Rechtsprechung
| BGH, 06.06.1994 - II ZR 292/91 |
Verspätete Konkursanmeldung
Haftung des GmbH-Geschäftsführers, (keine) Vertreterhaftung, cic (vgl. nunmehr § 311 Abs. 3 BGB <Fassung seit 1.1.02>);
§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 64 GmbHG, Schutz auch der Neugläubiger, keine Beschränkung auf den 'Quotenschaden';
§ 383 Abs. 3 ZPO
Volltextveröffentlichungen (8)
- Alpmann Schmidt
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Haftung eines GmbH-Geschäftsführers gegenüber Neugläubigern wegen Verstoßes gegen die Konkursantragspflicht des § 64 Abs. 1 GmbHG
- Institut für Deutsches und Europäisches Unternehmensrecht
Haftung des Geschäftsführers bei verspäteter Konkursanmeldung gegenüber Neugläubigern
- archive.org
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Verschulden bei Vertragsschluß; Aufgabe der Quotenschadensrechtssprechung
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Persönliche Haftung des GmbH-Geschäftsführers bei verspätetem Konkursantrag
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Keine Begrenzung der Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Konkursverschleppung auf den Quotenschaden gegenüber Neugläubigern (Aufgabe von BGHZ 29, 100)
Kurzfassungen/Presse (2)
- meyer-koering.de (Kurzinformation und ausführliche Zusammenfassung)
Insolvenzverschleppung und Geschäftsführerhaftung
- gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)
Darlegungs- und Beweislast, Geschäftsführer, Gesellschaftsrecht, Haftung, Insolvenzverfahrensverschleppung, Schadensersatzklagen
Verfahrensgang
- BGH, 01.03.1993 - II ZR 292/91
- BGH, 20.09.1993 - II ZR 292/91
- BGH, 06.06.1994 - II ZR 292/91
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 126, 181
- NJW 1994, 2220
- ZIP 1994, 1103
- MDR 1994, 781
- DNotZ 1995, 455
- WM 1994, 1428
- BB 1994, 1657
- DB 1994, 1608
Wird zitiert von ... (192)
- BGH, 05.02.2007 - II ZR 234/05
Gesellschaftsrecht - Bank als Neugläubigerin
Eine Bank, bei der eine GmbH einen Kontokorrentkredit unterhält, ist Neugläubigerin i.S. des Senatsurteils vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181), soweit sich das von der GmbH in Anspruch genommene Kreditvolumen im Stadium der Insolvenzverschleppung erhöht.Die Schadensersatzpflicht des Geschäftsführers einer GmbH gegenüber Neugläubigern (§§ 823 Abs. 2 BGB, 64 Abs. 1 GmbHG) ist nicht um die auf diese entfallende Insolvenzquote zu kürzen (Abweichung von BGHZ 126, 181, 201); vielmehr ist dem Geschäftsführer entsprechend § 255 BGB i.V.m. § 273 f. BGB ein Anspruch auf Abtretung der Insolvenzforderung des Neugläubigers gegen die Gesellschaft zuzubilligen (vgl. auch BGHZ 146, 264, 278 f. zu § 64 Abs. 2 GmbHG).*).
Die Klägerin könne Schadensersatz als "Neugläubigerin" (BGHZ 126, 181) verlangen, weil das Kontokorrentkonto der Schuldnerin im Jahr 2001 noch im Haben geführt worden und der von der Klägerin als Schaden geltend gemachte Sollsaldo der Schuldnerin folglich erst danach, somit jedenfalls nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht entstanden sei.
a) Die Klage wäre allerdings aus Rechtsgründen abweisungsreif, wenn die Klägerin entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts als "Altgläubigerin" der Schuldnerin anzusehen und deshalb auf den Ersatz eines "Quotenschadens" (BGHZ 29, 100, 104 ff.) beschränkt wäre, der in einem - wie hier - eröffneten Insolvenzverfahren als einheitlicher Gesamtgläubigerschaden gemäß § 92 InsO allein von dem Insolvenzverwalter gegenüber dem Geschäftsführer geltend zu machen ist (vgl. BGHZ 126, 181, 190; 138, 211, 214, 217;… Scholz/K. Schmidt, GmbHG 9. Aufl. § 64 Rdn. 49, 85).
aa) Bei der Unterscheidung zwischen Alt- und Neugläubigern geht es nicht um den persönlichen Schutzbereich des § 64 Abs. 1 GmbHG, sondern um die Art und den Umfang des ihnen durch eine Konkursverschleppung entstandenen Schadens (vgl. BGHZ 126, 181, 193).
Nach dem Senatsurteil vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181) sind Neugläubiger diejenigen Gläubiger, die ihre Forderungen gegen eine GmbH nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers erworben haben; sie haben Anspruch auf Ersatz des vollen Schadens, der ihnen dadurch entsteht, dass sie in Rechtsbeziehungen zu der insolvenzreifen GmbH getreten sind.
Soweit § 64 Abs. 1 GmbHG potentielle Neugläubiger schon vor der Eingehung von Geschäftsbeziehungen mit einer insolvenzreifen GmbH schützen soll (BGHZ 126, 181, 192), geschieht dies nur zu dem Zweck, sie davor zu bewahren, einer solchen GmbH noch Geld- oder Sachkredit zu gewähren und dadurch einen Schaden zu erleiden (vgl. BGHZ 164, 50, 60 f.;… Baumbach/Hueck/Schulze-Osterloh, GmbHG 18. Aufl. § 64 Rdn. 92 m.w.Nachw.; Haas, DStR 2003, 423, 427).
Insoweit hat die Bank in solchem Fall eine (wertlose) Forderung gegen die GmbH nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers erworben (vgl. BGHZ 126, 181), wie das Berufungsgericht im Ansatz zutreffend ausführt.
Zwar hat den Beweis für das Vorliegen der objektiven Voraussetzungen einer haftungsbegründenden Insolvenzverschleppung grundsätzlich der Gläubiger zu erbringen (vgl. BGHZ 126, 181, 200).
An der gegenteiligen Auffassung im Urteil vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181, 201) hält der Senat nicht fest.
Die Abtretung der dem Erfüllungsinteresse entsprechenden Insolvenzforderung des Neugläubigers rechtfertigt sich daraus, dass diese bei pflichtgemäßem Verhalten des Geschäftsführers nicht entstanden wäre und er dem Neugläubiger nur Ersatz seines negativen Interesses schuldet (vgl. insoweit BGHZ 126, 181, 201).
Auf durchgreifende Bedenken stößt allerdings die (bisherige) Ansicht des Berufungsgerichts, in die Schadensberechnung des negativen Interesses der Klägerin (BGHZ 126, 181, 201) seien die vereinbarten, bis 30. September 2003 aufgelaufenen Bankzinsen einzubeziehen.
- BGH, 25.07.2005 - II ZR 390/03
Zur Haftung von Tätern und Teilnehmern an einer Insolvenzverschleppung
a) Eine über den Ersatz des sog. "Quotenschadens" hinausgehende Insolvenzverschleppungshaftung des Geschäftsführers einer GmbH aus §§ 823 Abs. 2 BGB, 64 Abs. 1 GmbHG erstreckt sich nur auf den Vertrauensschaden, der einem Neugläubiger dadurch entsteht, daß er der aktuell insolvenzreifen GmbH Kredit gewährt oder eine sonstige Vorleistung an sie erbringt (vgl. Senat, BGHZ 126, 181).Das Berufungsgericht meint, der Kläger hafte für den Schaden der Beklagten unter dem Gesichtspunkt der Beihilfe zur Konkursverschleppung des Geschäftsführers S. (§ 823 BGB i.V.m. §§ 64 Abs. 1, 84 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG, 830 Abs. 2 BGB) entsprechend den in BGHZ 126, 181 ff. aufgestellten Grundsätzen.
Bei rechtzeitiger Konkursantragstellung hätte es zu dem geschäftlichen Kontakt zwischen der G. und der Beklagten als "Neugläubigerin" (im Sinne von BGHZ 126, 181) nicht mehr kommen können.
Dies bedeutet für eine Haftung aus §§ 823 Abs. 2 BGB, 64 Abs. 1 GmbHG, daß der objektive und subjektive Tatbestand einer Konkursverschleppung als Dauerdelikt im Zeitraum des zum Schaden des "Neugläubigers" führenden Geschäftsabschlusses zwischen ihm und der Gesellschaft (dazu Senat, BGHZ 126, 181) noch vorliegen muß.
Daß sich der Kläger den genannten Sachvortrag nicht zu eigen gemacht hat, ist unerheblich, weil wegen der Darlegungslast der Beklagten für den haftungsbegründenden Tatbestand einer Konkursverschleppung (vgl. BGHZ 126, 181, 200) von ihrem Vortrag auszugehen ist.
Mit dem vollständigen Abbau der Überschuldung der G. in den Jahren 1993/94 war eine neue Situation entstanden, welche den Zeugen S. nach seiner Aussage zu einer positiven Fortführungsprognose veranlaßte, auf die es nach damaliger Rechtslage (vor Inkrafttreten des § 19 Abs. 2 InsO) ankam (vgl. BGHZ 119, 201, 214 f.; 126, 181, 199 f.).
Soweit das Berufungsgericht dem Zeugen S. dessen bloße "Schubladenbuchführung", das Fehlen von Bilanzen und die unterlassene Aufstellung eines Vermögensstatus (unter Hinweis auf BGHZ 126, 181, 199) entgegenhält, ersetzt dies nicht den erforderlichen Nachweis einer fortdauernden Konkursreife der G. sowie eines Vorsatzes des Zeugen und des Klägers hinsichtlich einer weiteren Konkursverschleppung, die Ende 1994 angesichts eines positiven Kapitals von ca. 1,66 Mio. DM objektiv auch nicht vorlag.
Nach dem Senatsurteil BGHZ 126, 181 ff. besteht der Schutzzweck der gesetzlichen Konkursantragspflichten darin, konkursreife Gesellschaften mit beschränktem Haftungsfonds vom Geschäftsverkehr fernzuhalten, damit durch das Auftreten solcher Gebilde nicht Gläubiger geschädigt oder gefährdet werden (…aaO S. 194).
- OLG Düsseldorf, 20.02.2008 - 15 U 10/07
Schadensersatzpflicht des Geschäftsführers einer GmbH & Co. KG wegen …
Den Beweis für das Vorliegen der objektiven Voraussetzungen der Konkursantragspflicht hat grundsätzlich der Gläubiger zu erbringen (BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, NJW 1994, 2220, 2224).Hierzu ist er weit besser in der Lage als ein außenstehender Gläubiger, der in aller Regel keinen hinreichenden Überblick über die für die Bewertung des Gesellschaftsvermögens maßgebenden Umstände hat (BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, NJW 1994, 2220, 2224; Luttermann, "Konkursantragspflicht, Schadensersatz und Beweislast -- Kommentar zu HansOLG Hamburg, NZG 2000, 606", NZG 2000, 583, 584).
Dafür, dass mangelndes Verschulden vorgelegen hat, ist der Beklagte beweispflichtig (BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, NJW 1994, 2220, 2224; Haas, "Fragen zur Insolvenzverschleppungshaftung des GmbH-Geschäftsführers", NZG 1999, 373, 379 m.w.N.).
Als verantwortliches Organ ist er nämlich verpflichtet, selber fortlaufend die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu beobachten (BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, NJW 1994, 2220, 2224).
In einer Krise muss sich ein Geschäftsführer nämlich notfalls intensiv von Wirtschaftsprüfern oder Rechtsanwälten beraten lassen, um ein schuldhaftes Zögern mit dem Konkursantrag und damit seine persönliche Haftung ausschließen zu können (BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, NJW 1994, 2220, 2224; BGH, Urteil vom 15.04.2007, II ZR 48/06, DB 2007, 1455, in: www.juris.de, Rz 16; OLG Düsseldorf, Urteil vom 31.03.1999, 12 U 176/97, NZG 1999, 944, in: www.juris.de, Rz 42).
Nach dem Urteil des BGH vom 6. Juni 1994 (BGH, II ZR 292/91, NJW 1995, 2220, 2222ff) sind Neugläubiger diejenigen Gläubiger, die ihre Forderungen gegen eine GmbH nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers erworben haben; sie haben Anspruch auf Ersatz des vollen Schadens, der ihnen dadurch entsteht, dass sie in Rechtsbeziehungen zu der insolvenzreifen GmbH getreten sind.
Anders als der Quotenschaden der Altgläubiger, der in der durch Insolvenzverschleppung bedingten Masse- und Quotenverminderung besteht, liegt der Schaden eines Neugläubigers darin, dass er der GmbH im Vertrauen auf deren Solvenz noch Geld- oder Sachmittel zur Verfügung gestellt hat, ohne einen entsprechend werthaltigen Gegenanspruch zu erlangen (vgl. BGH, Urteil vom 05.02.2007, II ZR 234/05, BGHZ 171, 46, in: www.juris.de, Rz 13; BGH, II ZR 292/91, NJW 1995, 2220, 2222ff, Hanseatisches Oberlandesgericht, Urteil vom 30.11.1999, 11 U 18/97, NZG 2000, 606, in: www.juris.de, Rz 40).
Der Neugläubiger ist danach so zu stellen wie er ohne den Vertragsschluss stehen würde; ihm ist mithin das volle negative Interesse als Vertrauensschaden zu ersetzen (vgl. BGH, II ZR 292/91, NJW 1995, 2220, 2224; Thüringer Oberlandesgericht, Urteil vom 28.11.2001, 4 U 234/01, GmbHR 2002, 112, in: www.juris.de, Rz 3 m.w.N.; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2000; 22 U 144/00, NZG 2001, 411, in: www.juris.de, Rz 51; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom 10.03.2005, 7 U 166/03, GmbHR 2005, 1124, in: www.juris.de, Rz 8).
An der gegenteiligen Auffassung im Urteil vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181, 201) hat der BGH nicht festgehalten.
- BGH, 30.03.1998 - II ZR 146/96
Ansprüche gegen Geschäftsführer im Insolvenzfall; Quotenschaden der Altgläubiger
a) Der Verwalter im Konkurs einer GmbH ist nicht berechtigt, einen Quoten- oder sonstigen Schaden der Neugläubiger wegen schuldhaft verspäteter Stellung des Konkursantrages gegen den Geschäftsführer der GmbH geltend zu machen (Ergänzung zu BGHZ 126, 181).Wie der Senat bereits in seiner Grundsatzentscheidung vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181, 201) ausgeführt hat, sind die einzelnen Neugläubiger befugt, ihren nicht auf Ersatz eines Quotenschadens begrenzten Anspruch auf Ausgleich ihres negativen Interesses gemäß § 823 Abs. 2 BGB i.V. mit § 64 Abs. 1 GmbHG gegenüber dem Geschäftsführer der GmbH auch in deren Konkurs - selbst geltend zu machen (…ebenso Sen.Urt. v. 7. November 1994 - II ZR 108/93, ZIP 1995, 211, 212 f.).
a) Anders als bei den Altgläubigern, die infolge der Konkursverschleppung regelmäßig einen einheitlichen Quotenverringerungsschaden und insofern einen Gesamtgläubigerschaden erleiden (vgl. BGHZ 126, 181, 190), besteht grundsätzlich kein einheitlicher Quotenschaden der Neugläubiger, der einer Geltendmachung durch den Konkursverwalter zugänglich wäre.
Vielmehr müßte - entsprechend der früheren (in BGHZ 126, 181, 191 im einzelnen dargestellten) Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes - für jeden einzelnen Neugläubiger ermittelt werden, um wieviel sich dessen Quote ab dem Zeitpunkt der Begründung seiner Forderung durch die weitere Konkursverschleppung verringert hat, was in der Insolvenzpraxis nicht darstellbar ist und in dieser Form von dem Kläger im vorliegenden Fall auch nicht geltend gemacht oder dargetan ist.
Diese in der Rechtsprechung und im Schrifttum bislang verbreitete Auffassung (…vgl. z.B. Sen.Urt. v. 14. Oktober 1985 - II ZR 276/84, WM 1986, 237 sub. II 3. sowie insbesondere Hachenburg/Ulmer, GmbHG, 8. Aufl., § 64 Rdn. 54;… Scholz/K. Schmidt, GmbHG, 8. Aufl., § 64 Rdn. 33, 38; K. Schmidt, ZGR 1996, 209, 213 f.; vgl. auch Bork, ZGR 1995, 505, 510 f., 521; dagegen Eyber, NJW 1994, 1622) mag wegen der praktischen Schwierigkeiten des Schadensnachweises der Neugläubiger bis zu der Rechtsprechungsänderung durch das Senatsurteil vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181) noch eine Berechtigung gehabt haben, sah und sieht sich aber dem Einwand ausgesetzt, daß damit ein so nicht bestehender Schaden fingiert wird (gegen eine Gleichstellung aus bloßen Praktikabilitätserwägungen Flume, ZIP 1994, 337, 339; vgl. auch Goette, DStR 1994, 1048, 1052).
Die Annahme, gemäß dem Schutzzweck des § 64 GmbHG habe der Geschäftsführer einen einheitlichen Quotenschaden der Alt- und Neugläubiger als "Gesamtgläubigerschaden" zu ersetzen (…Scholz/K. Schmidt aa0, Rdn. 33), läuft auf eine petitio principii hinaus, weil es einen einheitlichen bzw. "gemeinschaftlichen" Schaden von Alt- und Neugläubigern nicht gibt und dieser auch durch die Zugehörigkeit beider zum Kreis der Konkursgläubiger nicht geschaffen wird (vgl. schon Sen.Beschl. v. 1. März 1993 - II ZR 292/91, ZIP 1993, 763, 768 vor 2.).
- BGH, 14.05.2007 - II ZR 48/06
Gesellschaftsrecht - Erstattungspflicht gem. § 92 Abs. 3 AktG?
Dabei muss sich der organschaftliche Vertreter, sollte er nicht über ausreichende persönliche Kenntnisse verfügen, ggf. extern beraten lassen (BGHZ 126, 181, 199, dort zur Prüfung der positiven Fortführungsprognose; OLG Düsseldorf NZG 1999, 944, 946 zur Feststellung der Überschuldung;… Hefermehl/Spindler aaO;… Mertens in Kölner Komm.z.AktG, 2. Aufl. § 93 Rdn. 99;… Hopt in Großkomm.z.AktG, 4. Aufl. § 73 Rdn. 255 m.w.Nachw.;… Wiesner in MünchHdb.d.GesR, Bd. 4 2. Aufl. § 26 Rdn. 7 m.w.Nachw.). - BGH, 18.12.2007 - VI ZR 231/06
Insolvenzrecht - Verspätete Insolvenzantragsstellung
Einen Gesamtschaden im Sinne des § 92 InsO erleiden durch die Insolvenzverschleppung nur die Gläubiger, die in dem Zeitpunkt, von dem an der Geschäftsführer den Insolvenzantrag hätte stellen müssen, Forderungen gegen die Gesellschaft hatten (OLG Karlsruhe ZIP 2002, 2001;… MüKo-InsO/Brandes, § 92 Rn. 29; 36;… HK-InsO/Eikmann, § 92 Rn. 5; vgl. auch BGHZ 126, 181, 201; 138, 211; BGH Urteil vom 7. November 1994 - II ZR 108/93 - NJW 1995, 398).Die Neugläubiger (zum Begriff vgl. BGH Urteil vom 5. Februar 2007 - II ZR 234/05 - WM 2007, 690, 691 f.), deren Forderungen erst nach dem Zeitpunkt der unterlassenen Antragstellung entstehen, erleiden einen Individualschaden in Höhe ihres Vertrauensschadens (vgl. BGHZ 126, 181, 201).
Diesen Individualschaden darf der Insolvenzverwalter nicht geltend machen (OLG Karlsruhe ZIP 2002, 2001; vgl. auch BGH Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91 - NJW 1994, 2220, 2224).
Dass es sich beim von der Klägerin geltend gemachten Anspruch nicht um einen Altgläubigerschaden handelt, stellt auch die Revision nicht in Abrede (vgl. dazu auch BGHZ 108, 134, 136; BGH, Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91 - NJW 1994, 2220, 2223).
- BAG, 03.09.1998 - 8 AZR 189/97
Haftung des Gesellschafter-Geschäftsführers bei Insolvenz der GmbH
Tun sie dies nicht, werden sie gem. § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG schadensersatzpflichtig (BGH Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91 - NJW 94, 2220, 2222 ff.).Zwar kommt unter bestimmten Umständen eine persönliche Haftung des Geschäftsführers einer GmbH unter dem Gesichtspunkt des Verschuldens beim Vertragsschluß in Betracht (vgl. BGH Urteil vom 6. Juni 1994, aaO, S. 2220 f.).
Den sogenannten Neugläubigern gegenüber, also Personen, denen gegenüber die GmbH Verbindlichkeiten eingeht, obwohl bereits die Konkursantragspflicht besteht, haftet der Geschäftsführer auf das negative Interesse (vgl. zum ganzen BGH Urteil vom 6. Juni 1994, aaO, S. 2222 ff.).
Verletzt der Geschäftsführer fahrlässig diese Pflichten, liegen die Voraussetzungen der Haftung vor (vgl. zum ganzen BGH Urteil vom 6. Juni 1994, aaO, S. 2224).
Steht fest, daß die Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt rechnerisch überschuldet war, ist es Sache des Geschäftsführers, die Umstände darzulegen, die es aus der damaligen Sicht rechtfertigten, das Unternehmen trotzdem fortzuführen (BGH Urteil vom 6. Juni 1994, aaO, S. 2224).
- OLG Koblenz, 09.12.2010 - 2 U 225/05
Insolvenzrecht - Zu der Verletzung der Insolvenzantragspflicht
Die Klägerin könne Schadensersatz als "Neugläubigerin" (BGHZ 126, 181) verlangen, weil das Kontokorrentkonto der Schuldnerin im Jahr 2001 noch im Haben geführt worden und der von der Klägerin als Schaden geltend gemachte Sollsaldo der Schuldnerin folglich erst danach, somit jedenfalls nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht entstanden sei.Bei der Unterscheidung zwischen Alt- und Neugläubigern gehe es nicht um den persönlichen Schutzbereich des § 64 Abs. 1 GmbHG, sondern um die Art und den Umfang des ihnen durch eine Konkursverschleppung entstandenen Schadens (vgl. BGHZ 126, 181, 193).
Nach dem Senatsurteil vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181) seien Neugläubiger diejenigen Gläubiger, die ihre Forderungen gegen eine GmbH nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers erworben haben.
Soweit § 64 Abs. 1 GmbHG potentielle Neugläubiger schon vor der Eingehung von Geschäftsbeziehungen mit einer insolvenzreifen GmbH schützen solle (BGHZ 126, 181, 192), geschehe dies nur zu dem Zweck, sie davor zu bewahren, einer solchen GmbH noch Geld- oder Sachkredit zu gewähren und dadurch einen Schaden zu erleiden (unter Bezug auf BGHZ 164, 50, 60 f.;… Baumbach/Hueck/Schulze-Osterloh, GmbHG 18. Aufl. § 64 Rdn. 92 m.w.Nachw.; Haas, DStR 2003, 423, 427).
Insoweit habe die Bank in solchem Falle eine (wertlose) Forderung gegen die GmbH nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers erworben (vgl. BGHZ 126, 181).
An der gegenteiligen Auffassung im Urteil vom 6. Juni 1994 (BGHZ 126, 181, 201) halte der Senat nicht fest.
Die Abtretung der dem Erfüllungsinteresse entsprechenden Insolvenzforderung des Neugläubigers rechtfertige sich daraus, dass diese bei pflichtgemäßem Verhalten des Geschäftsführers nicht entstanden wäre und er dem Neugläubiger nur Ersatz seines negativen Interesses schulde (unter Bezug auf BGHZ 126, 181, 201).
Der BGH verwies ferner darauf, dass in die Schadensberechnung des negativen Interesses der Klägerin (BGHZ 126, 181, 201) nicht die vereinbarten, bis 30.09.2003 aufgelaufenen Bankzinsen einzubeziehen seien.
- BGH, 06.05.2004 - IX ZR 48/03
Insolvenzrecht - Schadensersatzpflicht des Insolvenzverwalters
Auch Vorstand und Geschäftsführer, die nicht unverzüglich Insolvenzantrag stellen, sondern neue Geschäfte abschließen, haften dem Geschäftspartner auf Ersatz des Vertrauensschadens und damit auf das negative Interesse (vgl. BGHZ 126, 181, 192 ff; 138, 211, 215 f;… BGH, Urt. v. 2. Oktober 2000 - II ZR 164/99, DStR 2001, 1537;… Großkomm-AktG/Habersack, 4. Aufl. § 92 Rn. 79;… Scholz/Karsten Schmidt, GmbHG 9. Aufl. § 64 Rn. 58;… Goette, Die GmbH 2. Aufl. § 8 Rn. 238). - BGH, 15.03.2011 - II ZR 204/09
Insolvenzrecht - Verjährung des Anspruchs auf Ersatz des Neugläubigerschadens
Gerade dieser von der Zielrichtung des § 64 Abs. 2 GmbHG aF zu unterscheidende Schutzzweck rechtfertigt den den Neugläubigern zugebilligten Anspruch auf den Ersatz ihres Vertrauensschadens (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91, BGHZ 126, 181, 194 ff.).Es obliegt - nach der Feststellung einer rechnerischen Überschuldung - dem in Anspruch genommenen Geschäftsführer, die Umstände darzulegen, die es aus damaliger Sicht rechtfertigten, das Unternehmen trotzdem fortzuführen (BGH, Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91, BGHZ 126, 181, 200).
Vielmehr genügt für den subjektiven Tatbestand des § 64 Abs. 1 GmbHG aF die Erkennbarkeit der Konkursreife für den Geschäftsführer, wobei die Erkennbarkeit vermutet wird (BGH, Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91, BGHZ 126, 181, 199; Urteil vom 29. November 1999 - II ZR 273/98, BGHZ 143, 184, 185;… Urteil vom 14. Mai 2007 - II ZR 48/06, ZIP 2007, 1265 Rn. 15;… Urteil vom 18. Oktober 2010 - II ZR 151/09, ZIP 2010, 2400 Rn. 14 - Fleischgroßhandel;… Haas in Baumbach/Hueck, GmbHG, 19. Aufl., § 64 Rn. 126, 143).
aa) Nach der Rechtsprechung des Senats kann ein Neugläubiger, der in Unkenntnis der Konkursreife einer Gesellschaft noch in Rechtsbeziehung zu ihr getreten ist, von dem Geschäftsführer, der die Konkursantragspflicht schuldhaft verletzt hat, Ersatz des Vertrauensschadens beanspruchen, der ihm dadurch entstanden ist, dass er einer solchen Gesellschaft, z.B. durch eine Vorleistung, Kredit gewährt hat, ohne einen werthaltigen Gegenanspruch zu erlangen (BGH, Urteil vom 6. Juni 1994 - II ZR 292/91, BGHZ 126, 181, 192; Urteil vom 25. Juli 2005 - II ZR 390/03, BGHZ 164, 50, 60;… Urteil vom 27. April 2009 - II ZR 253/07, ZIP 2009, 1220 Rn. 15).
- OLG Stuttgart, 18.01.2006 - 4 U 189/05
Gesellschafts- und Insolvenzrecht: Erstattungsanspruch des Insolvenzverwalters …
- BGH, 02.06.2008 - II ZR 210/06
Gesellschaftsrecht - Anspruch auf Information über Anlageentscheidung
- BGH, 12.03.2007 - II ZR 315/05
Insolvenzrecht - Schadensersatz wegen Konkursverschleppung
- BGH, 13.12.2004 - II ZR 256/02
Gesellschaftsrecht - Keine Existenzvernichtungshaftung bei Managementfehlern!
- BGH, 08.03.1999 - II ZR 159/98
Anspruch eines Sozialversicherers auf Schadensersatz wegen verspäteter …
- BAG, 10.02.1999 - 5 AZR 677/97
Durchgriffshaftung der GmbH-Gesellschafter wegen Unterkapitalisierung?
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 205/94
Treuepflicht eines Minderheitsaktionärs; Ausübung des Stimmrechts für andere
- BGH, 29.11.1999 - II ZR 273/98
Beginn der Ersatzpflicht gem. § 64 Abs. 2 GmbHG mit Erkennbarkeit der …
- OLG Schleswig, 10.03.2005 - 7 U 166/03
Insolvenzantragspflicht bei überschuldeter GmbH und fehlendem Rangrücktritt für …
- BGH, 14.05.2012 - II ZR 130/10
Bauinsolvenz - Schutzbereich der Insolvenzantragspflicht umfasst Baumängel!
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 22/92
1. Verwertung der Maschinen des Einzelunternehmens des Klägers lt. Rechung der …
- BGH, 27.04.2009 - II ZR 253/07
Darlegungs- und Beweislast im Rahmen der Insolvenzverschleppungshaftung
- OLG Köln, 01.09.1999 - 2 U 19/99
Eigenhaftung des Geschäftsführers einer GmbH; Haftung wegen Verletzung der …
- BGH, 22.04.2004 - IX ZR 128/03
Insolvenzrecht - Quotenverringerungsschaden während des Konkursverfahrens
- OLG Schleswig, 04.02.2010 - 5 U 60/09
Begriff der Überschuldung i.S. von § 19 Abs. 2 InsO; Verantwortlichkeit des …
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 36/97
Wesentliche Beteiligungen - Dritt- oder Eigenaufwand bei verdeckten Einlagen, …
- BGH, 12.02.2007 - II ZR 308/05
Gesellschaftsrecht - Kündigung eines Vorstandes einer Genossenschaft
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 52/93
1979
- BGH, 05.10.2001 - V ZR 275/00
Bei Hausversteigerung müssen Angaben über Mieteinnahmen stimmen
- BGH, 05.11.2007 - II ZR 262/06
Insolvenzrecht - Darlegungslast des Insolvenzverwalters zur Überschuldung
- BGH, 16.03.2009 - II ZR 32/08
Verfahrensrecht - Außergerichtliche Vergleichsgespräche: Verjährungshemmmung?
- BGH, 24.01.2012 - II ZR 119/10
Insolvenzrecht - Insolvenzverschleppung und Beweisvereitelung
- OLG Frankfurt, 20.03.2009 - 10 U 148/08
Erstattungspflicht des Geschäftsführers der GmbH von nach Eintritt der …
- BGH, 07.04.2003 - II ZR 193/02
Gesellschaftsrecht - Tragweite eines Generalbereinigungsbeschlusses
- BGH, 24.05.2005 - IX ZR 114/01
Insolvenzrecht - Haftung des Konkursverwalters
- BGH, 10.07.2008 - IX ZB 122/07
Insolvenzrecht - Rücknahme des Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
- BGH, 07.11.1994 - II ZR 108/93
Gesellschaftsrecht - Persönliche Haftung wegen vorvertraglichen Verschuldens
- OLG Düsseldorf, 20.11.1998 - 22 U 25/98
Pflichten des GmbH-Geschäftsführers im Hinblick auf Konkursantragspflicht
- BGH, 13.06.2002 - VII ZR 30/01
Vertragsrecht - Haftung eines Verhandlungsführers aus c.i.c.
- BGH, 11.02.2008 - II ZR 291/06
Gesellschaftsrecht - Verpflichtung zum Beschluss eines Geschäftsführerwechsel
- BGH, 20.10.2008 - II ZR 211/07
Zum Schutzzweck der Insolvenzverschleppungshaftung
- OLG Celle, 05.12.2001 - 9 U 204/01
Begriff der Überschuldung; Berücksichtigung des Firmenwerts, und eines …
- BAG, 24.11.2005 - 8 AZR 1/05
Haftung bei Insolvenz einer Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft
- OLG Düsseldorf, 10.02.1999 - 15 U 107/98
- OLG Hamm, 04.12.2003 - 27 U 5/03
- OLG Koblenz, 27.02.2003 - 5 U 917/02
Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Abschluss von Rechtsgeschäften bei …
- BGH, 19.01.2004 - II ZR 108/02
Verfahrensrecht - Formelle Anforderungen an Nichtzulassungsbeschwerde-Ablehnung
- LAG Köln, 26.07.2006 - 8 Sa 1660/05
Insolvenz, Verschleppung, Haftung Geschäftsführer, Schaden
- BGH, 18.06.2001 - II ZR 248/99
Garantieversprechen des Gesellschafter-Geschäftsführers
- BGH, 29.01.1997 - VIII ZR 356/95
Eigenhaftung eines Kraftfahrzeughändlers
- BGH, 07.07.2003 - II ZR 241/02
Insolvenzrecht - Geschäftsführerhaftung wegen Insolvenzverschleppung
- OLG Köln, 01.06.2006 - 2 U 50/06
Schadensberechnung bei betrügerischer Schädigung einer Vielzahl von Gläubigern …
- OLG Düsseldorf, 18.04.1997 - 22 U 226/96
Berücksichtigung eines kapitalersetzenden Darlehens im Überschuldungsstatus der …
- LAG Hessen, 11.08.2000 - 2 Sa 1114/99
Haftung des Arbeitgebers: Konkursverschleppung
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 34/94
Wesentliche Beteiligungen - Dritt- oder Eigenaufwand bei verdeckten Einlagen, …
- OLG Saarbrücken, 22.09.1999 - 1 U 3/99
Verjährung von Ansprüchen gegen Geschäftsführer
- BGH, 27.03.2012 - II ZR 171/10
Insolvenzrecht - Mögliche Krise: Geschäftsführer muss sich beraten lassen!
- BAG, 15.12.2005 - 8 AZR 106/05
Haftung bei Verschweigen der Insolvenzreife
- BGH, 27.03.1995 - II ZR 136/94
Bauträger - Persönliche Haftung des Geschäftsführers für Werklohnschuld?
- OLG Brandenburg, 31.03.2005 - 11 U 103/04
Bauvertrag - Subunternehmer ist nicht Baugeldempfänger!
- OLG Dresden, 09.08.2005 - 2 U 897/04
Insolvenz eines personalistisch strukrurierten eingetragenen Vereins, der sich …
- BGH, 31.01.2003 - V ZR 389/01
Immobilien - Aufklärungspflichten des Verkäufers und des Maklers
- LAG Hamm, 17.10.2008 - 10 Sa 472/08
Gläubigerbenachteiligung; Haftung des faktischen Geschäftsführers wegen …
- BGH, 12.02.2007 - II ZR 309/05
Kündigung des Vorstandes einer Genossenschaft wegen Ankündigung eines …
- BAG, 18.08.2011 - 8 AZR 220/10
Schadensersatz - Sachwalterhaftung eines Dritten bei Vertragsschluss
- BGH, 19.09.1994 - II ZR 237/93
Konzernrechtliche Haftung für eine abhängige GmbH
- OLG Jena, 28.11.2001 - 4 U 234/01
Haftung des Gesellschafter-Geschäftsführers wegen Insolvenzverschleppung
- BGH, 21.10.2010 - IX ZR 220/09
Insolvenzrecht - Wohngeldansprüche einer WEG als Neumasseschuld?
- BGH, 19.06.2012 - II ZR 243/11
Gesellschaftsrecht - Aufgaben des GmbH-Geschäftsführers
- BGH, 16.06.2000 - LwZR 15/99
Vertretung eines nicht bekannten Grundstückseigentümers
- OLG Oldenburg, 24.04.2008 - 8 U 5/08
Haftung des Geschäftsführers einer Komplementär-GmbH wegen Verletzung der …
- OLG Frankfurt, 04.04.2007 - 19 U 230/06
Prozessbeteiligte; Schadensersatz wegen Insolvenzverschleppung; Verjährung: …
- OLG Naumburg, 20.08.2003 - 5 U 67/03
Zur Überschuldungsbilanz eines Unternehmnes i.S.d. § 19 Abs. 2 InsO
- OLG Koblenz, 26.10.2006 - 6 U 175/06
Insolvenzrecht - Verspätete Insolvenzantragsstellung: Geschäftsführer-Haftung
- BGH, 28.02.2012 - II ZR 244/10
Gesellschaftsrecht - Pflichten eines abberufenen Abwicklers einer AG
- OLG Köln, 20.06.1997 - 19 U 219/96
Haftung des Vorstandes auf Vertragserfüllung bei Konkurs des Vereins
- OLG Celle, 13.04.2000 - 11 U 112/99
Insolvenzantragspflicht des GmbH-Geschäftsführers: Pflicht zur laufenden Prüfung …
- OLG Saarbrücken, 03.04.2002 - 1 U 577/01
Bank-, Finanz- und allg. Kapitalanlagerecht
- LG Kiel, 20.04.2006 - 10 S 44/05
Europäisches Insolvenzrecht: Anwendbarkeit der deutschen Insolvenzantragspflicht …
- OLG Hamm, 16.10.2000 - 8 U 197/99
- KG, 14.10.2005 - 6 U 217/04
Arrest im Insolvenzverfahren: Voraussetzungen eines Arrestanspruchs bei …
- OLG Saarbrücken, 21.11.2006 - 4 U 49/06
Haftung eines GmbH - Geschäftsführers aus § 826 BGB wegen verspäteter …
- LG Stuttgart, 13.06.2008 - 15 O 228/07
Sittenwidrige Schädigung: Anspruch gegen den Geschäftsführer einer GmbH auf …
- OLG Stuttgart, 11.10.2012 - 13 U 49/12
Mietrecht - Schadensersatz wegen Insolvenzverschleppung
- OLG Köln, 10.07.1996 - 27 U 109/95
Zur persönlichen Haftung des GmbH-Geschäftsführers
- BGH, 25.11.1996 - II ZR 352/95
Haftung im qualifiziert-faktischen GmbH-Konzern nach kurzfristiger Beendigung der …
- OLG Düsseldorf, 05.09.2006 - 4 U 68/05
Verschulden des Geschäftsführers bei Schadensersatzansprüchen wegen …
- OLG Hamm, 02.12.2009 - 11 U 151/08
Haftung des Geschäftsführers einer überschuldeten GmbH wegen Verletzung der …
- BAG, 12.04.2011 - 9 AZR 229/10
Insolvenzsicherung von Altersteilzeitwertguthaben - persönliche Haftung des …
- OLG Naumburg, 24.03.2005 - 2 U 129/04
Verfahrensrecht - Zulassung von Verjährungseinrede in der Berufungsinstanz
- OLG Dresden, 18.06.1998 - 7 U 695/98
Persönliche Haftung des Liquidators bei Auflösung einer GmbH
- OLG Hamm, 16.10.2000 - 8 U 3/00
- OLG Köln, 13.04.2006 - 7 U 31/05
Managementfehler und Vorstandshaftung aufgrund existenzvernichtenden Eingriffs - …
- OLG Koblenz, 02.06.2010 - 6 U 1441/09
Bauvertrag - Schadensersatz bei Vertragsschluss mit insolventer Gesellschaft?
- BGH, 07.11.1994 - II ZR 8/93
Persönliche Haftung des GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer wegen …
- OLG Koblenz, 05.04.2001 - 5 U 1380/00
- OLG Brandenburg, 26.11.2003 - 7 U 195/01
Schadenersatzanspruch des Käufers bei Kaufpreiszahlung aufgrund unberechtigt …
- OLG Brandenburg, 14.01.2004 - 7 U 195/01
- OLG Schleswig, 27.10.2005 - 5 U 82/05
Haftung des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH bei Insolvenz einer GmbH & Co. …
- OLG Oldenburg, 02.12.2009 - 1 U 74/08
Abgrenzung von Alt- und Neugläubigern
- BGH, 12.07.2002 - V ZR 345/01
Verfahrensrecht - Hilfsbegründung und Klagehäufung
- BGH, 15.07.2002 - II ZR 225/00
Haftung wegen Scheiterns eines Grundstückskaufvertrages
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 144/94
- BGH, 26.02.1996 - II ZR 40/95
Haftung des Geschäftsführers einer in der ehemaligen DDR vor dem Beitritt …
- LAG Düsseldorf, 19.06.1998 - 11 Sa 1569/97
Einheitliches Arbeitsverhältnis in gemeinsam von mehreren Unternehmen geführten …
- OLG Naumburg, 09.05.2007 - 5 U 21/07
Keine Schadensersatzpflicht eines GmbH-Geschäftsführers wegen fehlender Abführung …
- OLG Düsseldorf, 14.10.2008 - 23 U 5/08
Bauträger - Bereicherungsansprüche bei gesetzeswidrigem Ratenzahlungsplan
- OLG Dresden, 30.08.2012 - 8 U 1546/11
StGB § 823 Abs 2 i V m § 264a; BGB § 826
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 197/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 145/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 179/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 183/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 186/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 195/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 210/94
- LAG Düsseldorf, 03.07.1998 - 11 (15) Sa 1839/97
Einheitliches Arbeitsverhältnis im gemeinsam von mehreren Unternehmen geführten …
- OLG Brandenburg, 17.01.2002 - 8 U 53/01
Zu den Voraussetzungen für einen Anspruch auf Massekostenvorschusserstattung gem. …
- OLG Düsseldorf, 14.10.2008 - 23 U 36/08
Bauträger - Nichtigkeit des Bauträgervertrags bei Verstoß gegen MaBV
- OLG Hamm, 22.12.2008 - 8 U 65/01
Ersatzpflicht des Geschäftsführers für Zahlungen von einen debitorisch geführten …
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 143/94
- OLG Köln, 27.01.2006 - 1 U 45/05
Insolvenzrecht - Verein: Abschluss eines Meitvertrages trotz desolater Lage
- BGH, 07.11.1994 - II ZR 138/92
Persönliche Haftung des GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer wegen …
- BGH, 20.02.1995 - II ZR 9/94
GmbH-Geschäftsführer und Rechnungslegung
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 121/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 118/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 137/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 139/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 140/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 141/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 142/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 152/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 157/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 162/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 163/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 178/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 194/94
- BGH, 20.03.1995 - II ZR 196/94
- LAG Düsseldorf, 19.06.1998 - 11 (14) Sa 1838/97
Einheitliches Arbeitsverhältnis in gemeinsam von mehreren Unternehmen geführten …
- LAG Düsseldorf, 19.06.1998 - 11 (12) Sa 1851/97
Einheitliches Arbeitsverhältnis in gemeinsam von mehreren Unternehmen geführten …
- OLG Stuttgart, 10.05.2000 - 9 U 24/00
Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Schadensersatzforderungen eines …
- OLG Köln, 19.12.2000 - 22 U 144/00
Pflichten des Geschäftsführers einer GmbH bei Bekanntwerden einer rechnerischen …
- OLG Karlsruhe, 20.06.2002 - 19 U 150/01
Insolvenzrecht: Unzulässige Geltendmachung des Quotenschadens von Neugläubigern …
- OLG Schleswig, 05.02.2009 - 5 U 106/08
Rangrücktrittserklärung für Gesellschafterdarlehen: Überraschende Klausel; …
- BGH, 20.03.1995 - I ZR 143/94
- LAG Hamm, 29.08.1996 - 4 Sa 208/96
Rechtsstreit im Konkurs: Unterbrechung bis zur Wiederaufnahme
- BGH, 08.04.1998 - VIII ZR 228/96
Schadensersatzanspruch aus c.i.c.
- OLG Naumburg, 31.05.2001 - 1 U 33/00
Notarhaftung - Belehrung über Tragweite einer Willenserklärung - beteiligte …
- KG, 30.09.2005 - 7 W 61/05
Insolvenzrecht - Pflichtwidrige Grundstücksfreigabe durch Insolvenzverwalter
- LAG Baden-Württemberg, 26.10.2005 - 17 Sa 56/05
Zur Haftung des Geschäftsführers einer inzwischen insolventen Arbeitgeberin wegen …
- OLG Frankfurt, 04.12.2008 - 15 U 132/02
Persönliche Haftung des Konkursverwalters: Pflichtwidrige Begründung einer …
- OLG Nürnberg, 22.03.2011 - 14 W 508/11
Arrestaufhebungsverfahren: Grundsätze für eine Kostentragungspflicht des …
- LAG Köln, 15.11.2005 - 9 Sa 78/05
Erstattungspflicht, faktischer GmbH-Geschäftsführer, Insolvenzverschleppung
- OLG Naumburg, 24.11.2006 - 10 U 50/06
Gesellschaftsrecht - Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
- OLG Brandenburg, 15.07.2009 - 3 U 146/08
Englische Limited: Haftung des Directors für Ansprüche aus Mietvertrag; Wirkungen …
- BAG, 12.04.2011 - 9 AZR 36/10
Unterbliebene Insolvenzsicherung von Altersteilzeitwertguthaben - persönliche …
- OLG Hamm, 13.09.1999 - 13 U 61/99
Schadensersatzpflicht des GmbH-Geschäfts-führers wegen unterlassener Zahlung von …
- KG, 15.12.1999 - 11 U 2862/99
Haftung des Geschäftsführers einer GmbH für die Abführung der Arbeitnehmeranteile …
- OLG Brandenburg, 21.02.2001 - 13 U 151/99
Haftung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats einer Genossenschaft …
- OLG Köln, 19.12.2001 - 11 U 166/00
Rückabwicklung eines Vertrages betreffend den Erwerb eines gewerblichen Objekts
- FG Köln, 12.05.2006 - 14 K 4247/03
Haftung eines Geschäftsführers für Umsatzsteuerschulden einer GmbH; Verletzung …
- KG, 25.01.2007 - 8 U 8/06
GmbH: Eigenkapitalersetzende Nutzungsüberlassung eines Grundstücks; Darlegung des …
- LAG Hamm, 24.01.2008 - 15 Sa 1669/07
Schadensersatzanspruch eines Arbeitnehmers gegen die ehemaligen Geschäftsführer …
- LAG Hamm, 24.01.2008 - 15 Sa 1806/07
Schadensersatzanspruch eines Arbeitnehmers gegen die ehemaligen Geschäftsführer …
- OLG Hamburg, 25.06.2010 - 11 U 133/06
GmbH in der Insolvenz: Schlüssige Feststellung des Überschuldungsstatus durch den …
- LAG Sachsen, 22.08.1996 - 10 Sa 192/95
BGB § 828 Abs. 2, § 823 Abs. 2; StGB § 263; GmbHG § 11 …
- OLG Zweibrücken, 21.06.2004 - 4 W 78/04
Verfahrensrecht - Beweisantizipation bei PKH- Entscheidung
- LAG Brandenburg, 18.03.2005 - 5 Sa 723/04
Haftung des Geschäftsführers einer insolventen GmbH
- KG, 01.11.2005 - 7 U 49/05
Insolvenz: Voraussetzungen für die Annahme der Überschuldung
- BAG, 24.11.2005 - 8 AZR 2/05
Haftung bei Insolvenz einer Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft
- OLG Zweibrücken, 25.10.2001 - 4 U 71/00
Persönliche Haftung des GmbH-Geschäftsführers für Gesellschaftsschulden
- LG Duisburg, 31.05.2007 - 8 O 450/06
- OLG München, 26.06.2007 - 9 U 5517/06
Insolvenzrecht - Bargeschäft bei außergerichtlicher Generalbereinigung
- OLG Frankfurt, 26.02.2009 - 26 U 2/07
Schadenersatz für nicht erhaltenen Bauwerklohn
- FG Köln, 28.04.2006 - 14 K 2789/03
Haftung eines Geschäftsführers für Umsatzsteuerschulden einer GmbH; Fehlende …
- OLG Frankfurt, 21.06.2011 - 5 U 103/10
Verkaufsprospekthaftung: Notwendigkeit der Angabe eines Beherrschungs- und …
- LAG Nürnberg, 05.09.1995 - 3 Ta 175/95
Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten
- OLG Köln, 08.04.1998 - 13 U 191/97
- AG Köln, 24.04.2002 - 71 IN 84/01
Kein Auskunftsanspruch eines Neugläubigers über den Zeitpunkt der Insolvenzreife
- OLG Köln, 15.05.2008 - 18 U 43/06
- OLG Düsseldorf, 20.07.1994 - 22 U 19/94
Verpflichtung zur Herstellung eines Hauses einschließlich Erschließungskosten; …
- OLG Dresden, 16.10.1995 - 2 U 921/95
BGB § 164 Abs. 1, § 433 Abs. 2
- OLG Koblenz, 09.03.2011 - 5 U 1417/10
- OLG Hamm, 10.01.2000 - 13 U 114/99
- LAG Baden-Württemberg, 10.11.2000 - 5 Sa 23/00
Schadensersatzanspruch gegen die Geschäftsführer einer GmbH wegen nicht …
- OLG Koblenz, 08.12.2000 - 8 U 1542/96
Verschulden des GmbH-Geschäftsführers bei Stellung einer positiven …
- LG Osnabrück, 26.11.2002 - 18 O 450/02
Geschäftsführerhaftung, Insolvenzantrag
- LG Düsseldorf, 07.12.2007 - 16 O 490/04
- OLG Düsseldorf, 07.10.2010 - 6 U 116/09
- OLG Nürnberg, 18.07.2002 - 8 U 4359/01
Immobilien - Haftung des Vermittlers einer Immobilie aus einem Beratungsvertrag
- LG Düsseldorf, 11.04.2006 - 16 O 490/04
- LG Nürnberg-Fürth, 28.07.2011 - 6 O 3296/10
Zum Bestehen vertraglicher Zahlungsansprüche gegenüber dem Geschäftsführer einer …
- OLG Hamm, 10.12.1996 - 27 U 60/96
Schadensersatz wegen Konkursverschleppung und Kredittäuschung
