzugang nutzt, jedenfalls über die Art und Weise der Nutzung bestimmt und diese mit Tatherrschaft bewusst kontrolliert (vgl. Senat, GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Der Anschlussinhaber muss seine Verantwortlichkeit deshalb im Rahmen des ihm Zumutbaren substantiiert bestreiten sowie Tatsachen darlegen und gegebenenfalls beweisen, aus denen sich die ernsthafte Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs, nämlich der Alleintäterschaft eines anderen Nutzers des Internetanschlusses ergibt (vgl. BGH, GRUR 2013, 511 = WRP 2013, 799 [Rn. 34] - Morpheus; Senat, WRP 2012, 1007 [Rn. 24]; GRUR-RR 2012, 329 [330]).

  • OLG Köln, 02.08.2013 - 6 U 10/13  

    Anforderungen an den Nachweis einer Urheberrechtsverletzung im Wege des

    Denn es entspricht der Lebenserfahrung, dass in erster Linie der Anschlussinhaber seinen Internetzugang nutzt, jedenfalls über die Art und Weise der Nutzung bestimmt und diese mit Tatherrschaft bewusst kontrolliert (vgl. Senat GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Der Anschlussinhaber muss seine Verantwortlichkeit deshalb im Rahmen des ihm Zumutbaren substantiiert bestreiten sowie Tatsachen darlegen und ggf. beweisen, aus denen sich die ernsthafte Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs - nämlich der Alleintäterschaft eines anderen Nutzers des Internetanschlusses - ergibt (vgl. BGH GRUR 2013, 511 Rn. 34 - Morpheus; Senat WRP 2012, 1007 Rn. 24; GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Auch wenn den Anschlussinhaber in Bezug auf Ehepartner grundsätzlich keine Nachforschungspflicht trifft (vgl. OLG Hamm MMR 2012, 40; Senat GRUR-RR 2012, 329 [330]), so hat er im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast jedenfalls durch konkrete Schilderungen zum tatsächlichen Nutzungsverhalten des (angeblichen) Ehepartners im Hinblick auf den Internetanschluss aufzuzeigen, dass dieser ernsthaft als Alleintäter in Betracht kommt (vgl. Senat GRUR-RR 2012, 329 [330]; Beschluss vom 08.05.2013 - 6 W 256/12 -).

  • OLG Köln, 14.03.2014 - 6 U 210/12  

    Beweiswürdigung hinsichtlich einer Urheberrechtsverletzung durch Filesharing im

    Denn es entspricht der Lebenserfahrung, dass in erster Linie der Anschlussinhaber seinen Internetzugang nutzt, jedenfalls über die Art und Weise der Nutzung bestimmt und diese mit Tatherrschaft bewusst kontrolliert (vgl. Senat GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Der Anschlussinhaber muss seine Verantwortlichkeit deshalb im Rahmen des ihm Zumutbaren substantiiert bestreiten sowie Tatsachen darlegen und gegebenenfalls beweisen, aus denen sich die ernsthafte Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs, nämlich der Alleintäterschaft eines anderen Nutzers des Internetanschlusses ergibt (vgl. BGH, GRUR 2013, 511 = WRP 2013, 799 [Rn. 34] - Morpheus; Senat WRP 2012, 1007 [Rn. 24]; GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Den Anschlussinhaber trifft zwar regelmäßig keine Pflicht, Nachforschungen über die Täterschaft bei den seinen Internetanschluss mitbenutzenden Personen anzustellen und das Ergebnis mitzuteilen (vgl. OLG Hamm MMR 2012, 40; Senat GRUR-RR 2012, 329 [330]).

  • OLG Hamburg, 02.02.2015 - 5 W 47/13  

    Filesharing: Vortrag der Möglichkeit der Mitnutzung reicht

    Das Bestehen dieser Möglichkeit genügt indes, um die genannte tatsächliche Vermutung zu widerlegen: Wird über einen Internetanschluss eine Rechtsverletzung begangen, ist eine tatsächliche Vermutung für eine Täterschaft des Anschlussinhabers nicht begründet, wenn zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung (auch) andere Personen diesen Anschluss benutzen konnten (BGH GRUR 2014, 657 [Rz.15] - BearShare; vgl. auch OLG Köln, U. v. 16.5.2012 - 6 U 239/11 - [Rz.7f] zit. nach juris).

    Dafür wird es regelmäßig genügen, wenn Hausgenossen des Anschlussinhabers - wie sein Ehegatte - selbständig auf den Internetanschluss zugreifen können (vgl. zu allem BGH GRUR 2014, 657 [Rz.17ff] - BearShare; OLG Köln, U. v. 16.5.2012 - 6 U 239/11 - [Rz.7f] zit. nach juris, mit weiteren Nachweisen).

    Danach ist nunmehr auch geklärt, dass keine Pflicht des Anschlussinhabers besteht, derartige Personen ohne konkrete Anhaltspunkte über die Rechtswidrigkeit der Teilnahme an Tauschbörsen aufzuklären und ihnen die rechtswidrige Nutzung entsprechender Programme zu untersagen (vgl. zu Ehegatten und volljährigen Familienmitgliedern: BGH GRUR 2014, 657 [Rz.24ff, 28] - BearShare OLG Frankfurt GRUR-RR 2008, 73, 74; OLG Köln, U. v. 16.5.2012 - 6 U 239/11 - [Rz.19] zit. nach juris; Nordemann in Fromm / Nordemann, Urheberrecht, 11. Aufl., § 97 Rz.172).

  • LG Köln, 14.03.2013 - 14 O 320/12  

    Illegale Downloads in WG

    Zu den Grundlagen der Störerhaftung, die im vorliegenden Fall anzuwenden sind, kann auf die Ausführungen im Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 16. Mai 2012 - 6 U 239/11 - wie folgt Bezug genommen werden:.

    In der Rechtsprechung insbesondere auch des Oberlandesgerichts Köln (vergleiche etwa Urteil vom 16. Mai 2012 - 6 U 239/11) ist anerkannt, dass keine anlasslose Prüf- und Kontrollpflicht des Anschlussinhabers gegenüber seinem Ehegatten, der mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebt, besteht.

  • OLG Köln, 20.12.2013 - 6 U 205/12  

    Anforderungen an den Nachweis des Zugänglichmachens urheberrechtlich geschützter

    Denn es entspricht der Lebenserfahrung, dass in erster Linie der Anschlussinhaber seinen Internetzugang nutzt, jedenfalls über die Art und Weise der Nutzung bestimmt und diese mit Tatherrschaft bewusst kontrolliert (vgl. Senat GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Der Anschlussinhaber muss seine Verantwortlichkeit deshalb im Rahmen des ihm Zumutbaren substantiiert bestreiten sowie Tatsachen darlegen und gegebenenfalls beweisen, aus denen sich die ernsthafte Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs, nämlich der Alleintäterschaft eines anderen Nutzers des Internetanschlusses ergibt (vgl. BGH, GRUR 2013, 511 = WRP 2013, 799 [Rn. 34] - Morpheus; Senat WRP 2012, 1007 [Rn. 24]; GRUR-RR 2012, 329 [330]).

  • LG Köln, 11.09.2012 - 33 O 353/11  

    Rechtsprechung zur Störerhaftung des Anschlussinhabers bei

    (1) Das OLG Köln hat in einem vergleichbar gelagerten Fall mit Urteil vom 16.05.2012 (Az. 6 U 239/11) unter Verfestigung und Weiterentwicklung seiner bisherigen Rechtsprechung folgendes ausgeführt:.

    (1) Zur Störerhaftung hat das OLG Köln in seinem Urteil vom 16.05.2012 (Az.: 6 U 239/11) folgendes ausgeführt:.

  • OLG Köln, 23.01.2013 - 2 Wx 328/12  

    Gerichtskosten im Verfahren nach § 101 Abs. 9 UrhG bei Verletzung der

    Es mag sein, daß die Voraussetzungen eines entsprechenden Schadensersatzanspruchs nicht gegenüber jedem nachgewiesen werden können, dem nach erteilter Auskunft eine IP-Adresse zugeordnet werden kann, unter der eine Rechtsverletzung begangen wurde, nachdem die Täterschaft des beklagten Anschlußinhabers im Schadensersatzanspruch allgemeinen Regeln entsprechend vom Kläger darzulegen und zu beweisen ist (vgl. OLG Köln, GRUR-RR 2012, 329 [330]).

    Legt man hierfür einen Gegenstandswert von EUR 10.000,-- zu Grunde, so ergeben sich hierfür je Abmahnung Gebühren in Höhe von jeweils EUR 651, 80 (vgl. LG Köln, ZUM 2012, 350 [352]; daß das OLG Köln jene Entscheidung durch Urteil vom 16. Mai 2012 [GRUR-RR 2012, 329 ff.] aufgehoben hat, beruht auf einer Verneinung des Anspruchs der dortigen Klägerin dem Grunde nach und nicht auf eine abweichenden Beurteilung der Abmahnkosten), welche der Inhaber der Rechte an seinen anwaltlichen Vertreter zu zahlen hat.

  • AG Bielefeld, 06.03.2014 - 42 C 368/13  

    Zur sekundären Darlegungslast bei Filesharing

    Der Anschlussinhaber genügt daher in diesen Fällen seiner sekundären Darlegungslast, wenn er seine Täterschaft bestreitet und darlegt, dass eine Hausgenossen selbständig auf den Internetanschluss zugreifen können, weil sich daraus bereits die ernsthafte Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufs als die seiner Alleintäterschaft ergibt (OLG Hamm, Beschluss v. 27.10.2011, I - 22 W 82/11; OLG Hamm, Beschluss v. 04.11.2013, I - 22 W 60/13; OLG Köln NJW-RR 2012, 1327; AG Hamburg, Urteil v. 30.10.2013, 31 C 20/13; AG München, Urteil v. 31.10.2013, 155 C 9298/13).
  • OLG Köln, 17.08.2012 - 6 U 208/10  

    Haftung des Inhabers eines Internetanschlusses für durch Dritte begangene

  • LG Köln, 25.04.2013 - 14 O 500/12  

    Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast bei einer Inanspruchnahme wegen

  • LG Köln, 05.06.2013 - 28 O 346/12  

    Filesharing - einfaches Bestreiten der Täterschaft bei einem Familienanschluss

  • OLG Hamm, 04.11.2013 - 22 W 60/13  

    Kostenentscheidung nach Erledigung eines einstweiligen Verfügungsverfahrens auf

  • AG Frankfurt/Main, 25.05.2012 - 32 C 157/12  

    Störerhaftung: Keine Haftung als Störer für Urheberrechtsverletzung durch

  • AG Berlin-Charlottenburg, 17.12.2014 - 217 C 121/14  

    Haftung des Betreibers eines öffentlichen WLAN

  • LG Köln, 06.08.2015 - 14 S 2/15  

    Filesharing: Schadenersatz für Hörbuch 450,- EUR

  • LG München I, 01.07.2015 - 37 O 5394/14  

    Darlegungslast in Filesharing-Fällen

  • LG Köln, 20.11.2013 - 28 O 467/12  

    Schadenersatzbegehren eines Tonträgerherstellers gegen den Inhaber eines

  • AG Frankfurt/Main, 14.06.2013 - 30 C 3078/12  

    Filesharing - Personalisierung des Kennworts eines WLAN-Routers

  • LG Frankfurt/Main, 05.02.2014 - 6 O 319/13  

    Haftung von File-Hosting-Diensten

  • OLG Köln, 11.02.2014 - 2 Wx 307/13  

    Höhe der Kosten im Verfahren gem. § 101 Abs. 9 UrhG

  • AG Düsseldorf, 24.07.2014 - 57 C 15659/13  

    Filesharing: Schadensersatz verjährt in 3 Jahren

  • OLG Köln, 06.02.2015 - 6 U 209/13  

    Anforderungen an den Nachweis von Verletzungen des Urheberrechts über einen

  • AG Potsdam, 12.11.2015 - 37 C 156/15  

    P2P-Abmahnungen: Auskunft auch vom Reseller

  • LG Hamburg, 21.06.2012 - 308 O 495/11  

    In Filesharing-Fällen haften Eltern nicht für volljährige Kinder!

  • AG Düsseldorf, 11.06.2013 - 57 C 16103/12  

    Filesharing Abmahnung kann vollkommen unbrauchbar sein

  • LG Köln, 25.02.2015 - 14 T 20/14  

    Filesharing: Leugnen der Tatbegehung durch Angehörige kann Bumerang sein

  • AG Düsseldorf, 29.07.2015 - 10 C 20/15  

    Angebot eines Musikalbums = EUR 2.400 Schadensersatz

  • AG Bochum, 26.03.2014 - 67 C 3/14  

    Schadensersatzanspruch durch Anbieten eines Films in einer Tauschbörse im

  • AG Berlin-Charlottenburg, 12.08.2014 - 224 C 175/14  

    Filesharing: Ehemann muss nicht seine Frau überwachen

  • AG Bremen-Blumenthal, 28.11.2014 - 43 C 1150/13  

    Filesharing: Keine Haftung wegen "wilder Ehe"?

  • AG Köln, 30.03.2015 - 137 C 542/14  

    Zahlung von Lizenzschadensersatz durch Angebot eines Filmwerks zum Download

  • AG Köln, 25.02.2015 - 137 C 207/14  

    Kein Anspruch auf Prozesskostenhilfe bei fehlender Erfolgsaussicht in Prozess

  • AG Düsseldorf, 24.07.2013 - 57 C 3127/13  

    Filesharing, Tauschbörse, Sekundäre Darlegungslast

  • AG Bremen, 28.11.2014 - 43 C 1150/13  
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   OLG Oldenburg, 31.08.2012 - 6 U 239/11   

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Abhängiges Unternehmen, AGB, Aktienrecht, Ausgleich, Einlagenrückgewähr, faktischer Konzern, Gewinnausschüttung, herrschendes Unternehmen, Kapitalerhaltung, Konzernrecht, Nachteilsausgleich, Nichtigkeitsgründe, Veranlassung, Weisung, Zahlungsverbot

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