Rechtsprechung
   BGH, 29.01.2001 - II ZR 331/00   

Verklagte ARGE

§§ 705 ff, 14 Abs. 2 BGB, BGB-Gesellschaft (GbR) ist (teil-)rechtsfähig und aktiv und passiv parteifähig (§ 50 ZPO), § 736 ZPO

Volltextveröffentlichungen (25)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

  • IWW (Kurzinformation)

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Drei aktuelle Entscheidungen

  • IWW (Kurzinformation)

    Kooperationen - Praxiskooperationen sind nun "rechts- und parteifähig"

  • IWW (Kurzinformation)

    Drei aktuelle Entscheidungen

  • nomos.de PDF, S. 25 (Kurzinformation)

    GbR ist rechts- und parteifähig

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    BGB-Gesellschaft, GbR, Gesellschafter, Gesellschaftsrecht, Haftung, OHG

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Gesellschaft des bürgerlichen Rechts rechts- und parteifähig

  • urteilsrubrik.de (Kurzinformation)

    Rechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Rechtsfähigkeit einer GbR // Gesellschaft kann künftig als solche verklagt werden

Besprechungen u.ä. (12)

  • Notare Bayern PDF, S. 5 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Auswirkungen der Rechts- und Parteifähigkeit der (Außen-)Gesellschaft bürgerlichen Rechts auf die notarielle Tätigkeit im Grundstücksverkehr

  • Notare Bayern PDF, S. 84 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    ZPO § 50 Abs. 1; BGB §§ 14 Abs. 2, 705; HGB § 128
    Rechtsfähigkeit der BGB-Gesellschaft

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Die GbR ist rechts- und parteifähig

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Bundesgerichtshof erleichtert Prozessvoraussetzungen

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    ZPO § 50 Abs. 1; BGB §§ 14 Abs. 2, 705; HGB § 128
    Rechts- und Parteifähigkeit der BGB-Gesellschaft

  • notare-wuerttemberg.de PDF, S. 3 (Entscheidungsbesprechung)

    Die BGH-Rechtsprechung zur Rechtsfähigkeit der GbR - ein Irrweg - Weshalb und Wie der Gesetzgeber korrigierend eingreifen sollte (Christian Bachmayer; BWNotZ 2009, 122)

  • notare-wuerttemberg.de PDF, S. 14 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    § 50 ZPO; § 14 BGB; § 705 BGB; § 128 HGB
    Rechtsfähigkeit der GbR

  • reinelt-bghanwalt.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Praxisprobleme mit der Prozeßfähigkeit der GbR

  • grundeigentum-verlag.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Gesellschaften bürgerlichen Rechts

  • beck.de (Entscheidungsanmerkung)

    Der Durchbruch zur Anerkennung der Rechts- und Parteifähigkeit der BGB-Gesellschaft

  • ius-it.de (Entscheidungsanmerkung)

    Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist rechtsfähig und parteifähig

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bau-ARGE: Kann sie selbst klagen und verklagt werden? (IBR 2001, 258)

Sonstiges (15)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Auswirkungen der Rechtsprechung des BGH zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts auf deren Vermieterstellung" von Dr. Birgit Weitemeyer, original erschienen in: ZMR 2004, 153 - 166.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) als Schuldnerin von Kommunalabgaben" von RA Sven Kreuter, original erschienen in: NVwZ 2008, 360 - 365.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Schuldner der Umsatzsteuer" von Herbert Fittkau, LL.M., original erschienen in: UStB 2004, 27 - 32.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts in der Zwangsvollstreckung - praktische Fragen im Notariat" von Notar Dr. Eckhard Wälzholz, RA Dr. Jochen Scheel, LL.M., original erschienen in: NotBZ 2005, 121 - 129.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gesellschafterin einer Personenhandelsgesellschaft" von RA Dr. Christian R. Schmidt und RAin Jennifer Bierly, LL.M., original erschienen in: NJW 2004, 1210 - 1213.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Grundprobleme der Parteifähigkeit" von Prof. Dr. Gerhard Wagner, LL.M., original erschienen in: ZZP 2004, 305 - 374.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Offene Fragen der Haftung des BGB-Gesellschafters" von Privatdozent Dr. Carsten Schäfer, original erschienen in: ZIP 2003, 1225 - 1234.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Personengesellschaften im Wandel zivil- und steuerrechtlicher Beurteilung" von Prof. Dr. Heinrich List, original erschienen in: BB 2004, 1473 - 1477.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Risiken bei der Abfassung von ARGE-Verträgen" von RA Dr. Antonius Ewers u. RA Dr. Hans-Claudius Scheef, original erschienen in: BauRB 2005, 24 - 26.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Treugeberhaftung" von RAin Dorothee Pfeifle und RAin Dr. Ilka Heigl, original erschienen in: WM 2008, 1485 - 1492.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Was Eigentumswohnungen von Schiffen unterscheidet - Überlegungen zur Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft" von RA Jan-Hendrik Schmidt, original erschienen in: NZM 2004, 540 - 542.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "'Ballermann' und 'Prinz': Ist die Gesellschaft bürgerlichen Rechts markenregisterfähig?" von Dr. Ulrich Hildebrandt, original erschienen in: DStR 2004, 1924 - 1926.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Lücken schließen - Haftung für Altschulden der Sozietät" von RA F. Heimann, original erschienen in: NJW 2003, 15.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Grundbuch" von RA Dr. Hansjörg Haack, LL.M., FASteuerR, original erschienen in: NWB 2010, 356 - 359.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Die Haftungsbeschränkung für die geschlossene Immobilienfonds-GbR - eine Kritik" von Tony Grobe, original erschienen in: WM 2011, 2078 - 2065.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 146, 341
  • NJW 2001, 1056
  • ZIP 2001, 330
  • MDR 2001, 459
  • DNotZ 2001, 234
  • NZA 2001, 408 (Ls.)
  • NZI 2001, 241
  • NZM 2001, 299
  • ZMR 2001, 338
  • VersR 2001, 510
  • WM 2001, 408
  • BB 2001, 374
  • DB 2001, 423
  • DB 2001, 428
  • Rpfleger 2001, 246
  • BauR 2001, 689 (Ls.)
  • BauR 2001, 693
  • BauR 2001, 775
  • ZfBR 2001, 392
  • ZfBR 2001, 399



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Wird zitiert von ... (897)  

  • BGH, 02.06.2005 - V ZB 32/05  

    Vertragsrecht - Wohnungseigentümergemeinschaft kann rechtsfähig sein

    Daraus ist jedoch ähnlich wie im Falle der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. BGHZ 146, 341, 343 f.) nicht zu folgern, daß diese Möglichkeit von Gesetzes wegen ausgeschlossen sein sollte (Derleder, PiG 63, 29, 56; Maroldt, aaO, S. 8, ders., ZWE 2002, 387, 388; vgl. Schwörer, NZM 2002, 421, 424 u. aus dem gesellschaftsrechtlichen Schrifttum K. Schmidt, NJW 2001, 993, 996 f).

    Denn eine Schuld kann immer nur Subjekte, nicht aber Vermögensmassen treffen (BGHZ 146, 341, 345).

    Hier ist die Vorlage einer Eigentümerliste Bestimmtheitserfordernis, dem noch in der Rechtsmittelinstanz entsprochen werden kann (BayObLG ZMR 2002, 136, 137; NJW-RR 2002, 732, 733; ähnlich ZMR 2004, 842, 843; krit. Derleder, PiG 63, 40; zur parallelen Wertung als Vorwegnahme der Parteifähigkeit bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts BGHZ 146, 341, 350 f.).

    cc) Läßt sich eine Auswechslung der Vertragspartner kaum begründen, müßten konsequenterweise nur die zur Zeit des Vertragsschlusses im Grundbuch eingetragenen Wohnungseigentümer für die hieraus resultierenden Verbindlichkeiten haften (vgl. OLG Oldenburg WE 1994, 218, 219; OLG Düsseldorf BauR 1997, 334; Maroldt, aaO, S. 81; Derleder, PiG 63, 29, 41 u. 46; Ott, ZMR 2002, 169, 170; Elzer, ZMR 2004, 633, 636; vgl. für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts vor Anerkennung ihrer Rechtsfähigkeit BGHZ 146, 341, 345), es sei denn, etwaige Sondernachfolger hätten sie übernommen und den Alteigentümer entlastet (vgl. BGH, Urt. v. 9. Februar 2004, II ZR 218/01, NJW-RR 2004, 874).

    Die Behandlung als nicht rechtsfähiger Verband brachte hier ähnliche Probleme mit sich wie im Fall der Wohnungseigentümergemeinschaft, namentlich bei der korrekten Bezeichnung von Anspruchs- bzw. Prozeßgegner (BGHZ 146, 341, 348 ff.), beim Wechsel im Mitgliederbestand und bei der Haftungsverfassung (BGHZ 146, 341, 345).

  • BGH, 04.12.2008 - V ZB 74/08  

    Grundbucheintragung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

    a) Auszugehen ist davon, dass die GbR, ohne juristische Person zu sein (BGHZ 146, 341, 343; Leipold, FS Canaris [2007] S. 221, 227 f.), (teil-) rechtsfähig ist, soweit sie durch Teilnahme am Rechtsverkehr eigene Rechte und Pflichten begründet (BGHZ 146, 341, 344; Senat, Urt. v. 25. Januar 2008, V ZR 63/07, NJW 2008, 1378, 1379).
  • BGH, 07.04.2003 - II ZR 56/02  

    Zur Haftung neu eingetretener Gesellschafter einer Gesellshaft bürgerlichen

    Das Verhältnis zwischen der Gesellschafts- und der Gesellschafterhaftung bestimme sich nach der Entscheidung des Senats vom 29. Januar 2001 (BGHZ 146, 341, 358) analog §§ 128 f. HGB.

    a) Es kann dahinstehen, ob dies bereits daraus, daß der Gesellschafter im Grundsatz stets wie die Gesellschaft haftet, also dem sog. Akzessorietätsprinzip, folgt, das in der neueren Rechtsprechung (BGHZ 146, 341) an die Stelle der früher von ihr vertretenen Doppelverpflichtungslehre getreten ist.

    Der Weg dahin war für die Rechtsprechung jedoch damals noch verschlossen, weil sie bis zu der grundlegenden Entscheidung BGHZ 146, 341 der sog. Doppelverpflichtungslehre folgte.

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