Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Togo: Verfolgungswahrscheinlichkeit und Abschiebungsschutz wegen Asylbeantragung im Ausland, Auslandsaufenthalt und untergeordneter exilpolitischer Betätigung verneint
- Landesrecht Baden-Württemberg
§ 53 Abs 4 AuslG 1990, § 53 Abs 6 AuslG 1990, Art 3 MRK, Art 16a Abs 1 GG, § 51 Abs 1 AuslG 1990
Togo: Verfolgungswahrscheinlichkeit und Abschiebungsschutz wegen Asylbeantragung im Ausland, Auslandsaufenthalt und untergeordneter exilpolitischer Betätigung verneint - VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)
Togo; Abschiebungsschutz; Asylantragstellung; Exilorganisation; Exilpolitische Tätigkeit
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
AuslG § 53 Abs. 4; AuslG § 53 Abs. 6
Togo, Nachfluchtgründe, Subjektive Nachfluchtgründe, Antragstellung als Asylgrund, Exilpolitische Betätigung, Politische Entwicklung, Präsidentschaftswahlen, Situation bei Rückkehr, Abschiebungshindernis
Verfahrensgang
- VG Freiburg, 27.03.1996 - A 1 K 10103/95
- VGH Baden-Württemberg, 27.11.1998 - A 13 S 1913/96
Wird zitiert von ... (9)
- VGH Baden-Württemberg, 22.11.2000 - A 13 S 1205/97
Togo: keine Rückkehrgefährdung wegen Asylbeantragung; Einschätzung der Gefährdung …
Der Senat hält auch unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisquellen an seiner Auffassung fest, dass die Stellung eines Asylantrages in der Bundesrepublik Deutschland und ein Auslandsaufenthalt für togoische Staatsangehörige im Hinblick auf ihr Heimatland keine beachtlich wahrscheinliche Verfolgung nach sich ziehen und somit auch keine Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG (AuslG 1990) begründen (im Anschluss an die Senatsurteile vom 3.7.1996 - A 13 S 578/96 -, vom 5.12.1996 - A 13 S 2453/96 - und vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96).Auch aus Rücksicht auf die angestrebte Verbesserung der politischen Beziehungen zu den potentiellen westlichen Geberländern geht das Regime grundsätzlich nicht gegen aus der Bundesrepublik Deutschland zurückkehrende Togoer vor, die sich exilpolitisch betätigt haben (…im Anschluss an die Senatsurteile vom 5.12.1996 aaO und vom 27.11.1998 aaO).
Mit Urteilen vom 3.7.1996 - A 13 S 578/96 -, vom 5.12.1996 - A 13 S 2453/96 - und vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 - hat der Senat bezogen auf den jeweiligen Zeitpunkt grundsätzlich entschieden, dass die Stellung eines Asylantrages in der Bundesrepublik Deutschland und der Auslandsaufenthalt für togoische Staatsangehörige im Hinblick auf ihr Heimatland keine Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG begründen.
(3) Auch der Fall des Anfang September 1996 nach Togo abgeschobenen Asylbewerbers Bilakinam Solana Saguintaah kann als Referenzfall für eine Verfolgung wegen Asylantragstellung und anschließender Abschiebung nicht herangezogen werden (vgl. bereits das Senatsurteil vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -, S. 22 des amtl. Umdrucks).
(4) Wie der Senat ebenfalls bereist im Urteil vom 27.11.1998 (A 13 S 1913/96 -, S. 22-25 des amtl. Umdrucks) ausgeführt hat, ergeben sich Referenzfälle von Verfolgung wegen Asylantragstellung auch nicht aus der Stellungnahme des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V. vom 1.4.1998, wonach am Montag, den 23.3.1998 der Vertreter der LTDH Deutschland in Thüringen nach Togo abgeschoben wurde und am Flughafen in Lome mit einer großen Summe Geldes freigekauft worden sein soll.
Denn zum einen dürfte eine Vielzahl von Asylanträgen togoischer Staatsangehöriger nicht aus politischen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen gestellt werden (zur außerordentlich schlechten wirtschaftlichen Lage in Togo, vgl. Auswärtiges Amt, Lageberichte vom 3.1. und vom 15.11.2000, wonach das Bruttosozialprodukt im Zeitraum von 1989 bis 1996 um 20 % gesunken ist und nach Schätzungen der Weltbank 1999 43 % der Togoer unterhalb der Armutsgrenze leben) und zum anderen ist diese Tatsache den togoischen Behörden ohne weiteres bekannt, so dass sie keinen Anlass haben, allein den Umstand der Asylantragstellung als Ausdruck der Regimegegnerschaft zu werten (vgl. hierzu bereits die Senatsurteile vom 3.7.1998 - A 13 S 578/96 -, S. 17/18, sowie vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -, S. 35/36; Auswärtiges Amt, Lageberichte vom 10.2.1999 und vom 3.1.2000; Stellungnahme der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Lome vom 19.10.1999 an das OVG Hamburg im Hinblick auf Äußerungen offizieller Regimevertreter gegenüber der Botschaft über die Hintergründe von Asylanträgen von togoischen Staatsangehörigen).
- VGH Baden-Württemberg, 20.12.2000 - A 13 S 447/99
Rechtskraftwirkung der gerichtlichen Feststellung von Abschiebungshindernissen - …
Mit Urteilen vom 3.7.1996 - A 13 S 578/96 -, vom 5.12.1996 - A 13 S 2453/96 - und vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 - hat der Senat bezogen auf den jeweiligen Zeitpunkt grundsätzlich entschieden, dass die Stellung eines Asylantrags in der Bundesrepublik Deutschland und der Auslandsaufenthalt für togoische Staatsangehörige im Hinblick auf ihr Heimatland keine Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG begründen.Mit Urteilen vom 3.7.1996 - A 13 S 578/96 -, vom 5.12.1996 - A 13 S 2453/96 - und vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 - hat der Senat bezogen auf den jeweiligen Zeitpunkt grundsätzlich entschieden, dass die Stellung eines Asylantrags in der Bundesrepublik Deutschland und der Auslandsaufenthalt für togoische Staatsangehörige im Hinblick auf ihr Heimatland keine Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG begründen.
(bb)Auch der Fall des Anfang September 1996 nach Togo abgeschobenen Asylbewerbers Bilakinam Solana Saguintaah kann als Referenzfall für eine Verfolgung wegen Asylantragstellung und anschließender Abschiebung nicht herangezogen werden (vgl. bereits das Senatsurteil vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -, S. 22 des amtl. Umdrucks).
(cc)Wie der Senat ebenfalls bereits im Urteil vom 27.11.1998 (- A 13 S 1913/96 -, S. 22-25 des amtl. Umdrucks) ausgeführt hat, ergeben sich Referenzfälle von Verfolgung wegen Asylantragstellung auch nicht aus der Stellungnahme des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V. vom 1.4.1998, wonach am Montag, dem 23.3.1998 der Vertreter der LTDH Deutschland in Thüringen nach Togo abgeschoben wurde und am Flughafen in Lomé mit einer großen Summe Geldes freigekauft worden sein soll.
Denn zum einen dürfte eine Vielzahl von Asylanträgen togoischer Staatsangehöriger nicht aus politischen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen gestellt werden (zur außerordentlich schlechten wirtschaftlichen Lage in Togo, vgl. Auswärtiges Amt, Lageberichte vom 3.1. und vom 15.11.2000, wonach das Bruttosozialprodukt im Zeitraum von 1989 bis 1996 um 20 % gesunken ist und nach Schätzungen der Weltbank 1999 43 % der Togoer unterhalb der Armutsgrenze leben) und zum anderen ist diese Tatsache den togoischen Behörden ohne weiteres bekannt, so dass sie keinen Anlass haben, allein den Umstand der Asylantragstellung als Ausdruck der Regimegegnerschaft zu werten (vgl. hierzu bereits die Senatsurteile vom 3.7.1998 - A 13 S 578/96 -, S. 17/18, sowie vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -, S. 35/36; Auswärtiges Amt, Lageberichte vom 10.2.1999 und vom 3.1.2000; Stellungnahme der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Lomé vom 19.10.1999 an das OVG Hamburg im Hinblick auf Äußerungen offizieller Regimevertreter gegenüber der Botschaft über die Hintergründe von Asylanträgen von togoischen Staatsangehörigen).
- VG Düsseldorf, 20.03.2000 - 12 K 673/97 vgl. insoweit OVG NW, Urteile vom 24. Juli 1995 - 23 A 5963/94.A -, vom 26. August 1996 - 23 A 296/95.A - sowie vom 14. November 1997 - 23 A 2412/96.A - und Beschluß vom 19. April 1999 - 23 A 4894/95.A - ebenso VGH Baden- Württemberg vom 27. November 1998 - A 13 S 1913/96 - Bayrischer VGH, Urteil vom 30. März 1999 - 25 BA 95.34283 - OVG Brandenburg, Urteil vom 29. Mai 1997 - 4 A 175/95.A - OVG Hamburg vom 19. Dezember 1995 - OVG Bf VI (VII) 15/95) - OVG Lüneburg, Urteil vom 26. September 1994 - 3 L 5727/92 - OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 19. Dezember 1996 - 1 A 12657/96 - OVG Saarland, Urteile vom 26. August 1999 - 1 R 3 und 5/99; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 27. November 1997 - A 2 S 14/97 - OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13. November 1996 - 3 A 42/94 - und vom 23. März 1999 - 4 L 159/98 - und OVG Thüringen, Urteil vom 5. Dezember 1996 - 3 KO 847 - a.A. OVG Mecklenburg- Vorpommern, Urteil vom 23. April 1996 - 2 L 209/95 - und das OVG Saarland im Urteil vom 10. November 1994 - 9 R 24/92 - das OVG Saarland hat diese Rechtsprechung mittlerweile aufgegeben.
vgl. so auch OVG NW, Urteile vom 26. August 1996 - 23 A 296/95.A - und 14. November 1997 - 23 A 2412/96.A sowie Beschluß vom 19. April 1999 - 23 A 4894/95.A; VGH Baden-Württemberg vom 27. November 1998 - A 13 S 1913/96 - OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 19. Dezember 1996 - 1 A 12657/96.
vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. November 1998 - A 13 S 1913/96 - sowie Auskunft der Grenzschutzdirektion vom 22. Dezember 1998 an das Verwaltungsgericht Aachen.
vgl. so auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. November 1998 - A 13 S 1913/96 -.
- VGH Baden-Württemberg, 25.03.2003 - A 9 S 1089/01
Widerruf von Abschiebungshindernissen; Togo: keine Rückkehrgefährdung wegen …
Die Stellung eines Asylantrags in der Bundesrepublik Deutschland und ein Auslandsaufenthalt begründen für togoische Staatsangehörige keine beachtlich wahrscheinliche Verfolgung in ihrem Heimatland und begründen somit auch keine Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG (im Anschluss an die Rechtsprechung des 13. Senats des erkennenden Gerichtshofs im Urteil vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -).Die bloße Mitgliedschaft, sei sie auch formal herausgehoben, in einer oppositionellen togoischen Exilorganisation in der Bundesrepublik Deutschland hat nach wie vor nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit Verfolgungsmaßnahmen in Togo zur Folge und begründen daher auch keine Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG (wie VGH Bad.-Württ., Urteil vom 27.11.1998 a.a.O.).
Der erkennende Gerichtshof hat zuletzt in seinem Urteil vom 22.11.2000 - A 13 S 1205/97 - entschieden, dass weder die Stellung eines Asylantrages in der Bundesrepublik Deutschland noch der Auslandsaufenthalt als solcher ein "ernsthaftes Risiko" bzw. die "reale Gefahr" einer dem Art. 3 EMRK widersprechenden Behandlung in Togo bergen (so schon Urteile vom 03.07.1996 - A 13 S 578/96 -, vom 05.12.1996 - A 13 S 2453/96 - und vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -).
- VG Düsseldorf, 04.09.2003 - 12 K 1366/01 Dies hat das OVG Nordrhein-Westfalen wiederholt entschieden, vgl. Beschlüsse vom 19. April 1999 - 23 A 4894/95.A -, 29. Mai 2000 - 11 A 1317/00.A - und vom 3. August 2000 - 11 A 2079/00 -, und entspricht inzwischen der Rechtsprechung aller übrigen Oberverwaltungsgerichte, vgl. OVG Thüringen, Urteil vom 5. Dezember 1996 - § KO 847 -, OVG Brandenburg, Urteil vom 29. Mai 1997 - 4 A 175/95.A -, OVG Sachsen- Anhalt, Urteil vom 27. November 1997 - A 2 S 14/97 -, VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. November 1998 - A 13 S 1913/96 -, OVG Hamburg vom 22. Januar 1999 - 1 Bf 216/98.A -, OVG Schleswig Holstein, Urteil vom 23. März 1999 - 4 L 159/98 -, Bayrischer VGH, Urteil vom 30. März 1999 - 25 BA 95.34283 -, OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil 18. Mai 1999 - 2 L 216/98 -, OVG Saarlouis, Urteil vom 26. August 1999 - 1 R 5/99 - sowie OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10. August 2000 - 1 A 11211/99.OVG -.
Dementsprechend ist von Seiten des Auswärtigen Amtes oder aus anderer zuverlässiger Quelle auch für die Zeit nach den Wahlen kein Fall bekannt geworden, in dem ein abgeschobener Asylbewerber bei seiner Rückreise allein wegen Asylantragstellung nachweislich besonderen Schwierigkeiten von Seiten der togoischen Sicherheitskräfte ausgesetzt gewesen wäre, obwohl auch zwischen Juli 1998 und Dezember 1998 insgesamt 89 Abschiebungen nach Togo durchgeführt wurden, vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. November 1998 - A 13 S 1913/96 - sowie Auskunft der Grenzschutzdirektion vom 22. Dezember 1998 an das Verwaltungsgericht Aachen sowie Auskunft des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Dr. Ludger Volmer, vom 10. Dezember 1998 an den Ökumenischen Arbeitskreis Asyl Grafenwöhr sowie Lagebericht vom 2. Oktober 2002.
- OVG Thüringen, 12.12.2000 - 2 KO 802/98
Asylrecht aus Kartenart 1, 4; Asylrecht; Asyl; Asylantrag; Asylantragstellung; …
Der Senat sieht sich in dieser Bewertung im Einklang mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Urteil v. 30. März 1999 25 BA 95.34283 , juris), des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluß v. 31. August 1998 - 3 UE 303/98, juris), des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt (Urteil v. 27. November 1997 A 2 S 14/97 , juris), des Oberverwaltungsgerichts für das Land Brandenburg (Urteil v. 29. Mai 1997 4 A 175/95.A , juris, AuAS 1998, 120), des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Urteil v. 19. Dezember 1996 1 A 12657/96 , juris), des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts (Urteil v. 23. März 1999 4 L 159/98 ) des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts (Urteil v. 22. Januar 1999 1 Bf 216/98.A ), des Verwaltungsgerichtshofs Baden- Württemberg (Urteil v. 27. November 1998 A 13 S 1913/96 , juris), des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen (Urteil v. 26. August 1996 23 A 269/95.A , juris). - OVG Thüringen, 06.02.2002 - 2 KO 582/97
Togo, UFC, PFC, Mitglieder, Vorladung, Glaubwürdigkeit, Objektive …
Der Senat sieht sich in dieser Bewertung im Einklang mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Urteil v. 30. März 1999 25 BA 95.34283 , juris), des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluß v. 31. August 1998 - 3 UE 303/98, juris), des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt (Urteil v. 27. November 1997 A 2 S 14/97 , juris), des Oberverwaltungsgerichts für das Land Brandenburg (Urteil v. 29. Mai 1997 4 A 175/95.A , juris, AuAS 1998, 120), des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Urteil v. 19. Dezember 1996 1 A 12657/96 , juris), des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts (Urteil v. 23. März 1999 4 L 159/98 ) des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts (Urteil v. 22. Januar 1999 - 1 Bf 216/98.A ), des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (Urteil v. 27. November 1998 A 13 S 1913/96 , juris), des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen (Urteil v. 26. August 1996 23 A 269/95.A , juris). - VG Münster, 13.10.2003 - 7 K 1364/98 vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.11.1998 - A 13 S 1913/96 -.
- VG Karlsruhe, 29.10.1999 - A 9 K 11270/99
Togo, Folgeantrag, PFC, UFC, Mitglieder, Haft, Folter, Hausdurchsuchung, …
Nach der Rechtsprechung des VGH Baden-Württemberg, der sich das Gericht anschließt, führt allein die Stellung eines Asylantrages, die Mitgliedschaft in einer Exilorganisation und die Teilnahme an deren Aktivitäten grundsätzlich nicht zu politischer Verfolgung (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 27.11.1998 - A 13 S 1913/96;… vgl. auch BayVGH, Urt. v. 30.3.1999 - 25 BA 95.34283 -;… OVG Schleswig, Urt. v. 23.3.1999 - 4 L 159/98; OVG NW, Beschl. v. 19.6.1998 - 23 A 4803/95.A; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 24.8.1998 - 1 A 11074/97 OVG -).
