Rechtsprechung
   BSG, 29.09.1999 - B 6 KA 38/98 R   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • aerzteblatt.de (Pressemeldung)

    Fachgebietsgrenzen: Operative Eingriffe durch Anästhesiologen

Verfahrensgang

  • SG Düsseldorf, 18.12.1996 - S 2 Ka 97/96
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 01.04.1998 - L 11 Ka 22/97
  • BSG, 29.09.1999 - B 6 KA 38/98 R

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 84, 290



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Wird zitiert von ... (53)  

  • BSG, 12.12.2001 - B 6 KA 3/01 R  

    Gemeinschaftspraxis - Gesamtschuldner - Bekanntgabe - Bestimmtheit - Ermessen -

    Er hat wiederholt ausgeführt, daß sachlich-rechnerische Richtigstellungen aus Vertrauensschutzgründen nicht erfolgen dürfen, wenn die KÄV über einen längeren Zeitraum eine systematisch fachfremde oder eine ohne ausreichende fachliche Qualifikation ausgeübte Tätigkeit wissentlich geduldet und der Vertragsarzt im Vertrauen auf die weitere Vergütung solcher Leistungen weiterhin entsprechende Leistungen erbracht hat (BSG SozR 3-2500 § 95 Nr. 9 S 38 f und BSGE 84, 290, 296 f = SozR 3-2500 § 95 Nr. 21 S 91, jeweils betr fachfremde Betätigung; s auch BSG SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 S 35 betr Computertomographien ohne entsprechende anerkannte Qualifikation).

    Er hat dafür eine längere Verwaltungspraxis gefordert, die über eine Zeit von wenigen Monaten hinausgehen muß (BSGE 84, 290, 296 f = SozR 3-2500 § 95 Nr. 21 S 91 ).

  • BSG, 09.04.2008 - B 6 KA 40/07 R  

    Einheitlicher Bewertungsmaßstab für vertragsärztliche Leistungen - gesetzliche

    Solche Anknüpfungen sind auch inhaltlich unbedenklich - insbesondere mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar -, sofern das Erfordernis einer entsprechenden Qualifikation nicht sachwidrig ist und nicht Ärzte von einem Leistungsbereich ausschließt, der zum Kern ihres Fachgebiets gehört bzw für dieses wesentlich und prägend ist (vgl dazu BSGE 84, 290, 292 = SozR 3-2500 § 95 Nr. 21 S 86; BSG USK 2001-143 S 863 f; BSG SozR 3-2500 § 135 Nr. 16 S 88, 89 und § 72 Nr. 14 S 41; - Näheres zum Maßstab des Art. 12 Abs. 1 GG s noch unten RdNr 37).

    Zwar trifft es zu, dass Ärzte nicht von solchen Leistungsbereichen ausgeschlossen werden dürfen, die zum Kern ihres Fachgebiets gehören bzw für dieses wesentlich und prägend sind (vgl dazu BSGE 84, 290, 292 = SozR 3-2500 § 95 Nr. 21 S 86; BSG USK 2001-143 S 863 f; BSG SozR 3-2500 § 135 Nr. 16 S 88, 89 und § 72 Nr. 14 S 41).

  • BSG, 14.03.2001 - B 6 KA 54/00 R  

    Kassenärztliche Vereinigung - Satzungsbestimmung - Rechtswidrigkeit - Arzt -

    Ergänzend ist auf das ärztliche Berufsrecht in Gestalt der Weiterbildungsordnungen der Landesärztekammern zurückzugreifen, die mit ihren Definitionen die Inhalte der jeweiligen Fachgebiete bestimmen und die Fachgebiete voneinander abgrenzen (zum Zusammenhang zwischen den Befugnissen eines Vertragsarztes in der fachärztlichen Versorgung und dem ärztlichen Berufsrecht vgl zB BSGE 84, 290, 292 = SozR 3-2500 § 95 Nr. 21 S 85 f mwN; aA Schiller/Steinhilper, MedR 2001, 29, 31).
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