Rechtsprechung
   BGH, 01.12.1993 - IV ZR 261/92   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    EinigVtr Art. 8; EGBGB vor Art. 3 (Deutsches Interlokales Privatrecht)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 124, 270
  • NJW 1994, 582
  • MDR 1994, 384
  • NJ 1994, 221
  • FamRZ 1994, 304
  • FamRZ 1994, 305
  • WM 1994, 157



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Wird zitiert von ... (51)  

  • BGH, 04.11.1994 - LwZR 11/93  

    Rechte der Eigentümer eines Kreispachtbetriebes

    1. Nach den insoweit maßgebenden interlokalen und intertemporalen Kollisionsregeln (BGHZ 121, 378, 385 f; 124, 270, 272 m. Anm. Thode, JZ 1994, 468 ff) ist das Klagebegehren nach dem Recht der früheren DDR zu beurteilen.

    Soweit der Bundesgerichtshof Recht der DDR auf seine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz überprüft hat (vgl. u.a. BGHZ 117, 35, 39; 123, 65; 124, 270; BGH, Urt. v. 9. Februar 1994, XII ZR 242/92, VIZ 1994, 416 m.w.N.), können die Entscheidungen nicht dahin verstanden werden, daß in Abweichung von der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ein durch staatlichen Rechtsetzungsakt der DDR geschaffener abgeschlossener Rechtszustand nachträglich einer am Grundgesetz orientierten Wirksamkeitskontrolle unterzogen werden soll.

  • BGH, 04.10.1995 - IV ZB 5/95  

    Maßgebliches Recht für die erbrechtlichen Verhältnisse an Grundstücken in der

    Welches Sachrecht danach anzuwenden ist, bestimmen die interlokalen Kollisionsregeln, die bereits vor der deutschen Einigung in der Bundesrepublik Deutschland gegolten haben und deren Fortgeltung als einziges interlokales Privatrecht der Einigungsvertrag voraussetzt (BGHZ 124, 270, 272; 127, 368, 370; BGH, Urteil vom 17.11.1994 - III ZR 70/93 - WM 1995, 124 = MDR 1995, 427 unter II 1, für BGHZ vorgesehen).

    Bei der Auslegung dieser Norm ist auf die Rechtspraxis der Deutschen Demokratischen Republik abzustellen (vgl. BGH, Urteil vom 27.1.1993 - XII ZR 178/91 - BGHR DDR-FGB § 41 Vertretungsbefugnis 1; Senat, BGHZ 124, 270, 276f.).

    Erbrecht">235 § 1 Abs. 1 EGBGB maßgeblichen "bisherigen" Rechts für das interlokale Kollisionsrecht der Bundesrepublik Deutschland entschieden hatte (dazu BGHZ 124, 270, 272), die Anwendung des Kollisionsrechts der früheren Deutschen Demokratischen Republik (also auch des § 25 Abs. 2 DDR-RAG) jedenfalls insoweit ausgeschlossen, wie (Pflichtteils-)Ansprüche in Frage stehen, die überhaupt erst durch das Vermögensgesetz und seine Umsetzung ausgelöst werden (BGHZ 123, 76, 81).

  • BGH, 24.01.2001 - IV ZB 24/00  

    Erbrecht - Erbfolge hinsichtlich Anteils des Erblassers an Erbengemeinschaft

    Welches Sachrecht danach anzuwenden ist, bestimmt sich nach dem damals in der Bundesrepublik geltenden interlokalen Kollisionsrecht (BGHZ 124, 270, 272 ff.).
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