Rechtsprechung
   BFH, 12.12.1996 - II R 61/93   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    GrEStG BY § 1 Abs. 1 Nr. 1; GrEStG 1983 § 1 Abs. 1 Nr. 1; AO 1977 § 42, § 122 Abs. 1 Satz 1, § 157 Abs. 1 Satz 2; BGB §§ 709, 710

  • Deutsches Notarinstitut (Volltext, Word-/PDF-format)
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Wechsel aller Gesellschafter einer GbR - Unterschiedliche zivil- und steuerrechtliche Folgen - Zivilrechtlicher Fortbestand der GbR - Entstehung von Grunderwerbsteuer - Zustellung des Steuerbescheids an ausgeschiedene Gesellschafter - Keine wirksame Bekanntgabe

mehr
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Auswechslung aller Gesellschafter einer grundstücksbesitzenden GbR

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wer schuldet Grunderwerbsteuer bei Auswechslung aller Gesellschafter einer Grundstücks-GbR? (IBR 1997, 350)

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 5 Abs 2 J: 1983, GrEStG § 15 Nr 1 J: 1983
    Einbringung; Gesamthand; Gesellschaft des bürgerlichen Rechts; Gesellschafterwechsel; Steuerbefreiung

Verfahrensgang

  • FG Nürnberg, 25.02.1993 - IV 23/91
  • BFH, 12.12.1996 - II R 61/93

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 181, 520
  • BB 1997, 616
  • DB 1997, 711
  • BStBl II 1997, 299
  • IBR 1997, 350



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (13)  

  • FG Münster, 12.08.1998 - 8 K 3233/94  

    Bekanntgabe des Grunderwerbsteuer-Bescheids bei Gesellschafterwechsel

    Sie verweist in diesem Zusammenhang auf das BFH-Urteil vom 12.12.1996 - II R 61/93 -, BStBl II 1997, 299 .

    im Urteil vom 12.12.1996 - II R 61/93 -, BStBl II 1997, 299 entschieden hat, dass die gleichzeitige Auswechselung aller Gesellschafter einer GbR durch Abtretung der Gesellschaftsanteile den Fortbestand (Identität) der Gesellschaft nicht berührt.

    Außerdem hat er darauf hingewiesen, dass eine derartige Gestaltung im Ergebnis einem Grundstückskauf zwischen "Altgesellschaftern" und den "Neugesellschaftern" gleichkommt (vgl. dazu BFH-Urteil vom 12.12.1996, aaO., S. 300 r. Sp.).

  • FG Köln, 09.07.2003 - 15 K 6980/00  

    Einspruchs- und Klagebefugnis nach Vollbeendigung einer PersG;

    Denn grundsätzlich anerkannt ist, dass die gleichzeitige Auswechslung aller Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts durch Abtretung der Gesellschaftsanteile den Fortbestand (die Identität) der Gesellschaft nicht berührt (vgl. Urteil des BFH vom 12. Dezember 1996 II R 61/93, BStBl II 1997, 299).

    Diese Grundsätze gelten auch im Falle eines vollständigen Gesellschafterwechsels (vgl. dazu BFH-Urteil vom 12. Dezember 1996 a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 28.02.2008 - 2 S 1946/06  

    Gestaltungsmissbrauch im Erschließungsbeitragsrecht

    Dieser zum landesrechtlichen Straßenausbaubeitragsrecht ergangenen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein (vgl. Urteil vom 30.11.2005 - 2 LB 81/04 - Juris) liegt die Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 12.12.1996 (II R 61/93 - BFHE 181, 520) zugrunde, die jedoch auf den hier zu beurteilenden Fall nicht übertragen werden kann.
mehr
  • FG Nürnberg, 31.07.2002 - IV 80/02  

    Zur Frage, ob § 1 Abs. 2a GrEStG auch bei einem Gesellschafterwechsel einer

    Zivilrechtlich berührt der Wechsel der Gesellschafter durch Anteilsübertragung weder die Identität der Gesellschaft noch die gesamthänderische Gebundenheit des Gesellschaftsvermögens, selbst wenn gleichzeitig alle Gesellschafter der Personengesellschaft ausgetauscht werden (vgl. BFH-Urteil vom 12.12.1996 II R 61/93, BStBl II 1997, 299, 300; Münchner Kommentar - Ulmer, § 719 BGB Rn. 20).

    Mit der vorgenannten Betrachtungsweise zum Erwerb nach § 1 Abs. 2 a GrEStG knüpft der Gesetzgeber an die für Erwerbe bis einschließlich 1996 maßgebende Rechtsprechung zur gleichzeitigen Auswechslung aller Gesellschafter einer nur Grundbesitz haltenden Personengesellschaft an, nach der die Personengesellschaft in ihrer jeweiligen Zusammensetzung als Schuldnerin der Grunderwerbsteuer angesehen wurde (vgl. BFH-Entscheidung vom 12.12.1996 in BStBl II 1997, 299, und vom 7.6. 1989 II B 111/88, BStBl II 1989, 803).

  • BFH, 22.12.2005 - II B 138/04  
    Es kann dahinstehen, ob die von der Klägerin und Beschwerdeführerin geltend gemachte Divergenz der Vorentscheidung zu den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 16. Januar 1991 II R 38/87 (BFHE 163, 246, BStBl II 1991, 374), vom 13. Mai 1992 II R 123/89 (BFH/NV 1993, 50), vom 12. Dezember 1996 II R 61/93 (BFHE 181, 520, BStBl II 1997, 299) und vom 25. Juni 2003 II R 20/02 (BFHE 203, 178, BStBl II 2004, 193) tatsächlich vorliegt.
  • OVG Schleswig-Holstein, 30.11.2005 - 2 LB 81/04  

    Abgabenüberlastung, Einrichtung, Gestaltungsmöglichkeit, Missbrauch,

    Deshalb kann, obwohl in der Übereignung das Umgehungsgeschäft zu sehen ist, die Übereignung als solche nicht "hinweg gedacht" werde (so aber OVG Koblenz, Urt. v. 11.10.1990 - 12 A 1130390 -, NVwZ-RR 1991, 321 zum Rh.-Pf. KAG), sondern ist der Beitrag gegen die Klägerin als Grundstückseigentümerin festzusetzen (so auch Tipke/Kruse, Kommentar zur AO, § 42 Textziffer 50 und 53 unter Berufung auf BFH, Urt. v. 12.12.1996 - II R 6193 -, BFHE 181, 520 = Bundessteuerblatt III 1997, 299).
  • FG Hamburg, 13.11.2006 - 2 K 16/05  

    Abgabenordnung/Einkommensteuer: Rechtsmissbrauch im Zusammenhang mit einer

    § 42 AO lässt die zivilrechtliche Gestaltung unberührt und knüpft allein an die Erkenntnis der unangemessenen Gestaltung die steuerliche Folgerung aus der für angemessen gehaltenen Gestaltung (vgl. BFH, Urteil vom 18.12.1996, I R 139/94, BStBl II 1997, 299; Tipke/Kruse § 42 AO Lfg. Sept. 1999 Tz. 53).
  • FG Hamburg, 11.12.2007 - 1 K 278/04  

    Fördergebietsgesetz, Abgabenordnung: Anschaffung eines Grundstücks durch

    Die Auswechselung einzelner oder gar sämtlicher Gesellschafter berührt den Fortbestand und die Identität der Gesellschaft nach herrschender zivilrechtlicher und steuerrechtlicher Auffassung, der sich der Senat anschließt, nicht (vgl. nur BFH-Urteil vom 12. Dezember 1996 - II R 61/93 - BStBl II 1997, 299 m.w.N.).
  • FG Münster, 23.01.2002 - 8 K 2924/00  

    Zwischenschaltung einer weiteren Tochtergesellschaft

    Zum anderen wird mit beiden Bezeichnungen eine tatsächlich existierende Gesellschaft bezeichnet, denn die bloße Änderung des Firmennamens berührt die Identität der Gesellschaft nicht (vgl. in diesem Sinne auch BFH-Beschluss vom 18. März 1998, IV B 50/97, BFH/NV 1998, 1255 für den vergleichbaren Fall der formwechselnden Umwandlung sowie BFH-Urteil vom 12. Dezember 1996, II R 61/93, BFHE 181, 520, BStBl. II 1997, 299, bei dem die Aufhebung des Steuerbescheides allein deshalb erfolgte, weil die in der falschen Zusammensetzung bezeichnete Gesellschaft an die bisherigen Gesellschafter bekannt gegeben wurden, die nicht mehr Mitglieder der Gesellschaft waren, als die Bekanntgabe erfolgte).
  • FG Köln, 02.09.2004 - 11 V 3789/04  

    Übergang der Sonderabschreibung von GbR auf Einzelperson als Rechtsnachfolger bei

    Im erstgenannten Fall liegt ein vollständiger Gesellschafterwechsel, der den Fortbestand (die Identität) der GbR nicht berührt (vgl. BFH-Urteil vom 12.12.1996 II R 61/93, BStBl II 1997, 299), mit anschließendem Untergang der GbR durch Vereinigung aller Anteile in einer Hand vor.
  • FG München, 22.01.2002 - 6 K 4391/99  

    Berechtigung zum Abzug von Sonderabschreibungen nach § 4 FördG in 1997 für von

  • FG Hamburg, 03.02.2000 - I 7/99  

    Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer bei vollständigem Wechsel

  • OVG Schleswig-Holstein, 15.11.2004 - 2 LA 102/04  
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht