Rechtsprechung
   BAG, 10.11.1977 - 2 AZR 269/77   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BAGE 29, 358
  • NJW 1978, 1876



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BAG, 18.11.2004 - 6 AZR 651/03  

    Ausbildungskosten - zweistufige Ausschlussfrist

    Daraus folgt zugleich, dass nach der gesetzgeberischen Wertung eine Fristenrestitution bei vertraglichen Fristen ausgeschlossen ist (BAG 10. November 1977 - 2 AZR 269/77 - BAGE 29, 358, 361).

    Denn bei vertraglich vereinbarten Fristen haben es die Parteien in der Hand, die Dauer der Frist und die Modalitäten ihres Ablaufs so zu bestimmen, dass einer unverschuldeten Versäumung vorgebeugt werden kann (BAG 10. November 1977 - 2 AZR 269/77 - BAGE 29, 358, 361 f.).

  • BAG, 20.04.1983 - 4 AZR 497/80  

    Tarifl. Bandzulage - Tarifauslegung - Prozeßvergleich-Zinsen

    Wenngleich die Rechtsnatur des Prozeßvergleichs nicht unumstritten ist, besteht doch sowohl in der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofes auf der einen als auch im zivilprozeßrechtlichen Schrifttum auf der anderen Seite Übereinstimmung dahin, daß er aufgrund seiner rechtlichen Doppelnatur zugleich privatrechtlicher Vertrag und Prozeßvertrag, d.h. Prozeßhandlung beider Parteien ist (vgl. BAG 4, 84, 85 = AP Nr. 3 zu § 794 ZPO ; BAG, Urteil vom 21. Dezember 1972 - 2 AZR 324/72 -, AP Nr. 21 zu § 794 ZPO ; BAG 29, 358, 362 = AP Nr. 24 zu § 794 ZPO sowie das Urteil des Zweiten Senats des BAG vom 5. August 1982 - 2 AZR 199/80 -, zur Veröffentlichung bestimmt; BGHZ 16, 388, 390; BGHZ 46, 277, 278; Rosenberg/Schwab , Zivilprozeßrecht 11. Aufl., § 132 III 1 c, S. 695; Stein/Jonas/Münzberg, ZPO , 19. Aufl., § 794 Anm. II; Thomas/Putzo, ZPO , 11. Aufl., § 794 Anm. 1 a).
  • BAG, 22.01.1998 - 2 AZR 367/97  

    Verspäteter Widerruf eines Vergleichs - Unbeachtlichkeit der Fristversäumung nach

    Gegen die Versäumung der Vergleichswiderrufsfrist ist keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand möglich (Bestätigung der ständigen Rechtsprechung des BAG; vgl. BAGE 29, 358 = AP Nr. 24 zu § 794 ZPO; Urteil vom 29. Juni 1978 - 2 AZR 88/78 - AP Nr. 26 zu § 794 ZPO).

    Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts (BGHZ 61, 394; BAGE 29, 358 = AP Nr. 24 zu § 794 ZPO; BAG Urteil vom 29. Juni 1978 - 2 AZR 88/78 - AP Nr. 26 zu § 794 ZPO; vgl. dazu BVerfG Beschluß vom 6. März 1979 - 2 BvR 963/78 - AP Nr. 27 zu § 794 ZPO), von der das Landesarbeitsgericht zutreffend ausgegangen ist und die auch von der Klägerin in der Berufungsinstanz ausdrücklich (S. 5 der Berufungsbegründung) nicht in Zweifel gezogen wurde, kommt gegen die Versäumung einer Vergleichswiderrufsfrist auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 233 ZPO in Betracht.

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  • BAG, 18.11.2004 - 6 AZR 650/03  

    Ausbildungskosten, zweistufige Ausschlussfrist

    Daraus folgt zugleich, dass nach der gesetzgeberischen Wertung eine Fristenrestitution bei vertraglichen Fristen ausgeschlossen ist (BAG 10. November 1977 - 2 AZR 269/77 - BAGE 29, 358, 361).

    Denn bei vertraglich vereinbarten Fristen haben es die Parteien in der Hand, die Dauer der Frist und die Modalitäten ihres Ablaufs so zu bestimmen, dass einer unverschuldeten Versäumung vorgebeugt werden kann (BAG 10. November 1977 - 2 AZR 269/77 - BAGE 29, 358, 361 f.).

  • BVerwG, 24.08.1999 - 4 B 72.99  

    Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung nach Versäumung der Widerrufsfrist?

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts ist gegen die Versäumung der Vergleichswiderrufsfrist eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht gegeben (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 1955 IV 160/54 - LM BGB § 130 Nr. 2; Urteil vom 15. November 1973 - VII ZR 56/73 - BGHZ 61, 394; Urteil vom 1. Dezember 1994 - IX ZR 131/94 - NJW 1995, 521 ; BAG, Urteil vom 10. November 1977 - 2 AZR 269/77 - BAGE 29, 358; Urteil vom 29. Juni 1978 - 2 AZR 88/78 - AP Nr. 26 zu § 794 ZPO; Urteil vom 22. Januar 1998 - 2 AZR 367/87 - MDR 1998, 794).
  • LAG Bremen, 02.12.2002 - 3 Ta 80/02  
    Selbst bei der schuldlosen Säumnis ist es grundsätzlich nicht möglich, die Partei so zu stellen, wie wenn die Handlung rechtzeitig erfolgt wäre (vgl. §§ 149, 150 BGB; BAG AP Nr. 24 zu § 794 ZPO).

    Nicht anders ist auch der Hinweis des Bundesgerichtshofs in der auch vom Arbeitsgericht herangezogenen Entscheidung (BGHZE 61 S. 394 (400)) zu verstehen, wenn er formuliert, eine Partei müsse, wenn Treu und Glauben dies gebieten, so gestellt werden, als hätte sie den Widerruf rechtzeitig erklärt (vgl. dazu auch Vollkommer in der Anm. zu AP Nr. 24 zu § 794 ZPO).

  • BGH, 01.12.1994 - IX ZR 131/94  

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Auftrag zum Widerruf eines Vergleichs

    Nach herrschender Meinung ist deshalb eine Wiedereinsetzung nicht zulässig (BGHZ 61, 394, 395 f m.w.N.; BAG NJW 1978, 1876; 1986, 1373, 1374; MünchKomm-ZPO/Feiber, § 233 Rdn. 15; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO 53. Aufl. § 233 Rdn. 9 Stichwort "Vergleich" und Anh. Rdn. 10 nach § 307; Thomas/Putzo, ZPO 18. Aufl. § 794 Rdn. 23).
  • LAG Nürnberg, 01.08.2005 - 6 Ta 128/04  

    Vergleichswiderruf; Fristversäumnis; Wiedereinsetzung

    Die Klägerin hat geltend gemacht, aus rechtsstaatlichen Grundsätzen dürfe ihr ein verspäteter Postlauf nicht zum Nachteil gereichen, und auf die Entscheidung des BGH in BGHZ 61, 394 sowie die Anmerkung von Vollkommer zu BAG AP § 794 ZPO Nr. 24 und von Zöller im ZPO-Kommentar verwiesen.

    Die Kammer folgt der einhelligen Auffassung in der Rechtsprechung und der ganz überwiegenden Meinung der Literatur, die eine solche ausdehnende Anwendung dieser Vorschriften ablehnt (vgl. etwa BAG vom 10.11.1977, 2 AZR 269/77, AP Nr. 24 zu § 794 ZPO; BAG vom 29.06.1978, 2 AZR 88/78, AP Nr. 26 zu § 794 ZPO, bestätigt durch BVerfG vom 06.03.1979, AP Nr. 27 zu § 794 ZPO; BAG vom 04.08.1983, 2 AZR 50/82, zitiert nach Juris; BAG vom 24.10.1985, 2 AZR 52/84, AP Nr. 38 zu § 794 ZPO unter II.1.

  • BVerwG, 13.12.1993 - 9 B 501.93  

    GG Art. 103 Abs. 1; VwGO § 60, § 82 Abs. 2 Satz 3

    Deshalb ist eine über den Gesetzeswortlaut hinausgehende entsprechende Anwendung der Wiedereinsetzungsvorschriften dann möglich, wenn Sinn und Zweck des Wiedereinsetzungsrechts, nämlich die Durchsetzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, dies verlangen (BVerfGE 22, 83 [88, 89]; RGZ 156, 156; BGHZ 53, 310; BAG NJW 1978, 1876).
  • BAG, 31.05.1989 - 2 AZR 548/88  

    Widerruf eines Prozeßvergleichs

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  • OVG Niedersachsen, 27.05.1999 - 1 L 6165/95  

    Versäumung einer vereinbarten Widerrufsfrist; Vergleich, gerichtlicher;

  • BVerwG, 13.12.1993 - 9 B 502.93  
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