Weitere Entscheidung unten: BFH, 26.11.1997

Rechtsprechung
   BFH, 26.11.1997 - IV R 43/97   

Volltextveröffentlichungen (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFH/NV 1998, 1104



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Wird zitiert von ...  

Rechtsprechung
   BFH, 26.11.1997 - IV B 81/97   

Volltextveröffentlichungen (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFH/NV 1998, 1104



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Wird zitiert von ... (15)  

  • BFH, 17.05.2000 - IV B 86/99  

    Antrag auf Terminsverlegung; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

    Doch kann die Ablehnung der beantragten Terminsänderung trotz in dieser Form dargelegter Verhinderungsgründe ermessensgerecht sein, wenn ein Beteiligter seine prozessuale Mitwirkungspflicht zuvor in erheblicher Weise verletzt hat (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104, m.w.N.).
  • BFH, 17.05.2000 - IV B 87/99  

    Antrag auf Terminsverlegung; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

    Die Versagung kann trotz Vorliegens erheblicher Gründe ermessensgerecht sein, wenn offenkundig Prozessverschleppungsabsicht besteht oder der Beteiligte seine prozessualen Mitwirkungspflichten in anderer Weise erheblich verletzt (BFH-Beschlüsse vom 29. Juni 1992 V B 9/91, BFH/NV 1993, 180, sowie vom 20. Juni 1974 IV B 55-56/73, BFHE 113, 4, BStBl II 1974, 637, und vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104).

    Zudem ist durch die Rechtsprechung des BFH geklärt, dass die Versagung einer beantragten Terminsänderung trotz erheblicher Gründe ermessensgerecht sein kann, wenn der Beteiligte seine Mitwirkungspflichten bereits im Veranlagungs- und Rechtsbehelfsverfahren verletzt hat und trotz einer bestehenden Erkrankung keine Vorsorge für die Wahrnehmung eines Termins trifft (vgl. Senatsbeschlüsse in BFHE 113, 4, BStBl II 1974, 637; in BFH/NV 1998, 1104, m.w.N.).

  • BFH, 03.11.2003 - III B 55/03  

    Terminsverlegung; Verletzung des Rechts auf Gehör

    In jedem Fall aber kann die Verlegung des Termins abgelehnt werden, wenn die Absicht einer Prozessverschleppung offensichtlich ist oder wenn die prozessualen Mitwirkungspflichten in anderer Weise erheblich verletzt worden sind (BFH-Urteil in BFH/NV 1996, 43; BFH-Beschlüsse vom 4. Mai 1994 XI R 104/92, BFH/NV 1995, 46, m.w.N.; vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104, m.w.N., und in BFH/NV 2003, 45).

    Weder war das persönliche Erscheinen der Klägerin angeordnet worden noch erschien aufgrund des Streitstoffs (Investitionszulage für ein Autotelefon) die persönliche Anhörung des Prozessbevollmächtigten und Geschäftsführers erforderlich (vgl. BFH-Beschlüsse vom 20. Juni 1974 IV B 55-56/73, BFHE 113, 4, BStBl II 1974, 637, und in BFH/NV 1998, 1104, m.w.N.).

mehr
  • BFH, 10.10.2001 - IX B 157/00  
    b) Allerdings kann die Ablehnung der beantragten Terminsänderung trotz substantiiert dargelegter Verhinderungsgründe ausnahmsweise ermessensgerecht sein, wenn ein Beteiligter seine prozessuale Mitwirkungspflicht zuvor in erheblicher Weise verletzt hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104, m.w.N.).
  • BFH, 21.12.2001 - IX B 75/01  

    Terminsverlegung; postulationsunfähige Beteiligte

    c) Die Ablehnung der beantragten Terminsänderung durch das FG erweist sich auch deshalb als ermessensgerecht, weil die Klägerin ihre prozessuale Mitwirkungspflicht zuvor in erheblicher Weise verletzt hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104, m.w.N.).
  • BFH, 19.11.2003 - I B 87/03  

    Anforderungen an die Darlegung eines Antrags auf Verlegung der mündlichen

    Dies gilt umso mehr angesichts der Tatsache, dass die Klägerin ihre prozessuale und abgabenrechtliche Mitwirkungspflicht zuvor in erheblicher Weise verletzt hat (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104; vom 10. Oktober 2001 IX B 157/00, BFH/NV 2002, 365, jew. m.w.N.).
  • BFH, 03.04.2006 - VII B 227/05  

    NZB: Verfahrensmangel - Ablehnung der Terminsverlegung

    Die Ablehnung einer Terminsänderung kann daher trotz Vorliegens eines erheblichen Grundes ermessensgerecht sein, wenn das FG --wie im Streitfall-- nach der Gesamtwürdigung der Umstände zu der Auffassung gelangt, dass die Absicht einer Prozessverschleppung offensichtlich ist oder dass der Kläger seine prozessuale Mitwirkungspflicht in anderer Weise erheblich verletzt hat (vgl. Senatsbeschluss vom 11. Oktober 2004 VII B 110/04, nicht veröffentlicht; BFH-Beschlüsse vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104, und vom 17. Mai 2000 IV B 86/99, BFH/NV 2000, 1353).
  • BFH, 08.03.2004 - IV B 90/02  

    Antrag auf Terminverlegung wegen Krankheit

    Trotz in dieser Form dargelegter Verhinderungsgründe kann die Ablehnung der beantragten Terminsänderung gleichwohl dann ermessensgerecht sein, wenn ein Beteiligter seine prozessuale Mitwirkungspflicht zuvor in erheblicher Weise verletzt hat (vgl. etwa BFH-Beschlüsse vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104, m.w.N., und in BFH/NV 2000, 1353, m.w.N.).
  • BFH, 15.05.2007 - V B 153/05  

    Bezeichnung des Streitgegenstands bei Schätzungsbescheiden; Erkrankung als

    Die Ablehnung einer Terminänderung kann jedoch selbst bei Vorliegen erheblicher Gründe ermessensgerecht sein (z.B. BFH-Beschlüsse vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104; vom 29. Juni 1992 V B 9/91, BFH/NV 1993, 180), z.B. bei einer offensichtlichen Prozessverschleppungsabsicht oder aber auch bei einer Verletzung der Mitwirkungspflichten bereits im Veranlagungsverfahren und Rechtsbehelfsverfahren und wenn der Beteiligte trotz einer bereits seit geraumer Zeit bestehenden Erkrankung keine Vorsorge für die Wahrnehmung eines Termins getroffen hat (BFH-Beschlüsse vom 20. Juni 1974 IV B 55-56/73, BFHE 113, 4, BStBl II 1974, 637; vom 10. Oktober 2001 IX B 157/00, BFH/NV 2002, 365; vom 16. Dezember 1994 III B 43/94, BFH/NV 1995, 890; vom 7. Februar 1995 VIII R 48/92, BFH/NV 1996, 43; vom 20. März 1997 XI B 182/95, BFH/NV 1997, 777).
  • BFH, 09.12.1998 - X B 203/97  

    Terminsverlegung; Ablehnung des Antrags auf Terminsverlegung

    Das angefochtene Urteil beruht nicht --wie § 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) dies verlangt-- auf dem geltend gemachten Verfahrensmangel, dem einzigen Zulassungsgrund auf den die Beschwerde gestützt ist: Jedenfalls im Hinblick darauf, daß der Kläger und Beschwerdeführer (Kläger) seine prozessualen Mitwirkungspflichten verletzt hat und mit Ausschlußfrist erfolglos zur Bezeichnung des Streitgegenstands (§ 65 Abs. 1 Satz 1 FGO; näher dazu: Beschluß des Großen Senats des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. November 1979 GrS 1/78, BFHE 129, 117, BStBl II 1980, 99) aufgefordert werden mußte (zu den Folgen: BFH-Beschluß vom 27. März 1998 XI B 44/97, BFH/NV 1998, 1362, m.w.N.), ist die Ablehnung der beantragten Terminsverlegung (§ 155 FGO i.V.m. § 227 der Zivilprozeßordnung) nicht ermessensfehlerhaft (vgl. auch BFH-Beschluß vom 26. November 1997 IV B 81/97, BFH/NV 1998, 1104).
  • BFH, 19.11.2003 - I B 90/03  
  • BFH, 19.11.2003 - I B 88/03  
  • FG Saarland, 14.07.2004 - 1 K 354/03  

    Terminverlegung bei Vertretung durch eine Kanzlei mit mehreren angestellten

  • FG Köln, 10.10.2002 - 13 K 1235/01  

    Betriebsausgabenabzug bei Auslandssachverhalt

  • BFH, 19.11.2003 - I B 89/03  
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