Rechtsprechung
   BFH, 08.02.2006 - III B 128/04   

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

  • FG Nürnberg, 15.07.2004 - VI 148/04
  • BFH, 08.02.2006 - III B 128/04

Zeitschriftenfundstellen

  • BFH/NV 2006, 1116



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (66)  

  • BFH, 01.06.2010 - V B 13/09  

    Zur Darlegung von Zulassungsgründen

    Ein Rechtsanwendungsfehler führt erst dann zur Zulassung der Revision, wenn er von erheblichem Gewicht im Sinne einer willkürlichen oder greifbar gesetzeswidrigen Entscheidung ist (vgl. z. B. BFH-Beschlüsse vom 3. März 2010 VIII B 216/09, n. v.; vom 8. Februar 2006 III B 128/04, BFH/ NV 2006, 1116; vom 14. Februar 2002 VII B 141/01, BFH/ NV 2002, 798, und vom 28. Juni 2002 III B 28/02, BFH/ NV 2002, 1474).

    Eine Entscheidung ist nur dann (objektiv) willkürlich in diesem Sinn, wenn die fehlerhafte Rechtsanwendung bei verständiger Würdigung nicht mehr verständlich ist und sich daher der Schluss aufdrängt, dass sie auf sachfremden Erwägungen beruht (BFH-Beschlüsse in BFH/ NV 2006, 1116; vom 24. Juli 2002 III B 54/02, BFH/ NV 2002, 1488, m. w. N.).

    Greifbare Gesetzeswidrigkeit ist anzunehmen, wenn das Urteil jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt oder auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht (vgl. BFH-Beschlüsse in BFH/ NV 2006, 1116; vom 5. März 2001 III B 119/00, BFH/ NV 2001, 1036).

  • BFH, 25.01.2011 - V B 144/09  

    Steuerbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeiten - Darlegung der grundsätzlichen

    c) Der vom FA gerügte Rechtsanwendungsfehler kann erst dann zur Zulassung der Revision nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 FGO führen, wenn er von erheblichem Gewicht im Sinne einer willkürlichen oder greifbar gesetzeswidrigen Entscheidung ist (vgl. z. B. BFH-Beschlüsse vom 3. März 2010 VIII B 216/09, BFH/ NV 2010, 1110; vom 8. Februar 2006 III B 128/04, BFH/ NV 2006, 1116; vom 14. Februar 2002 VII B 141/01, BFH/ NV 2002, 798).

    Eine Entscheidung ist nur dann (objektiv) willkürlich in diesem Sinne, wenn die fehlerhafte Rechtsanwendung bei verständiger Würdigung nicht mehr verständlich ist und sich daher der Schluss aufdrängt, dass sie auf sachfremden Erwägungen beruht (BFH-Beschluss in BFH/ NV 2006, 1116).

    Greifbare Gesetzeswidrigkeit ist anzunehmen, wenn das Urteil jeglicher gesetzlicher Grundlage entbehrt oder auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht (BFH-Beschluss in BFH/ NV 2006, 1116).

  • BFH, 25.09.2007 - IX B 199/06  

    Darlegung einer Divergenz (hier: Schuldvorwurf bei Einschaltung eines

    Denn die Würdigung von Tatsachen und Beweisen ist nach ständiger Rechtsprechung des BFH dem materiellen Recht zuzuordnen; insoweit liegt allenfalls ein Rechtsanwendungsfehler vor, der aber eine Zulassung der Revision grundsätzlich nicht rechtfertigt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 8. Februar 2006 III B 128/04, BFH/NV 2006, 1116, m.w.N.).

    Soweit schließlich die Klägerin --auch in Bezug auf die Beweiswürdigung des FG-- einen Verstoß gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze geltend macht, rügt sie --sein Vorliegen vorausgesetzt-- keinen Verfahrensmangel i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO, sondern materiell-rechtliche Fehler, die für sich genommen die Zulassung der Revision nicht rechtfertigen (vgl. BFH-Beschlüsse vom 27. Juni 2002 X B 144/01, BFH/NV 2002, 1336, und in BFH/NV 2006, 1116, m.w.N.).

mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht