Rechtsprechung
   BGH, 02.11.1989 - IX ZR 197/88   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion

    Zwangsverwaltung - Gemeinschaftsschaden - Schadensersatz - Schlüssiges Verhalten - Erklärungsbewußtsein - Willenserklärung - Schuldhafte Verkürzung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anspruch des neuen Zwangsverwalters gegen den bisherigen auf Ersatz des von diesem schuldhaft verursachten Gemeinschaftsschadens

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schuldhafte Verkürzung der Zwangsverwaltungsmasse durch den Verwalter

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schuldhafte Verkürzung der Zwangsverwaltungsmasse

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 109, 171
  • NJW 1990, 454
  • ZIP 1990, 56
  • BB 1990, 16
  • Rpfleger 1990, 132



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Wird zitiert von ... (131)  

  • BGH, 07.11.2001 - VIII ZR 13/01  

    Zum Zustandekommen eines Kaufvertrages bei einer Internet-Auktion

    Trotz fehlenden Erklärungsbewußtseins (Rechtsbindungswillens, Geschäftswillens) liegt eine Willenserklärung vor, wenn der Erklärende - wie der Beklagte - bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hätte erkennen und vermeiden können, daß seine Äußerung nach Treu und Glauben und der Verkehrssitte als Willenserklärung aufgefaßt werden durfte (BGHZ 91, 324; BGHZ 109, 171, 177).
  • BGH, 11.06.2010 - V ZR 85/09  

    Rückabwicklungsverlangen für den Kauf einer mangelhaften Eigentumswohnung:

    Soweit einem tatsächlichen Verhalten auch ohne ein solches Erklärungsbewusstsein oder ohne einen Rechtsbindungswillen die Wirkungen einer Willenserklärung beigelegt werden (vgl. BGHZ 91, 324, 329 f.; 109, 171, 177), geschieht dies zum Schutze des redlichen Rechtsverkehrs und setzt einen Zurechnungsgrund voraus.
  • BGH, 14.05.2002 - XI ZR 155/01  

    Rechtsfolgen einer unwirksamen Vollmachterteilung

    Dies setzt aber voraus, daß der Erklärende bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hätte erkennen und vermeiden können, daß seine Äußerung nach Treu und Glauben und der Verkehrssitte als Willenserklärung aufgefaßt werden durfte, und daß der Empfänger sie auch tatsächlich so verstanden hat (BGHZ 109, 171, 177 m.w.Nachw.).
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