Rechtsprechung
   BFH, 10.07.2001 - VIII R 31/97   

Volltextveröffentlichungen (4)

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 8 Abs 1 S 1, EStG § 20 Abs 1 Nr 4, EStG § 11 Abs 1
    Einnahme; Gutschrift; Kapital; Zufluss

Verfahrensgang

  • FG Münster, 13.02.1997 - 3 K 1385/94
  • BFH, 10.07.2001 - VIII R 31/97

Zeitschriftenfundstellen

  • BFH/NV 2001, 1554



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BFH, 11.12.2001 - VIII R 23/01  

    Vermögensübergang auf Grund Erbfalls von Mitunternehmeranteilen an durch

    Sollte sich diese Vermutung im zweiten Rechtsgang als richtig erweisen, so wäre --aufgrund des Rückbehalts dieses Grundstücks-- nicht nur der Tatbestand des § 20 UmwStG 1995 ausgeschlossen gewesen (hierzu BFH-Urteil vom 16. Februar 1996 I R 183/94, BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342; zur Selbständigkeit der Ermittlung des Gewerbeertrags vgl. Senats-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 68/98, BFHE 192, 100, BStBl II 2001, 359), sondern --bei isolierter Betrachtung des Umwandlungsschritts 1-- zudem ein laufender Veräußerungsgewinn angefallen, der bereits nach allgemeinen Grundsätzen der Gewerbesteuer unterläge (BFH-Urteil vom 24. August 2000 IV R 51/98, BFHE 192, 534, BFH/NV 2001, 1554).
  • BFH, 11.04.2001 - VIII S 8/97  

    Zustellung nach § 5 Abs. 2 VwZG

    Nachdem eine Stellungnahme des Prozessbevollmächtigten hierzu nicht zu den Akten gelangt war, verwarf der beschließende Senat mit dem angefochtenen Beschluss vom 9. Juli 1997 VIII R 31/97 die Revision als unzulässig.

    Die Antragsteller beantragen (sinngemäß), den Beschluss des Senats vom 9. Juli 1997 VIII R 31/97 aufzuheben und das Revisionsverfahren fortzusetzen.

    Das Begehren der Antragsteller, den ihre Revision als unzulässig verwerfenden Beschluss vom 9. Juli 1997 VIII R 31/97 zu überprüfen, ist deshalb als "Gegenvorstellung" zu deuten (zu diesem außerordentlichen Rechtsbehelf vgl. z.B. Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., Vor § 115 Rz. 26 ff.).

    Sie führt zur Aufhebung des Verwerfungsbeschlusses des Senats vom 9. Juli 1997 VIII R 31/97 mit der Folge, dass das Revisionsverfahren fortzuführen ist.

  • BFH, 07.08.2002 - VIII B 89/02  

    Steuerliche Erfassung von "Scheinrenditen"

    Die Frage, ob Zahlungen an den Kapitalanleger, die nach den vertraglichen Vereinbarungen mit dem Anlageunternehmen als Rendite geschuldet werden, auch dann als Einnahmen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen i.S. des § 20 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu erfassen sind, wenn die ausgezahlten Beträge in Wirklichkeit Scheinrenditen sind, die aus Kapitaleinlagen anderer Anleger oder gar der Zahlungsempfänger selbst herrühren, ist durch die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) geklärt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 22. Juli 1997 VIII R 57/95, BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755 und VIII R 12/96, BFHE 184, 34, BStBl II 1997, 761; vom 10. Juli 2001 VIII R 35/00, BFHE 196, 112, BStBl II 2001, 646 und VIII R 31/97, BFH/NV 2001, 1554, jeweils betreffend Einkünfte aus § 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG eines typisch stillen Gesellschafters; BFH-Beschluss vom 18. Mai 2001 VIII B 25/01, BFH/NV 2001, 1119, betreffend Einkünfte aus § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG bei einer festverzinslichen Kapitalanlage).

    Der BFH hat in dem Urteil in BFH/NV 2001, 1554 nochmals (vgl. bereits Urteil in BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755, 760 f., unter II. 2. d der Gründe) darauf hingewiesen, dass die Entscheidung, ob es sich bei der zu beurteilenden Leistung um eine Kapitalrückzahlung oder um ein Entgelt für die Kapitalüberlassung handele, davon abhänge, bei welcher dieser Verpflichtungen der Leistungserfolg eingetreten sei.

mehr
  • FG Köln, 29.04.2003 - 8 K 5126/01  

    Mangels anderweitiger Tilgungsbestimmung erfolgen Zahlungen im Zweifel auf eine

    Zur Beantwortung der Frage, ob es sich bei Kapitalauszahlungen um Rückzahlung von Kapital oder Auszahlung von Zinsen handelt, sind nach ständiger Rechtsprechung des BFH die §§ 366 f. BGB ergänzend heranzuziehen (vgl. BFH-Urteile vom 10.06.1975 VIII R 71/71, BStBl II 1975, 847; vom 22.07.1997 VIII R 57/95, BStBl II 1997, 755; vom 10.07.2001 VIII R 31/97, BFH/NV 2001, 1554; Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 28.05.2002 2 K 1677/01, EFG 2003, 154, und vom 28.05.2002 2 K 2065/01, Haufe-Index 856543).

    Dies gilt auch dann, wenn ein zivilrechtlich durchsetzbarer Anspruch auf die Gewinnanteile bzw. Zinsen - etwa wegen Nichtigkeit des zugrundeliegenden Vertrages - nicht besteht; entscheidend für die Zurechnung der zugeflossenen Beträge zu den steuerpflichtigen Einkünfte ist allein die wirtschaftliche Gestaltung, wie sie die Beteiligten unter sich gelten lassen (vgl. BFH-Urteile vom 10.06.1975, a.a.O., und vom 10.07.2001, a.a.O.; Urteile des FG Rheinland-Pfalz, Urteile vom 28.05.2002, a.a.O.; zur Unanwendbarkeit des § 367 BGB bei nichtigem (Darlehens-)Vertrag im Zivilrecht vgl. Staudinger/Olzen, BGB, Neubearbeitung 2000, § 367 Rdnr. 9; Münchener Kommentar/Wenzel, BGB, 4. Auflage, § 367 Rdnr. 1).

  • BFH, 14.06.2005 - VIII R 47/03  

    Zufluss von Zinsen

    Die Frage, ob es sich bei der zu beurteilenden Leistung um eine Kapitalrückzahlung oder um einen Geldbetrag für die Kapitalüberlassung handelt, hängt davon ab, bei welcher dieser Verpflichtungen der Leistungserfolg eingetreten ist (Senatsurteil vom 10. Juli 2001 VIII R 31/97, BFH/NV 2001, 1554, unter II.1.b dd aaa, m.w.N.).
  • FG Düsseldorf, 19.03.2002 - 11 K 1406/99  

    Kapitaleinkünfte; Zinsausschüttung; Festgeldeinlage; Scheinrendite;

    Es handelt sich nicht, wie die Kläger meinen, um Kapitalrückzahlungen (vgl. BFH-Urteil vom 10.7.2001 VIII R 31/97 BFH/NV 2001, 1554).

    Die Frage, als was sich ein Geldtransfer im Hinblick auf die Erfüllung einer vertraglichen Pflicht rechtlich darstellt, ist im Zweifelsfall mit Hilfe des bürgerlichen Rechts zu beurteilen (vgl. BFH-Urteil vom 22.07.1997 a.a.O. und Urteil vom 10.7.2001 VIII R 31/97, BFH/NV 2001, 1554).

  • FG Rheinland-Pfalz, 17.06.2003 - 6 V 2563/02  

    Kapitalanlage - Neues zur steuerlichen Behandlung von Anlageerträgen aus

    Nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit erwiesen ist zunächst die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der CTS über die gesamte Dauer der Anlagen von 1991 bis 2002 im Sinne der BFH Rechtsprechung (BFH Urteile vom 10. Juli 2001 VIII R 35/00, BFH/NV 2001, 1339 und VIII R 31/97, BFH/NV 2001, 1554, sowie Beschluss vom 7. August 2002 - VIII B 89/02, BFH/NV 2002, 1576).
  • FG Rheinland-Pfalz, 28.05.2002 - 2 K 1677/01  

    Voraussetzungen für den Zufluss bar ausgezahlter und gutgeschriebener

    Zumindest ist die Frage, ob es sich bei den jeweiligen Barauszahlungen um Rückzahlungen von Kapital oder um die Auszahlung von Zinsen handelte nach st. Rechtsprechung des BFH mit Hilfe einer ergänzenden Heranziehung des bürgerlichen Rechts nach § 366 f. BGB zu beantworten (vgl. BFH-Urteile vom 10. Juni 1975 VIII R 71/71, BStBl II 1975, 847, 848; vom 22. Juli 1997 VIII R 57/95, BStBl II 1997, 755, unter II. 2. d); vom 10. Juli 2001 VIII 31/97, BFH/NV 2001, 1554 unter 1. b) dd) aaa); vom 30. Oktober 2001 VIII R 15/01, BStBl II 2002, 138, unter 2. d)).
  • FG Rheinland-Pfalz, 28.05.2002 - 2 K 2065/01  

    Zu den Voraussetzungen für den Zufluss von Zinsen

    Nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 10. Juli 2001 - VIII R 31/97, BFH/NV 2001, S. 1554) sind §§ 366, 367 BGB auch auf Fälle anzuwenden, in denen ein zivilrechtlich durchsetzbarer Anspruch auf die Gewinnanteile, bzw. Zinsen nicht besteht.
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