Rechtsprechung
   BFH, 24.11.1967 - VI R 302/66   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 91, 42
  • NJW 1968, 1352
  • BStBl II 1968, 178



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BFH, 12.11.1992 - IV R 59/91  

    Fehlerhaftigkeit eines Bilanzansatzes

    a) Nach dem BFH-Urteil vom 24. November 1967 VI R 302/66 (BFHE 91, 42, BStBl II 1968, 178) gehörten Kanalbaubeiträge zu den nachträglichen Anschaffungskosten des Grund und Bodens, und zwar auch dann, wenn das Grundstück bis zum Anschluß an die Kanalisation über eine noch verwendbare Sickergrube entsorgt worden war.

    Seine abweichende Auffassung im Urteil vom 6. August 1965 VI 249/64 U (BFHE 83, 317, BStBl III 1965, 615), wonach Erhaltungsaufwand vorliegen sollte, wenn eine Sickergrube durch den Anschluß an die öffentliche Kanalisation ersetzt wird, hat der BFH im Urteil in BFHE 91, 42, BStBl II 1968, 178 ausdrücklich aufgegeben.

    Der Bewertung der Grundstücke in der Übergangsbilanz wurden vielmehr die rechtlichen Erkenntnisse zugebilligt, die sich aus der früheren Rechtsprechung des BFH, nämlich dem Urteil in BFHE 91, 42, BStBl II 1968, 178 ergaben.

  • BFH, 18.07.1972 - VIII R 43/68  
    »Der VIII. Senat des BFH schließt sich der Rechtsprechung des IV. und VI. Senats in den Urteilen IV 290/63 vom 03.08.1966 (BFH 86, 710, BStBl III 1967, 600) und VI R 302/66 vom 24.11.1967 (BFH 91, 42, BStBl II 1968, 178), wonach Kanalanschlußkosten beim Grund und Boden und nicht beim Gebäude anzusetzen sind, auch für den Fall an, daß sich der gemeindliche Kanalbaubeitrag des Grundstückseigentümers nach der Bebauung des Grundstücks richtet.«.

    Der VI. Senat habe allerdings im Urteil VI R 302/66 vom 24. November 1967 (BFH 91, 42, BStBl II 1968, 178) an den im Urteil VI 249/64 U enthaltenen Grundsätzen nicht mehr festgehalten und den Kanalanschlußbeitrag zu den Aufwendungen für den Grund und Boden gerechnet.

    Die Begründung des Urteils VI R 302/66 sei jedoch nicht überzeugend.

    Im Anschluß an das BFH-Urteil IV 290/63, in dem bereits der Grundsatz einer gleichartigen Behandlung von Straßenanliegerbeiträgen und Kanalanschlußbeiträgen aufgestellt wurde, gab auch das Urteil VI R 302/66 die gegenteilige Auffassung des Urteils VI 249/64 U ausdrücklich auf, und nahm an, daß die Kanalbaubeiträge nicht anders als die Straßenanliegerbeiträge (§§ 127ff. des Bundesbaugesetzes - BBauG -) behandelt werden könnten.

    Den Sachverhalten der beiden Urteile IV 290/63 vom VI R 302/66 läßt sich nicht entnehmen, nach welchen Grundsätzen im einzelnen der Kanalanschlußbeitrag bemessen und erhoben wurde, ob nur nach Maßgabe des durch den Kanal berührten Grund und Bodens, oder, wie im Streitfall, nach der bebauten Fläche und Geschoßhöhe (§ 33 der Zweckverbandssatzung).

  • BFH, 03.12.2002 - IX R 64/99  

    Steuerrecht - Herstellungskosten: Wann liegt wesentliche Verbesserung vor?

    Derartige sog. Hausanschlusskosten hat die Rechtsprechung grundsätzlich zu den Herstellungskosten des Gebäudes gezählt, weil sie unumgänglich mit der Herstellung eines modernen Wohnhauses verbunden sind (BFH-Urteile vom 24. November 1967 VI R 302/66, BFHE 91, 42, BStBl II 1968, 178; vom 19. Oktober 1999 IX R 34/96, BFHE 190, 361, BStBl II 2000, 257, unter II. 2.).
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