Rechtsprechung
   VG Stuttgart, 03.09.2008 - A 5 K 2451/08   

Volltextveröffentlichungen (2)




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Wird zitiert von ... (3)  

  • FG Niedersachsen, 20.05.2009 - 6 KO 3/09  

    Erinnerung gegen Kostenfestsetzung

    Es ist nach der durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz geschaffenen Rechtslage auf den Beginn des Termins und die Vertretungsbereitschaft zu diesem Zeitpunkt abzustellen (Hanseatisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 19. Februar 2009 3 So 197/08, [...]; Kammergericht Berlin, Beschluss vom 13. Januar 2009 5 W 207/07, [...]; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 17. April 2007 4 C 07.659, NVwZ 2008, 504; Verwaltungsgericht Stuttgart, Beschluss vom 3. September 2008 A 5 K 2451/08, AuAs 2008, 250; Verwaltungsgericht Oldenburg, Beschluss vom 19. November 2007 7 A 1891/06, AGS 2008, 117; Müller-Rabe in Gerold/Schmidt, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 3104 VV RVG, 92; a. A. Müller, Anmerkung zum Beschluss des FG Köln vom 21. Dezember 2005, 10 Ko 4172/05, EFG 2006, 441, 443; Niedersächsisches Finanzgericht in EFG 2008, 242; im Ergebnis abweichend Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. August 2006 3 S 1425/06, NVwZ-RR 2006, 855).

    Eine gegenteilige Sichtweise ließe den - im Vergleich zur früheren Rechtslage - vorverlegten Entstehungszeitpunkt der Gebühr unberücksichtigt (Hanseatisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 19. Februar 2009 3 So 197/08, [...]; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 17. April 2007 4 C 07.659, NVwZ-RR 2008, 504; VG Stuttgart, Beschluss vom 3. September 2008 A 5 K 2451/08, AuAS 2008, 250; a. A. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. August 2006 3 S 1425/06, NVwZ-RR 2006, 855; VG Hamburg, Beschluss vom 9. Mai 2008 8 K 2094/07, NVwZ-RR 2008, 741; Müller-Rabe in Gerold/Schmidt, a.a.O., 3100 VV RVG, Rn. 93, wo jedoch von der Verbindung "zur mündlichen Verhandlung" die Rede ist und eine Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - Beschluss vom 29. März 2001, JurBüro 2002, 583 - in Bezug genommen wird, die nicht die Terminsgebühr nach Nr. 3401 VV RVG, sondern die Verhandlungsgebühr nach § 31 Abs. 1 Nr. 2 BRAGO betrifft; das VG Hamburg stützt seine Entscheidung auf diese Kommentarstelle).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 18 E 373/09  

    Höhe der einem beigeordneten Rechtsanwalt zustehenden (Prozesskostenhilfe-)

    Hamb. OVG, Beschluss vom 19.2.2009 - 3 So 197/08 - VG Stuttgart, Beschluss vom 3.9.2008 - A 5 K 2451/08 - Müller-Rabe, a. a. O., 3104 VV Rn. 92; Baumgärtel/Hergenröder/Houben, a. a. O., Nr. 3104 Rn. 1.
  • OVG Niedersachsen, 22.01.2010 - 1 OA 246/09  

    Höhe der Terminsgebühr bei gemeinsamer Verhandlung

    Die Gegenmeinung (vgl. VG Stuttgart, Beschl. v. 3.9.2008 - A 5 K 2451/08 -, AuAS 2008, 250; VG Oldenburg, Beschl. v. 19.11.2007 - 7 A 1891/06 -, Langtext Juris; Bay. VGH, Beschl. v. 17.4.2007 - 4 C 07.659 -, NVwZ-RR 2008, 504 = BayVBl. 2008, 30; Rudisile, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Januar 2000, § 93 Rdnr. 19; Müller-Rabe, in: Gerold/Schmidt, RVG, 18. Aufl. 2008, VV 3104 zum RVG, Rdnr. 93; Sodan/Ziekow-Schmidt, VwGO, 2. Aufl. 2006, § 93 Rdnr. 4; Bader-Kuntze, VwGO 4. Aufl., § 93 Rdnr. 6) verficht demgegenüber die Auffassung, die Terminsgebühr errechne sich nicht nach den Anteilen einer auf die summierten Streitwerte bemessenen "Gesamtgebühr"; wenn mehrere Verfahren eingangs der mündlichen Verhandlung - sei es auch förmlich geschehen - verbunden würden.
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