Rechtsprechung
   BFH, 21.07.1981 - VIII R 128/76   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 134, 119
  • BStBl II 1982, 36



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Wird zitiert von ... (39)  

  • BFH, 07.03.1995 - VIII R 9/94  

    Werbungskosten: Schuldzinsen bei Fremdwährungsdarlehen

    Für das Vorliegen dieser Merkmale ist bei Schuldzinsen und anderen Kreditkosten allein auf den Zweck der Schuldaufnahme abzustellen (Senatsurteile vom 21. Juli 1981 VIII R 154/76, BFHE 134, 113, BStBl II 1982, 37, und VIII R 128/76, BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36).

    c) Soweit das FA unter Berufung auf das Senatsurteil vom 26. November 1974 VIII R 266/72 (BFHE 114, 229, BStBl II 1975, 331) über den Kapitalertrag hinausgehende Schuldzinsen für nicht abziehbar hält, verkennt es, daß die neuere Rechtsprechung seit 1981 eine solche Begrenzung aufgegeben hat (vgl. die Urteile in BFHE 134, 113, BStBl II 1982, 37; BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36 sowie BFHE 139, 253, BStBl II 1984, 27), was keiner weiteren Darlegung bedarf.

  • BFH, 30.03.1999 - VIII R 70/96  

    Einkünfte aus Kapitalvermögen; Überschusserzielungsabsicht

    Unter Beachtung dieser Grundsätze hat der erkennende Senat die Einkünfteerzielungsabsicht des Steuerpflichtigen verneint, wenn die von ihm fremdfinanzierte Kapitalanlage "vorwiegend zur Ausnutzung (nichtsteuerbarer) Wertsteigerungen im Vermögen" erfolgte bzw. wenn "für den fremdfinanzierten Erwerb der GmbH-Beteiligung die Absicht der Erzielung eines alsbaldigen (nichtsteuerbaren) Veräußerungsgewinns maßgebend war" (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 21. Juli 1981 VIII R 154/76, BFHE 134, 113, BStBl II 1982, 37, unter 4., und VIII R 128/76, BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36, unter 5.; vom 23. März 1982 VIII R 132/80, BFHE 135, 320, BStBl II 1982, 463, unter 1. a; vom 8. Oktober 1985 VIII R 234/84, BFHE 145, 335, BStBl II 1986, 596, unter 2. b).

    Es kommt hinzu, daß bei GmbH-Anteilen die Möglichkeit einer kurzfristigen Realisierung steuerfreier Anteilswertsteigerungen eingeschränkt ist, weil kein leicht erkennbarer Kurswert existiert und die Wertermittlung meist langwierige Untersuchungen und Berechnungen voraussetzt (Senatsurteil in BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36, unter 5.).

    Auch im Falle der hier zu beurteilenden nichtwesentlichen Beteiligung sind Gewinnthesaurierungen der Beteiligungsgesellschaft dann unschädlich, wenn sich keine konkreten Anhaltspunkte dafür ergeben, daß aufgrund der individuellen Gestaltung der Verhältnisse der GmbH und/oder ihrer Gesellschafter eine Thesaurierungsabsicht verfolgt wird, die vorwiegend der Realisierung von Wertsteigerungen durch Anteilsveräußerung dienen soll (vgl. z.B. Senatsurteil in BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36, unter 5.).

    Jedenfalls steht der wirtschaftliche Zusammenhang der Aufwendungen mit den Einkünften aus Kapitalvermögen im Vordergrund und verdrängt die Beziehung zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (vgl. auch BFH-Urteile vom 21. April 1961 VI 158/59 U, BFHE 73, 449, BStBl III 1961, 431, unter 1.; in BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36, unter 5.; in BFHE 134, 113, BStBl II 1982, 37, unter 5.).

  • BFH, 08.10.1985 - VIII R 234/84  

    Schuldzinsen für Kredit zum Erwerb einer wesentlichen Beteiligung

    Im Streitfall entfalle indessen ein Abzug, weil nicht "auf Dauer gesehen ein Überschuß der Einnahmen über die Ausgaben erwartet werden" könnte (BFH-Urteil vom 21. Juli 1981 VIII R 128/76, BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36).

    Der erkennende Senat hat diese Rechtsprechung aufgegeben und stellt nunmehr darauf ab, ob auf Dauer gesehen ein Überschuß der Einnahmen über die Ausgaben erwartet werden kann (BFHE 134, 113, BStBl II 1982, 37; BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36).

    Das Urteil in BFHE 134, 119, BStBl II 1982, 36 betraf eine nicht wesentliche GmbH-Beteiligung.

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