Rechtsprechung
| BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 40/00 R |
Volltextveröffentlichungen (6)
- lexetius.com
Gesetzliche Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - intrazytoplasmatische Spermieninjektion - ICSI - Fehlbildungsrisiko - Qualitätssicherung - neue Behandlungsmethode - Leistungspflicht - zuständige Krankenkasse - Ausschluß - Leistungskatalog - Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über künstliche Befruchtung - Verstoß - Verfassungsrecht - keine Begrenzung bei Maßnahmen zur Herbeiführung einer weiteren Schwangerschaft - Versicherungsfall - keine nachweisbare Krankheit
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Krankenversicherung
- Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)
Grundsatzentscheidung zur künstlichen Befruchtung
- NWB SteuerXpert START
SGB V § 27 a
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Kosten für künstliche Befruchtung in der gesetzlichen Krankenversicherung, intrazytoplasmatische Spermieninjektion
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (5)
- 123recht.net (Pressebericht)
Missbildungsrisiko ist Entscheidung der Eltern // Krankenkassen müssen so genannte ICSI-Befruchtung bezahlen
- aok-business.de (Kurzinformation)
Künstliche Befruchtung: Mögliche Missbildung wird bezahlt
- ra-staudte.de (Kurzinformation)
§§ 27, 27a SGB V
Zur Kostenübernahme einer künstlichen Befruchtung, wenn beide Ehepartner gesetzlich krankenversichert sind; Krankenversicherungsrecht, Medizinrecht, Sozialrecht | Gesundheitsrecht
- RA Kotz (Kurzinformation)
Krankenkassen müssen Befruchtung mittels Spermieninjektion bezahlen!
- aerzteblatt.de (Kurzinformation)
Künstliche Befruchtung: ICSI ist Leistung der Kassen
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 88, 62
- NJW 2002, 1598 (Ls.)
- NZS 2002, 89 (Ls.)
Wird zitiert von ... (85)
- BVerfG, 28.02.2007 - 1 BvL 5/03
Homologe Insemination
Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist im Rahmen der extrakorporalen Befruchtung ein besonderes Verfahren zur Behandlung der Kinderlosigkeit; nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSGE 88, 62) ist es eine medizinische Maßnahme im Sinne des § 27 a SGB V. Bei diesem Verfahren wird eine menschliche Samenzelle in eine menschliche Eizelle injiziert mit dem Ziel, eine Schwangerschaft bei der Frau herbeizuführen, von der die Eizelle stammt (…näher dazu BSG, a.a.O.; Felberbaum/Küpker/Diedrich, Dt.Ärztebl. 2004, S. A 95 ;… Deutsch/Spickhoff, Medizinrecht, 5. Aufl. 2003, Rn. 555).Dem entspricht auch die Auffassung des Bundessozialgerichts, durch § 27 a SGB V sei ein eigenständiger Versicherungsfall geschaffen worden (vgl. BSGE 88, 62 ).
Er ermöglicht darüber hinaus die Behandlung auch in Fällen, in denen die Kinderlosigkeit eines Paares medizinisch nicht erklärt werden (sog. idiopathische Sterilität) und deshalb ein "kranker" Versicherter auch nicht gefunden werden kann (vgl. BSGE 88, 62 ).
- BSG, 21.02.2006 - B 1 KR 29/04 R
Krankenversicherung - keine Kostenerstattung für intrazytoplasmatische …
Wie der Senat mehrfach entschieden hat (vgl Urteil vom 3. April 2001, BSGE 88, 62, 67 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 27 f;… zuletzt Urteil vom 22. März 2005, SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 7), verstieß der Ausschluss der ICSI aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Nr. 10.5 der Richtlinie des Bundesausschusses "über ärztliche Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung" in ihrer ab 1. Januar 1998 geltenden Fassung vom 1. Oktober 1997 (BAnz Nr. 243 vom 31. Dezember 1997, 15232) gegen höherrangiges Recht.Versicherte konnten daher - wie grundsätzlich hier - bis zur Neuregelung der Richtlinie und der Schaffung der leistungserbringungsrechtlichen Voraussetzungen für die "Sachleistung ICSI" von ihrer Krankenkasse verlangen, dass diese die Kosten vorab übernimmt und unmittelbar mit dem Leistungserbringer abrechnet, wenn im Zeitpunkt des Behandlungsbeginns (…vgl zur Bedeutung dieses Zeitpunkts Senat, BSGE 81, 54, 58 = SozR 3-2500 § 135 Nr. 4 S 13 f - immunbiologische Therapie;… SozR 3-2500 § 135 Nr. 12 S 56 f - ASI;… BSGE 93, 236, 243 = SozR 4-2500 § 27 Nr. 1 RdNr 19 - Visudyne; Urteil vom 27. September 2005 - B 1 KR 6/04 R - zur Veröffentlichung vorgesehen) feststand, dass die Leistung unabhängig von der zu treffenden Entscheidung des Bundesausschusses in jedem Falle von ihr zu gewähren war (vgl BSGE 88, 62, 74 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 35 f;… SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 7).
Während grundsätzlich der Einsatz einer neuen Behandlungsmethode nicht dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse iS des § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V entspricht, solange ihre Wirkungen und Risiken noch der Überprüfung bedürfen (…BSGE 86, 54, 64 = SozR 3-2500 § 135 Nr. 14 S 70 - aktiv-spezifische Immuntherapie), kommt es im Rahmen der künstlichen Befruchtung - jedenfalls was die mögliche Fehlbildungsrate betrifft - auf diesen Standard nicht in gleicher Weise an (BSGE 88, 62, 69 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 29 f).
Nichts anderes gilt für die gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit der zur Gewinnung von Eizellen ggf notwendigen hormonellen Stimulation (vgl BSGE 88, 62, 69 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 30) und den Wirksamkeitsnachweis, da ein Embryonentransfer günstigstenfalls nur in einem Viertel der Fälle zu einer Schwangerschaft führt (vgl BSGE 88, 62, 70 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 30 f, unter Hinweis auf BT-Drucks 11/6760 S 15).
Wenn auch danach insgesamt die in § 27a SGB V enthaltene Wertung auf die Entscheidung über die Anerkennung neuer Befruchtungstechniken durchschlagen muss (BSGE 88, 62, 72 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 33), entbindet dies doch nicht im Übrigen von der Beachtung der allgemeinen Vorgaben für die Leistungen der GKV in § 12 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V. Deshalb hat der Senat die Aufgabe des Bundesausschusses herausgestellt, zu präzisieren, bei welchen Indikationen die ICSI auf Kosten der GKV gerechtfertigt ist, und hierzu betont, dass zu Beschränkungen in dieser Hinsicht Anlass bestehen kann, weil die Methode (ICSI) im Verhältnis zur konventionellen IVF offenbar erheblich öfter angewandt wird, als es nach der statistischen Verteilung von Fertilitätsstörungen in der männlichen bzw weiblichen Bevölkerung zu erwarten wäre.
Er hat hierzu dem Bundesausschuss die Erwägung anheim gestellt, ob es - auch unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten - geboten ist, die ICSI beispielsweise nur bei strenger Indikationsstellung als Kassenleistung zuzulassen (BSGE 88, 62, 74 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 35), und hierbei einbezogen, dass generell die ICSI-Methode erheblich kostspieliger ist als die IVF-Methode, wie es auch im Falle der Klägerin die Abrechnungen belegen.
Dabei hat der Senat die Fälle von Ehepaaren gegenübergestellt, die von einer andrologisch bedingten Unfruchtbarkeit betroffen sind und daher typischerweise die ICSI benötigen gegenüber Ehepaaren, deren gynäkologisch bedingte Unfruchtbarkeit mittels einer IVF überwunden werden kann (vgl BSGE 88, 62, 73 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 34).
Nur für die hochgradige Fertilitätsstörung des Ehemanns hat der Senat bisher eine Indikation für den Einsatz der ICSI als unzweifelhaft vorliegend bejaht (vgl BSGE 88, 62, 74 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 35).
- BSG, 22.03.2005 - B 1 KR 11/03 R
Krankenversicherung - kein Anspruch auf Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung bei …
Wie der Senat in seinem Urteil vom 3. April 2001 (B 1 KR 40/00 R, BSGE 88, 62, 67 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 27 f) bereits entschieden hat, verstieß der Ausschluss der ICSI aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung in Nr. 10.5 der Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen "über ärztliche Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung" in ihrer ab 1. Januar 1998 geltenden Fassung vom 1. Oktober 1997 (BAnz Nr. 243 vom 31. Dezember 1997 S 15232) gegen höherrangiges Recht.Versicherte konnten daher - wie hier - bis zur Neuregelung der Richtlinien und der Schaffung der leistungserbringungsrechtlichen Voraussetzungen für die "Sachleistung ICSI" von ihrer Krankenkasse verlangen, dass diese die Kosten vorab übernimmt und unmittelbar mit dem Leistungserbringer abrechnet, wenn feststand, dass die Leistung unabhängig von der zu treffenden Entscheidung des Bundesausschusses in jedem Falle von ihr zu gewähren war (vgl BSGE 88, 62, 74 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 35 f; zur Einbeziehung der ICSI vgl Richtlinien über künstliche Befruchtung idF vom 26. Februar 2002, BAnz Nr. 92 vom 22. Mai 2002 S 10941).
Die Krankenkasse darf ihrem Versicherten nicht entgegenhalten, die Kosten dieser extrakorporalen Maßnahmen seien von der Versicherung des anderen Ehegatten zu tragen (…vgl BSGE 88, 51, 57 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 16; BSG, Urteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 40/00 R -, SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26).
d) Eine Krankenkasse ist gegenüber ihrem Versicherten hingegen nicht leistungspflichtig für Maßnahmen, die unmittelbar und ausschließlich am Körper des (nicht bei ihr versicherten) Ehegatten ihres Versicherten ausgeführt werden (vgl BSGE 88, 51, 54 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 14 und SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26).
- BSG, 19.03.2002 - B 1 KR 37/00 R
Krankenversicherung - Arzneimittel - Zulassung - Vorgreiflichkeit - …
Die Beklagte ist deshalb weder verpflichtet, die dafür in den Jahren 1997/98 aufgewendeten Kosten in Höhe von knapp 29.000 DM nach § 13 Abs. 3 SGB V zu erstatten, noch den Kläger in entsprechender Anwendung dieser Vorschrift von zukünftig durch die Therapie entstehenden Kosten freizustellen (zu letzterem vgl Senatsurteil vom 3. April 2001 - BSGE 88, 62, 75 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 36). - BSG, 04.04.2006 - B 1 KR 5/05 R
Krankenversicherung - Kostenerstattung - sozialrechtlicher Herstellungsanspruch - …
Beruht das Systemversagen auf einer Lücke im Leistungssystem, die durch die Unwirksamkeit einer erforderlichen Richtlinie des Bundesausschusses zur Bestimmung der einschlägigen Indikationen einer Behandlungsmaßnahme entstanden ist, hat der Senat einen Kostenerstattungsanspruch und weiter gehend einen Anspruch auf vorherige Kostenübernahme bejaht , wenn feststeht, dass die Leistung unabhängig von der noch zu treffenden Entscheidung des Bundesausschusses in jedem Fall von der Krankenkasse zu gewähren ist (vgl Senat, BSGE 88, 62, 75 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 36; zuletzt Senat, Urteil vom 21. Februar 2006 - B 1 KR 29/04 R). - BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 22/00 R
Gesetzliche Krankenversicherung - intracytoplasmatische Spermainjektion (ICSI) - …
Der Senat hat deshalb für diese Fälle die auf dem Gemeinsamen Rundschreiben der Spitzenverbände der Krankenkassen vom 29. Juni 1990 (WzS 1990, 308) basierende und auch in den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über ärztliche Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung vom 14. August 1990 (BArbBl 12 S 21 unter Ziffer 3) vorgesehene Verfahrensweise gebilligt, unabhängig von den Ursachen der Kinderlosigkeit grundsätzlich alle extrakorporalen Maßnahmen kostenmäßig der Kasse der Frau zuzuordnen, bei der die Schwangerschaft eintreten soll (Urteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 40/00 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen).Daran ändert nichts, daß der Gesetzgeber bei den Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft bestimmte Risiken wie die Gefahr von Fehlbildungen oder genetischen Schäden bei den durch künstliche Befruchtung gezeugten Kindern bewußt in Kauf genommen und einer Bewertung durch den Bundesausschuß entzogen hat (dazu Senatsurteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 40/00 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen).
- BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 6/01 R
Stationäre Notfallbehandlung - nicht zugelassenes Krankenhaus - Sachleistung - …
Gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen dem Versicherten und seiner Krankenkasse über den Leistungsanspruch sind nur in zwei Konstellationen denkbar: Entweder der Versicherte klagt auf Gewährung einer noch ausstehenden Behandlung als Sachleistung (dazu Senatsurteil vom 3. April 2001- B 1 KR 40/00 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen) oder er hat sich die Behandlung zunächst privat auf eigene Rechnung beschafft und verlangt von der Krankenkasse die Erstattung der Kosten. - BSG, 21.06.2011 - B 1 KR 18/10 R
Krankenversicherung - Richtlinien über künstliche Befruchtung - ICSI - kein …
Eine Krankenkasse (KK) ist gegenüber ihrem Versicherten nicht leistungspflichtig für Maßnahmen, die unmittelbar und ausschließlich am Körper des (bei ihr nicht versicherten) Ehegatten ihres Versicherungsnehmers ausgeführt werden (…vgl BSGE 88, 51, 54 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 13 f; BSG SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26;… BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 13).Er hat zudem unter Achtung der Wertungen des § 27a SGB V über neue Behandlungsmethoden wie die ICSI Empfehlungen abzugeben (vgl § 135 Abs. 1 SGB V; BSGE 88, 62, 72 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 33 f).
Während grundsätzlich der Einsatz einer neuen Behandlungsmethode nicht dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V entspricht, solange ihre Wirkungen und Risiken noch der Überprüfung bedürfen (…BSGE 86, 54, 64 = SozR 3-2500 § 135 Nr. 14 S 70 - aktiv-spezifische Immuntherapie;… BSG SozR 4-2500 § 27 Nr. 10 RdNr 30 - neuropsychologische Therapie), kommt es im Rahmen der künstlichen Befruchtung - jedenfalls was die mögliche Fehlbildungsrate betrifft - auf diesen Standard nicht in gleicher Weise an (BSGE 88, 62, 69 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 29 f).
Nichts anderes gilt für die gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit der zur Gewinnung von Eizellen ggf notwendigen hormonellen Stimulation (BSGE 88, 62, 69 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 30) und den Wirksamkeitsnachweis, da ein Embryotransfer günstigstenfalls nur in einem Viertel der Fälle zu einer Schwangerschaft führt (BSGE 88, 62, 70 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 30 f, unter Hinweis auf BT-Drucks 11/6760, S 15).
Obwohl danach die in § 27a SGB V enthaltene Wertung auf die Entscheidung über die Anerkennung neuer Befruchtungstechniken durchschlagen muss (BSGE 88, 62, 72 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 33), entbindet dies doch nicht im Übrigen von der Beachtung der allgemeinen Vorgaben für die Leistungen der GKV, dem Wirtschaftlichkeits- (§ 12 Abs. 1 SGB V) und dem Qualitätsgebot (§ 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V).
Er hielt es - auch unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten - für erwägenswert, die ICSI beispielsweise nur bei strenger Indikationsstellung als Kassenleistung zuzulassen, zumal generell die ICSI-Methode erheblich kostspieliger ist als die IVF-Methode (BSGE 88, 62, 74 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 35; vgl zu den Kosten auch zB die Übersicht unter www. berliner-kinderwunsch. de).
- BSG, 19.03.2002 - B 1 KR 36/00 R
Krankenversicherung - Leistungsausschluss - neues Heilmittel - Hippotherapie - …
Deshalb hat die Prüfung des Anspruchs unter dem Gesichtspunkt des sog Systemversagens an der Übereinstimmung der RL mit der Ermächtigungsgrundlage anzusetzen (zu den Kriterien vgl BSGE 88, 62, 67 ff = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 28 ff;… zur Untätigkeitsprüfung etwa: BSGE 88, 51, 61 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 21 f).Da die Gerichte nicht dazu berufen sind, selbst zum therapeutischen Nutzen einer Methode oder eines Heilmittels Stellung zu nehmen, beschränkt sich die Überprüfung auf das Verfahren vor dem Bundesausschuss und die seiner Entscheidung zu Grunde gelegten Maßstäbe (…vgl BSGE 81, 73, 84 f = SozR 3-2500 § 92 Nr. 7 S 60;… BSGE 86, 54, 60 f = SozR 3-2500 § 135 Nr. 14 S 66; BSGE 88, 62, 72 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 32 f).
- LSG Baden-Württemberg, 29.10.2008 - L 5 KA 2851/06
Vertragspsychotherapeutische Versorgung - Zulassung - Fachkundenachweis - …
Diese habe ihre Arbeit nach einigen Monaten eingestellt, weil der Beigeladene Nr. 1 im Hinblick auf das Urteil des BSG vom 3.4.2001 (- B 1 KR 40/00 R -) die Auffassung vertreten habe, er dürfe erst dann tätig werden, wenn ein Antrag nach § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V zur Gesprächspsychotherapie vorliege; § 92 Abs. 6a SGB V erlaube keine Anerkennung oder Nichtanerkennung neuer Psychotherapieverfahren, weil dies über die Bestimmung des "Näheren" im Sinne dieser Vorschrift hinausgehe.Insoweit sei § 135 Abs. 1 SGB V lex specialis zu § 92 Abs. 1 Satz 2 SGB V (vgl. auch BSG, Urt. v. 3.4.2001, - B 1 KR 40/00 R - …und Urt. v. 9.10.2001, B 6 KA 26/99 R -).
Anderes kann auch nicht daraus abgeleitet werden, dass das BSG in einem Sonderfall (wegen Systemversagens) eine Verpflichtung des Beigeladenen Nr. 1 (Gemeinsamer Bundesausschuss) zur Schaffung "leistungserbringerrechtlicher Voraussetzungen" angenommen hat (vgl. BSG, Urt. v. 3.4.2001, - B 1 KR 40/00 R - "künstliche Befruchtung durch Intracytoplasmatische Spermainjektion ").
Die Gerichte haben den normgeberischen Gestaltungs- und Beurteilungsspielraum des Beigeladenen Nr. 1 daher zu respektieren und dürfen, abgesehen von den Verfahrenserfordernissen des Rechtssetzungsverfahrens, im Wesentlichen nur prüfen, ob aus dem einfachen Recht (vgl. etwa BSG, Urt. v. 3.4.2001, - B 1 KR 40/00 R - künstliche Befruchtung, ICSI" zu § 27a SGB V) oder aus den betroffenen Grundrechten folgende Grenzen des normgeberischen Gestaltungs- und Beurteilungsspielraums gewahrt sind.
Angesichts der wissenschaftlichen Kontroversen, die der Kläger in seinem umfangreichen Vortrag aufgezeigt hat und die in den Ergebnissen der vom Beigeladenen Nr. 1 durchgeführten außerordentlich umfangreichen Literaturrecherche sowie den ebenfalls umfangreichen Stellungnahmen der im Rechtssetzungsverfahren gehörten Stellen und Verbände hervortritt, könnte schon im Ansatz gar keine Rede davon sein, jede andere Entscheidung als die Anerkennung der Gesprächspsychotherapie als Richtlinienverfahren müsste verworfen werden (zu einem Sonderfall im Hinblick auf die gesetzliche Regelung des § 27a SGB V - künstliche Befruchtung - BSG, Urt. 3.4.2001, - B 1 KR 40/00 R - "ICSI").
- BGH, 23.11.2006 - IX ZR 21/03
Rechtsanwälte - Anwaltlicher Beratungsfehler
- BVerwG, 27.11.2003 - 2 C 38.02
Heilbehandlung; Heilfürsorge; In-vitro-Fertilisation; künstliche Befruchtung; …
- BSG, 22.03.2005 - B 1 A 1/03 R
Aufsichtsmaßnahme gegen Krankenkasse - Leistungsgewährung und …
- BSG, 17.06.2008 - B 1 KR 24/07 R
Krankenversicherung - Kostenerstattungsanspruch bei Maßnahmen zur künstlichen …
- BFH, 10.05.2007 - III R 47/05
Aufwendungen einer unverheirateten Frau für künstliche Befruchtung als …
- BSG, 21.06.2005 - B 8 KN 1/04 KR R
Krankenversicherung - Leistungen zur künstlichen Befruchtung - ungewollte …
- BVerfG, 29.11.2007 - 1 BvR 2496/07
Verfassungsmäßigkeit der Ablehnung der Kostenübernahme für eine …
- BFH, 28.07.2005 - III R 30/03
Kein Abzug von Aufwendungen für künstliche Befruchtungen einer unverheirateten …
- BSG, 27.03.2007 - B 1 KR 30/06 R
Krankenversicherung - kein Anspruch auf cannabinoidhaltige Arzneimittel zur …
- BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 9/08 R
Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für Maßnahmen zur …
- LSG Berlin-Brandenburg, 28.03.2006 - L 24 KR 39/05
Krankenversicherung - Krankenbehandlung - Geltung einer im Ausland erfolgten …
- BSG, 24.05.2007 - B 1 KR 10/06 R
Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - Altersgrenze für Männer verstößt …
- BSG, 03.03.2009 - B 1 KR 12/08 R
Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - Leistungsausschluss bei …
- BSG, 17.03.2005 - B 3 KR 35/04 R
Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege - gezielte Bewegungsübungen als …
- BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 6/07 R
Krankenversicherung - Verfassungsmäßigkeit der Begrenzung des Leistungsumfangs …
- BSG, 26.01.2006 - B 3 KR 4/05 R
Krankenversicherung - Dauermessung des Blutzuckerwertes bei Diabetespatienten als …
- OVG Saarland, 06.05.2003 - 1 R 11/02
- BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 7/08 R
Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für Maßnahmen zur …
- OVG Saarland, 06.05.2003 - 1 R 5/02
Beihilfe; Ausschluss bei Anwendung der ICSI; Missbildungsgefahr
- BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 33/00 R
Krankenversicherung - Kostenübernahme - heterologe In-vitro-Fertilisation - …
- BSG, 27.04.2005 - B 6 KA 39/04 R
Vertragsarzt - Abrechnung und Erbringung von allgemeinen Beratungsleistungen bei …
- LSG Hessen, 30.10.2008 - L 1 KR 143/07
Gesetzliche Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - intracytoplasmatische …
- BVerfG, 19.03.2009 - 1 BvR 316/09
Verfassungswidrigkeit der Versagung einer außervertraglichen Behandlungsmethode …
- BVerwG, 07.11.2006 - 2 C 11.06
Ausgleich erworbener körperlicher Beeinträchtigungen; Beeinträchtigung; …
- BSG, 17.02.2010 - B 1 KR 10/09 R
Krankenversicherung - Kostenerstattung für Kryokonservierung - wegen der Therapie …
- LSG Thüringen, 13.12.2011 - L 6 KR 439/07
- VGH Baden-Württemberg, 29.06.2009 - 4 S 1028/07
Beihilfe für Aufwendungen im Rahmen der bei der Lebenspartnerin eines Beamten …
- BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 17/00 R
Maßnahmen der extrakorporalen Befruchtung in der gesetzlichen Krankenversicherung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 18.08.2005 - 1 A 801/04
- LSG Nordrhein-Westfalen, 06.11.2008 - L 5 KR 29/08
Kostenerstattung für Maßnahmen der künstlichen Befruchtung mittels …
- BSG, 17.02.2010 - B 1 KR 15/09 R
Krankenversicherung - Förderung ambulanter Hospizdienste - Gestaltungsspielraum …
- VG Sigmaringen, 08.11.2001 - 1 K 874/00
In-Vitro-Fertilisation von freier Heilfürsorge umfaßt, ICSI jedoch nicht
- OVG Rheinland-Pfalz, 19.06.2009 - 10 A 10309/09
Beamter; Bundesbeamter; Beihilfe; Beihilfeanspruch; Aufwendungen; künstliche …
- LSG Thüringen, 29.05.2007 - L 6 KR 756/03
- LSG Sachsen, 13.08.2001 - L 1 B 4/01
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2007 - 1 A 2537/06
- OVG Niedersachsen, 04.09.2008 - 5 LA 198/07
Zur Frage der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung; …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 17.11.2011 - L 1 KR 471/10
Krankenversicherung - Richtlinien über künstliche Befruchtung - IVF - ICSI - …
- VGH Baden-Württemberg, 24.10.2001 - 4 S 848/01
Truppenärztliche Versorgung: kein Anspruch auf In-vitro-Fertilisation für …
- BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 52/07 B
Erstattung der Kosten für Wachstumshormone durch die gesetzliche …
- BSG, 21.06.2011 - B 1 KR 17/10 R
Krankenversicherung - Anspruch auf Reinigung der Zahnimplantate bei genehmigter …
- LSG Hessen, 24.11.2011 - L 8 KR 93/10
Krankenversicherung - Heilmittel - Rhythmische Massage der Anthroposophischen …
- BSG, 07.01.2005 - B 1 KR 93/03 B
Verfassungsrechtlicher Schutz der Ehe, Versicherungsfall bei künstlicher …
- LSG Sachsen-Anhalt, 15.04.2010 - L 10 KR 5/10
Krankenbehandlung; einstweilige Anordnung; Zusage der Kostenübernahme; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2008 - L 5 KR 20/07
Krankenversicherung
- LSG Thüringen, 21.04.2009 - L 6 KR 253/04
- SG Leipzig, 28.03.2003 - S 8 KR 87/02
- LSG Baden-Württemberg, 23.08.2005 - L 11 KR 1245/05
Krankenversicherung - keine Kostenübernahme von Infusionen mit Alpha-Liponsäure …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2004 - L 16 KR 192/03
Krankenversicherung
- LSG Brandenburg, 03.11.2004 - L 4 KR 45/03
- LSG Brandenburg, 25.01.2005 - L 24 KR 47/03
Kein Leistungsausschluss nach § 37 Abs. 3 SGB V, wenn Verabreichen von …
- LSG Brandenburg, 22.02.2005 - L 24 KR 15/04
Kein Anspruch auf kieferchirurgische implantologische Leistungen einschließlich …
- LSG Berlin-Brandenburg, 21.02.2006 - L 24 KR 23/05
- LSG Berlin-Brandenburg, 22.02.2007 - L 24 KR 247/06
Kostenerstattung für Maßnahmen der Gewichtsreduktion
- SG Düsseldorf, 16.10.2008 - S 14 KA 121/08
Einstweilige Anordnung im sozialgerichtlichen Verfahren gegen eine Krankenkasse …
- OVG Rheinland-Pfalz, 16.09.2004 - 10 A 11014/04
Fürsorgepflicht, Beihilfe, Beihilfefähigkeit, künstliche Befruchtung, …
- BSG, 05.07.2005 - B 1 KR 100/04 B
Leistungsansprüche aus der Krankenversicherung bei künstlicher Befruchtung, …
- LSG Bayern, 16.05.2006 - L 5 KR 212/05
- SG Dresden, 29.06.2006 - S 18 KR 534/05
Verordnungsfähigkeit von Mistelpräparaten in der gesetzlichen Krankenversicherung
- LSG Baden-Württemberg, 29.06.2011 - L 2 SO 5698/10
Sozialhilfe - Grundsicherung bei Erwerbsminderung - gesetzlich …
- LSG Berlin, 24.06.2003 - L 9 KR 28/02
- LSG Sachsen, 03.09.2003 - L 6 KN 7/03 NZB-KR
- LSG Bayern, 25.09.2003 - L 4 KR 242/02
- LSG Hamburg, 19.07.2006 - L 1 KR 12/06
- SG Düsseldorf, 23.10.2003 - S 26 KR 6/03
Krankenversicherung
- VG Frankfurt/Main, 25.04.2005 - 9 E 5909/04
- SG Detmold, 10.01.2007 - S 3 (5) KR 47/06
Krankenversicherung
- SG Halle, 21.12.2009 - S 25 KR 277/09
- VG Wiesbaden, 18.01.2010 - 8 K 678/09
Altersgrenzen für Beihilfefähigkeit einer künstlichen Befruchtung
- VG Lüneburg, 28.01.2009 - 1 A 168/06
Zur Kostenübernahme bei einer ICSI-Behandlung; Schwangerschaft; Beihilfe; …
- VG Lüneburg, 19.05.2003 - 1 A 89/01
Fehlende Beihilfefähigkeit von ICSI-Behandlungen im Wiederholungsfall; Beihilfe; …
- SG Leipzig, 22.09.2004 - S 13 KR 284/04
- VG Minden, 10.05.2006 - 4 K 830/05
- LSG Thüringen, 13.12.2011 - L 6 KR 933/08
- LSG Rheinland-Pfalz, 13.08.2001 - L 5 NZB-KR 7/01
Rechtsprechung
| BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 22/00 R; B 1 KR 17/00 R; B 1 KR 40/00 R |
Volltextveröffentlichungen (4)
- lexetius.com
Gesetzliche Krankenversicherung - intracytoplasmatische Spermainjektion (ICSI) - kein Ausschluß der Anspruchsberechtigung mit Hinweis auf privaten Versicherungsschutz des Ehegatten - Geltung des Erlaubnisvorbehalts durch Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen - Versicherungsfall - Qualität einer Behandlungsmethode - Prüfung neuer medizinischer Verfahren durch Bundesausschuß - kein Leistungsanspruch bei Fehlen einer Empfehlung - Nichtvorliegen eines Systemmangels
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Krankenversicherung
- rechtsportal.de
Maßnahmen der extrakorporalen Befruchtung in der gesetzlichen Krankenversicherung
- Judicialis
Kurzfassungen/Presse (5)
- 123recht.net (Pressebericht)
Künstliche Befruchtung und Demokratie im Gesundheitswesen
- aok-business.de (Kurzinformation)
Künstliche Befruchtung: Die gesetzliche Krankenversicherung hat für die PKV einzuspringen
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
- ra-staudte.de (Kurzinformation)
§§ 27, 27a SGB V
Zur Kostenübernahme der künstlichen Befruchtung, wenn ein Ehepartner gesetzlich und der andere privat versichert ist; Krankenversicherungsrecht, Medizinrecht, Sozialrecht | Gesundheitsrecht - RA Kotz (Kurzinformation)
Krankenkassen müssen Befruchtung mittels Spermieninjektion bezahlen!
Verfahrensgang
- SG Köln, 24.08.1998 - S 19 KR 42/98
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.03.2000 - L 5 KR 99/98
- BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 22/00 R; B 1 KR 17/00 R; B 1 KR 40/00 R
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 88, 51
- NJW 2002, 773 (Ls.)
- NZS 2002, 89 (Ls.)
Wird zitiert von ... (71)
- BVerfG, 06.12.2005 - 1 BvR 347/98
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Verweigerung der Leistung der …
Denn das Bundessozialgericht stellt in Fällen, in denen - wie hier - eine solche Anerkennung nicht vorliegt und auch kein Fall eines so genannten Systemmangels (vgl. BSGE 81, 54 ; 86, 54 ; 88, 51 ) gegeben ist, entscheidend darauf ab, ob sich die Methode in der medizinischen Praxis durchgesetzt hat. - BSG, 22.03.2005 - B 1 KR 11/03 R
Krankenversicherung - kein Anspruch auf Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung bei …
b) Der Anspruch eines Versicherten gegen seine Krankenkasse gemäß § 27a SGB V umfasst zunächst alle Maßnahmen, die "bei ihm", dh unmittelbar an bzw in seinem Körper erforderlich sind (vgl BSG, Urteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 22/00 R -, BSGE 88, 51, 54 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 13).Die Krankenkasse darf ihrem Versicherten nicht entgegenhalten, die Kosten dieser extrakorporalen Maßnahmen seien von der Versicherung des anderen Ehegatten zu tragen (vgl BSGE 88, 51, 57 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 16; BSG…, Urteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 40/00 R -, SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26).
d) Eine Krankenkasse ist gegenüber ihrem Versicherten hingegen nicht leistungspflichtig für Maßnahmen, die unmittelbar und ausschließlich am Körper des (nicht bei ihr versicherten) Ehegatten ihres Versicherten ausgeführt werden (vgl BSGE 88, 51, 54 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 14 und SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26).
Insgesamt betrachtet können die Ehegatten somit von der gesetzlichen Krankenversicherung die Übernahme aller zur Herbeiführung der Schwangerschaft notwendigen medizinischen Leistungen beanspruchen, ohne dass es darauf ankommt, bei wem die Ursache für die Kinderlosigkeit zu suchen ist (vgl BSGE 88, 51, 56 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 15 f).
a) Der Anspruch auf Maßnahmen nach § 27a SGB V setzt voraus, dass der Kinderwunsch "ungewollt" nicht auf natürlichem Wege verwirklicht werden kann (vgl bereits BSGE 88, 51, 57 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 16).
- BSG, 26.09.2006 - B 1 KR 3/06 R
Krankenversicherung - neuropsychologische Therapie gehörte in 2003/2004 nicht zum …
Ein solcher Systemmangel kann vorliegen, wenn das Verfahren vor dem Bundesausschuss von den antragsberechtigten Stellen bzw dem Bundesausschuss selbst überhaupt nicht, nicht zeitgerecht oder nicht ordnungsgemäß betrieben wurde und dies auf eine willkürliche oder sachfremde Untätigkeit bzw Verfahrensverzögerung zurückzuführen ist (…vgl BSGE 81, 54, 65 f = SozR 3-2500 § 135 Nr. 4 - immunbiologische Therapie; BSGE 88, 51, 61 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 - ICSI;… BSG SozR 3-2500 § 138 Nr. 2 S 31 - Hippotherapie, jeweils mwN).Der Senat hat es in seiner bisherigen Rechtsprechung selbst aus einer Verfahrensdauer von mehr als drei Jahren allein nicht schon für gerechtfertigt erachtet, den Schluss auf eine unsachgemäße Verfahrensweise zu ziehen (BSGE 88, 51, 61 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 21; vgl zum Gesichtspunkt der Verfahrensdauer aus jüngerer Zeit auch: Senatsurteil vom 27. September 2005 - B 1 KR 28/03 R - extrakorporale Stoßwellentherapie;… Urteil vom 4. April 2006 - B 1 KR 12/05 R - interstitielle Brachytherapie mit Permanent-Seeds, aaO, RdNr 29 ff des Urteils-Umdrucks).
- BSG, 19.03.2002 - B 1 KR 36/00 R
Krankenversicherung - Leistungsausschluss - neues Heilmittel - Hippotherapie - …
Deshalb hat der Senat bei ärztlichen Leistungen regelmäßig an Hand des hierfür aufgestellten Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) geprüft, ob eine Methode als neu einzustufen ist (…BSGE 81, 54, 57 = SozR 3-2500 § 135 Nr. 4 S 12 f; BSGE 88, 51, 59 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 18; Senatsurteil vom 19. Februar 2002 - B 1 KR 16/00 R, zur Veröffentlichung bestimmt).Ähnlich wie bei Arzneimitteln kann es außerdem darauf ankommen, ob das zu beurteilende Mittel auf einem eigenen theoretisch-wissenschaftlichen Konzept fußt, das die systematische Anwendung bei der Behandlung bestimmter Krankheiten rechtfertigen soll (…vgl Senatsurteil vom 28. März 2000 - BSGE 86, 54, 57 = SozR 3-2500 § 135 Nr. 14 S 70 mwN); das dadurch vom Senat gebildete einheitliche Kriterium für den zusammengefassten Begriff der "neuen Behandlungsmethode" iS des § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V ist wegen des mit § 138 SGB V gemeinsamen Zwecks der Qualitätssicherung (vgl nochmals BSGE 88, 51, 60 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 20;… BSGE 86, 223, 235 = SozR 3-2500 § 138 Nr. 1 S 14) auf den Begriff des "neuen Heilmittels" übertragbar, obwohl der Wortlaut des § 138 SGB V eine eigene Methode nicht voraussetzt.
Deshalb hat die Prüfung des Anspruchs unter dem Gesichtspunkt des sog Systemversagens an der Übereinstimmung der RL mit der Ermächtigungsgrundlage anzusetzen (…zu den Kriterien vgl BSGE 88, 62, 67 ff = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 28 ff; zur Untätigkeitsprüfung etwa: BSGE 88, 51, 61 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 21 f).
Der mögliche Systemmangel liegt nicht in der Verfahrensdauer an sich, sondern in der willkürlichen oder sachfremden Verzögerung der Ausschussentscheidung (…grundlegend: BSGE 81, 54, 65 f = SozR 3-2500 § 135 Nr. 4 S 21; neuerdings: BSGE 88, 51, 61 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 21 mwN).
- BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 40/00 R
Gesetzliche Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - intrazytoplasmatische …
Das gilt, wie der Senat entschieden hat, jedenfalls dann, wenn nur einer der Ehegatten Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist und der andere die entsprechenden Leistungen von seiner privaten Krankenversicherung oder aus Mitteln der öffentlichen Heilfürsorge nicht erhält (Urteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 22/00 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen).Der Senat hat dies in dem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 22/00 R näher ausgeführt, so daß darauf wegen der Einzelheiten Bezug genommen werden kann.
Da die gesetzliche Krankenversicherung bei natürlicher Zeugung unter keinem denkbaren Gesichtspunkt befugt sein kann, sich um den Gesundheitszustand zukünftiger Kinder ihrer Versicherten zu sorgen, geschweige denn aus möglicherweise erkannten Gefahren irgendwelche Konsequenzen zu ziehen, könnte eine Leistungsbeschränkung für künstliche Befruchtungen unter den angedeuteten Aspekten allenfalls mit den Kosten für ein sehr aufwendiges Verfahren gerechtfertigt werden (in dieser Richtung Urteil des LSG Nordrhein-Westfalen vom 14. März 2000 - L 5 KR 99/98, Vorinstanz zum Urteil des Senats vom 3. April 2001 - B 1 KR 22/00 R).
- BSG, 19.10.2004 - B 1 KR 27/02 R
Krankenversicherung - Krankenbehandlung - Verabreichung eines Fertigarzneimittels …
Die Sperrwirkung des in § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V vorgeschriebenen Leistungsverbots mit Erlaubnisvorbehalt erfasst "Methoden", das sind Maßnahmen, die bei einem bestimmten Krankheitsbild "systematisch" angewandt werden (…so bereits BSGE 82, 233, 237 = SozR 3-2500 § 31 Nr. 5 S 19 - Jomol; vgl auch BSGE 88, 51, 60 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 19 mwN - ICSI;… BSG SozR 3-5533 Nr. 2449 Nr. 2 S 9 f).Die Aufgabe des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen, vor der Einbeziehung neuer medizinischer Verfahren in die ambulante vertragsärztliche Versorgung deren Qualität und Wirtschaftlichkeit zu prüfen und ggf persönliche und apparative Voraussetzungen für eine sachgerechte Anwendung festzulegen, kann sich naturgemäß nicht auf einzelne ärztliche Maßnahmen oder Verrichtungen, sondern nur auf leistungsübergreifende methodische Konzepte beziehen, die auf ein bestimmtes diagnostisches oder therapeutisches Ziel ausgerichtet sind; nach dem Zweck des § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V ergibt sich die Einbeziehung unter den Methodenbegriff entweder aus der eigenständigen theoretischen Fundierung oder aus der Komplexität des technischen Ablaufs und den damit in einer Vielzahl von Anwendungsfällen heraufbeschworenen Gefahren (BSGE 88, 51, 60 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 19 f).
- BSG, 19.02.2002 - B 1 KR 16/00 R
Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen - rechtliche Bedeutung der …
Hierunter versteht die Rechtsprechung ein medizinisches Vorgehen, dem ein eigenes theoretisch-wissenschaftliches Konzept zugrunde liegt, das es von anderen Therapieverfahren unterscheidet und seine systematische Anwendung in der Behandlung bestimmter Krankheiten rechtfertigen soll (BSGE 88, 51, 60 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 19 mwN).Die Rechtswidrigkeit der Leistungsverweigerung ließe sich als sog Systemmangel nur mit der rechtswidrigen Untätigkeit des Bundesausschusses begründen (…vgl BSGE 86, 54, 60 f = SozR 3-2500 § 135 Nr. 14 S 66 f; BSGE 88, 51, 61 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 21); ob der Bundesausschuss bei seiner am 26. Juli 1998 in Kraft getretenen Entscheidung die Vorgaben des höherrangigen Rechts beachtet hat, ist - entgegen der dem angefochtenen Urteil zu Grunde gelegten Auffassung - auf den Anspruch der Klägerin ohne Einfluss.
- BSG, 04.04.2006 - B 1 KR 12/05 R
Krankenversicherung - neue im Ausland
a) Ärztliche "Behandlungsmethoden" im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung sind medizinische Vorgehensweisen, denen ein eigenes theoretisch-wissenschaftliches Konzept zu Grunde liegt, das sie von anderen Therapieverfahren unterscheidet und das ihre systematische Anwendung in der Behandlung bestimmter Krankheiten rechtfertigen soll (…vgl BSGE 82, 233, 237 = SozR 3-2500 § 31 Nr. 5 - Jomol; vgl auch BSGE 88, 51, 60 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 mwN;… BSG SozR 3-5533 Nr. 2449 Nr. 2 S 9 f). - BSG, 17.06.2008 - B 1 KR 24/07 R
Krankenversicherung - Kostenerstattungsanspruch bei Maßnahmen zur künstlichen …
Der Anspruch eines Versicherten gegen seine Krankenkasse gemäß § 27a SGB V umfasst zunächst alle Maßnahmen, die "bei ihm", dh unmittelbar an oder in seinem Körper erforderlich sind (vgl BSGE 88, 51, 54 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 13;… BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 11).Die Krankenkasse darf ihrem Versicherten nicht entgegenhalten, die Kosten dieser extrakorporalen Maßnahmen seien von der Versicherung des anderen Ehegatten zu tragen (vgl BSGE 88, 51, 57 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 16;… BSG SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26;… BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 12 mwN).
Eine Krankenkasse ist gegenüber ihrem Versicherten hingegen nicht leistungspflichtig für Maßnahmen, die unmittelbar und ausschließlich am Körper des (nicht bei ihr versicherten) Ehegatten ihres Versicherten ausgeführt werden (vgl BSGE 88, 51, 54 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 14;… BSG SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 26;… BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 13).
Deshalb ist auch das Bundessozialgericht (BSG) bisher davon ausgegangen, dass eine Krankenkasse den bei ihr Versicherten nicht entgegenhalten kann, die Leistung könne von der privaten Versicherung des Ehegatten beschafft werden (vgl BSG, Beschluss vom 22.3.2005 - B 1 KR 32/03 R;… BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 12; BSGE 88, 51, 57 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 16).
- SG Dresden, 10.11.2004 - S 25 KR 254/04 Vgl. zu diesen Zusammenhängen die Ausführungen in dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 03.04.2001, Az: B 1 KR 22/00 R, veröffentlicht u.a. in SozR 3-2500 § 27a Nr. 2.
Würde die Vorschrift so ausgelegt, blieben bei den in der Praxis dominierenden Verfahren der extrakorporalen Befruch-tung die wesentlichen Teile der Behandlung von der Leis-tungspflicht ausgenommen, weil sie sich, wie die In-vitro-Fertilisation und die Spermainjektion keinem der Ehegatten zuordnen lassen (vgl. dazu BSG, Urteil vom 03.04.2001, Az: B 1 KR 22/00 R, veröffentlicht u.a. in SozR 3-2500 § 27a Nr. 2; SG Mannheim, Urteil vom 16.04.2003, Az S 8 KR 2566/02).
Der Gesetzgeber wollte mit der Regelung des § 27a SGB V verhindern, dass die Rechtsprechung im Falle der künstli-chen Befruchtung Schlussfolgerungen zieht, wie etwa bei der Organtransplantation (vgl. BSG, Urteil vom 12.12.1972, Az: 3 RK 47/70, veröffentlicht u.a. in BSGE 35, 102), wonach die Krankenkasse auch die Kosten tragen muss, die durch Or-ganentnahme beim Organspender entstehen, auch wenn dieser nicht bei ihr versichert ist (…vgl. Peters, Handbuch der Krankenversicherung, § 27a SGB V, Rn. 183; BSG, Urteil vom 03.04.2001, Az: B 1 KR 22/00 R, veröffentlicht u.a. in SozR 3-2500 § 27a Nr. 2).
Etwas anderes ergibt sich auch nicht auf Grundlage der durch den Kläger zitierten Rechtsprechung des Bundessozial-gerichts (Urteil vom 03.04.2001, Az: B 1 KR 22/00 R, veröf-fentlicht u.a. in SozR 3-2500 § 27a Nr. 2).
Sind beide Ehe-gatten gesetzlich krankenversichert und liegt lediglich bei einem Ehegatten eine Fertilitätsstörung vor, so hat aus-weislich der Rechtsprechung des BSG auch der gesunde Ehe-gatte, der nicht krank im Sinne der gesetzlichen Rentenver-sicherung ist, gegen seine Krankenkasse auf Grundlage des § 27a SGB V einen Leistungsanspruch (vgl. BSG, Urteil vom 03.04.2001, Az: B 1 KR 22/00 R, veröffentlicht u.a. in SozR 3-2500 § 27a Nr. 2;… vgl. zu diesen Zusammenhängen das Ur-teil des SG Mannheim, a.a.O. und das Urteil des SG Darmstadt, a.a.O.).
Das Gericht sieht seine Ansicht durch die Ausführungen des Bundessozialgerichts bestätigt, dass der Versicherungsfall nach § 27a SGB V nicht die Krankheit einer Person ist, son-dern die Unfähigkeit eines Paares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen (vgl. BSG, Urteil vom 03.04.2001, Az: B 1 KR 22/00 R, veröffentlicht u.a. in SozR 3-2500 § 27a Nr. 2).
- BSG, 22.03.2005 - B 1 A 1/03 R
Aufsichtsmaßnahme gegen Krankenkasse - Leistungsgewährung und …
- BSG, 12.08.2009 - B 3 KR 10/07 R
Aufnahme von Geräten der nichtinvasiven Magnetfeldtherapie in das …
- BSG, 21.02.2006 - B 1 KR 29/04 R
Krankenversicherung - keine Kostenerstattung für intrazytoplasmatische …
- BSG, 27.03.2007 - B 1 KR 25/06 R
Krankenversicherung - ambulante Behandlung im Krankenhaus ohne Empfehlung des …
- BSG, 16.12.2008 - B 1 KR 11/08 R
Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung - keine Kostenübernahme von …
- OVG Berlin-Brandenburg, 14.07.2009 - 4 B 3.08
Zum Umfang der Beihilfe für im Jahr 2005 entstandene Aufwendungen zur künstlichen …
- BSG, 27.09.2005 - B 1 KR 28/03 R
Krankenversicherung - Leistungsausschluss der extrakorporalen Stoßwellentherapie …
- OVG Berlin-Brandenburg, 14.07.2009 - 4 B 4.08
§ 44 BG BB, § 5 Abs 4 Nr 1 S 3 Buchst b BhV, § 5 Abs 4 Nr 2 BhV, § 6 Abs 1 Nr 1 …
- BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 33/00 R
Krankenversicherung - Kostenübernahme - heterologe In-vitro-Fertilisation - …
- BSG, 21.06.2005 - B 8 KN 1/04 KR R
Krankenversicherung - Leistungen zur künstlichen Befruchtung - ungewollte …
- OVG Berlin-Brandenburg, 14.07.2009 - 4 B 5.08
§ 44 BG BB, § 5 Abs 4 Nr 1 S 3 Buchst b BhV, § 5 Abs 4 Nr 2 BhV, § 6 Abs 1 Nr 1 …
- LSG Berlin-Brandenburg, 02.11.2006 - L 24 KR 1118/05
Krankenversicherung - Kostenerstattung für eine dritte intracytoplasmatische …
- BSG, 17.02.2010 - B 1 KR 10/09 R
Krankenversicherung - Kostenerstattung für Kryokonservierung - wegen der Therapie …
- BSG, 16.05.2001 - B 6 KA 87/00 R
Vertragsarzt - Vergütung für rekonstruktive arthroskopische Operationen umfaßt …
- BVerwG, 24.02.2011 - 2 C 40.09
Beihilfe; Alimentation; künstliche Befruchtung; ICSI; Körperprinzip; …
- BSG, 17.02.2010 - B 1 KR 15/09 R
Krankenversicherung - Förderung ambulanter Hospizdienste - Gestaltungsspielraum …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 08.05.2003 - L 16 KR 253/02
Krankenversicherung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 06.12.2007 - L 16 KR 132/07
Krankenversicherung
- OVG Rheinland-Pfalz, 19.06.2009 - 10 A 10309/09
Beamter; Bundesbeamter; Beihilfe; Beihilfeanspruch; Aufwendungen; künstliche …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2003 - L 5 KR 50/03
Krankenversicherung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 15.11.2004 - L 5 KR 223/03
Krankenversicherung
- LSG Hessen, 30.10.2008 - L 1 KR 143/07
Gesetzliche Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - intracytoplasmatische …
- LSG Thüringen, 29.05.2007 - L 6 KR 756/03
- LSG Bayern, 25.07.2008 - L 4 KR 87/06
- BSG, 21.06.2011 - B 1 KR 18/10 R
Krankenversicherung - Richtlinien über künstliche Befruchtung - ICSI - kein …
- SG Düsseldorf, 26.07.2007 - S 8 KR 270/05
Krankenversicherung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2007 - 1 A 2537/06
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.04.2008 - L 24 KR 38/06
Kostenerstattung; Systemmangel; Brachytherapie; Kostenerstattung; Systemmangel; …
- LSG Baden-Württemberg, 14.02.2007 - L 5 KR 973/06
Krankenversicherung - Reduzierung des Leistungsumfangs bei künstlicher …
- LSG Baden-Württemberg, 25.04.2003 - L 4 KR 3828/01
Kein Anspruch gegen die Krankenkasse auf Übernahme der Kosten für …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2004 - L 16 KR 248/01
Krankenversicherung
- LSG Sachsen, 21.03.2007 - L 1 KR 27/03
Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für photodynamische …
- LSG Brandenburg, 11.12.2002 - L 4 KR 31/01
Heilpraktikerbehandlungskosten - Erstattung durch gesetzliche Krankenversicherung
- OVG Saarland, 06.05.2003 - 1 R 5/02
Beihilfe; Ausschluss bei Anwendung der ICSI; Missbildungsgefahr
- LSG Sachsen, 22.03.2006 - L 1 KR 114/05
Kostenerstattung der Krankenversicherung für Maßnahmen zur künstlichen …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.01.2003 - L 16 KR 199/01
Krankenversicherung
- LSG Sachsen, 16.07.2003 - L 1 KR 17/02
- LSG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2004 - L 16 KR 143/03
Krankenversicherung
- LSG Bayern, 22.01.2009 - L 4 KR 147/07
- LSG Hessen, 10.06.2010 - L 8 KR 314/09
Keine Erstattung für Varicosisbehandlungen nach dem X.-Closure®-Verfahren
- LSG Hessen, 07.07.2011 - L 8 KR 101/10
Krankenversicherung - keine Kostenerstattung für selbstbeschaffte ambulante …
- LSG Bayern, 17.04.2012 - L 5 KR 24/12
Krankenversicherung - Leistungen zur künstlichen Befruchtung - ungewollte …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 24.04.2002 - L 4 KR 49/00
- LSG Brandenburg, 26.02.2003 - L 4 KR 6/02
- OVG Saarland, 06.05.2003 - 1 R 11/02
- OVG Rheinland-Pfalz, 16.09.2004 - 10 A 11014/04
Fürsorgepflicht, Beihilfe, Beihilfefähigkeit, künstliche Befruchtung, …
- LSG Bayern, 25.05.2005 - L 4 KR 51/04
- SG Reutlingen, 27.10.2005 - S 3 KR 2884/05
Krankenversicherung - Reduzierung des Leistungsumfangs - kein Verfassungsverstoß
- LSG Hamburg, 20.10.2004 - L 1 KR 138/03
- SG Leipzig, 08.06.2006 - S 8 KR 646/04
Kostentragungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung bei der CHIVA-Methode
- LSG Sachsen, 18.09.2002 - L 1 KR 39/01
- VG Frankfurt/Main, 25.04.2005 - 9 E 5909/04
- LSG Hamburg, 15.11.2006 - L 1 KR 40/05
- VG Berlin, 14.10.2008 - 26 A 284.05
Beihilfefähigkeit von künstlichen Befruchtungen; Beihilfefähigkeit von …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2012 - L 11 KR 168/12
Krankenversicherung
- SG Regensburg, 24.09.2003 - S 2 KR 191/03
- LSG Thüringen, 04.12.2003 - 6 KR 992/02
- VG Lüneburg, 28.01.2009 - 1 A 168/06
Zur Kostenübernahme bei einer ICSI-Behandlung; Schwangerschaft; Beihilfe; …
- VG Gießen, 06.08.2009 - 5 K 2020/07
Beihilfe für Aufwendungen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung
- VG Ansbach, 14.04.2010 - AN 15 K 09.02255
Zur Beihilfefähigkeit von Maßnahmen extrakorporaler Befruchtung …
- SG München, 23.05.2003 - S 44 KR 525/01
