Rechtsprechung
| BSG, 30.06.1999 - B 8 KN 9/98 R |
Volltextveröffentlichungen (3)
- lexetius.com
Bergmannsvollrentenanspruch von Beschäftigten in Tetraäthylbleibetrieben der ehemaligen DDR aufgrund rahmenkollektivvertragsrechtlicher Regelungen
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Bergmannsvollrentenanspruch von Beschäftigten in Tetraäthylbleibetrieben der ehemaligen DDR aufgrund rahmenkollektivvertragsrechtlicher Regelungen
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Besprechungen u.ä.
Verfahrensgang
- SG Cottbus, 09.07.1996 - S 6 Kn 29/96
- LSG Brandenburg, 09.12.1997 - L 3 KN 12/97
- BSG, 30.06.1999 - B 8 KN 9/98 R
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 84, 126
Wird zitiert von ... (56)
- BSG, 10.05.2005 - B 1 KR 25/03 R
Krankenversicherung - Arzneimittel
Diese Voraussetzungen liegen bei einer erektilen Dysfunktion jedenfalls dann vor, wenn sie nicht als altersbedingte und erst recht nicht als alterstypische Minderung der Physis anzusehen ist (BSG, Urteil vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 KR R, BSGE 85, 36, 38 f = SozR 3-2500 § 27 Nr. 11 S 38 f zur Behandlung mittels Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie bei arterieller Durchblutungsstörung der Penisschwellkörper; im Ergebnis ebenso: BVerwG, Urteil vom 30. Oktober 2003 - 2 C 26/02, BVerwGE 119, 168 ff = Buchholz 237.8 § 90 RhPLBG Nr. 1 zum Beihilferecht der Beamten; OLG München, NJW 2000, 3432 zur privaten Krankenversicherung für eine Diabetes-Folgeerkrankung). - BSG, 28.06.2000 - B 6 KA 26/99 R
Beeinträchtigung der Berufsfreiheit von Diätassistenten
"Behandlungsbedürftigkeit" als Element des Krankheitsbegriffs (dazu zuletzt ausführlich BSG vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 = BSGE 85, 36, 38 ff = SozR 3-2500 § 27 Nr. 11 S 38 ff) setzt im Sinne des Krankenversicherungsrechts regelmäßig die Einwirkung auf einen Körper- oder Geisteszustand mit ärztlicher Hilfe voraus (vgl § 15 Abs. 2 Satz 1 SGB V). - LSG Schleswig-Holstein, 09.05.2006 - L 4 KA 14/04
Wirtschaftlichkeitsprüfung - Arzneimittelregress bei Verordnung eines nicht …
Die Entscheidung des BSG vom 30. September 1999 (B 8 KN 9/98 KR R - "SKAT") befasse sich mit dem indikationsfremden Einsatz eines Arzneimittels, um den es hier nicht gehe.Diese Frage sei indes jedenfalls seit den Urteilen des BSG vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 - KR R (SKAT-Entscheidung) und 19. März 2002 - B 1 KR 37/00 R (Sandoglobulin-Entscheidung) dahingehend zu beantworten, dass als Arzneimittel grundsätzlich nur ein nach dem AMG zugelassenes Medikament anzusehen sei.
Gegen das ihr am 5. Juli 2004 zugestellte Urteil richtet sich die am 4. August 2004 eingelegte Berufung der Beigeladenen zu 1), die zur Begründung im Wesentlichen vorträgt: Das Sozialgericht führe zur Begründung seiner Entscheidung im Wesentlichen die Urteile des BSG vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 KR R - und vom 19. März 2002 - B 1 KR 37/00 R - an.
- BSG, 16.05.2001 - B 8 KN 10/00 R
Knappschaftliche Rentenversicherung - Leistungszuschlag - Beitrittsgebiet - …
Etwas anderes ergebe sich auch nicht aus den Urteilen des BSG vom 30. Juni 1999 (B 8 KN 9/98 R - SozR 3-8575 Art. 2 § 6 Nr. 1 - und B 8 KN 16/98 R - nicht veröffentlicht).Insbesondere aus den Entscheidungen des Senats vom 30. Juni 1999 - B 8 KN 9/98 R (…SozR 3-8575 Art. 2 § 6 Nr. 1) und B 8 KN 16/98 R - läßt sich der Anspruch des Klägers auf (höhere) Bewertung der streitigen Beitragszeiten iS eines Leistungszuschlags gemäß § 85 Abs. 1 Satz 1 SGB VI nicht herleiten.
- SG Dortmund, 26.07.2002 - S 24 KN 81/01
Viagra als Kassenleistung!
Sie trägt vor, dass auch das ergangene Urteil des Bundessozialgerichts vom 30.09.1999 (B 8 KN 9/98 KR R) eine andere Rechtsauffassung in Bezug auf die Kostenübernahme des Arzneimittels Viagra nicht herbei führen könne.Zu diesem Ergebnis ist auch bereits das Bundessozialgericht im Urteil vom 30.09.1999, B 8 KN 9/98 KR R, SozR 3-2500, § 27 Nr. 11) gelangt.
Im Übrigen ist auch unerheblich, dass die Entscheidung des BSG vom 30.09.1999, B 8 KN 9/98 KR R, zu SKAT und nicht zu Viagra ergangen ist.
- LSG Schleswig-Holstein, 09.05.2006 - L 4 KA 174/04 Die Entscheidung des BSG vom 30. September 1999 (B 8 KN 9/98 KR R - "SKAT") befasse sich mit dem indikationsfremden Einsatz eines Arzneimittels, um den es hier nicht gehe.
Diese Frage sei indes jedenfalls seit den Urteilen des BSG vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 - KR R (SKAT-Entscheidung) und 19. März 2002 - B 1 KR 37/00 R (Sandoglobulin-Entscheidung) dahingehend zu beantworten, dass als Arzneimittel grundsätzlich nur ein nach dem AMG zugelassenes Medikament anzusehen sei.
Gegen das ihr am 5. Juli 2004 zugestellte Urteil richtet sich die am 4. August 2004 eingelegte Berufung der Beigeladenen zu 1), die zur Begründung im Wesentlichen vorträgt: Das Sozialgericht führe zur Begründung seiner Entscheidung im Wesentlichen die Urteile des BSG vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 KR R - und vom 19. März 2002 - B 1 KR 37/00 R - an.
- LSG Sachsen-Anhalt, 05.06.2001 - L 4 B 4/01
Krankenversicherungsrecht: Erstattungsanspruch für ein zugelassenes Arzneimittel …
Die ärztliche Behandlungsfreiheit erlaubt die Verordnung eines Medikamentes in Abweichung von der in der Zulassung beschriebenen Anwendungsform (BSG, Urteil vom 30. September 1999 -B 8 KN 9/98 KR R - SKAT).Jedoch soll sich die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich nicht auf den nicht zulassungsentsprechenden Einsatz eines Arzneimittels erstrecken (BSG, Urteil vom 30. September 1999, a.a.O.).
Ausnahmsweise soll der nicht zulassungsentsprechende Einsatz von Arzneimitteln zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung aber dann möglich sein, wenn bei der Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen eine Alternative nicht zur Verfügung steht (BSG, Urteil vom 30. September 1999 a.a.O.).
- LSG Sachsen, 19.01.2005 - L 6 KN 89/04 So habe es, nach einem Urteil des BSG vom 30. Juni 1999, B 8 KN 9/98 R, eine Vereinbarung vom 24. April 1989 zum Rahmenkollektivvertrag über die Arbeits- und Lohnbedingungen der Werktätigen in den sozialistischen Betrieben des Ministeriums für chemische Industrie (Reg.Nr. 165/80) gegeben.
Insbesondere lässt sich aus der Entscheidung des Bundessozialgerichtes vom 30. Juni 1999, B 8 KN 9/98 der Anspruch des Klägers auf (höhere) Bewertung der streitigen Zeiten im Sinne eines Leistungszuschlages gemäß § 85 Abs. 1 Satz 1 SGB VI nicht herleiten.
Denn der Gesetzgeber des Einigungsvertrages hatte bereits öffentlich-rechtliche subjektive Rechtspositionen eingeräumt, die der Gesetzgeber des RÜG ohne Verfassungsverstoß nicht mehr oder nur unter den von der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes umrissenen Voraussetzungen entziehen oder auch nur kürzen durfte (Abgrenzung zu BSG Urteil vom 30. Juni 1999, B 8 KN 9/98 ausführlich BSG Urteil vom 16. Mai 2001, B 8 KN 10/00 R).
- LSG Schleswig-Holstein, 03.11.2004 - L 4 KA 27/02
Wirtschaftlichkeitsprüfung - Zuständigkeit der Prüfgremien wegen unzulässiger …
Wie das Bundessozialgericht in seiner Entscheidung vom 30. September 1999 (B 8 KN 9/98 KR R - BSGE 85, 36 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 11) zu § 92 Abs. 1 Nr. 6 SGB V in der Fassung vor der Änderung durch das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG vom 14. November 2003, BGBl. I 2190) entschieden hat, bezieht sich die dort enthaltene Ermächtigung nur auf den Erlass von Vorschriften zur Sicherung einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Arzneimittelversorgung.Im übrigen hat das Bundessozialgericht in seiner Entscheidung zur Behandlung mittels Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT - BSG, Urteil vom 30. September 1999, a.a.O.) offengelassen, ob solche Erwägungen unter Zugrundelegung des hier maßgebenden Rechts (vor der Änderung durch das GKV-Modernisierungsgesetz) überhaupt geeignet wären, eine Leistungspflicht der Krankenversicherung zu verneinen.
- BSG, 10.05.2005 - B 1 KR 20/03 R
Versorgung mit dem Arzneimittel Viagra durch die Krankenversicherung
Diese Voraussetzungen liegen bei einer erektilen Dysfunktion jedenfalls dann vor, wenn sie nicht als altersbedingte und erst recht nicht als alterstypische Minderung der Physis anzusehen ist (BSG, Urteil vom 30. September 1999 - B 8 KN 9/98 KR R, BSGE 85, 36, 38 f = SozR 3-2500 § 27 Nr. 11 S 38 f zur Behandlung mittels Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie bei arterieller Durchblutungsstörung der Penisschwellkörper; im Ergebnis ebenso: BVerwG, Urteil vom 30. Oktober 2003 - 2 C 26/02, BVerwGE 119, 168 ff = Buchholz 237.8 § 90 RhPLBG Nr. 1 zum Beihilferecht der Beamten; OLG München, NJW 2000, 3432 zur privaten Krankenversicherung für eine Diabetes-Folgeerkrankung). - LSG Baden-Württemberg, 25.04.2003 - L 4 KR 3828/01
Kein Anspruch gegen die Krankenkasse auf Übernahme der Kosten für …
- BSG, 10.05.2005 - B 1 KR 28/04 R
Medizinischer Fortschritt bestimmt Leistungen der Krankenkassen // Ausschluss von …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 16.07.2003 - L 4 KR 162/01
Krankenversicherung - Verordnungsfähigkeit des Arzneimittels Viagra - …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 20.08.2003 - L 4 KR 24/02
Krankenversicherung - erektile Dysfunktion - Krankheit - Behandlungsalternative …
- BSG, 02.12.1999 - B 8 KN 18/97 R
Kein Bergmannsvollrente für Frauen nach DDR-Rentenrecht, mündliche Zusicherung …
- LSG Sachsen, 19.01.2005 - L 6 KN 88/04
- LSG Niedersachsen-Bremen, 20.08.2003 - L 4 KR 152/02
- VGH Baden-Württemberg, 11.11.2008 - 4 S 2725/06
Ausschluss der Beihilfefähigkeit von allen Mitteln, die der Behandlung einer …
- LSG Baden-Württemberg, 12.10.2001 - L 4 KR 3540/00
Kostenerstattung für die Behandlung mit Viagra
- LSG Brandenburg, 25.02.2004 - L 4 KR 15/03
- VGH Baden-Württemberg, 23.06.2009 - 4 S 87/08
Gewährung von Heilfürsorge für Polizeibeamten durch Erstattung der Aufwendungen …
- LSG Brandenburg, 25.11.2003 - L 4 KR 36/03
- LSG Sachsen, 16.02.2005 - L 6 KN 129/04
- LSG Berlin-Brandenburg, 22.05.2008 - L 24 KR 1227/05
Spitzenverbände der Krankenkassen - Festbetragsfestsetzung vom 29.10.2004 für …
- SG Aachen, 10.09.2002 - S 13 KR 20/02
Krankenversicherung
- SG Aachen, 14.04.2003 - S 6 KR 91/02
Krankenversicherung
- SG Berlin, 25.06.2002 - S 82 KR 1152/00
- LSG Niedersachsen, 23.02.2000 - L 4 KR 130/98
- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2010 - L 11 (10) KA 14/07
Vertragsarztangelegenheiten
- LSG Sachsen-Anhalt, 16.11.2006 - L 4 KR 60/04
Kein Anspruch auf Hautstraffungsoperation nach extremer Gewichtsabnahme
- LSG Thüringen, 21.04.2009 - L 6 KR 158/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 14.10.2009 - L 7 KA 34/07
Wirtschaftlichkeitsprüfung; Arzneimittelregress; Thymoject; Factor AF2; …
- LSG Berlin-Brandenburg, 14.10.2009 - L 7 KA 33/07
Wirtschaftlichkeitsprüfung; Arzneimittelregress; Thymoject; Factor AF2; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 08.08.2000 - L 5 KR 80/99
Krankenversicherung
- VG Frankfurt/Main, 12.08.2003 - 10 E 5407/01
Sozialhilfe; Viagra als Heilmittel
- LSG Schleswig-Holstein, 21.01.2007 - L 5 KR 56/06
Krankenversicherung - Kostenübernahme - Hilfsmittel - erektile Dysfunktion - …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 31.08.2007 - 6 A 3014/06
- LSG Schleswig-Holstein, 21.11.2007 - L 5 KR 56/06
- LSG Berlin-Brandenburg, 14.10.2009 - L 7 KA 20/07
Wirtschaftlichkeitsprüfung; Arzneimittelregress; Thym-Uvocal Injektionslösung; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2001 - L 16 B 20/01
Krankenversicherung
- LSG Baden-Württemberg, 31.08.2001 - L 4 KR 4360/00
- SG Dresden, 06.07.2005 - S 11 KA 829/02
Krankenkasse muss umstrittene Krebstherapie bezahlen
- LSG Sachsen, 22.03.2006 - L 1 KR 15/05
- SG Lübeck, 11.09.2007 - S 1 KR 422/07
Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege in betreuten Wohnformen - keine …
- LSG Sachsen, 08.08.2001 - L 1 KR 11/00
- LSG Hamburg, 22.02.2006 - L 1 KR 48/05
- SG Lübeck, 08.08.2007 - S 1 KR 422/07
- SG Lübeck, 19.02.2008 - S 1 KR 1392/07
Ausübung mehrerer geringfügiger Beschäftigungen - Zusammenrechnung - …
- SG Dortmund, 12.02.2001 - S 24 KN 29/00
Krankenversicherung
- LSG Sachsen, 22.02.2001 - L 6 KN 24/99
- LSG Sachsen, 22.03.2006 - L 1 KR 318/01
- VG Köln, 29.09.2006 - 19 K 624/05
- SG Aachen, 06.05.2002 - S 6 KR 30/02
Krankenversicherung
- VG Schleswig, 30.01.2001 - 16 A 46/99
Viagra, erektile Dysfunktion, Arzneimittel
- VG Köln, 09.12.2011 - 27 K 7089/09
- SG Stade, 29.07.2003 - S 1 KR 53/01

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