Rechtsprechung
| BFH, 10.12.1991 - VIII R 71/87 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
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Zeitschriftenfundstellen
- DB 1993 Beilage Nr. 8, 3
- BFH/NV 1992, 551
Wird zitiert von ... (12)
- BFH, 21.01.1999 - IV R 96/96
Personelle Verflechtung bei Betriebsaufspaltung
Diesem Grundsatz folgen auch die Urteile vom 29. Oktober 1987 VIII R 5/87 (BFHE 151, 457, BStBl II 1989, 96), vom 10. Dezember 1991 VIII R 71/87 (BFH/NV 1992, 551) und vom 21. August 1996 X R 25/93 (BFHE 181, 284, BStBl II 1997, 44) sowie der Beschluß vom 12. Februar 1998 VIII B 22/97 (…BFH/NV 1998, 852). - BFH, 11.05.1999 - VIII R 72/96
Ruhender Betrieb bei fehlgeschlagener Betriebsaufspaltung
Das ist nur dann anders, wenn die Gesellschafter gemäß § 709 Abs. 2 BGB im Gesellschaftsvertrag vereinbart haben, daß die Beschlüsse mit der Mehrheit der Stimmen gefaßt werden können (vgl. u.a. BFH-Urteil vom 10. Dezember 1991 VIII R 71/87, BFH/NV 1992, 551, m.w.N.). - BFH, 07.12.1999 - VIII R 50/96
Betriebsaufspaltung: Personelle Verflechtung bei Einstimmigkeitsgebot
b) Eine Betriebsaufspaltung ist wegen fehlender personeller Verflechtung nicht gegeben, wenn an der Betriebsgesellschaft nicht alle Gesellschafter der Besitzpersonengesellschaft beteiligt sind und die Beschlüsse der Besitzpersonengesellschaft einstimmig gefasst werden müssen (vgl. BFH-Urteile vom 11. Mai 1999 VIII R 72/96, BFHE 188, 397; in BFHE 187, 570; vom 10. Dezember 1991 VIII R 71/87, BFH/NV 1992, 551; vom 29. Oktober 1987 VIII R 5/87, BFHE 151, 457, BStBl II 1989, 96; vom 9. November 1983 I R 174/79, BFHE 140, 90, BStBl II 1984, 212; a.A. Schreiben des Bundesministers der Finanzen (BMF) vom 29. März 1985 IV B 2 - S 2241 - 22/85, BStBl I 1985, 121; vom 23. Januar 1989 IV B 2 - S 2241 - 1 /89, BStBl I 1989, 39).
- BFH, 18.03.1993 - IV R 96/92
Zur Anwendung der sog. Personengruppentheorie bei Betriebsaufspaltung (§ 15 …
Entgegen der Auffassung der Klägerin ist der im BFH-Urteil vom 10.Dezember 1991 VIII R 71/87 (BFH/NV 1992, 551) entschiedene Fall mit dem Streitfall schon deshalb nicht vergleichbar, weil in jenem Fall -vermittels der Einstimmigkeitsabrede- auch Personen auf die Willensbildung bei der Besitzgesellschaft Einfluß nehmen konnten, die an der Betriebsgesellschaft nicht beteiligt waren. - BFH, 24.11.2004 - IV B 15/03
Betriebsaufspaltung: personelle Verflechtung; Einstimmigkeitserfordernis
Somit weicht die Vorentscheidung nicht vom BFH-Urteil vom 10. Dezember 1991 VIII R 71/87 (BFH/NV 1992, 551) ab. - FG Baden-Württemberg, 04.02.1998 - 2 K 74/95 Etwas anderes gilt dann, wenn die von einer Einzelperson, Gemeinschaft oder einer Personengesellschaft betriebene Vermietung und Verpachtung (Besitzunternehmen) die Nutzungsüberlassung einer wesentlichen Betriebsgrundlage an eine gewerblich tätige Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft (Betriebsgesellschaft) zum Gegenstand hat (sachliche Verflechtung) und eine Person oder mehrere Personen zusammen (Personengruppe) sowohl das Besitzunternehmen als auch die Betriebsgesellschaft in dem Sinne beherrschen, daß sie in der Lage sind, in beiden Unternehmen einen einheitlichen geschäftlichen Betätigungswillen durchzusetzen (personelle Verflechtung, vgl. BFH-Urteile vom 9. November 1983 - I R 174/79 BStBl II 1984, 212 vom 12. Oktober 1988 - X R 5/86 BStBl II 1989, 152 ; vom 10, Dezember 1991 - XIII R 71/87, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter BFH-Entscheidungen BFH/NV 1992, 551 und vom 27. August 1992 - IV R 13/91, BStBl II 1993, 134 ).
Im übrigen würde auch ein jahrelanges konfliktfreies Zusammenarbeiten innerhalb einer Gesellschaft nicht ausreichen, um eine faktische Beherrschung annehmen zu können (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 10. Dezember 1991 - VIII R 71/87, Sammlung amtlich nichtveröffentlichter BFH-Entscheidungen BFH/NV 1992, 551).
- BFH, 07.12.1999 - VIII R 51/96 b) Eine Betriebsaufspaltung ist wegen fehlender personeller Verflechtung nicht gegeben, wenn an der Betriebsgesellschaft nicht alle Gesellschafter der Besitzpersonengesellschaft beteiligt sind und die Beschlüsse der Besitzpersonengesellschaft einstimmig gefasst werden müssen (vgl. BFH-Urteile vom 11. Mai 1999 VIII R 72/96, BFHE 188, 397; in BFHE 187, 570; vom 10. Dezember 1991 VIII R 71/87, BFH/NV 1992, 551; vom 29. Oktober 1987 VIII R 5/87, BFHE 151, 457, BStBl II 1989, 96; vom 9. November 1983 I R 174/79, BFHE 140, 90, BStBl II 1984, 212; a.A. Schreiben des Bundesministers der Finanzen (BMF) vom 29. März 1985 IV B 2 - S 2241 - 22/85, BStBl I 1985, 121; vom 23. Januar 1989 IV B 2 - S 2241 - 1 /89, BStBl I 1989, 39).
- BFH, 13.12.1999 - VIII B 36/98
NZB; Betriebsaufspaltung; grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH ist die für eine Betriebsaufspaltung erforderliche personelle Verflechtung zwischen dem Betriebs- und dem Besitzunternehmen nicht gegeben, wenn an der Betriebsgesellschaft nicht alle Gesellschafter der Besitzpersonengesellschaft beteiligt sind und die Beschlüsse der Besitzpersonengesellschaft einstimmig gefasst werden müssen (vgl. BFH-Urteile vom 11. Mai 1999 VIII R 72/96, BFHE 188, 397; vom 21. Januar 1999 IV R 96/96, BFHE 187, 570; vom 10. Dezember 1991 VIII R 71/87, BFH/NV 1992, 551; vom 29. Oktober 1987 VIII R 5/87, BFHE 151, 457, BStBl II 1989, 96; vom 9. November 1983 I R 174/79, BFHE 140, 90, BStBl II 1984, 212). - FG Münster, 12.12.2002 - 5 K 2831/99
Personelle Verflechtung bei der Betriebsaufspaltung
Zwar liegt eine Betriebsaufspaltung wegen fehlender personeller Verflechtung in der Regel nicht vor, wenn an der Betriebsgesellschaft - wie im Streitfall - nicht alle Gesellschafter der Besitzpersonengesellschaft beteiligt sind und die Beschlüsse der Besitzpersonengesellschaft - nach Gesetz oder Gesellschaftsvertrag - einstimmig gefasst werden müssen (ständige BFH-Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 14.1.1982 IV R 77/79, BStBl. II 1982, 476; 9.11.1983 I R 174/79, BStBl. II 1984, 212; 29.10.1987 VIII R 5/87, BStBl. II 1989, 96; 10.12.1991 VIII R 71/87, BFH/NV 1992, 551; BFH-Beschluss vom 12.2.1998 VIII B 22/97, BFH/NV 1998, 852; BFH-Urteile vom 21.1.1999 IV R 96/96, HFR 1999, 477, BStBl. II 2002, 771; 11.5.1999 VIII R 72/96, HFR 1999, 796; 7.12.1999 VIII R 50, 51/96, BFH/NV 2000, 601. - FG Hamburg, 14.12.1992 - I 211/88 Daß das Zustimmungserfordernis eines Dritten auf der sogenannten Besitzebene die personelle Verflechtung regelmäßig ausschließt, ist in der BFH-Rechtsprechung anerkannt (BFH-Urteil vom 9.11.1983 I R 174/79, BStBl II 1984, 212; BFH BStBl II 1986, 296; BFH-Urteil vom 10.10.1991 VIII R 71/87, Sammlung der nichtveröffentlichten BFH-Entscheidungen - BFH/NV -92, 591, a. A. Glanegger in Glanegger/Güroff, GewStG , 2. Aufl., Anm. 127 f zu § 2).
- FG Rheinland-Pfalz, 20.01.2004 - 2 K 1883/02
- FG Rheinland-Pfalz, 13.02.1996 - 2 K 2002/93
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