Rechtsprechung
   OLG Jena, 16.01.2002 - 6 Verg 7/01   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Thüringer Oberlandesgericht

    GWB § 107; GWB § 108; GWB § 117; GWB § 97 Abs. 7
    Antragsbegründung; Antragsbefugnis; Rügefrist

  • oeffentliche-auftraege.de

    Notwendiger Inhalt der Rüge: Umfang der Sachverhaltsdarstellung im Vergabekammer- und Beschwerdeverfahren

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vergabe - § 17 Abs. 1 VOF hat keine bieterschützende Wirkung

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • ZfBR 2002, 522 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (39)  

  • OLG Celle, 19.08.2009 - 13 Verg 4/09  

    Vergabe - Keine ordnungsgemäße Schätzung durch AG: Gericht schätzt selbst!

    c) Entgegen der Auffassung der Antragstellerin ergibt sich eine andere Beurteilung auch nicht aus einer - in den von ihr zitierten Entscheidungen des BayObLG (Beschluss vom 1. Oktober 2001 - Verg 6/01, VergabeR 2002, 63, 66) und des Thüringer OLG (Beschluss vom 16. Januar 2002 - 6 Verg 7/01, zitiert nach juris Tz.21) angenommenen - "Selbstbindung der Verwaltung".

    Etwas anderes folgt auch nicht aus dem obiter dictum des Thüringer OLG in seinem Beschluss vom 16. Januar 2002 (6 Verg 7/01, zitiert nach juris Tz. 21), weil im Gegensatz zum dortigen Fall die Antragsgegnerin die streitgegenständlichen Leistungen der Abbruchphase II gerade nicht europaweit ausgeschrieben hat.

  • OLG Naumburg, 14.12.2004 - 1 Verg 17/04  

    Vergabe - Kenntnis eines Vergabeverstoßes

    Deshalb besteht die Rügeobliegenheit nicht erst von dem Zeitpunkt an, in dem der Bieter Kenntnis von einem völlig zweifelsfreien und in jeder Beziehung nachweisbaren Vergabefehler erlangt; ausreichend ist vielmehr das Wissen um einen Sachverhalt, der aus subjektiver Sicht des Bieters den Schluss auf einen Vergaberechtsverstoß erlaubt, und der es bei vernünftiger Betrachtung als gerechtfertigt erscheinen lässt, das Vergabeverfahren als fehlerhaft zu beanstanden (vgl. Reidt, a.a.O., § 107 Rn. 32 m.w.N.; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 22.08.2000, Verg 9/00; Thür. OLG ZfBR 2002, 522).
  • OLG Karlsruhe, 06.02.2007 - 17 Verg 7/06  

    Vergabe - Vorabinformationspflicht bei Beteiligung mehrerer Unternehmen

    Ausreichend ist vielmehr das Wissen um einen Sachverhalt, der den Schluss auf einen Vergaberechtsverstoß erlaubt und der es bei vernünftiger Betrachtung als gerechtfertigt erscheinen lässt, das Vergabeverfahren als fehlerhaft zu beanstanden (allgemeine Meinung; vgl. nur BGH, Beschl. v. 01.02.2005, a.a.O., sub C.I.3.b; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 22.08.2000 - Verg 9/00 -, v. 05.12.2001 - Verg 32/01 - und v. 02.08.2002 - Verg 25/02 - OLG Frankfurt, Beschl. v. 07.10.2003 - 11 Verg 7/03; OLG Jena, Beschl. v. 16.01.2002 - 6 Verg 7/01; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 26.09.2000 - 5 Verg 1/00; zit. nach Byok, a.a.O., § 107 GWB, Rn. 983; Summa, a.a.O, § 107 GWB Rn. 120 ff.).
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