Rechtsprechung
| BSG, 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr - Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Gebührenabwägung
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- openjur.de
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten; keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr; Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts; Grundsicherung für Arbeitsuchende; Gebührenabwägung; Anwendbarkeit des ...
- Bundessozialgericht
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr - Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Gebührenabwägung
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts; Höhe der vom Grundsicherungsträger zu erstattenden Aufwendungen für die Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im sog. "isolierten Vorverfahren"
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr - Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Gebührenabwägung - Anwendbarkeit des § 14 Abs 2 RVG - Bestimmung der angemessenen Gebühr nach § 14 Abs 1 S 1 RVG
Besprechungen u.ä.
- beck-blog (Kurzanmerkung)
Bemessung der wirtschaftlichen Bedeutung der Angelegenheit im sozialgerichtlichen Verfahren
Verfahrensgang
- LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2008 - L 19 AS 24/08
- SG Düsseldorf, 19.03.2008 - S 24 AS 91/06
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.07.2008 - L 19 AS 24/08
- BSG, 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 104, 30
- NJW 2010, 1400
- NZS 2010, 527 (Ls.)
Wird zitiert von ... (166)
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2009 - L 19 B 180/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Unter einem "NormalfaH" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unter vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20% zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die in § 14 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 RVG aufgezählten fünf Bemessungskriterien stehen selbständig und gleichwertig nebeneinander (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 21).
Das Abweichen eines Bemessungskriteriums vom Durchschnittsfall kann von jedem anderen Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24, 38, 39).
Die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt dabei kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum des Auftraggebers sichern, wie z. ß. Streitigkeiten nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Die allenfalls leicht durchschnittliche Bedeutung der Angelegenheit für den Auftraggeber wird durch dessen unterdurchschnittliche Einkommensverhältnisse mehr als kompensiert (zur Kompensation des Kriteriums einer überdurchschnittlichen Bedeutung einer Angelegenheit durch das Kriterium unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach, juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 100, 00 EUR, etwas mehr als die Hälfte der Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach, juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 110, 00 EUR, d.h. der Hälfte der Mittelgebühr (190,00 + 30, 00 = 220, 00: 2 ) gerechtfertigt ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2012 - L 19 AS 1992/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die in § 14 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 aufgezählten fünf Bemessungskriterien stehen selbständig und gleichwertig nebeneinander (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 21).
Das Abweichen eines Bemessungskriteriums vom Durchschnittsfall kann von jedem anderem Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24, 38,39).
Bei der Beurteilung des Umfangs der anwaltlichen Tätigkeit ist der Arbeits- und Zeitaufwand, den der Rechtsanwalt tatsächlich in der Sache betrieben hat und den er objektiv auch auf die Sache verwenden musste, zu würdigen (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris 26).
Die Dauer des Widerspruchsverfahren ist irrelevant (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit ist unter Berücksichtigung der Ausführungen des BSG im Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 35, wonach bei einem Routinefall eine durchschnittliche Schwierigkeit angenommen wird, noch als durchschnittlich zu bewerten.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 33-35), sind weder in den Akten belegt noch werden sie von den Klägern geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Der überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für die Kläger stehen ihre unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein die unterdurchschnittlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse eines Auftraggebers die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen kann (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittlich Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 336, 00 EUR unter Berücksichtigung der Toleranzgrenze von bis zu 20% noch billig ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.10.2010 - L 19 AS 1513/10
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt dabei kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch vom Beschwerdegegner nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum des Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 37).
Der durchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für die Auftraggeber stehen jedoch deren unterdurchschnittliche Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, sodass nur der Ansatz einer Gebühr von 435, 00 EUR, die Hälfte der Differenz zwischen Mindest- und Mittelgebühr (750,00 EUR + 120, 00 EUR = 870, 00 EUR: 2), gerechtfertigt ist.
Damit hat der Beschwerdegegner die Toleranzgrenze von bis zu 20 % (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m. w. N.) beim Ansatz einer Gebühr von 750, 00 EUR überschritten, so dass der Ansatz seiner Gebühr unbillig ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Entgegen der Auffassung des Sozialgerichts stellt die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch vom Beschwerdegegner nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 37).
Der überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für den Antragsteller stehen seine unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 187, 50 EUR, d. h. von 75% der Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
Zwar ist die Aufzählung der in § 14 Abs. 1 RVG genannten fünf Bemessungskriterien für die Bestimmung einer Betragsrahmengebühr nicht abschließend (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn. 21: keine enumerative Aufzählung).
Der Beschwerdegegner hat die Toleranzgrenze von bis zu 20 % (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m. w. N.) beim Ansatz einer Gebühr von 250, 00 EUR überschritten, so dass der Ansatz seiner Gebühr unbillig ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2011 - L 19 AS 634/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Das VV RVG sieht für den Anfall von Rahmengebühren i.S.v. § 14 RVG, zu denen u. a. die Betragsrahmengebühren nach § 3 Abs. 1 S. 1 RVG zählen (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19), in der Regel vor, dass wegen der Vorbefassung des Rechtsanwalts mit demselben Gegenstand in einem behördlichen Verfahren eine Gebühr mit niedrigem Rahmen entsteht, wenn für die vorausgegangene Tätigkeit eine Gebühr für den Rechtsanwalt anfällt.Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).
Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 26.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 -11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09R = juris Rn 19 m.w.N).
Nach wertender Gesamtbetrachtung handelt es sich zur Überzeugung des Senats bei der vorliegenden Streitsache um einen Normal-/Durchschnittsfall (vgl. zum Begriff des Normalfalls: BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24), der den Ansatz der Mittelgebühr von 170, 00 EUR rechtfertigt.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie solche nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Der allenfalls leicht überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für die Klägerin stehen ihre unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch nicht von dem Beschwerdeführer geltend gemacht.
Selbst wenn der Umfang der anwaltlichen Tätigkeit im Hinblick darauf, dass der Beschwerdeführer neben der Fertigung einer Klageschrift, einer Klagebegründung und drei weiteren kurzen Schriftsätze auch noch Einsicht in Verwaltungsakten, deren Aufbau im vorliegenden Fall unübersichtlich gewesen ist, genommen hat, als leicht überdurchschnittlich gewertet wird, kommt dem konkreten Verfahren bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38), allenfalls eine durchschnittliche, nicht aber eine überdurchschnittliche Bedeutung zu.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2011 - L 19 AS 879/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 26.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die in § 14 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 aufgezählten fünf Bemessungskriterien stehen selbständig und gleichwertig nebeneinander (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 21).
Das Abweichen eines Bemessungskriteriums vom Durchschnittsfall kann von jedem anderem Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24, 38,39).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch von dem Beschwerdeführer nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Der überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für die Antragstellerin stehen ihre unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 190, 00 EUR, etwa 75% der Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2010 - L 19 AS 470/10
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20% zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt dabei kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum des Auftraggebers sichern, wie z. B. Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 37).
Die überdurchschnittliche Bedeutung der Angelegenheit für einen Auftraggeber kann durch dessen unterdurchschnittliche Einkommensverhältnisse kompensiert werden (zur Kompensation des Kriteriums einer überdurchschnittlichen Bedeutung einer Angelegenheit durch das Kriterium unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 160, 00 EUR, etwas mehr als die Hälfte der Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.12.2010 - L 19 AS 1954/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 37).
Der überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für die Antragstellerin stehen ihre unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eher eine leicht unterdurchschnittlich als durchschnittliche Bedeutung zu.
- BSG, 09.12.2010 - B 13 R 63/09 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Entstehen der …
Es handelt sich dann nicht um Kosten des sozialgerichtlichen Verfahren iS von § 144 Abs. 4, § 165 Satz 1 SGG (…stRspr, vgl BSG SozR 3-1500 § 144 Nr. 13 S 30;… BSG SozR 4-1300 § 63 Nr. 1 RdNr 6;… BSG SozR 4-1300 § 63 Nr. 8 RdNr 11; BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 9;… BSGE 106, 21 = SozR 4-1300 § 63 Nr. 12, RdNr 11; BSG vom 5.5. 2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 12).Einer weitergehenden Verpflichtungsklage (§ 54 Abs. 1 Satz 1 SGG) bedurfte es daher nicht (vgl Senatsurteil vom 5.5. 2009 - B 13 R 137/08 R - Juris RdNr 12; BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 12; BSG vom 5.5. 2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 12).
2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 22; BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 42; BSG SozR 4-1935 VV Nr. 1002 Nr. 1 RdNr 14; BSG vom 2.10.2008 - B 9/9a SB 3/07 R - Juris RdNr 15; BSG vom 21.3.
Sie kann auch ermittelt werden, indem man Mindest- und Höchstgebühr addiert und das Ergebnis durch zwei dividiert (hier: 40 plus 520, geteilt durch 2 = 280 Euro; vgl allgemein zur Berechnung, BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 23 mwN).
Die Mittelgebühr ist auch unter Geltung des RVG im Grundsatz in Fällen zugrunde zu legen, in denen sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt abhebt; sie gilt in "Normalfällen" als billige Gebühr (BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 24 f mwN; BSG vom 5.5. 2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 16 ff).
Die Einführung der Schwellengebühr hat zur Folge, dass die in einem ersten Schritt ausgehend von der Mittelgebühr bestimmte Gebühr in einem zweiten Schritt in Höhe des Schwellenwertes gekappt wird, wenn weder der Umfang noch die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit mehr als durchschnittlich ist (zur Berechnung vgl BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 22; BSG vom 5.5. 2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 15 f; BSG vom 29.3. 2007- B 9a SB 4/06 R - Juris RdNr 16).
Umstände, die die Öffnung des Gebührenrahmens über die Schwellengebühr hinaus rechtfertigten (vgl dazu ausführlich BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 22 ff), sind daher nicht ersichtlich.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 04.01.2010 - L 19 B 316/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20% zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum des Auftraggebers sichern, wie z. B. Streitigkeiten nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), vielmehr ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Zwar sind vorliegend sich üblicherweise nicht stellende tatsächliche Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), nach Aktenlage nicht belegt.
Die überdurchschnittliche Bedeutung des Verfahrens für die Kläger sowie die leicht überdurchschnittliche Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit wird durch die erheblich unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse der Kläger, die noch während des Klageverfahrens auf den Bezug von Leistungen nach dem SGB II zur Sicherung ihres soziokulturellen Existenzminimums angewiesen gewesen sind und denen auch deshalb Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist, nicht gänzlich kompensiert (zur Kompensation des Kriteriums einer überdurchschnittlichen Bedeutung einer Angelegenheit durch das Kriterium unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach, juris Rn 38).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2012 - L 19 AS 2092/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2012 - L 19 AS 766/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 21.11.2012 - L 19 AS 1878/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- SG Neuruppin, 18.08.2010 - S 26 AS 467/09
(Sozialgerichtliches Vorverfahren - Rechtsanwaltsgebühr - Rechtsangelegenheit der …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2010 - L 19 B 349/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- BSG, 05.05.2010 - B 11 AL 14/09 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Widerspruchsverfahren - isoliertes …
- LSG Thüringen, 18.03.2011 - L 6 SF 1418/10
- SG Lüneburg, 12.10.2009 - S 12 SF 103/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - …
- SG Lüneburg, 14.10.2009 - S 12 SF 102/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - …
- SG Lüneburg, 14.10.2009 - S 12 SF 101/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - …
- BSG, 27.09.2011 - B 4 AS 155/10 R
Erstattung von Kosten im Vorverfahren in sozialrechtlichen Angelegenheiten - …
- SG Neuruppin, 18.08.2010 - S 26 AS 2238/08
Sozialgerichtliches Vorverfahren - Rechtsanwaltsgebühr - Schwierigkeitsgrad der …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2011 - L 19 AS 726/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.02.2011 - L 19 AS 1522/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- BSG, 21.12.2009 - B 14 AS 83/08 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - isoliertes Vorverfahren …
- BSG, 25.02.2010 - B 11 AL 24/08 R
Rechtsanwaltsvergütung - Geschäftsgebühr - vorgerichtliche Tätigkeit - isoliertes …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.03.2010 - L 6 SB 64/09
Entschädigungs-/Schwerbehindertenrecht
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.05.2012 - L 19 AS 449/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Thüringen, 25.10.2010 - L 6 SF 652/10
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Anspruch auf …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.05.2012 - L 19 AS 303/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.05.2012 - L 19 AS 385/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Thüringen, 26.05.2010 - L 6 SF 198/10
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren für ein Verfahren …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2009 - L 1 B 22/09
- SG Trier, 25.06.2012 - S 4 SF 17/12
Rechtsanwaltsvergütung - Kostenfestsetzung gem. § 197 Absatz 2 SGG - …
- SG Berlin, 18.03.2011 - S 165 SF 1563/09
Sozialgerichtliches Verfahren; Rechtsanwaltsvergütung; einstweiliges …
- LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 143/11
Die Schwellengebühr von 240 Euro kann im sozialgerichtlichen Verfahren bei …
- LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 144/11
Die Schwellengebühr von 240 Euro kann im sozialgerichtlichen Verfahren bei …
- SG Lüneburg, 26.10.2009 - S 12 SF 133/09
Bemessung der Verfahrens- und Erledigungsgebühr aus Prozesskostenhilfemitteln in …
- SG Lüneburg, 30.11.2009 - S 12 SF 153/09
Höhe der dem beigeordneten Rechtsanwalt in einem Verfahren über …
- SG Lüneburg, 14.12.2009 - S 12 SF 168/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Kostenfestsetzung der Vergütung aus …
- SG Berlin, 21.09.2011 - S 55 AS 22521/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Vertretung durch postulationsfähigen …
- LAG Berlin-Brandenburg, 04.03.2011 - 10 TaBV 1984/10
Konfiguration des Betriebsrats-PC
- BSG, 25.02.2008 - B 11 AL 24/08 R
- LSG Thüringen, 17.12.2010 - L 6 SF 808/10
- LSG Bayern, 21.03.2011 - L 15 SF 204/09
1. Ausgangspunkt für die Vergütungsfestsetzung bei Betragsrahmengebühren ist die …
- LSG Thüringen, 03.01.2011 - L 6 SF 727/10
- LSG Thüringen, 06.06.2011 - L 6 SF 159/11
- SG Lüneburg, 16.12.2009 - S 12 SF 206/09
Kriterien zur Bestimmung der Höhe der Verfahrensgebühr im sozialgerichtlichen …
- LSG Thüringen, 15.03.2011 - L 6 SF 975/10
- LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 252/11
Die Schwellengebühr von 240 Euro kann im sozialgerichtlichen Verfahren bei …
- LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 251/11
Die Schwellengebühr von 240 Euro kann im sozialgerichtlichen Verfahren bei …
- LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 225/11
Die Schwellengebühr von 240 Euro kann im sozialgerichtlichen Verfahren bei …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 20.04.2012 - L 19 AS 26/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Thüringen, 14.12.2012 - L 6 SF 1587/12
- LSG Bayern, 22.07.2010 - L 15 SF 303/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verfahrensgebühr - …
- LSG Thüringen, 19.03.2012 - L 6 SF 601/12
- SG Lüneburg, 20.10.2009 - S 12 SF 132/09
Höhe der aus Prozesskostenhilfemitteln zu erstattenden Rechtsanwaltsgebühr in …
- SG Lüneburg, 09.12.2009 - S 12 SF 167/09
- SG Lüneburg, 09.12.2009 - S 12 SF 162/09
Höhe der Verfahrensgebühr im einstweiligen Rechtsschutzverfahren aus …
- SG Lüneburg, 13.01.2010 - S 12 SF 174/09
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.05.2012 - L 19 AS 250/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- SG Lüneburg, 08.04.2010 - S 12 SF 191/09
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.05.2012 - L 19 AS 20/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 29.11.2012 - L 19 AS 1639/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Bayern, 25.08.2010 - L 15 SF 131/10
- SG Altenburg, 06.01.2011 - S 31 SF 220/09
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2010 - L 20 B 125/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- LSG Thüringen, 19.08.2011 - L 6 SF 872/11
- LSG Nordrhein-Westfalen, 02.05.2012 - L 20 AY 139/11
Sozialhilfe
- LSG Baden-Württemberg, 14.06.2012 - L 12 AL 1074/12
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Rechtsanwaltsvergütung - isoliertes …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2009 - L 1 AL 55/08
Arbeitslosenversicherung
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - L 7 KA 87/09
Vorverfahren (erfolgreich), Erstattungsanspruch, anwaltliche Gebühren, …
- LSG Thüringen, 04.03.2011 - L 6 SF 184/11
- LSG Thüringen, 29.06.2011 - L 6 SF 247/11
- SG Gelsenkirchen, 02.02.2010 - S 27 SF 3/10
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- LSG Thüringen, 01.08.2011 - L 6 SF 225/11
- LSG Thüringen, 05.08.2011 - L 6 SF 224/11
- LSG Thüringen, 03.01.2012 - L 6 SF 467/12
- LSG Thüringen, 24.02.2012 - L 6 SF 466/12
- LSG Thüringen, 26.06.2012 - L 6 P 364/08
- SG Lüneburg, 18.12.2009 - S 12 SF 215/09
Höhe der Terminsgebühr für den im PKH-Verfahren beigeordneten Rechtsanwalt
- SG Lüneburg, 04.11.2010 - S 12 SF 73/10
- SG Lüneburg, 02.12.2010 - S 12 SF 79/10
- LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2011 - L 7 B 400/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- SG Lüneburg, 18.04.2011 - S 12 SF 82/10
- SG Lüneburg, 07.06.2011 - S 12 SF 60/10
- SG Köln, 13.02.2012 - S 36 AS 3244/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2009 - L 1 AL 10/09
Arbeitslosenversicherung
- SG Lüneburg, 20.10.2009 - S 12 SF 115/09
Höhe der Verfahrensgebühr im einstweiligen Rechtsschutzverfahren aus …
- SG Lüneburg, 16.12.2009 - S 12 SF 184/09
Höhe der Terminsgebühr im Verfahren über Grundsicherungsleistungen aus …
- SG Lüneburg, 17.12.2009 - S 12 SF 214/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Festsetzung der Rechtsanwaltsvergütung aus …
- SG Lüneburg, 18.12.2009 - S 12 SF 213/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Vergütung des beigeordneten Rechtsanwalts aus …
- LSG Thüringen, 24.11.2010 - L 6 SF 653/10
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Anwendbarkeit des …
- SG Gotha, 02.02.2011 - S 40 AS 3737/09
- SG Lüneburg, 26.11.2009 - S 12 SF 134/09
Höhe der Verfahrensgebühr im Eilrechtsschutz für den im PKH-Verfahren …
- SG Lüneburg, 26.11.2009 - S 12 SF 135/09
Höhe der Verfahrensgebühr im einstweiligen Rechtsschutzverfahren aus …
- SG Nordhausen, 21.07.2011 - S 12 SF 465/10
- LSG Hessen, 13.12.2011 - L 2 AS 363/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Höhe der …
- LSG Bayern, 01.07.2011 - L 15 SF 82/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Einigungsgebühr - …
- LSG Thüringen, 21.08.2012 - L 6 SF 1037/12
- LSG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - L 7 B 247/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Thüringen, 16.08.2011 - L 6 SF 930/11
- LSG Nordrhein-Westfalen, 26.04.2012 - L 9 SO 505/11
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 30.11.2009 - L 20 B 36/09
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 29.11.2010 - L 19 B 91/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 29.11.2010 - L 19 B 92/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- LSG Bayern, 02.02.2011 - L 15 SF 22/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Erledigung mehrerer …
- LSG Bayern, 07.02.2011 - L 15 SF 57/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Entstehen der …
- LSG Thüringen, 29.03.2012 - L 6 SF 1983/11
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Verfahrens- und …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2012 - L 19 AS 627/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- OLG Düsseldorf, 28.09.2010 - 1 Ws 117/10
[Rahmengebühr, Bedeutung der Angelegenheit, finanzielle Verhältnisse]
- LSG Bayern, 04.03.2011 - L 15 SF 11/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verfahrensgebühr - …
- LSG Thüringen, 06.02.2012 - L 6 SF 1502/11
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Zulässigkeit einer …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2010 - L 7 B 264/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- LSG Thüringen, 01.09.2011 - L 6 SF 929/11
- LSG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2012 - L 19 AS 312/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- SG Berlin, 26.07.2010 - S 180 SF 1443/09
Rechtsanwaltsvergütung - Geschäftsgebühr - vorgerichtliche Tätigkeit des …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2011 - L 9 AS 1290/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Bayern, 21.02.2011 - L 15 SF 168/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Teilanerkenntnis - …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2011 - L 6 B 33/09
Entschädigungs-/Schwerbehindertenrecht
- LSG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2011 - L 6 B 20/09
Entschädigungs-/Schwerbehindertenrecht
- LSG Nordrhein-Westfalen, 11.05.2011 - L 6 AS 200/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Thüringen, 03.04.2012 - L 6 SF 229/12
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Verfahrensgebühr …
- SG Lüneburg, 14.12.2009 - S 12 SF 140/09
Voraussetzungen des Entstehens der Erledigungsgebühr
- LSG Sachsen, 05.05.2011 - L 7 SO 32/10
- LSG Sachsen-Anhalt, 26.05.2011 - L 5 AS 100/11
- LSG Berlin-Brandenburg, 06.12.2011 - L 24 KA 48/11
Kostenerstattung - Gebührenfestsetzung - Unbilligkeit - Kassenarztrecht - …
- LSG Sachsen-Anhalt, 04.01.2012 - L 5 AS 364/11
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2012 - L 19 SF 114/12
Sonstige Angelegenheiten
- LSG Nordrhein-Westfalen, 18.06.2012 - L 12 AS 2173/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- SG Fulda, 15.08.2012 - S 4 SF 59/10
§ 3 RVG, § 14 RVG, Nr 3102 RVG-VV, Nr 3103 RVG-VV, § 86b SGG
- LSG Sachsen-Anhalt, 28.01.2011 - L 2 AL 44/10
- LSG Thüringen, 14.02.2011 - L 6 SF 1376/10
- LSG Sachsen-Anhalt, 29.09.2011 - L 2 SF 73/11
- LSG Thüringen, 21.11.2011 - L 6 SF 86/12
- LSG Thüringen, 03.01.2012 - L 6 SF 238/12
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.02.2012 - L 25 AS 559/10
- LSG Thüringen, 09.05.2012 - L 6 SF 563/12
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Festsetzung von …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 31.05.2012 - L 12 AS 13/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Thüringen, 05.07.2012 - L 6 SF 368/12
- LSG Thüringen, 19.07.2012 - L 6 SF 930/12
- SG Lüneburg, 30.03.2010 - S 12 SF 180/09
Anfall und Höhe der fiktiven Terminsgebühr nach Erledigung des Rechtsstreites …
- SG Lüneburg, 15.04.2010 - S 12 SF 238/09
Höhe der fiktiven Terminsgebühr nach angenommenem Anerkenntnis
- SG Lüneburg, 23.09.2010 - S 12 SF 45/10
- SG Lüneburg, 07.04.2011 - S 12 SF 180/10
- SG Frankfurt/Main, 27.10.2011 - S 7 SF 379/11
- SG Frankfurt/Main, 16.03.2012 - S 7 SF 379/11
- SG Lüneburg, 10.08.2009 - S 12 SF 86/09
Sozialgerichtliches Verfahren - angemessene Rechtsanwaltsvergütung im Rahmen der …
- SG Lüneburg, 20.10.2009 - S 12 SF 171/09
Entstehen der Erledigungsgebühr im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes
- SG Lüneburg, 30.10.2009 - S 12 SF 197/09
- SG Lüneburg, 15.12.2009 - S 12 SF 169/09
- SG Lüneburg, 17.12.2009 - S 12 SF 201/09
- LSG Sachsen-Anhalt, 25.02.2010 - L 5 AS 90/07
- SG Lüneburg, 07.04.2010 - S 12 SF 253/09
- SG Lüneburg, 12.04.2010 - S 12 SF 251/09
- SG Lüneburg, 12.04.2010 - S 12 SF 240/09
- SG Lüneburg, 14.04.2010 - S 12 SF 154/09
Entstehen der Erledigungsgebühr bei qualifizierter anwaltlicher Mitwirkung des …
- SG Berlin, 01.06.2010 - S 180 SF 1437/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Festsetzung der …
- SG Berlin, 17.02.2011 - S 180 SF 3212/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Höhe der Terminsgebühr - …
- SG Berlin, 20.05.2011 - S 180 SF 2308/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Übernahme von Kosten der Begutachtung nach § …
- SG Nordhausen, 02.08.2011 - S 12 AS 4365/10
- SG Stade, 01.12.2011 - S 34 SF 39/11
- SG Stade, 01.12.2011 - S 34 SF 37/11
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.02.2012 - L 25 AS 559/11
Kostenerstattung im isolierten Vorverfahren - Geschäftsgebühr - vorausgegangene …
- SG Lüneburg, 12.04.2010 - S 12 SF 249/09
- SG Braunschweig, 21.09.2011 - S 47 SF 320/09
