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Rechtsprechung
   BVerwG, 09.02.2005 - 9 A 80.03   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    FStrG § 17 Abs. 1 Satz 2, Abs. 6 c Satz 1; BImSchG § 41; 16. BImSchV Anlage 1 zu § 3; SächsStrG § 3 Abs. 1 Nr. 2
    Fachplanung; Planfeststellung; Planrechtfertigung; Lärmberechnung; Berechnungsverfahren; Lärmschutzkonzept; Kreisverkehr; Korrekturfaktor für Kreuzungen; Abwägung; Verkehrsprognose; Ausgewogenheit der Gesamtplanung; privater Belang; freie Landschaft; Ausblick; Randlage zum Außenbereich; erdrückende Wirkung; Mietwert; Verkehrswert; Alternativenprüfung; Trassenalternative.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • NWB SteuerXpert START
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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässige Abweichung immissionsrechtlicher Berechnungsverfahren für Ampelkreuzungen und Kreisverkehr- keine Berücksichtigung von Mietwerteinbußen und Verkehrswerteinbußen bei planerischer Abwägung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Öffentliches Baurecht - Mietwerteinbußen kein planerisches Abwägungsmaterial

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Fachplanung; Planfeststellung; Planrechtfertigung; Lärmberechnung; Berechnungsverfahren; Lärmschutzkonzept; Kreisverkehr; Korrekturfaktor für Kreuzungen; Abwägung; Verkehrsprognose; Ausgewogenheit der Gesamtplanung; privater Belang; freie Landschaft; Ausblick; Randlage zum Außenbereich; erdrückende Wirkung; Mietwert; Verkehrswert; Alternativenprüfung; Trassenalternative

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Klagen gegen den Bau der K 6240 n zwischen Dresden-Gompitz und Freital-Pesterwitz abgewiesen

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Klagen gegen den Bau der Neuen Kohlsdorfer Straße zwischen Dresden-Gompitz und Freital-Pesterwitz abgewiesen (berichtigte Fassung)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2005, 453
  • DVBl 2005, 932 (Ls.)
  • DÖV 2005, 967 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (14)  

  • VG Aachen, 13.12.2006 - 6 K 20/05  
    Nach den in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Abwägungsgebot entwickelten Grundsätzen müssen ernsthaft in Betracht kommende Trassenalternativen ermittelt, bewertet und untereinander abgewogen werden, vgl. BVerwG, Urteile vom 16. März 2006 - 4 A 1073.04 -, a.a.O., vom 9. Februar 2005 - 9 A 80.03 -, Buchholz 406.25 § 41 BImSchG Nr. 43, und vom 9. Juni 2004 - 9 A 11.03 -, BVerwGE 121, 72; vgl. auch Hoppe/Schlarmann/Buchner, a.a.O., § 16 Rdnr. 644 ff.

    Die Bewertung der privaten und öffentlichen Belange und ihre Gewichtung im Verhältnis untereinander macht das Wesen einer Planung als einer im Kern politischen Entscheidung aus, die gerichtlich nur auf die Einhaltung rechtlicher Schranken hin überprüfbar ist, vgl. BVerwG, Urteile vom 16. März 2006 - 4 A 1073.04 -, a.a.O., vom 9. Februar 2005 - 9 A 80.03 -, a.a.O., vom 9. Juni 2004 - 9 A 11.03 -, a.a.O., und vom 19. Mai 1998 - 4 A 9.97 -, a.a.O.; vgl. auch Hoppe/Schlarmann/Buchner, a.a.O., § 16 Rdnr. 644 ff.

    Derartige Faktoren kann die Planfeststellungsbehörde regelmäßig in ihre Planüberlegungen einfließen lassen, vgl. BVerwG, Urteile vom 9. Februar 2005 - 9 A 80.03 -, a.a.O., und vom 9. Juni 2004 - 9 A 11.03 -, a.a.O., sowie Beschluss vom 26. Juli 1993 - 4 A 5.93 -, a.a.O.

    Dass die Beklagte vorliegend daher angesichts der deutlichen Unterschreitung der maßgeblichen Grenzwerte des § 2 Abs. 1 der 16. BImSchV die prognostizierten Belastungen im Rahmen ihrer Abwägung als prinzipiell hinnehmbar beurteilt hat, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Februar 2005 - 9 A 80.03 -, a.a.O., (zu Schadstoffbelastungen, die weiten Abstand zu den Grenzwerten der 22. BImSchV halten).

  • OVG Niedersachsen, 21.06.2006 - 7 KS 63/03  

    Zur Anfechtung eines Planfeststellungsbeschlusses durch einen von den

    Insoweit kann sie lediglich die Prüfung verlangen, ob der Planfeststellungsbehörde bei ihrer Alternativenprüfung Abwägungsfehler unterlaufen sind, soweit sie der planfestgestellten Trasse trotz ihrer nachteiligen Auswirkungen auf die Belange der Klägerin den Vorzug vor anderen, Belange der Klägerin unberührt lassenden Varianten gegeben hat (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 ).

    Trassenvarianten, die sich auf der Grundlage einer Grobanalyse als weniger geeignet erweisen, können schon in einem früheren Verfahrensstadium oder auf vorangegangenen Planungsebenen ausgeschieden werden (st. Rspr.; vgl. BVerwG, Urt. v. 23.2.2005 - 4 A 1.04 -, NVwZ 2005, 810; Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 ; Urt. v. 25.01.1996 - 4 C 5.95 -, BVerwGE 100, 238 jeweils m. w. N.).

    Ansonsten führt das Fehlen einer Schutzauflage in der Regel nur zu einem Anspruch auf Planergänzung (vgl. BVerwG, Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 , Beschl. v. 27.1.1988 - 4 B 7.88 -, NVwZ 1988, 534 = DVBl. 1988, 538).

    Mietwerteinbußen gehören als solche ebenso wenig wie Verkehrswerteinbußen zum planerischen Abwägungsmaterial, da der Mietwert wie der Verkehrswert von vielen Faktoren abhängt, die im Rahmen der Planung nicht sämtlich berücksichtigt werden können und müssen (vgl. BVerwG, Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, a.a.O.).

  • OVG Niedersachsen, 21.06.2006 - 7 KS 64/03  

    Zur Anfechtung eines Planfeststellungsbeschlusses durch einen von den

    Insoweit kann sie lediglich die Prüfung verlangen, ob der Planfeststellungsbehörde bei ihrer Alternativenprüfung Abwägungsfehler unterlaufen sind, soweit sie der planfestgestellten Trasse trotz ihrer nachteiligen Auswirkungen auf die Belange der Klägerin den Vorzug vor anderen, Belange der Klägerin unberührt lassenden Varianten gegeben hat (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 ).

    Trassenvarianten, die sich auf der Grundlage einer Grobanalyse als weniger geeignet erweisen, können schon in einem früheren Verfahrensstadium oder auf vorangegangenen Planungsebenen ausgeschieden werden (st. Rspr.; vgl. BVerwG, Urt. v. 23.2.2005 - 4 A 1.04 -, NVwZ 2005, 810; Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 ; Urt. v. 25.01.1996 - 4 C 5.95 -, BVerwGE 100, 238 jeweils m. w. N.).

    Ansonsten führt das Fehlen einer Schutzauflage in der Regel nur zu einem Anspruch auf Planergänzung (vgl. BVerwG, Urt. v. 9.2.2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 , Beschl. v. 27.1.1988 - 4 B 7.88 -, NVwZ 1988, 534 = DVBl. 1988, 538).

    Gleiches gilt für den Lärmschutzwall, der bei Bau-km 11+505 beginnt und in südöstlicher Richtung vom Grundstück der Klägerin abrückt, sodass der Mindestabstand 26 m zum Wohnhaus der Klägerin beträgt (vgl. zur Feststellung einer optisch erdrückenden Wirkung einer Lärmschutzwand auch BVerwG, Urt. v. 9.2. 2005 - 9 A 80.03 -, NVwZ-RR 2005, 453 ).

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