Rechtsprechung
| BFH, 27.02.1952 - II 129/51 U |
Volltextveröffentlichungen
Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 56, 250
- BStBl III 1952, 98
Wird zitiert von ... (10)
- BFH, 19.11.1968 - II R 16/68 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BFH, 02.03.2011 - II R 23/10
Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten …
In diesen Ausnahmefällen kann nicht etwa auf die Bemessungsgrundlage aus § 8 Abs. 2 GrEStG zurückgegriffen werden; insbesondere § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GrEStG hat nicht den Charakter einer Mindestbemessungsgrundlage (BFH-Urteil vom 27. Februar 1952 II 129/51 U, BFHE 56, 250, BStBl III 1952, 98). - BFH, 01.06.1960 - II 181/57 U Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BFH, 02.03.2011 - II R 64/08
Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten …
In diesen Ausnahmefällen kann nicht etwa auf die Bemessungsgrundlage aus § 8 Abs. 2 GrEStG zurückgegriffen werden; insbesondere § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GrEStG hat nicht den Charakter einer Mindestbemessungsgrundlage (BFH-Urteil vom 27. Februar 1952 II 129/51 U, BFHE 56, 250, BStBl III 1952, 98). - BFH, 04.07.1984 - II R 159/81
Erbbauzinsen Gegenleistung im Sinne des Grunderwerbsteuergesetzes?
Auf den Wert des Grundstücks bzw. den des Erbbaurechts als Bemessungsgrundlage ist - von dem hier nicht interessierenden Fall der vorhandenen, aber nicht zu ermittelnden Gegenleistung abgesehen - nicht nur unter der Voraussetzung zurückzugreifen, daß eine Gegenleistung überhaupt nicht vorhanden ist (vgl. BFH-Urteil vom 23. November 1972 II R 95/66, BFHE 108, 252, 253, BStBl II 1973, 368), sondern auch dann, wenn vom Fehlen einer Gegenleistung deswegen ausgegangen werden muß, weil das vereinbarte Entgelt aufgrund des § 11 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 GrEStG HE nicht zur steuerlichen Gegenleistung gehört (vgl. BFH-Urteil vom 27. Februar 1952 II 129/51 U, BFHE 56, 250, BStBl III 1952, 98).a) Der im Erbbaugrundbuch eingetragene Erbbauzins ist nach der ständigen Rechtsprechung des Senats dauernde Last i. S. des § 11 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 GrEStG HE und kann mithin nicht als Gegenleistung i. S. des § 10 Abs. 1 GrEStG HE angesehen werden (vgl. das bereits zitierte BFH-Urteil II 129/51 U, BFHE 56, 250, BStBl III 1952, 98; s. auch BFH-Urteile vom 1. Juni 1960 II 181/57 U, BFHE 71, 121, BStBl III 1960, 294; vom 19. November 1968 II R 16/68, BFHE 94, 160, BStBl II 1969, 90; vom 21. Dezember 1977 II R 47/73, BFHE 124, 381, BStBl II 1978, 318; vom 9. August 1978 II R 164/73, BFHE 126, 71, 75, BStBl II 1978, 678; vom 23. Juni 1982 II R 33/80, BFHE 136, 150 f., BStBl II 1982, 630).
- BFH, 30.03.1960 - II 198/58 U Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BFH, 09.09.1959 - II 157/57 U Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BFH, 22.06.1966 - II 74/63 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- FG München, 24.04.2002 - 4 K 484/00
Veräußerung eines Kiesabbaurechts an einen Dritten bei der Veräußerung eines …
Die Ausnahmevorschrift des § 9 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 GrEStG greift im Streitfall nicht ein, weil anlässlich der Veräußerung neu begründete Lasten noch nicht auf dem Grundstück ruhen (vgl. BFH Urteile vom 27.2 1952, II 129/51 U, BStBl. III 1952, 98 (99) und vom 9.9.1959, II 157/574, BStBl. III 1959, 468 und die obigen Zitate). - BFH, 10.11.1961 - VI 283/60 U Kontextvorschau leider nicht verfügbar
