Rechtsprechung
   BVerwG, 20.11.1992 - 7 B 48.92   

Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1993, 2885 (Ls.)
  • DÖV 1994, 84
  • NVwZ 1993, 672



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BVerfG, 09.12.2008 - 2 BvR 717/08  

    Innerkirchliche Rechtsakte sind der staatlichen Gerichtsbarkeit entzogen

    Folglich umfasst dieser Begriff nicht rein innerkirchliche Maßnahmen (BVerfGE 18, 385 ; stRspr: BVerfGE 42, 312 ; 66, 1 ; 72, 278 ; 111, 1 ; BVerfG, Vorprüfungsausschuss , Beschluss vom 1. Juni 1983 - 2 BvR 453/83 -, NJW 1983, S. 2569; BVerfG, Vorprüfungsausschuss , Beschluss vom 5. Juli 1983 - 2 BvR 514/83 -, NJW 1983, S. 2569 f.; BGHZ 12, 321 ; 34, 372 ; 46, 96 ; BVerwGE 25, 226 ; 28, 345 ; 30, 326 ; 66, 241 ; 95, 379 ; 117, 145 ; BVerwG, Urteil vom 25. November 1982 - 2 C 38/81 -, ZevKR 28 , S. 421, 424 f.>; BVerwG, Beschluss vom 20. November 1992 - 7 B 48/92 -, NVwZ 1993, S. 672; BAGE 30, 247 ; 51, 238 ; 64, 131 ; BAG, Urteil vom 7. Februar 1990 - 5 AZR 84/89 -, NJW 1990, S. 2082 ; OVG Magdeburg, Beschluss vom 24. Februar 1997 - B 2 S 30/96 -, NJW 1998, S. 3070 ; HessVGH, Beschluss vom 6. November 2002 - 10 UZ 2439/00 -, DÖV 2003, S. 256 f.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 15. Juli 2004 - 6 B 10891/04 -, NJW 2004, S. 3731 f.; VG Stuttgart, Urteil vom 14. Juli 2005 - 17 K 1515/05 -, verfügbar in [...]; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 13. Oktober 2005 - 4 S 1542/05 -, DÖV 2006, S. 177 f.; VG Hannover, Urteil vom 8. März 2006 - 6 A 2792/05 -, ZevKR 51 , S. 602 ).
  • BVerwG, 14.10.1993 - 7 B 19.93  

    Ausschussbesetzung nach d'Hondt bundesrechtlich zulässig

    Ebensowenig steht nach der Rechtsprechung des Senats kleinen Gruppen im Gemeinderat bei Erreichung einer bestimmten Mindeststärke oder eines bestimmten Mindestanteils an Wählerstimmen oder gar unabhängig von derartigen Voraussetzungen ein sogenanntes "Grundmandat" in jedem Ratsausschuss zu (Beschluss vom 7. Dezember 1992 - BVerwG 7 B 48.92 - Buchholz 11 Art. 28 GG Nr. 87).

    Die Verteilung der Ausschusssitze soll mithin - dem Grundsatz der Spiegelbildlichkeit von Rat und Ausschüssen entsprechend, der seinerseits Ausfluss des dem Rat in seiner Gesamtheit erteilten Auftrags zur Repräsentation der Gemeindebürger ist (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1992 - BVerwG 7 B 48.92 - a.a.O.) - dem Stärkeverhältnis der Parteien und Wählergruppen im Rat gerecht werden.

    Wie der Verwaltungsgerichtshof zutreffend ausgeführt hat, wird die vom Gemeinderat der Beklagten bestimmte Zahl von 6 Ausschussmitgliedern, die ein Viertel der Zahl aller Ratsmitglieder übersteigt, durch das Ziel einer effektiven, das Gemeinderatsplenum entlastenden Ausschussarbeit hinreichend gerechtfertigt (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1992 - BVerwG 7 B 48.92 - a.a.O.).

  • BVerfG, 18.09.1998 - 2 BvR 69/93  

    Keine Verfassungsbeschwerde gegen interne Angelegenheiten von

    a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. November 1992 - BVerwG 7 B 48.92 -,.
mehr
  • VG München, 10.07.2008 - M 22 E 08.3289  

    Israelitische Kultusgemeinde; Wahl zum Vorstand; Kandidaten mit nichtjüdischen

    Dieses Recht umfasst auch die Freiheit von der staatlichen Gerichtsbarkeit, soweit nicht durch die jeweilige Angelegenheit unmittelbar die Belange des Staates berührt sind (BVerwG vom 20.11.1992, NJW 1993, 2885, m.w.N., bestätigt durch BVerfG vom 18.9.1998, NJW 1999, 350).

    Denn der verfassungsrechtlich gewährleistete Autonomiebereich der Religionsgesellschaften erstreckt sich bereits dem Wortlaut des Art. 137 Abs. 3 WRV nach über Glaubens- und Kultusfragen hinaus auch auf die innere Organisation einschließlich der Organisation ihrer Ämter, so dass Rechtstreitigkeiten, die die Einhaltung des von einer Religionsgesellschaft selbst gesetzten Amtsrechts betreffen, grundsätzlich der Entscheidungskompetenz der staatlichen Gerichte entzogen sind (BVerwG vom 20.11.1992 a.a.O.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.02.1998 - 1 S 41/98  

    VwGO § 158 Abs. 1

    Auch eine Beschwer allein durch die Kostenentscheidung rechtfertigt es in einem solchen Fall nicht, entgegen dem eindeutigen Wortlaut des § 158 Abs. 1 VwGO eine isolierte Anfechtung der Kostenentscheidung zuzulassen (so bereits BVerwG, Beschl. v. 9.5.1968, VRspr. 19, 1027 [1028] m.w.N.,- ebenso OVG NW, Beschl. v. 3.7.1992 - 24 E 361/92 -, Orientierungssatz insoweit abgedruckt in JURIS, DÖV 1994, 84 [nur Leitsatz]; vgl. auch BFH, Beschl. v. 21.8.1974, BStBl. 1975, 17 f, Kopp, VwGO , 10. Aufl., § 158 RdNr. 2, Rennert in: Eyermann, VwGO , 10. Aufl., § 158 RdNr. 1).
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