Rechtsprechung
   BFH, 05.02.1971 - VI R 301/66   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 101, 358
  • BStBl II 1971, 331



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Wird zitiert von ... (20)  

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  • BFH, 04.07.2001 - VI B 301/98  

    Beiladung bei Übertragung des Kinderfreibetrags

    Der BFH hat zunächst die Voraussetzungen der notwendigen Beiladung jedenfalls dann verneint, wenn zwar nur einer der beiden zusammenveranlagten Ehegatten gegen den Einkommensteuerbescheid Klage erhoben hat, jedoch keine widerstreitenden Interessen der beiden Eheleute gegeben sind (vgl. BFH-Urteile vom 11. Juli 1969 VI R 230/67, BFHE 96, 306, BStBl II 1969, 708; vom 5. Februar 1971 VI R 306/66, BFHE 101, 358, BStBl II 1971, 331).
  • BFH, 20.05.1992 - III B 110/91  

    Beiladung bei finanzgerichtlicher Auseinandersetzung über Zusammenveranlagung

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Notwendigkeit einer einheitlichen Entscheidung i. S. des § 60 Abs. 3 FGO bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten im Regelfall verneint (ständige Rechtsprechung, vgl. Urteile vom 12. August 1977 VI R 61/75, BFHE 123, 172, BStBl II 1977, 870; vom 5. Februar 1971 VI R 301/66, BFHE 101, 358, BStBl II 1971, 331).

    Im übrigen hat es der BFH für die Frage einer notwendigen Beiladung als entscheidend angesehen, ob die für den einen Ehegatten günstige oder ungünstige Entscheidung des Rechtsstreites notwendigerweise umgekehrt den anderen Ehegatten benachteiligen oder begünstigen muß (vgl. Urteil in BFHE 101, 358, BStBl II 1971, 331).

  • BFH, 12.08.1977 - VI R 61/75  

    Nichtigkeit des Antrags auf getrennte Veranlagung eines einkunftslosen Ehegatten

    Über den Wortlaut dieser Vorschrift hinaus ist die Beiladung auch dann notwendig, wenn die Entscheidung unmittelbar Rechte Dritter gestaltet, bestätigt, verändert oder zum Erlöschen bringt, wie zB bei der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung (BFH-Urteil vom 5. Februar 1971 VI R 301/66, BFHE 101, 358 , BStBl II 1971, 331 , mit weiteren Nachweisen).

    Daß zusammenzuveranlagende Personen gemäß § 7 Abs. 2 des Steueranpassungsgesetzes ( StAnpG ) Gesamtschuldner sind, schließt die Möglichkeit verschiedener Entscheidungen ihnen gegenüber nicht aus, wie sich aus §§ 421ff BGB ergibt (BFH-Urteil vom 8. Dezember 1976 I R 240/74 , BFHE 121, 142 , BStBl II 1977, 321 ; BFH-Beschluß vom 20. Januar 1972 I B 51/68 , BFHE 104, 45 , BStBl II 1972, 287 ; Urteil VI R 301/66).

  • BFH, 24.04.1986 - IV R 82/84  

    Adressierung eines Steuerbescheids an Eheleute

    Denn ein in Form des § 155 Abs. 3 AO 1977 ergangener Zusammenveranlagungsbescheid enthält zwei inhaltlich und verfahrensrechtlich selbständige, nur der äußeren Form nach zusammengefaßte Verwaltungsakte, die ein unterschiedliches (verfahrens-)rechtliches Schicksal haben können (siehe BFH-Urteile vom 27. Februar 1969 IV R 263/66, BFHE 95, 148, 150, BStBl II 1969, 343, 344; vom 5. Februar 1971 VI R 301/66, BFHE 101, 358, 359/360, BStBl II 1971, 331, 332; vom 16. August 1978 I R 125/75, BFHE 126, 4, 5, BStBl II 1979, 26, und vom 31. Oktober 1978 VIII R 196/77, BFHE 127, 168, 170, BStBl II 1979, 401, 402; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 11. Aufl., § 155 AO 1977 Tz. 10).
  • BFH, 23.06.1971 - I B 16/71  

    AO § 215

    Dies haben der IV. Senat des BFH im Urteil IV R 263/66 vom 27. Februar 1969 (BFH 95, 148, BStBl II 1969, 343) und der VI. Senat des BFH in den Urteilen VI R 230/67 vom 11. Juli 1969 (BFH 96, 306, BStBl II 1969, 708) und VI R 301/66 vom 5. Februar 1971 (BFH 101, 358, BStBl II 1971, 331 ) im einzelnen dargelegt.

    Dabei handelt es sich aber um eine Zusammenfassung zweier Bescheide zu einem (nur äußerlich) gemeinsamen Bescheid, den jeder Ehegatte mit verschiedenen Gründen angreifen oder gegen sich gelten lassen kann (vgl. z.B. BFH-Urteil VI R 301/66, a.a.O.).

  • BFH, 08.03.1973 - VI R 305/68  

    Wechsel von Zusammenveranlagung zur getrennten ESt-Veranlagung bei

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  • BFH, 25.02.1993 - III R 4/91  

    Notwendige Beiladung im finanzgerichtlichen Verfahren

    Über den Wortlaut der Vorschrift hinaus hat eine Beiladung nach § 60 Abs. 3 FGO auch dann zu erfolgen, wenn die Entscheidung notwendigerweise und unmittelbar Rechte Dritter gestaltet, bestätigt, verändert oder zum Erlöschen bringt, wie in den Fällen der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung (vgl. BFH-Urteil vom 5. Februar 1971 VI R 301/66, BFHE 101, 358, BStBl II 1971, 331), oder in Fällen, in denen ein Steuerpflichtiger nach einer bereits erfolgten Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer durch Änderung seiner Wahl eine getrennte Veranlagung erreichen möchte (Senatsentscheidung vom 20. Mai 1992 III B 110/91, BFHE 168, 215, BStBl II 1992, 916).
  • BFH, 12.01.1988 - VII R 66/87  

    Aufrechnung des Finanzamts nach Aufteilung der Steuergesamtschuld der Ehegatten

  • BFH, 20.01.1972 - I B 51/68  
  • BFH, 16.08.1978 - I R 125/75  

    EStG § 26b; FGO § 40 Abs. 2

  • FG München, 20.01.2005 - 11 K 3979/03  

    Keine Anfechtungsfrist für die Inanspruchnahme des Zuwendungsempfängers nach §

  • FG Hessen, 12.10.2004 - 7 K 965/04  

    Haftungsinanspruchnahme für nach § 268 AO aufgeteilte Steuerschulden der

  • BFH, 11.08.1993 - III R 28/92  
  • BFH, 12.01.2001 - VI B 301/98  
  • BFH, 08.12.1972 - III R 6/72  
  • BFH, 30.10.1986 - III R 153/86  
  • BFH, 26.03.1985 - III R 53/83  
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