Rechtsprechung
   BFH, 28.10.1981 - I R 25/79   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 134, 421
  • BStBl II 1982, 186



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BFH, 19.02.1997 - XI R 1/96  

    Wertpapiere als gewillkürtes Betriebsvermögen

    Dem Begriff des Gewerbetreibenden ist eigen, daß er Unternehmerrisiko zu tragen hat (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186).
  • BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82  

    Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG

    Kennzeichnend für den Mitunternehmer i. S. des § 15 Nr. 2 EStG ist, daß er zusammen mit anderen Personen eine Unternehmerinitiative (Mitunternehmerinitiative) entfalten kann und ein Unternehmerrisiko (Mitunternehmerrisiko) trägt (BFH-Beschluß in BFHE 123, 412, BStBl II 1978, 15, m. w. N.; BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186; BFH-Beschluß in BFHE 132, 278, BStBl II 1981, 310; BFH-Urteil vom 28. Januar 1982 IV R 197/79, BFHE 135, 297, BStBl II 1982, 389).
  • BFH, 16.12.2003 - VIII R 6/93  

    BFH konkretisiert Abgrenzungskriterien zwischen typisch und atypisch stiller

    Die Hingabe eines Darlehens oder die Übernahme einer Bürgschaft für die Verbindlichkeiten des Unternehmens führen nicht zu einer Mehrung des Betriebsvermögens und sind deshalb nach herrschender Meinung nicht als Einlage i.S. des § 230 HGB geeignet; sie sind jedoch unzweifelhaft mögliche Beiträge zur Förderung des Gesellschaftszwecks i.S. von § 705 BGB (vgl. BFH-Urteile vom 23. Februar 2000 VIII R 40/98, BFHE 192, 490, BStBl II 2001, 24; vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186; vom 4. Juli 1974 IV R 166/70, BFHE 113, 30, BStBl II 1974, 677; Karsten Schmidt in Schlegelberger, a.a.O., § 335 (§ 230 n.F.) Rz. 138).

    Beide Merkmale müssen vorliegen; jedoch kann die geringere Ausprägung eines Merkmals im Rahmen der gebotenen Gesamtbeurteilung der Umstände des Einzelfalles durch eine stärkere Ausprägung des anderen Merkmals ausgeglichen werden (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751; BFH-Urteile in BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186; vom 11. Dezember 1990 VIII R 122/86, BFHE 163, 346; vom 13. Mai 1998 VIII R 81/96, BFH/NV 1999, 355; vom 28. Oktober 1999 VIII R 66-70/97, BFHE 190, 204, BStBl II 2000, 183, und vom 9. Dezember 2002 VIII R 20/01, BFH/NV 2003, 601).

    Die Mitwirkung eines Gesellschafters an der Geschäftsführung ist --auch wenn sie auf bestimmte Aufgabenbereiche innerhalb des Unternehmens beschränkt ist oder entsprechend dem gesetzlichen Regeltypus der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. § 709 BGB) nur gemeinschaftlich mit einem anderen Gesellschafter ausgeübt werden kann-- grundsätzlich geeignet, eine fehlende Beteiligung an den stillen Reserven des Unternehmens zu kompensieren (vgl. BFH-Urteile vom 9. Oktober 1969 IV 294/64, BFHE 98, 21, BStBl II 1970, 320; in BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186; in BFH/NV 1999, 355).

mehr
  • BFH, 12.11.1985 - VIII R 364/83  

    Die atypische stille Gesellschaft bei der Gewerbesteuer

    Gerade bei einer Innengesellschaft tritt das Merkmal der Unternehmerinitiative regelmäßig in den Hintergrund (BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, 424, BStBl II 1982, 186).
  • BFH, 13.05.1998 - VIII R 81/96  

    Gewerbebetrieb; Arbeitsgemeinschaft - Innengesellschaft

    Beide Merkmale müssen vorliegen, können jedoch je nach den Umständen des Einzelfalles unterschiedlich ausgeprägt sein (BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186).

    Demgemäß hat der BFH im Falle einer Innengesellschaft eine Mitunternehmerstellung selbst ohne Vermögensteilhabe aufgrund der Beteiligung an der Finanzierung sowie an Gewinn und Verlust eines besonders risikoträchtigen Geschäfts bejaht (BFH-Urteil in BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186).

  • BFH, 23.04.2009 - IV R 73/06  

    Innengesellschaft - Mitunternehmerschaft - eigenständiger Gewerbebetrieb -

    Er ist hiervon nicht nur im Falle der gemeinsamen Finanzierung sämtlicher zur "Herausbringung eines Films" angefallenen Kosten sowie der anschließenden Verwertung der erworbenen Lizenzrechte (BFH-Urteil vom 19. Februar 1981 IV R 152/76, BFHE 133, 180, BStBl II 1981, 602; ebenso BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186: Auswertung einer Lizenz für zwei Spielfilme) und der Herstellung eines Films (Auftragsproduktion; BFH-Urteil vom 4. August 1988 IV R 60/86, BFH/NV 1990, 19), sondern auch für den Fall der gemeinsamen Durchführung und Vermarktung eines Ferienappartementprojekts ausgegangen (BFH-Urteil in BFH/NV 1999, 355).

    Hiernach hat der BFH die Mitunternehmerstellung des an einem solchen (sachlich selbständigen) Geschäftsbereich beteiligten Innengesellschafters auch dann bejaht, wenn er von der Teilhabe an den in den übrigen Geschäftsfeldern des (Gesamt-)Betriebs entstandenen stillen Reserven sowie dem Geschäftswert des Gesamtunternehmens ausgeschlossen war (BFH-Urteile in BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186; in BFH/NV 1999, 355; ebenso --implizit-- Senatsurteil in BFHE 133, 180, BStBl II 1981, 602; zustimmend Woerner, Betriebs-Berater 1982, 477).

  • BFH, 26.05.1993 - X R 108/91  

    Sonstige Einkünfte: Spekulationsgeschäft

    Die Teilhaber einer solchen (Innen-)Gesellschaft (vgl. BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, 423, BStBl II 1982, 186) haben als Mitunternehmer auch dann Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wenn die gemeinsame Betätigung, die nach außen hin nur durch einen Gesellschafter (hier: die Z Bank) ausgeübt zu werden braucht, ein Gewerbebetrieb ist (vgl. BFH-Urteil vom 19. Februar 1981 IV R 152/76, BFHE 133, 180, BStBl II 1981, 602; Schmidt, Einkommensteuergesetz, Kommentar, 11. Aufl., 1992, § 15 Anm. 57 a).

    Denn die Qualifikation des gemeinsamen Betriebes als Gewerbebetrieb bestimmt auch die Qualifikation der Innengesellschaft (BFHE 134, 421, 424, BStBl II 1982, 186).

  • BFH, 22.09.1994 - IV R 41/93  

    KG: Verluste aus veruntreutem Vermögen

    Dann kann eine Innengesellschaft in der Rechtsform der GbR oder einer (atypischen) stillen Gesellschaft vorliegen, die ebenfalls eine Mitunternehmerschaft i.S. des § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG sein kann (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 19. Februar 1981 IV R 152/76, BFHE 133, 180 , BStBl II 1981, 602 ; vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421 , BStBl II 1982, 186 ).
  • BFH, 22.09.1987 - IX R 162/83  
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  • BFH, 24.07.1984 - VIII R 65/84  

    Prokurist einer Personengesellschaft als Mitunternehmer

    Mitunternehmer ist nur, wer zusammen mit anderen Personen eine Unternehmerinitiative (Mitunternehmerinitiative) entfalten kann und ein Unternehmerrisiko (Mitunternehmerrisiko) trägt (BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25/79, BFHE 134, 421, 424, BStBl II 1982, 186 m. w. N.).
  • BFH, 08.02.1985 - III R 169/82  
  • BFH, 10.11.1993 - I R 68/93  

    Verfahrensrecht; Beiladung einer GmbH (§ 60 FGO )

  • BFH, 20.02.2001 - IV B 75/00  
  • FG München, 22.07.2005 - 8 K 4787/03  

    Spekulationsgeschäfte - Vorsicht bei Verlagerung von Verlusten in Agentur!

  • FG Hamburg, 27.02.2012 - 6 K 162/10  

    Steuerrecht - Gewerbesteuer-Gewinnfeststellung einer ARGE

  • FG Düsseldorf, 20.10.2005 - 15 K 4806/02  

    Besteuerungsrecht; Gewerbliche Beteiligungseinkünfte; Limited Partnership

  • BFH, 04.08.1988 - IV R 60/86  
  • FG Baden-Württemberg, 09.10.2003 - 10 K 386/97  

    Abgrenzung zwischen Mitunternehmerschaft und stiller Gesellschaft;

  • FG München, 07.12.2004 - 2 K 3049/03  
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