Rechtsprechung
   BFH, 25.04.2006 - VIII R 52/04   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    AO 1977 § 352 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § ... 360 Abs. 2; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 16 Abs. 1 Nr. 2, § 34 Abs. 2 Nr. 1; FGO § 40 Abs. 2, § 44 Abs. 1, § 48 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § 57 Nr. 1, § 60 Abs. 3, § 67; GewStG § 5 Abs. 1 Satz 3, § 7; UmwStG 1977 § 24; ZPO § 86, § 239, § 246 Abs. 1

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 352 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § ... 360 Abs. 2; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 16 Abs. 1 Nr. 2, § 34 Abs. 2 Nr. 1; FGO § 40 Abs. 2, § 44 Abs. 1, § 48 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § 57 Nr. 1, § 60 Abs. 3, § 67; GewStG § 5 Abs. 1 Satz 3, § 7; UmwStG 1977 § 24; ZPO § 86, § 239, § 246 Abs. 1

  • Deutsches Notarinstitut

    AO 1977 § 352 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § ... 360 Abs. 2; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 16 Abs. 1 Nr. 2, § 34 Abs. 2 Nr. 1; FGO § 40 Abs. 2, § 44 Abs. 1, § 48 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § 57 Nr. 1, § 60 Abs. 3, § 67; GewStG § 5 Abs. 1 Satz 3, § 7;
    Ergänzungsbilanz bei einseitiger Kapitalerhöhung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendung des § 24 UmwStG 1977 auf einseitige Kapitalerhöhungen im Rahmen von Mitunternehmerschaften; Beteiligtenstellung und Prozessführungsbefugnis bei Vollbeendigung einer Personengesellschaft; notwendige Beiladung gemäß § 60 Abs. 3 FGO bei der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen; Wahlrechtsausübung hinsichtlich der Gewinnermittlungsart

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Einseitige entgeltliche Kapitalerhöhung bei einer KG - Einstellung des Aufgelds in eine gesellschaftseigene Kapitalrücklage - Fortführung der Buchwerte in der Gesamthandsbilanz - Ergänzungsbilanzen zugunsten des an der Kapitalerhöhung beteiligten Gesellschafters - Einstellung des Minderkapitals in eine negative Ergänzungsbilanz - Steuerliche Behandlung der Minderungen des Minderkapitals

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anwendung des § 24 UmwStG 1977 auf einseitige Kapitalerhöhungen im Rahmen von Mitunternehmerschaften - Bindung an die Ausübung des Bewertungswahlrechts

  • Betriebs-Berater

    Einseitige Kapitalerhöhungen im Rahmen von Mitunternehmerschaften - Anwendung des § 24 UmwStG 1977 - Beteiligtenstellung und Prozess-führungsbefugnis bei Vollbeendigung einer Personengesellschaft - notwen-dige Beiladung bei der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Einseitige Kapitalerhöhung bei Mitunternehmerschaft

  • Jurion(kostenlose Anmeldung erforderlich) (Leitsatz)

    Beurteilung der steuerlichen Folgen einer Kapitalerhöhung auf den gewerblichen Gewinn und den Gewerbeertrag; Bestimmung der Berechtigung zur Einspruchseinlegung nach der Umwandlung einer Gesellschaft; Eintritt der Gesellschafter in das finanzgerichtliche Verfahren bei Vollbeendigung einer Gesellschaft während des Rechtsstreits; Bestehen eines Wahlrechts der aufnehmenden Gesellschaft hinsichtlich der Bilanzierung eines Aufgeldes; Zulässigkeit der Bilanzierung des Mitunternehmeranteils des Gesellschafters in der Bilanz der übernehmenden Gesellschaft; Steuerliche Folgen der Änderung der Beteiligungsanteile nach Übernahme einer Gesellschaft

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Entscheidung des BFH vom 25.04.2006, Az.: VIII R 52/04 (§ 24 UmwStG bei einseitiger Kapitalerhöhung)" von StB Dipl.-Finw. Rolf Wischmann, original erschienen in: EStB 2006, 315.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 25.04.2006, Az.: VIII R 52/04 (Anwendung des § 24 UmwStG 1977 auf einseitige Kapitalerhöhungen im Rahmen von Mitunternehmerschaften...)" von Prof. Dr. Joachim Schulze-Osterloh, original erschienen in: BB 2006, 2569 - 2570.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxis- und Beraterhinweis zur Entscheidung des BFH vom 25.04.2006, Az.: VIII R 52/04 (Änderung der Beteiligungsverhältnisse durch einseitige entgeltliche Kapitalerhöhung)" von StB/ Dipl.-Finw. Rolf Wischmann, original erschienen in: GmbH-StB 9/2006, 252.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 214, 40
  • BB 2006, 1785
  • BB 2006, 1786
  • BB 2006, 2569
  • DB 2006, 1704
  • BStBl II 2006, 847



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Wird zitiert von ... (43)  

  • BFH, 17.07.2008 - I R 77/06  

    Keine "Steuerentstrickung" bei Überführung von Wirtschaftsgütern in eine

    Eine Veräußerung liegt auch vor, wenn der übertragene Sachwert aus dem Betriebsvermögen des einbringenden Mitunternehmers stammt (vgl. BFH-Urteile vom 11. Dezember 2001 VIII R 58/98, BFHE 197, 411, BStBl II 2002, 420; vom 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847; vom 7. November 2006 VIII R 13/04, BFHE 215, 260).

    Die Erhöhung einer bestehenden Kommanditbeteiligung durch Sacheinlage ist im Hinblick auf den Charakter als Veräußerungsgeschäft nicht anders zu beurteilen als die Übernahme eines Kommanditanteils durch einen bisher nicht beteiligten Mitunternehmer (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847 zur Anwendung von § 24 des Gesetzes über steuerliche Maßnahmen bei Änderung der Unternehmensform --UmwStG 1977-- auf Kapitalerhöhungen in Mitunternehmerschaften; BMF-Schreiben vom 25. März 1998, BStBl I 1998, 268, Tz. 24.02 zu § 24 des Umwandlungssteuergesetzes 1995 --UmwStG 1995--).

    Entsprechendes gilt für die den Nominalbetrag des übernommenen (oder erhöhten) Kommanditanteils wertmäßig übersteigende Sacheinlage in eine KG, bei der der Differenzbetrag in eine Kapitalrücklage eingestellt werden soll (vgl. bereits BFH-Urteile in BFHE 187, 434, BStBl II 2000, 230; in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847; vom 24. Januar 2008 IV R 37/06, BFH/NV 2008, 854 --zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt--).

    Diese Grundsätze, denen sich die Verwaltung im sog. Mitunternehmererlass (BMF-Schreiben vom 20. Dezember 1977, BStBl I 1978, 8, Tz. 57 ff.) angeschlossen hat, gelten unverändert fort (BFH-Urteile in BFHE 197, 411, BStBl II 2002, 420; vom 4. Mai 2004 XI R 7/03, BFHE 206, 132, BStBl II 2004, 893; in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

  • BFH, 17.10.2013 - IV R 25/10  

    Prozessuale Rechtsnachfolge der ehemaligen Gesellschafter einer erst im

    Die Klagebefugnis geht deshalb auch nicht auf den Gesamtrechtsnachfolger der Personengesellschaft über (BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, m. w. N. zur Rechtsprechung).

    c) Tritt die Vollbeendigung - wie im Streitfall - während des finanzgerichtlichen Verfahrens ein, sind grundsätzlich die durch den angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheid beschwerten Gesellschafter, die im Streitzeitraum an der Personengesellschaft beteiligt waren, als deren prozessuale Rechtsnachfolger anzusehen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, und vom 28. Oktober 2008 VIII R 71/06, juris).

    Nur zugunsten dieser Gesellschafter muss die Tatsache der Vollbeendigung der Personengesellschaft im Prozess zwingend berücksichtigt werden, weil deren eigenständige Klagebefugnis bislang durch die Klagebefugnis der Gesellschaft gemäß § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO ausgeschlossen war, jetzt aber im Zuge des Erlöschens der Gesellschaft wieder auflebt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

    Danach tritt in den Fällen des § 239 ZPO eine Unterbrechung des Verfahrens nicht ein, wenn ein postulationsfähiger Prozessbevollmächtigter bestellt war und dieser und der Prozessgegner keinen Antrag auf Aussetzung des Verfahrens gemäß § 246 Abs. 1 ZPO stellen (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

    Die Vollmacht behält im Verhältnis zu den Rechtsnachfolgern, die anstelle des Vollmachtgebers Kläger geworden sind, ihre Wirkung (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

    Macht er von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch, so müssen die prozessualen Rechtsnachfolger der ursprünglichen Klägerin die Prozesshandlungen des Prozessbevollmächtigten auch dann gegen sich gelten lassen, wenn sie den Bevollmächtigten nicht selbst mit ihrer Vertretung beauftragt haben (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

  • BFH, 24.01.2008 - IV R 37/06  

    Einbringung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine gewerbliche

    aaa) Dabei kann er offenlassen, ob er sich der Ansicht des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 1190 anschließen könnte, nach dem --auch ohne Vorliegen eines sachlichen Zusammenhangs zur Einräumung von Mitunternehmeranteilen oder der Erhöhung der Gewinnbeteiligung des Mitunternehmers (s. BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847)-- von einem Erwerb gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten allein aufgrund des Umstands auszugehen ist, dass der Wert des in das Gesamthandsvermögen übertragenen Einzelwirtschaftsguts nicht einem gesamthänderisch gebundenen Kapitalrücklagenkonto (vgl. hierzu auch BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847), sondern dem Kapitalkonto II gutgeschrieben wird (ablehnend BFH-Urteil in BFHE 119, 285, BStBl II 1976, 748; zur Kritik s. auch Reiß, DB 2005, 358).

    Dem in dieser Vorschrift angesprochenen Sachverhalt --Einbringung von Betrieben, Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen gegen Erlangung einer Mitunternehmerstellung-- liegt nach ständiger Rechtsprechung des BFH (vgl. z.B. Senatsurteil vom 29. Oktober 1987 IV R 93/85, BFHE 151, 181, BStBl II 1988, 374; s. auch Schmitt/Hörtnagl/Stratz, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 4. Aufl., § 24 UmwStG Rz 1, m.w.N.) ein tauschähnliches Rechtsgeschäft zugrunde; weiter ist im Anwendungsbereich dieser Vorschrift auch insoweit von einer Gegenleistung (Einräumung einer Mitunternehmerstellung) auszugehen, als das eingebrachte Betriebsvermögen neben dem Festkapitalkonto auch variablen Kapitalunterkonten (vgl. Schmitt/Hörtnagl/Stratz, a.a.O., § 24 UmwStG Rz 108; BMF-Schreiben vom 25. März 1998 IV B 7 -S 1978- 21/98, BStBl I 1998, 268, Tz. 24.08) oder einer gesamthänderisch gebundenen Rücklage (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847; vgl. allgemein Huber, Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht --ZGR-- 1988, 1, 89 ff.) gutgeschrieben wird.

  • BFH, 28.10.2008 - VIII R 69/06  

    Freiberufliche Einkünfte einer Mitunternehmerschaft

    Eine Unterbrechung ist durch die Rechtsnachfolge nicht eingetreten, weil die E GbR durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten war (§ 155 FGO i.V.m. § 246 Abs. 1 ZPO; vgl. BFH-Urteile vom 22. November 1988 VIII R 90/84, BFHE 155, 250, BStBl II 1989, 326; vom 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847; Spindler in HHSp, § 57 FGO Rz 36). .
  • BFH, 20.09.2007 - IV R 70/05  

    Eintritt einer GmbH in eine Kommanditgesellschaft - Wertaufstockung gemäß §

    Ebenso ist zu entscheiden, wenn ein Gesellschafter im Rahmen einer einseitigen Kapitalerhöhung angemessene Einlagen leistet und sich hierdurch die Beteiligungsverhältnisse ändern (BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

    Hinzu kommt vor allem, dass die vom VIII. Senat zum Beleg zitierte BFH-Rechtsprechung die Wahlrechte des § 24 UmwStG 1977 --wie dargelegt-- davon abhängig gemacht hat, dass der Eintretende eine Sach- oder Geldeinlage in das Betriebsvermögen der Gesellschaft erbringt, und dass von diesem Erfordernis nunmehr auch der VIII. Senat ausgeht (vgl. --in diesem Sinne unmissverständlich-- BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, das seinerseits auf die Entscheidung in BFH/NV 2000, 34 Bezug nimmt).

  • BFH, 28.10.2008 - VIII R 71/06  

    Klagebefugnis bei Vollbeendigung der klagenden Personengesellschaft während des

    Diese sind die prozessualen Rechtsnachfolger der ursprünglichen Klägerin (vgl. BFH-Urteil vom 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, m.w.N.).

    Tritt während des Klageverfahrens die Vollbeendigung ein, dann sind grundsätzlich die durch den angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheid beschwerten Gesellschafter, die im Streitzeitraum an der Personengesellschaft beteiligt waren, als deren prozessuale Rechtsnachfolger anzusehen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 16. Januar 1996 VIII B 128/95, BFHE 179, 239, BStBl II 1996, 426).

    Die früheren Gesellschafter der E GbR müssen als prozessuale Rechtsnachfolger der ursprünglichen Klägerin die Prozesshandlungen des Prozessbevollmächtigten auch dann gegen sich gelten lassen, wenn sie den Bevollmächtigten nicht selbst mit ihrer Vertretung beauftragt haben (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

  • BFH, 24.01.2008 - IV R 66/05  

    Übertragung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine gewerbliche

    aaa) Dabei kann er offenlassen, ob er sich der Ansicht des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 1190 anschließen könnte, nach dem --auch ohne Vorliegen eines sachlichen Zusammenhangs zur Einräumung von Mitunternehmeranteilen oder der Erhöhung der Gewinnbeteiligung des Mitunternehmers (s. BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847)-- von einem Erwerb gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten allein aufgrund des Umstands auszugehen ist, dass der Wert des in das Gesamthandsvermögen übertragenen Einzelwirtschaftsguts nicht einem gesamthänderisch gebundenen Kapitalrücklagenkonto (vgl. hierzu auch BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847), sondern dem Kapitalkonto II gutgeschrieben wird (ablehnend BFH-Urteil in BFHE 119, 285, BStBl II 1976, 748; vgl. zur Kritik auch Reiß, DB 2005, 358).

    Dem in dieser Vorschrift angesprochenen Sachverhalt --Einbringung von Betrieben, Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen gegen Erlangung einer Mitunternehmerstellung-- liegt nach ständiger Rechtsprechung des BFH (vgl. z.B. Senatsurteil vom 29. Oktober 1987 IV R 93/85, BFHE 151, 181, BStBl II 1988, 374; s. auch Schmitt/Hörtnagl/Stratz, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 4. Aufl., § 24 UmwStG Rz 1, m.w.N.) ein tauschähnliches Rechtsgeschäft zugrunde; weiter ist im Anwendungsbereich dieser Vorschrift auch insoweit von einer Gegenleistung (Einräumung einer Mitunternehmerstellung) auszugehen, als das eingebrachte Betriebsvermögen neben dem Festkapitalkonto auch variablen Kapitalunterkonten (vgl. Schmitt/Hörtnagl/Stratz, a.a.O., § 24 UmwStG Rz 108; BMF-Schreiben vom 25. März 1998 IV B 7 -S 1978- 21/98, BStBl I 1998, 268, Tz. 24.08) oder einer gesamthänderisch gebundenen Rücklage (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847) gutgeschrieben wird.

  • BFH, 09.12.2010 - VIII B 151/09  

    Ausübung des Bewertungswahlrechts bei Einbringung eines Betriebs in eine

    Denn es ist in der Rechtsprechung geklärt, dass eine nachträgliche anderweitige Ausübung des Wahlrechts nicht möglich ist (BFH-Urteile vom 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847; vom 28. Mai 2008 I R 98/06, BFHE 221, 215, BStBl II 2008, 916).

    Er hat vielmehr unter II. 1. der Entscheidungsgründe ausdrücklich festgehalten, dass das Gesetz dieses Wahlrecht der Personengesellschaft einräumt (ebenso die nachfolgende Rechtsprechung, s. BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, unter II. B. 3. der Entscheidungsgründe).

    Das Bewertungswahlrecht nach § 24 Abs. 2 Satz 1 UmwStG ist in der Bilanz auszuüben; maßgebender Zeitpunkt ist derjenige der Einreichung der Steuererklärung (Feststellungserklärung) nebst Steuerbilanz (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

    Dieser Zeitpunkt lag im Streitfall vor der Nachreichung der Eröffnungsbilanz, die durch veränderte Wertansätze eine unzulässige rückwirkende Sachverhaltsgestaltung hinsichtlich des gewinnrealisierenden Einbringungsvorgangs herbeiführen würde (BFH-Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).

  • BFH, 20.11.2006 - VIII R 33/05  

    Saldierung des "Schattengewinns" mit verrechenbaren Verlusten aus der Zeit vor

    b) Das --nunmehr zuständig gewordene-- FA ist während des Revisionsverfahrens im Wege eines gesetzlichen Beteiligtenwechsels aufgrund organisatorischer Maßnahmen des ... Senats Revisionsbeklagter geworden (BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BStBl II 2006, 847).
  • BFH, 12.10.2011 - VIII R 12/08  

    Bemessung des Veräußerungsgewinns aus der Einbringung einer freiberuflichen

    Ein Veto- oder Mitspracherecht des Einbringenden besteht nicht (Anschluss an BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, m. w. N.).

    Nach der Gesetzeslage besteht weder ein Veto- noch ein Mitspracherecht des Einbringenden, obwohl der Wertansatz durch die Personengesellschaft unmittelbar seinen steuerlichen Gewinn beeinflussen kann (vgl. BFH- 25. April 2006 VIII R 52/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, m. w. N.).

  • BFH, 28.10.2008 - VIII R 72/06  

    Klagebefugnis bei Vollbeendigung der klagenden Personengesellschaft während des

  • BFH, 04.12.2012 - VIII R 42/09  

    Anscheinsbeweis und 1 %-Regelung - Klagebefugnis einer aufgelösten GbR

  • BFH, 15.04.2010 - IV R 5/08  

    Umfang der Feststellungen gemäß § 35 EStG - keine Steuerermäßigung für

  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 495/12  

    Fondbeteiligung rückabgewickelt: Ist die Vergüstigung anzurechnen?

  • BFH, 07.11.2006 - VIII R 13/04  

    Sonderabschreibungen nach § 82f EStDV bei Gesellschafterwechsel

  • BFH, 16.10.2008 - IV R 74/06  

    Prozessstandschaft einer Personengesellschaft - Vollbeendigung - Beiladung des

  • BFH, 17.07.2013 - X R 40/10  

    Im Anwendungsbereich des § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 Gewerbesteuerpflicht auch

  • BFH, 14.01.2010 - IV R 86/06  

    GmbH-Anteile notwendiges Sonderbetriebsvermögen II bei Vermietung von Wohnungen

  • BFH, 01.07.2010 - IV R 34/07  

    Selbständigkeit der Feststellung eines Veräußerungsgewinns in einem

  • BFH, 12.04.2007 - IV B 69/05  

    Personengesellschaft in Liquidation nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO klagebefugt

  • BFH, 23.09.2008 - I R 90/07  

    Klagebefugnis bei vollbeendeter Personengesellschaft - keine Beiladung bei

  • BFH, 31.07.2013 - I R 44/12  

    Buchwerteinbringung: Keine Sperrfristverletzung bei einer Einmann-GmbH & Co.

  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 42/13  
  • FG Hamburg, 17.08.2009 - 5 K 119/08  

    Geschäftsführungsbefugnis und Vertretungsbefugnis im Falle der Insolvenz einer

  • FG Niedersachsen, 02.11.2006 - 6 K 502/02  

    Bindung an die Wahlrechtsausübung nach § 20 Abs. 2 UmwStG

  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 49/13  
  • BFH, 28.12.2007 - V B 166/06  

    Verfahrensmangel der Verletzung rechtlichen Gehörs durch Ladung einer

  • BFH, 28.10.2008 - VIII R 70/06  

    Vollbeendigung einer GbR während des Revisionsverfahrens gegen einen

  • FG Hamburg, 13.07.2011 - 1 K 43/10  

    Gewerbesteuerpflicht: Veräußerung eines 1%igen Mitunternehmeranteils durch eine

  • BFH, 05.07.2011 - X B 222/10  

    Keine Beschwer durch einen Einkommensteuerbescheid, wenn der Streit um die

  • FG München, 18.12.2012 - 13 K 875/10  

    Verschmelzung, Übergang eines gewerbesteuerlichen Verlustvortrags, Rückbeziehung

  • FG Niedersachsen, 27.05.2009 - 7 K 299/05  

    Bindung des einbringenden Gesellschafters an die Ausübung des Wahlrechts durch

  • BFH, 15.10.2009 - IV B 123/08  

    Ansatz des Betriebsvermögens bei Einbringung eines Betriebs in eine

  • FG Hamburg, 28.09.2009 - 5 K 92/03  

    Bildung einer Rückstellung wegen drohender Verluste im Zusammenhang mit einer

  • FG Hamburg, 10.12.2008 - 1 K 162/07  

    Umwandlungssteuergesetz: Zeitpunkt der Anwendung von § 4 Abs. 6

  • FG Hamburg, 06.03.2008 - 3 K 26/08  

    Gewinnfeststellung für vollbeendete KG - Streitgegenstand - Verjährung

  • FG Hamburg, 26.08.2009 - 6 K 65/09  

    Einspruchsbefugnis einer zivilrechtlich vollbeendeten Personengesellschaft im

  • FG Düsseldorf, 14.03.2008 - 2 K 2106/06  

    Maßgeblichkeit der Ausübung des bilanzsteuerlichen Bewertungswahlrechts durch die

  • BFH, 30.08.2012 - X B 214/11  

    Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 30. 8. 2012 X B 213/11 - Keine

  • FG Niedersachsen, 12.05.2010 - 2 K 295/07  

    Keine nachträgliche Änderung der Wahlrechtsausübung nach § 24 Abs. 2 S. 1

  • FG Köln, 22.03.2012 - 10 K 2089/09  

    Zuordnung von Verbindlichkeiten zum Zwecke der Wertanpassung nach Einbringung

  • FG Hessen, 26.05.2011 - 3 K 1304/06  

    Abgrenzung zwischen betrieblicher Veräußerungsrente und privater

  • FG Hamburg, 07.04.2011 - 6 V 22/11  

    Schätzung von Besteuerungsgrundlagen nach Beendigung der Personengesellschaft

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