Rechtsprechung
   BFH, 23.01.1991 - I R 22/90   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 10; BerlinFG § 21 Abs. 2

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    § 21 Abs. 2 BerlinFG erfordert Geschäftsleitung in Berlin - Zu den Kriterien für die Ermittlung des Mittelpunkts der geschäftlichen Oberleitung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Ort der Geschäftsleitung einer Gesellschaft

  • Betriebs-Berater

    Ort der Geschäftsleitung einer Gesellschaft

Kurzfassungen/Presse

  • NWB SteuerXpert START (Leitsatz)

    AO 1977 § 10 BerlinFG § 21 Abs. 2
    Ort der Geschäftsleitung einer Gesellschaft ist im allgemeinen der Ort des Büros des Geschäftsführers

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 164, 164
  • BB 1991, 1117
  • BB 1991, 1322
  • DB 1991, 1429
  • BStBl II 1991, 54
  • BStBl II 1991, 554



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BFH, 16.12.1998 - I R 138/97  

    Unbeschränkte Körperschaftsteuerpflicht bei im Inland tätigen ausländischen

    Bei einer Körperschaft ist das regelmäßig der Ort, an dem die zur Vertretung befugten Personen die ihnen obliegende laufende Geschäftsführertätigkeit entfalten, d.h. an dem sie die tatsächlichen, organisatorischen und rechtsgeschäftlichen Handlungen vornehmen, die der gewöhnliche Betrieb der Gesellschaft mit sich bringt (sog. Tagesgeschäfte; vgl. z.B. BFH-Urteile vom 3. Juli 1997 IV R 58/95, BFHE 184, 185, BStBl II 1998, 86; vom 23. Januar 1991 I R 22/90, BFHE 164, 164, BStBl II 1991, 554; vom 7. Dezember 1994 I K 1/93, BFHE 176, 253, BStBl II 1995, 175; vom 15. Oktober 1997 I R 76/95, BFH/NV 1998, 434).
  • FG Köln, 18.07.2002 - 2 K 4593/00  

    Vorsteuer-Vergütungsverfahren

    Zu ihr gehören die tatsächlichen und rechtsgeschäftlichen Handlungen, die der gewöhnliche Betrieb der Gesellschaft mit sich bringt, sowie solche organisatorischen Maßnahmen, die zur gewöhnlichen Verwaltung der Gesellschaft gehören, also sog. "Tagesgeschäfte" (ständige Rechtsprechung, zuletzt BFH-Urteile vom 16.1.1998 I R 138/97, BFHE 188, 251, BStBl II 1999, 437; vom 15.10.1997 I R 76/95, BFH/NV 1998, 434; vom 3.7.1997 IV R 58/95, BFH/NV 1998, 400; vom 7.12.1994 I K 1/93, BFHE 176, 253, BStBl II 1995, 175; vom 23.1.1991 I R 22/90, BFHE 164, 164, BStBl II 1991, 554).

    Dabei kann der Senat dahin stehen lassen, ob ein Unternehmen mehrere Orte der Geschäftsleitung haben kann (vgl. BFH-Urteile vom 15.10.1997 I R 76/95, BFH/NV 1998, 434; vom 16.12.1998 I R 138/97, BStBl II 1999, 437, 439) oder ob sich der Mittelpunkt der geschäftlichen Oberleitung nur an einem Ort befinden kann (BFH-Urteil vom 3.7.1998 IV R 58/95, BStBl II 1998, 86); denn es besteht Übereinstimmung, dass bei Sachverhalten, bei denen an mehreren Orten Geschäftsleitungsaufgaben wahrgenommen werden, vorrangig zu gewichten ist, um den Mittelpunkt der geschäftlichen Oberleitung zu bestimmen ( BFH-Urteile vom 25.8.1999 VIII R 76/95, BFH/NV 2000, 300; vom 23.1.1991 I R 22/90, BFHE 164, 164, BStBl II 1991, 554).

    Übereinstimmung besteht in der Rechtsprechung (vgl. z. B. BFH in BStBl II 1991, 554; in BFH/NV 1998, 434) auch dahin gehend, dass nicht jeder Ort, an dem der Geschäftsleiter Entscheidungen trifft, etwa während einer Dienstreise, einen Mittelpunkt der geschäftlichen Oberleitung darstellt.

    Die Erledigung von Routineangelegenheiten zählt zwar auch zum Tagesgeschäft i.S. der Definition der Geschäftsleitung, allerdings wird hierbei auch ein zeitliches Moment verlangt, indem der Geschäftsleiter von dem betreffenden Ort aus "dauernd" tätig werden muss (BFH in BFHE 164, 164, BStBl II 1991, 554); von einer gewissen Dauerhaftigkeit kann vorliegend schon nach dem eigenen Vortrag der Klägerin keine Rede sein.

  • BFH, 03.07.1997 - IV R 58/95  

    Gewerbesteuer: Betriebsstätte eines Schiffahrtsunternehmens

    Der Mittelpunkt der geschäftlichen Oberleitung ist dort, wo der für die Geschäftsführung maßgebende Wille gebildet wird (Urteil des Reichsfinanzhofs --RFH-- vom 23. Juni 1938 III 40/38, RStBl 1938, 949; BFH-Urteil vom 23. Januar 1991 I R 22/90, BFHE 164, 164, BStBl II 1991, 554).
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