Rechtsprechung
   BFH, 01.10.1992 - IV R 34/90   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 125 Abs. 1, § 162

  • Alpmann Schmidt

    AO (1977) § 125 Abs. 1, § 162

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Begriff des nichtigen Verwaltungsakts - Berücksichtigung aller Umstände bei Schätzungen - Nichtigkeit nur bei Willkürmaßnahmen

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Auswirkungen eines groben Schätzfehlers des Finanzamts

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Schätzungsfehler bei der Feststellung der Besteuerungsgrundlagen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 169, 503
  • BB 1993, 719
  • DB 1993, 768
  • BStBl II 1993, 259
  • NVwZ 1993, 1231



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Wird zitiert von ... (71)  

  • BFH, 20.12.2000 - I R 50/00  

    Bekanntgabe von Feststellungsbescheiden nach § 18 AStG

    Anders verhält es sich allerdings, wenn das FA bewusst und willkürlich zum Nachteil des Steuerpflichtigen schätzt (Anschluss an BFH-Beschluss vom 14. April 1989 III B 5/89, BFHE 156, 376, BStBl II 1990, 351; Urteil vom 1. Oktober 1992 IV R 34/90, BFHE 169, 503, BStBl II 1993, 259).

    Nichtigkeit ist selbst bei groben Schätzungsfehlern, die auf einer Verkennung der tatsächlichen Gegebenheiten oder der wirtschaftlichen Zusammenhänge beruhen, regelmäßig nicht anzunehmen (BFH-Beschlüsse in BFHE 134, 223, BStBl II 1982, 133; in BFHE 156, 376, BStBl II 1990, 351; Urteil vom 1. Oktober 1992 IV R 34/90, BFHE 169, 503, BStBl II 1993, 259).

  • BFH, 13.10.2003 - IV B 85/02  

    Revisionszulassung bei schwerwiegendem Fehler

    Ausnahmsweise kann eine fehlerhafte Schätzung sogar die Nichtigkeit des auf ihr beruhenden Verwaltungsakts zur Folge haben, wenn sich das FA nicht an den wahrscheinlichen Besteuerungsgrundlagen orientiert, sondern bewusst zum Nachteil des Steuerpflichtigen geschätzt hat (BFH-Urteile vom 20. Dezember 2000 I R 50/00, BFHE 194, 1, BStBl II 2001, 381; vom 1. Oktober 1992 IV R 34/90, BFHE 169, 503, BStBl II 1993, 259).
  • BFH, 01.12.1998 - III B 78/97  

    Grundsätzliche Bedeutung; Divergenz; Schätzung

    Willkür nimmt der BFH erst an, wenn das FA bewußt zum Nachteil des Steuerpflichtigen geschätzt hat (vgl. BFH-Urteile vom 1. Oktober 1992 IV R 34/90, BFHE 169, 503, BStBl II 1993, 259 unter Ziff. 2. b der Gründe; vom 21. Februar 1990 X R 54/87, BFH/NV 1990, 683 unter 2. d der Gründe; ferner vom 18. Dezember 1984 VIII R 195/82, BFHE 142, 558, BStBl II 1986, 226 unter Ziff. 2. und 3. der Gründe, m.w.N.).

    Indes hat der BFH insoweit keine generell abschließende Höchstgrenze in dem Sinne für Zuschätzungen festgelegt, daß sich Sicherheitszuschläge nicht auch am oberen Bereich des Schätzungsrahmens bewegen dürften (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 169, 503, BStBl II 1993, 259 unter Ziff. 2. b der Gründe).

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