Rechtsprechung
   BGH, 11.07.1997 - V ZR 313/95 BGH, Urteil vom 11. Juli 1997, Az.: V ZR 64/96   

Volltextveröffentlichungen (5)

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  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Rückgabe unwirksam übertragener Konsum-(Wohnungs-)Grundstücke wegen Verstoßes gegen Treu und Glauben durch freiwilliges Übernahmeangebot

Kurzfassungen/Presse (3)

Besprechungen u.ä. (2)

  • Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen , S. 21 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 242, 873, 900, 925 BGB; §§ 1, 3 VermG; Art. 21, 22 EVertr
    Konsumgenossenschaften; Vertrag vom 30. November 1956; Vertrag vom 30. Oktober 1959

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Rückgabe unwirksam übertragener Konsum-(Wohnungs-)Grundstücke wegen Verstoßes gegen Treu und Glauben durch freiwilliges Übernahmeangebot

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 136, 228
  • NJW 1997, 3227 (Ls.)
  • ZIP 1997, 1806
  • MDR 1997, 916
  • WM 1997, 1858



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 24.04.1998 - V ZR 197/97  

    Form einer freiwilligen Grundstücksversteigerung mit Vertragsschluß

    Mit der Fallgestaltung im Senatsurteil vom 11. Juli 1997, V ZR 313/95 (WM 1997, 1858, 1863 f: Überführung des Wohnungsbestandes von Konsumgenossenschaften in Volkseigentum) läßt sich der vorliegende Sachverhalt nicht vergleichen.
  • BGH, 10.10.1997 - V ZR 80/96  

    Verfassungsmäßigkeit des Bestandsschutzes für einen fehlerhaften

    Mit Urteil vom 11. Juli 1997 ( V ZR 313/95, zur Veröffentlichung - auch in BGHZ - bestimmt) hat der Senat sich hiermit auseinandergesetzt und an seiner Rechtsprechung festgehalten.

    Ob und inwieweit er im Hinblick auf die im Schrifttum geübte Kritik an seiner Entscheidung festhalten werde, stand erst mit dem Urteil vom 11. Juli 1997 (V ZR 313/95), also zu einem Zeitpunkt fest, als die parlamentarischen Beratungen über das Wohnraummodernisierungssicherungsgesetz bereits vor dem Abschluß standen.

    Die Entscheidung darüber, ob Fehler des Rechtsgeschäfts im Einzelfall aus anderen Gründen (Treu und Glauben, vgl. Senatsurteil vom 11. Juli 1997, V ZR 313/95, WM 1997, 1858 ) unbeachtlich sind, hängt von den jeweiligen Umständen ab.

  • BGH, 17.10.2003 - V ZR 91/03  

    Immobilien - Verlust des Eigentums durch Eintragung von Volkseigentum?

    Zwar durfte die Beklagte auf Grund der Senatsrechtsprechung (BGHZ 132, 245; 136, 228) davon ausgehen, daß eine Ersitzung von Volkseigentum jedenfalls nicht vor dem 1. Januar 2006 drohte.
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  • BGH, 30.09.1998 - XII ZR 199/96  

    Übergang des Eigentums an Grundstücken der Konsumgenossenschaften in

    Infolgedessen konnte das Eigentum an einem solchen Grundstück nach der Wiedervereinigung wirksam gemäß den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes vom 6. November 1969 (BGBl. I 2081) auf eine gemeindlich gegründete GmbH übertragen werden (im Anschluß an BGHZ 136, 228).

    a) Zu der Überführung in Volkseigentum aufgrund des Globalvertrages vom 30. Oktober 1959 hat der Bundesgerichtshof nach Erlaß des angefochtenen Urteils entschieden, daß zwar seinerzeit die erforderliche Auflassung der betroffenen Grundstücke nicht formgerecht erfolgt ist, daß aber die Wirksamkeit der Übertragungen während Bestehens der DDR nicht in Zweifel gezogen wurde und nach der Wiedervereinigung die Berufung auf den Formmangel gegen Treu und Glauben verstößt (BGHZ 136, 228 ff.).

  • BVerwG, 26.08.1999 - 3 C 31.98  

    Vermögenszuordnungsrecht

    Der erkennende Senat kann daher offenlassen, ob die Klägerin sich auch erfolgreich auf den vom Verwaltungsgericht in erster Linie herangezogenenen § 891 BGB (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 6. Dezember 1996 V ZR 177/95 VIZ 1997, 299) oder auf die vom Verwaltungsgericht nicht herangezogene Vorschrift des § 900 BGB (vgl. hierzu BGH, Urteile vom 26. Januar 1994 IV ZR 19/93 BGHR BGB § 900 Abs. 1 Satz 1 Nacherbenvermerk 1, vom 29. März 1996 V ZR 326/94 NJW 1996, 1890 und vom 11. Juli 1997 V ZR 313/95 BGHR BGB § 900 Abs. 1 Volkseigentum 2) berufen könnte.

    a) Der erkennende Senat muß weder entscheiden, ob die Auffassung der Beklagten zutrifft nicht die Vorschriften in den Art. 21 und 22 EV, sondern die Vorschriften der 3. Durchführungsverordnung zum Treuhandgesetz vom 29. August 1990 (GBl I S. 1333), betreffend vor allem volkseigene Güter (§ 1) sowie von Genossenschaften oder Einzelpersonen genutzte volkseigene Nutzflächen (§ 3), rechtfertigten die zugunsten der Beigeladenen erfolgte Zuordnung; noch bedarf es einer abschließenden Beantwortung der Frage, ob das in Art. 21 Abs. 1 Satz 1 EV vorausgesetzte Vermögen der Deutschen Demokratischen Republik nur im Falle von Volkseigentum vorliegt (so BGH, Urteil vom 11. Juli 1997 V ZR 313/95 BGHZ 136, 228 ), oder ob auch andere Formen staatlichen bzw. sozialistischen Eigentums zur Zuordnungsfähigkeit des betreffenden Vermögensgegenstands führen können (vgl. die Urteile vom 2. März 1995 BVerwG 7 C 61.93 Buchholz 115 Nr. 2, vom 28. September 1995 BVerwG 7 C 57.94 BVerwGE 99, 283, 286 "öffentliches Vermögen der DDR und ihrer Rechtsträger", vom 28. September 1995 BVerwG 7 C 84.94 Buchholz 111 Art. 22 Nr. 15 S. 44, vom 7. August 1997 BVerwG 3 C 20.96 BVerwGE 105, 140 für Stiftung des öffentlichen Rechts, und vom 27. August 1998 BVerwG 3 C 26.97 ; vgl. auch Beschluß vom 10. Juli 1997 BVerwG 3 B 165.96 Buchholz 111 Art. 21 Nr. 23).

  • BGH, 18.11.1998 - VIII ZR 269/97  

    Aufhebung und Zurückverweisung zum Zwecke der Nachholung der Vorabentscheidung

    Dies hätte sich nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs lediglich dann erübrigt, wenn das Berufungsgericht nicht nur die Zulässigkeit des Rechtswegs bejaht hätte (vgl. Urteile vom 5. Oktober 1995 - III ZR 61/93 = WM 1996, 1228 unter I und vom 10. November 1995 - V ZR 170/94 = WM 1996, 265 unter II 1), sondern darüber hinaus im Falle der Vorabentscheidung keinen Anlaß gesehen hätte, gemäß § 17 a Abs. 4 Sätze 4 bis 6 GVG die Beschwerde an den Bundesgerichtshof zuzulassen (BGHZ 131, 169, 171; 132, 245, 247; Urteil vom 11. Juli 1997 - V ZR 313/95 = WM 1997, 1858 unter II, insoweit in BGHZ 136, 228 nicht abgedruckt).
  • BGH, 14.03.2003 - V ZR 280/02  

    Immobilien - Eigentumserwerb nach Art. 237 Abs. 2 Nr. 2 EGBGB

    Mit § 2 Abs. 2 hat der Gesetzgeber insbesondere auf zwei Entscheidungen des Senats reagiert, nach denen eine Ersitzung von Volkseigentum - jedenfalls vor dem 1. Januar 2006 - ausgeschlossen ist (BGHZ 132, 245; 136, 228; vgl. BT-Drucks. 13/7275 S. 34; Schmidt-Räntsch, VIZ 1997, 449, 453).
  • OLG Hamburg, 19.02.2009 - 3 U 225/06  

    Wettbewerbsverstoß einer ausländischen Versandapotheke: Anwendbarkeit deutschen

    Dies gilt nach der gefestigten Rechtsprechung des BGH allerdings dann nicht, wenn das Berufungsgericht nicht nur ebenfalls die Zulässigkeit des Rechtswegs bejaht, sondern darüber hinaus im Falle der Vorabentscheidung auch keinen Anlass sieht, gemäß § 17 a Abs. 4 S. 4 bis 6 GVG die Beschwerde an den BGH zuzulassen (BGH NJW 1999, 651; BGH NJW 1996, 591; BGH NJW 1996, 1890; BGH WM 1997, 1858).
  • BGH, 19.12.1997 - V ZR 54/97  

    Moratorium für Konsumgenossenschaften und Raiffeisengenossenschaften

    Für Konsumgenossenschaften und bäuerliche Handelsgenossenschaften, die als sozialistische Genossenschaften (vgl. Senatsurt. v. 11. Juli 1997, V ZR 313/95, WM 1997, 1858, 1859, 1864, für BGHZ bestimmt) gemäß § 2 der Anordnung über die Rechtsträgerschaft an volkseigenen Grundstücken, vom 7. Juli 1969 (GBl. II S. 433, RechtstrAO) gleichfalls Rechtsträger volkseigener Grundstücke sein konnten, gab es eine solche Bestimmung nicht.
  • OLG Bremen, 28.03.2002 - 5 U 75/00  

    Zu den Voraussetzungen des Herausgabeanspruchs bei vorheriger Zahlung des Klägers

    Grundsätzlich müsste auch er also ein Verfahren nach § 17a Abs. 3 Satz 2 GVG einleiten, da der Beklagte seine Rüge der Unzulässigkeit des Rechtswegs auch in zweiter Instanz aufrecht erhalten hat (vgl. BGHZ 132, 245 m.w.N. = MDR 1996, 1112 [Leitsatz), Das erübrigt sich indes, wenn das Oberlandesgericht den ordentlichen Rechtsweg für gegeben hält und im Falle der Vorabentscheidung keinen Anlass hätte, die Beschwerde an den Bundesgerichtshof zuzulassen (vgl. BGHZ 131, 169; BGH MDR 1997, 916).

    Dass die Klägerin insoweit zunächst auf eine Schuld zahlte, die durch Feststellungsbescheid im Rahmen des VZOG entstanden war, macht dabei nach Auffassung des Senats für den zivilrechtlichen Charakter des geltend gemachten Bereicherungsanspruchs keinen Unterschied, denn der Bereicherungsanspruch ergab sich aus der nachträglichen Leistungsbestimmung nach § 267 BGB, die ihrerseits keinen öffentlich-rechtlichen Charakter hatte, jedenfalls nicht im Verhältnis der Klägerin zum Beklagten (zu Ansprüchen auf Schadensersatz und aus Geschäftsführung ohne Auftrag vgl. BGH MDR 1997, 916).

  • BGH, 19.12.1997 - V ZR 55/97  

    Recht der Genossenschaften zum Besitz an GrundstückenRecht der Genossenschaften

  • BGH, 13.02.2003 - V ZR 38/02  

    Immobilien - Veräußerung vor Ersitzung: Herausgabe des Erlöses

  • BGH, 11.07.1997 - V ZR 64/96  

    Übertragung von Grundstücken der Konsumgenossenschaften in Volkseigentum

  • OLG Brandenburg, 24.09.2009 - 5 U 143/08  

    Ansprüche der früheren Eigentümer eines Grundstücks nach Umschreibung des

  • BGH, 19.12.1997 - V ZR 56/97  

    Recht der Genossenschaften zum Besitz an GrundstückenRecht der Genossenschaften

  • KG, 21.08.2001 - 1 W 8620/99  

    Handelsregister: Amtslöschung von nach DDR-Recht eingetragenen Vermerken

  • OLG Brandenburg, 06.05.2003 - 10 U 3/02  

    Erwerbe eines Grundstücks im Wege der Ersitzung; Anrechnung der Ersitzungszeit

  • BGH, 28.11.1997 - V ZR 288/96  

    Wirksamkeit der Übertragung von Grundeigentum der Konsumgenossenschaften in

  • OLG Dresden, 27.08.1998 - 19 U 1762/96  

    Verfügung über Scheinvolkseigentum

  • BGH, 22.01.1998 - V ZB 20/97  

    Rechtsweg für Ansprüche der Konsumgenossenschaften im Verhältnis zur

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