Rechtsprechung
   BFH, 08.12.1971 - I R 80/70   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 104, 134
  • VersR 1972, 870
  • BStBl II 1972, 292



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BFH, 15.12.1976 - I R 4/75  

    KStG § 6 Abs. 1, § 12 Nr. 2, § 19 Abs. 1, 4

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  • BGH, 18.12.1997 - IX ZR 153/96  

    Schadensersatzpflicht eines Steuerberaters

    c) Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung erstreckt sich die Ersatzpflicht der Klägerin auf den Nachteil, der sich daraus ergibt, daß nach fester Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFHE 104, 134, 136; BFH BStBl II 1977, 220; 1992, 686, 687 ff) eine Schadensersatzleistung des Steuerberaters als Betriebseinnahme zu behandeln ist und deswegen das zu versteuernde Einkommen der Gesellschaft erhöht, so daß auch insoweit Körperschaftsteuer anfällt (vgl. BGH, Urt. v. 9. November 1978 - VII ZR 19/78, WM 1979, 161, 162).
  • BGH, 22.03.1979 - VII ZR 259/77  

    nachhaltig empfohlenes Abschreibungsmodell - Anlagevermittler, § 676 BGB aF

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  • BFH, 20.11.2007 - I R 54/05  

    Schadensersatzleistung wegen fehlerhafter steuerlicher Beratung

    a) Wie der Senat in seinen Urteilen vom 8. Dezember 1971 I R 80/70 (BFHE 104, 134, BStBl II 1972, 292) und vom 4. Dezember 1991 I R 26/91 (BFHE 167, 32, BStBl II 1992, 686) dargelegt hat, steht der Erfassung der Schadensersatzzahlung im zu versteuernden Einkommen nicht entgegen, dass die Körperschaftsteuer als Steuer vom Einkommen gemäß § 10 Nr. 2 KStG 1999 bei der Ermittlung des Einkommens nicht abziehbar ist.

    b) Allerdings entspricht es ständiger Rechtsprechung, dass vom FA erstattete Körperschaftsteuern das steuerpflichtige Einkommen nicht erhöhen (Urteil des Reichsfinanzhofs --RFH-- vom 8. Februar 1938 I 19/38, RFHE 43, 244; Senatsurteile in BFHE 104, 134, BStBl II 1972, 292; in BFHE 167, 32, BStBl II 1992, 686).

    Die aufgrund falscher Beratung zuviel gezahlte Steuer ist lediglich Berechnungsgrundlage für den Schadensersatzanspruch und erhöht daher das steuerpflichtige Einkommen (ständige Rechtsprechung, vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- in BFHE 104, 134, BStBl II 1972, 292; vom 15. Dezember 1976 I R 4/75, BFHE 121, 57, BStBl II 1977, 220; in BFHE 167, 32, BStBl II 1992, 686; vom 18. Juni 1998 IV R 61/97, BFHE 186, 363, BStBl II 1998, 621; a.A. noch Senatsurteil vom 16. August 1978 I R 73/76, BFHE 126, 199, BStBl II 1979, 120).

  • BFH, 16.08.1978 - I R 73/76  

    EStG § 24 Nr. 1a; KStDV § 16; KStG § 6 Abs. 1 Satz 1

    Das FG berief sich zur Begründung seiner Entscheidung auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8. Dezember 1971 I R 80/70 (BFHE 104, 134 , BStBl II 1972, 292 ).

    Im Urteil I R 80/70 hat der erkennende Senat ausgesprochen, daß eine Schadensersatzleistung des steuerlichen Beraters auch dann nicht bei der Besteuerung außer Betracht bleibt, wenn die Leistung ihre Ursache in einer vom steuerlichen Berater zu vertretenden höheren als notwendigen Steuerfestsetzung hat.

    Denn der in der Entscheidung I R 80/70 beurteilte Sachverhalt weicht von dem hier vorliegenden ab.

  • BGH, 25.02.1988 - VII ZR 152/87  

    Bauherrenmodell: Werbungskosten als Aufwendungen

    Soweit das Berufungsgericht in einem dasselbe Klageobjekt betreffenden Fall eine gegenteilige Meinung vertreten hat (Urteil vom 20. Juni 1986, NJW-RR 1986, 1290), genügt der Hinweis, daß der IVa Zivilsenat diese Entscheidung inzwischen, nämlich am 9. Dezember 1987, im Anschluß an die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFHE 104, 134; 121, 57) und das steuerrechtliche Schrifttum aufgehoben hat (IVa ZR 204/86 = WM 1988, 220).
  • BFH, 18.06.1998 - IV R 61/97  

    Schadenersatz durch Steuerberater

    Der BFH beurteilt deshalb in ständiger Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 8. Dezember 1971 I R 80/70, BFHE 104, 134, BStBl II 1972, 292; in BFHE 121, 57, BStBl II 1977, 220, und vom 4. Dezember 1991 I R 26/91, BFHE 167, 32, BStBl II 1992, 686) Schadensersatzleistungen eines Steuerberaters oder seines Haftpflichtversicherers wegen einer von dem Berater zu vertretenden höheren als vom Gesetz vorgesehenen Körperschaftsteuerfestsetzung als betrieblichen Ertrag, weil die Körperschaftsteuer handelsrechtlich und damit auch körperschaftsteuerrechtlich Aufwand darstellt (vgl. § 8 Abs. 1 des Körperschaftsteuergesetzes --KStG-- i.V.m. § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG, §§ 275 Abs. 2 Nr. 18, 278 des Handelsgesetzbuches).
  • BFH, 04.12.1991 - I R 26/91  

    Schadensersatzforderungen einer GmbH gegen Steuerberater

    1.5 Der Senat verbleibt daher bei seiner bisherigen Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 15. Dezember 1976 I R 4/75, BFHE 121, 57, BStBl II 1977, 220, und vom 8. Dezember 1971 I R 80/70, BFHE 104, 134, BStBl II 1972, 292).
  • BFH, 23.11.1988 - I R 180/85  

    Zinsen für gestundete Körperschaftsteuer als Betriebsausgaben

    Der erkennende Senat hat in ähnlicher Weise den Rechtsgedanken des § 10 Nr. 2 KStG 1977 nicht auf Schadensersatzleistungen eines Steuerberaters angewendet, die durch eine zu hohe Körperschaftsteuerfestsetzung infolge unzutreffender Beratung ausgelöst wurden (vgl. BFH-Urteile vom 8. Dezember 1971 I R 80/70, BFHE 104, 134, BStBl II 1971, 292; vom 15. Dezember 1976 I R 4/75, BFHE 121, 57, BStBl II 1977, 220).
  • OLG Düsseldorf, 31.05.2005 - 23 U 178/04  

    Haftung des Steuerberaters wegen Beratungsfehlern bei der Gestaltung eines

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs stellen Schadensersatzleistungen eines Steuerberaters oder seines Haftpflichtversicherers wegen einer von dem Berater zu vertretenden höheren als vom Gesetz vorgesehenen Körperschaftsteuerfestsetzung einen betrieblichen Ertrag dar (BFHE 104, 134 = BStBl II 1972, 292; BFHE 121, 57 = BStBl II 1977, 220, und BFHE 167, 32 = BStBl II 1992, 686; anders hinsichtlich der Einkommensteuer, s. BFH NJW 1998, 3735).
  • BGH, 09.12.1987 - IVa ZR 204/86  
  • BGH, 14.01.1993 - III ZR 33/92  
  • BFH, 25.04.1990 - I R 70/88  

    Inländische Gewinnermittlung: Ausländische Quellensteuern

  • BGH, 21.09.1987 - II ZR 265/86  
  • BGH, 09.11.1978 - VII ZR 19/78  
  • OLG Köln, 30.06.1997 - 12 U 3/95  
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