Rechtsprechung
| OVG Berlin-Brandenburg, 25.09.2005 - 9 S 10.05 |
Volltextveröffentlichungen
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Verfahrensgang
- VG Potsdam, 16.07.2004 - 10 L 339/03
- OVG Berlin-Brandenburg, 25.09.2005 - 9 S 10.05
Wird zitiert von ... (6)
- OVG Thüringen, 23.11.2007 - 4 EO 536/07
Beiträge; Säumniszuschläge sind keine öffentlichen Abgaben i. S. d. § 80 …
1996, S. 138; OVG LSA, Beschl. v. 19.03.2002, 2 M 293/01, und v. 05.07.2006, 4 M 272/06, beide zit. n. Juris; VG Gera, Beschl. v. 05.03.2007, 5 E 100/07; a. A.: OVG Berlin-Bbg., Beschl. v. 25.09.2005, 9 S 10/05, zit. n. Juris; OVG Bremen, Beschl. v. 06.04.1993, 1 B 6/93, KStZ 1993, S. 236 [237]; OVG HH, Beschl. v. 17.10.2005, 1 Bs 210/05, NVwZ-RR 2006, S. 156 [157]; HessVGH, Beschl. v. 27.09.1994, 5 TH 1485/93; NVwZ-RR 1995, S. 158; OVG NW, Beschl. v. 31.08.1983, 3 B 538/83, NVwZ 1984, S. 395). - OVG Berlin-Brandenburg, 14.03.2011 - 9 N 71.10
Säumniszuschläge; Festsetzung; Abrechnungsbescheid; keine Akzessorietät; …
Neben dieser Funktion als "Druckmittel eigener Art" werden die Säumniszuschläge zudem von dem weiteren Rechtfertigungsgrund getragen, die wirtschaftlichen Nachteile auszugleichen, die der öffentlichen Hand etwa in Gestalt zusätzlicher Kreditbeträge bei der kurzfristig nötig werdenden Reaktion auf Zahlungsverzögerungen entstehen (vgl. Beschluss des Senats vom 25. September 2005 - 9 S 10.05 -, Juris Rn. 8 m.w.N.). - OVG Berlin-Brandenburg, 14.03.2011 - 9 S 50.10
Feststellungsantrag; öffentliche Abgabe; Ausgleich wirtschaftlicher Nachteile; …
Der Senat hat - wie vom Verwaltungsgericht im Wortlaut zitiert und zu eigen gemacht - bereits in seinem Beschluss vom 25. September 2005 - 9 S 10.05 -, Juris, Rn. 8 in Auseinandersetzung mit teilweise anderen Auffassungen ausgeführt:.
- VG Saarlouis, 22.01.2008 - 1 L 2062/07
Gebühr; Kosten; Vollstreckung
Selbst wenn deren sofortige Vollziehung gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 VwGO zweifelhaft, vgl. etwa zum Meinungsstand: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25.09.2005 - 9 S 10.05 -, juris, und insoweit auch kein Fall des § 80 Abs. 2 Nr. 3 VwGO i. V. m. § 20 AGVwGO, wonach Rechtsbehelfe keine aufschiebende Wirkung haben, soweit sie sich gegen Maßnahmen richten, die in der Verwaltungsvollstreckung getroffen werden, anzunehmen wäre, hat es der Pflichtige in der Hand, deren sofortiger Beitreibung entgegenzutreten oder die Rückzahlung zu Unrecht erhobener Säumniszuschläge gerichtlich geltend zu machen. - VG Cottbus, 30.05.2007 - 6 K 1019/06 DieseVoraussetzungenliegenhier vor, weil der Kläger bis zur Aufhebung des Gebührenbescheidesvom 01. Marz 2004 in der Gestalt des Widerspruchsbescheidesvom 05. August2004keineZahlungenauf die festgesetzteFäkaliengebühr an denZ*eckverbandgeleistethat.Die nachträglicheAufhebungdesGebührenbescheideshat aut'dieVenrirkungder SäumniszuschlägegemäßS240 Abs. 1 Satz4 AO keineAuswirkungen.Dastolgt auchdaraus.dassdie Säumniszuschlägeein Druckmitteldarstellen,durchwelchesdie zur .{bgabeFlerangezogenenzur pünktlichenZahlungderjeu'eiligenAbgabeangehaltenwerdensollen(r.gl.OVG Berlin-Brandenburg.Beschlussvom 25. September2005- 9 S 10.05- S. 5 desEA m.w.N.).
- VG Düsseldorf, 26.09.2007 - 20 K 4690/05 dassdie Säumniszuschläge Druckmitteldarstellen, ein durchwelches die zur .{bgabe Flerangezogenen pünktlichenZahlung der jeu'eiligen Abgabe an- zur gehalten werdensollen(r.gl.OVG Berlin-Brandenburg. 2005 - vom 25. September Beschluss 9 S 10.05- S. 5 desEA m.w.N.).
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