Rechtsprechung
   KG, 27.11.2009 - 9 U 27/09   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    Zuwiderhandlung gegen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet: Verantwortlichkeit des mit einem Suchmaschinenbetreiber vertraglich verbundenen Betreibers eines Online-Presseportals bei mehrtägiger Fortdauer der Verletzungshandlungen infolge technisch bedingter Verzögerungen bei der Löschung der Suchmaschineninhalte bzw. der entsprechenden Trefferlisten; Zuwiderhandlung gegen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet: Verantwortlichkeit des mit einem Suchmaschinenbetreiber vertraglich verbundenen Betreibers eines Online-Presseportals bei mehrtägiger Fortdauer der Verletzungshandlungen infolge technisch bedingter Verzögerungen bei der Löschung der Suchmaschineninhalte bzw. der entsprechenden Trefferlisten

  • kanzlei.biz

    Betreiber eines Presseportals haftet für Google-Suchergebnisse

  • suchmaschinen-und-recht.de

    Löschungspflichten des Schuldners in puncto Google Cache

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung des Betreibers eines Online-Presseportals für fortdauernde Persönlichkeitsrechtsverletzungen aufgrund Einbindung der Suchmaschinentechnik der Suchmaschine Google

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Haftung des Betreibers eines Online-Presseportals für fortdauernde Persönlichkeitsrechtsverletzungen aufgrund Einbindung der Suchmaschinentechnik der Suchmaschine Google

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • channelpartner.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Die häufigsten Abmahnungen - Abmahngründe beim Warenverkauf im Internet

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2010, 968
  • MMR 2010, 715



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Wird zitiert von ... (6)  

  • OLG Celle, 29.01.2015 - 13 U 58/14  

    Reichweite eines vertraglich vereinbarten Unterlassungsgebotes; Verpflichtung zur

    20 Der Schuldner eines Unterlassungsgebots hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die durch die Unterlassungserklärung betroffenen Inhalte seiner Webseite nicht mehr im Internet aufgerufen werden können, weder über die Webseite direkt noch über eine Internetsuchmaschine (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 12. September 2012 - 6 U 58/11, juris Rn. 22 ff.; KG Berlin, Urteil vom 27. November 2009 - 9 U 27/09, juris Rn. 29 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 5. Mai 2000 - 6 W 61/99, juris Rn. 4; in Bezug auf den Provider: Köhler in Köhler/Bornkamm, a. a. O, § 12 Rn. 6.7).

    Dazu gehört es, nicht nur die betroffenen Inhalte durch Änderung oder Löschung der Webseite zu entfernen, sondern auch die Abrufbarkeit wenigstens über Google als die am häufigsten genutzte Suchmaschine im Internet auszuschließen (so auch KG Berlin, Urteil vom 27. November 2009, a. a. O., juris Rn. 31).

  • KG, 12.01.2010 - 9 W 259/09  

    Äußerungsrechtlicher Unterlassungsanspruch des Regierenden Bürgermeisters

    Die Anforderungen, die im konkreten Einzelfall an die Darlegung des Wegfalls der Wiederholungsgefahr zu richten sind, hängen jedoch von der konkreten Unterlassungskonstellation ab (Senat vom 27. November 2009 zu 9 U 27/09).
  • LG Halle, 31.05.2012 - 4 O 883/11  

    Anspruch auf Zahlung der Vertragsstrafe aus einer strafbewehrten

    Diese Unterscheidung beachtet die von der Klägerin zitierte Entscheidung des KG (Urteil vom 27.11.2009, Az.: 9 U 27/09, bei juris) nicht, die ohnehin - ebenso wie die klägerseits zitierten landgerichtlichen Entscheidungen - mit ihrer pauschalen Ableitung einer Tätigkeitsverpflichtung aus einer Unterlassungserklärung nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 21.10.2010 (a.a.O.) so nicht aufrechterhalten werden können.
  • LG Düsseldorf, 10.11.2010 - 34 O 76/10  

    Verwirkung einer Vertragsstrafe durch lediglich im Google-Cache abrufbare Inhalte

    Ist dem Schuldner eine bestimmte Gestaltung einer Homepage untersagt worden und war diese mit google verlinkt, so muss der Betreiber nach Änderung der Homepage auch die entsprechenden Arbeitsschritte des Providers und deren Ergebnisse kontrollieren, um sicherzustellen, dass nur noch die Neufassung abrufbar ist (LG Saarbrücken, 9 O 258/08, zitiert nach Juris Ziffer 15; KG Berlin, 9 U 27/09, zitiert nach Juris Ziffer 29 bis 31).
  • LG Düsseldorf, 27.10.2010 - 34 O 76/10  

    Abwälzung der Rücksendekosten auf einen Verbraucher beim Verkauf von Yoga-Zubehör

    Ist dem Schuldner eine bestimmte Gestaltung einer Homepage untersagt worden und war diese mit google verlinkt, so muss der Betreiber nach Änderung der Homepage auch die entsprechenden Arbeitsschritte des Providers und deren Ergebnisse kontrollieren, um sicherzustellen, dass nur noch die Neufassung abrufbar ist (LG Saarbrücken, 9 O 258/08, zitiert nach Juris Ziffer 15; KG Berlin, 9 U 27/09, zitiert nach Juris Ziffer 29 bis 31).
  • LG Düsseldorf, 06.06.2012 - 2a O 328/11  
    Nach dem KG Berlin (NJW-RR 2010, 968) liegt ein schuldhafter Verstoß gegen eine Vertragsstrafenvereinbarung vor, wenn ein Domaininhaber eine rechtsverletzende Meldung auf seiner Internetseite zwar löscht, wenn diese Meldung aber über die in die Internetseite integrierte googleSuchfunktion noch auffindbar ist.
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