Rechtsprechung
   BSG, 23.11.2006 - B 11b AS 1/06 R   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Verfassungsmäßigkeit der Ersetzung der Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitslosengeld II - Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Regelleistungen nach SGB II - Einkommensberücksichtigung - Kindergeld für volljähriges Kind - sozialgerichtliches Verfahren

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de

    Verfassungsmäßigkeit der Ersetzung der Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitslosengeld II; Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Regelleistungen nach SGB 2; notwendige Beiladung; Beteiligtenfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft; Behörde; befristeter Zuschlag; ...

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  • Bundessozialgericht

    Verfassungsmäßigkeit der Ersetzung der Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitslosengeld II - Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Regelleistungen nach SGB 2 - notwendige Beiladung - Beteiligtenfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft - Behörde - befristeter Zuschlag - Unterkunftskosten - Aufteilung nach Kopfzahl - Berufsausbildungsbeihilfe - Einkommensberücksichtigung - Kindergeld für volljähriges Kind - Organisationsform der Arbeitsgemeinschaft - Verfassungsmäßigkeit

  • hartzkampagne.de

    Höhe des Regelsatzes verfassungsmäßig

  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Arbeitslosengeld II - Höhe der Regelleistung ist verfassungsgemäß

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit des Ersatzes der Arbeitslosenhilfe durch Arbeitslosengeld II und der Höhe der Regelleistungen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Verfassungsmäßigkeit der Ersetzung der Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitslosengeld II, Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Regelleistungen nach SGB II, notwendige Beiladung, Beteiligtenfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft, Behörde, befristeter Zuschlag, Unterkunftskosten, Aufteilung nach Kopfzahl, Berufsausbildungsbeihilfe, Einkommensberücksichtigung, Kindergeld für volljähriges Kind, Organisationsform der Arbeitsgemeinschaft, Verfassungsmäßigkeit

Kurzfassungen/Presse (4)

  • 123recht.net (Pressemeldung, 23.11.2006)

    Wegfall von Arbeitslosenhilfe für ältere Arbeitnehmer

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Keine Verfassungswidrigkeit der Vorschriften des SGB II zur Höhe der Regelleistungen und zur Berücksichtigung von Einkommen

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Hartz IV: 345 ? müssen reichen -

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Die Höhe des Arbeitslosengeld II ist verfassungsgemäß

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 97, 265



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Wird zitiert von ... (319)  

  • BVerfG, 09.02.2010 - 1 BvL 1/09  

    Hartz IV

    Das Sozialgericht wies die Klage unter anderem mit dem Hinweis auf das Urteil des Bundessozialgerichts vom 23. November 2006 (B 11b AS 1/06 R, BSGE 97, 265 [275 ff. Rn. 46 ff.]) ab, demzufolge die Regelleistung für Alleinstehende mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
  • BVerfG, 20.12.2007 - 2 BvR 2433/04  

    Zustständigkeitsregelungen des SGB II und die Selbstverwaltungsgarantie

    Die Rechtsprechung stellt insoweit zwar teilweise darauf ab, dass die Arbeitsgemeinschaften nicht die Befugnis zur Erfüllung der Aufgaben erhalten hätten, sondern dass in ihnen nur die Kompetenz zur Wahrnehmung der Aufgaben gebündelt werde (vgl. Bundessozialgericht, Urteil des 7b. Senats vom 7. November 2006 - B 7b AS 6/06 R -, FEVS 58, 347 [349]; Urteil des 11b. Senats vom 23. November 2006 - B 11b AS 1/06 R -, FEVS 58, 353 [354 f.]).

    Vielmehr wird in ihnen nur die Kompetenz zur Wahrnehmung dieser Aufgaben gebündelt (so auch die eingangs erwähnte Rechtsprechung der Sozialgerichte: Bundessozialgericht, Urteil des 7b. Senats vom 7. November 2006 - B 7b AS 6/06 R -, FEVS 58, 347 [349]; Urteil des 11b. Senats vom 23. November 2006 - B 11b AS 1/06 R -, FEVS 58, 353 [354 f.]; Urteil des Landessozialgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 22. August 2006 - L 1 AS 4/06 -, JURIS Rn. 19; Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 30. Juni 2005 - L 8 AS 2374/05 ER - B -, FEVS 57, 40 f.; Beschluss des Sozialgerichts Leipzig vom 2. August 2006 - S 1 AS 411/05 ER -, JURIS Rn. 21; Beschluss des Sozialgerichts Hannover vom 25. Januar 2005 - S 5 AL 32/05 ER -, NVwZ 2005, S. 976).

    Mangels eigener Sachkompetenz der Arbeitsgemeinschaften kann entgegen der Senatsmehrheit von einer Abweichung vom Grundsatz eigenverantwortlicher Aufgabenwahrnehmung oder einer Verwischung von Verantwortlichkeiten - jedenfalls nach der vom Grundgesetz gebotenen und auch in Literatur (vgl. näher Rixen, in: Rolfs/ Giesen/ Kreikebohm/ Udsching, a. a. O., § 44b SGB II Rn. 26; Weiß, a. a. O., § 44b Rn. 25; Quaas, a. a. O., S. 723 [724 ff.]; Breitkreuz, a. a. O., S. 141 [144 f.]; Kersten, a. a. O., S. 130 [136 f.]) und Rechtsprechung (siehe nur Bundessozialgericht, Urteil des 7b. Senats vom 7. November 2006 - B 7b AS 6/06 R -, FEVS 58, 347 [349] sowie Urteil des 11b. Senats vom 23. November 2006 - B 11b AS 1/06 R -, FEVS 58, 353 [354 f.]) überwiegend befürworteten verfassungskonformen Auslegung - keine Rede sein.

  • BSG, 25.06.2008 - B 11b AS 45/06 R  

    sozialgerichtliches Verfahren - Streitgegenstand - Arbeitslosengeld II -

    a) Das LSG hat den Ehemann der Klägerin zu 1. und deren gemeinsamen Sohn Ja zu Recht am Verfahren beteiligt, auch wenn die Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft (§ 7 Abs. 2 und 3 SGB II in der hier maßgeblichen, bis 30. Juni 2006 gültigen Fassung) nach der Rechtsprechung der in Angelegenheiten der Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen Senate des Bundessozialgerichts (BSG) - entgegen der Vorgehensweise der Vorinstanz - grundsätzlich nicht im Wege einer notwendigen Beiladung (§ 75 Abs. 2 SGG) zum Verfahren hinzugezogen werden können, sondern durch - in der Anfangszeit weite - Auslegung zu ermitteln ist, ob eine Klage (subjektive Klagehäufung) aller Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft erkennbar gewollt ist (BSG, Urteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R - BSGE 97, 217 = SozR 4-4200 § 22 Nr. 1; BSG, Urteil vom 23. November 2006 - B 11b AS 1/06 R - BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3; BSG, Urteil vom 29. März 2008 - B 11b AS 23/06 R).

    Dass er bis zum 31. Juli 2005 im Haushalt der Eltern lebte und infolge dessen bei der Berechnung der Unterkunftskosten ein auf ihn fallender Anteil in den Bescheiden der Beklagten berücksichtigt worden ist, stellt noch keinen unmittelbaren Eingriff in seine Rechtssphäre dar, sondern berührt lediglich seine wirtschaftlichen Interessen (vgl BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3, jeweils RdNr 13, 14 - zur notwendigen Beiladung).

    Ein Anspruch auf einen Zuschlag nach § 24 SGB II besteht nur, wenn auch ein Anspruch auf Leistungen nach § 19 SGB II besteht (zu den Einzelheiten vgl BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3, jeweils RdNr 25; BSG, Urteile vom 31. Oktober 2007 - B 14/11b AS 59/06 R, RdNr 25 und B 14/11b AS 7/07 R, RdNr 13 sowie vom 19. März 2008 - B 11b AS 23/06 R, zur Veröffentlichung vorgesehen, und B 11b AS 33/06 R).

    Nutzen Hilfebedürftige eine Unterkunft gemeinsam mit anderen Personen, die nicht zur Bedarfsgemeinschaft gehören, so sind die Kosten hierfür im Regelfall unabhängig von Alter oder Nutzungsintensität anteilig pro Kopf aufzuteilen (BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3, jeweils RdNr 28; BSG, Urteil vom 31. Oktober 2007 - B 14/11b AS 7/07 R, RdNr 19 mwN).

    Bei eigener Hilfebedürftigkeit stand es ihm im Übrigen frei, eigene Ansprüche auf Leistungen nach dem SGB II geltend zu machen (vgl BSG SozR 4-4200 § 20 Nr. 3 RdNr 29).

    Für die Zeit des Kindergeldbezuges bis März 2005, in der der Sohn Je in Haushaltsgemeinschaft mit den Klägern lebte, war das Kindergeld für volljährige, im Haushalt lebende Kinder jeweils als Einkommen des Kindergeldberechtigten zu berücksichtigen (BSG, Urteile vom 23. November 2006 - B 11b AS 1/06 R - BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3, jeweils RdNr 33, 34 sowie vom 31. Oktober 2007 - B 14/11b AS 7/07 R, RdNr 21; ebenso BSG, Urteil vom 16. Oktober 2007 - B 8/9b SO 8/06 R mwN, wenn das Kindergeld an den Elternteil ausgezahlt wird).

    Dies hat bereits der erkennende Senat in seiner Entscheidung vom 23. November 2006 (BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3, jeweils RdNr 25) ausgeführt und der 14. Senat des BSG in seinen Entscheidungen vom 31. Oktober 2007 (B 14/11b AS 59/06 R sowie B 14/11b AS 7/07 R, RdNr 24) klargestellt.

    Insoweit wird auf die Ausführungen des erkennenden Senats in seiner Entscheidung vom 23. November 2006 - B 11b AS 1/06 R - BSGE 97, 265 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 3 verwiesen, der sich der 14. Senat in der Folge angeschlossen hat (BSG, Urteile vom 31. Oktober 2007 - B 14/11b AS 59/06 R - und vom 6. Dezember 2007 - B 14/7b AS 62/06 R; BSG, Beschluss vom 27. Februar 2008 - B 14 AS 160/07 B; vgl auch BVerfG, Beschluss vom 7. November 2007 - 1 BvR 1840/07).

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