Rechtsprechung
   BSG, 02.02.1999 - B 2 U 6/98 R   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • lexetius.com

    Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität - Gelegenheitsursache - Schadensanlage - Herztod

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    RVO § 548 Abs. 1 S. 1
    Arbeitsunfall bei Herztod am Arbeitsplatz

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Zeitschriftenfundstellen

  • VersR 2000, 789
  • DB 2000 Beil. 16, 5



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BSG, 12.04.2005 - B 2 U 27/04 R  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallereignis - äußere

    Auch eine geistig-seelische Einwirkung kann genügen (BSGE 18, 173, 175 = SozR Nr. 61 zu § 542 RVO; BSG Urteil vom 2. Februar 1999 - B 2 U 6/98 R, VersR 2000, 789).
  • BSG, 02.05.2001 - B 2 U 18/00 R  

    Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität - wesentliche Mitursache -

    Die Körperschädigung kann verursacht sein durch körperlich gegenständliche Einwirkungen, aber auch durch geistig-seelische Einwirkungen in einem eng begrenzten Zeitraum (BSGE 18, 173, 175 = SozR Nr. 61 zu § 542 RVO; KassKomm-Ricke, § 548 RVO RdNr 6; s auch BSGE 61, 113, 116 = SozR 2200 § 1252 Nr. 6; BSG Urteil vom 2. Februar 1999 - B 2 U 6/98 R - HVBG-Info, 1999, 1099 = VersR 2000, 789, 790).

    Ein Verstoß gegen die Denkgesetze liegt nicht schon dann vor, wenn das Gericht eine falsche Folgerung gezogen hat, sondern nur dann, wenn aus dem festgestellten Sachverhalt nur eine Schlußfolgerung gezogen werden kann, jede andere, also auch die, welche das Gericht tatsächlich gezogen hat, nicht "denkbar" ist (BSG Urteil vom 2. Februar 1999, aaO mwN; Meyer-Ladewig, SGG, 6. Aufl 1998, § 128 RdNr 12 mwN).

    Diese ursächliche Bedeutung für den Eintritt des tödlichen Erfolges hat eine Krankheitsanlage zB dann, wenn die akuten Erscheinungen zu derselben Zeit auch ohne äußere Einwirkungen auftreten könnten oder auch jedes andere alltäglich vorkommende Ereignis die Erscheinungen ausgelöst hätte (BSG Urteile vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - HVBG-Info 1997, 1279 und vom 2. Februar 1999, aaO).

  • LSG Berlin, 06.09.2001 - L 3 U 58/98  
    Nach der in der Rechtsprechung und im Schrifttum im Wesentlichen einhellig vertretenen Auffassung ist Unfall ein körperlich schädigendes, zeitlich begrenztes Ereignis (u.a. BSGE 23, 139, 141; BSG SozR 2200 § 548 Nr. 56; BSG, Urteil vom 2. Februar 1999 - B 2 U 6/98 R - Brackmann/Krasney, Handbuch der Sozialversicherung, SGB VII, 12. Auflage, § 8 RdNr. 7; siehe jetzt auch § 8 Abs. 1 Satz 2 SGB VII).

    Soweit die Prozessbevollmächtigte der Klägerin in der mündlichen Verhandlung die Rechtsansicht vertreten hat, nach der „neueren Rechtsprechung“ sei ein äußeres Ereignis nicht mehr zu fordern, steht dem das bereits zitierte Urteil des Bundessozialgerichts vom 2. Februar 1999 (B 2 U 6/98 R) sowie die Legaldefinition des Unfallsbegriffs in § 8 Abs. 1 Satz 2 SGB VII entgegen.

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