Rechtsprechung
   BGH, 11.12.2002 - IV ZR 226/01   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    AHB § 1 Ziff. 1; WEG § 14 Nr. 4 Halbsatz 2
    Versicherung von Schäden bei Wohnungseigentum

  • NWB SteuerXpert START

    AHB § 1 Ziff. 1; WEG § 14 Nr. 4 Halbsatz 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eintrittspflicht der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht bei Wohnungseigentum

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Versicherungsrecht - Umfang des Risikoausschlusses für das Gemeinschaftseigentum

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Vermögensschäden sind im Rahmen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung zu ersetzender Schaden! (IBR 2003, 169)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Ersatzpflicht des WEG-Haftpflichtversicherers für durch Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen entstandene Schäden

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 153, 182
  • NJW 2003, 826
  • MDR 2003, 289
  • MDR 2003, 389
  • NZM 2003, 197
  • ZMR 2003, 209
  • VersR 2003, 236
  • BauR 2003, 939 (Ls.)
  • IBR 2003, 169
  • ZfBR 2003, 350



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Wird zitiert von ... (29)  

  • KG, 19.08.2008 - 6 U 67/07  

    Versicherungsrecht - Beseitigung von Grundankern als Erfüllungsschaden?

    Dabei kommt es auch auf seine Interessen an (vgl. BGH NJW 2003, 826 ff = VersR 2003, 236 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 19 m. w. Nachw.).

    Ein Schadensereignis im Sinne der Bedingungen kann auch ein vom Versicherungsnehmer gewollt herbeigeführtes Ereignis sein, wenn es rechtmäßig ist (vgl. BGH NJW 2003, 826 - zitiert nach juris: Rdnr. 16).

    Damit sind solche Vorschriften gemeint, die unabhängig vom Willen der beteiligten Parteien an die Verwirklichung eines versicherten Schadensereignisses Rechtsfolgen knüpfen (vgl. BGH NJW 2003, 826 - zitiert nach juris: Rdnr. 14; BGH NJW 2000, 1194 ff = VersR 2000, 311 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 11).

    Der Versicherungsnehmer erwartet Versicherungsschutz, wenn der Anspruch auf Ausgleich des eingetretenen Schadens im Wege der Wiederherstellung des Zustandes vor dem Schadensereignis gerichtet ist (vgl. BGH NJW 2003, 826 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 20; BGH NJW 2000, 1194 ff. - zitiert nach juris: Rdnr. 18, 19).

    Denn der durchschnittliche Versicherungsnehmer braucht nicht damit zu rechnen, dass er Lücken im Versicherungsschutz hat, ohne dass die Klausel ihm dies hinreichend verdeutlicht (vgl. BGH NJW 2003, 826 ff. - zitiert nach juris: Rdnr. 24).

  • BGH, 20.12.2006 - IV ZR 325/05  

    Versicherungsrecht - Versicherungsschutz bei mehreren Anspruchsgrundlagen

    Daher besteht Versicherungsschutz nach § 10 (1) AKB; der Klausel ist nicht zu entnehmen, dass das Leistungsversprechen des Versicherers auf Schadensersatzansprüche beschränkt sein soll, die ein widerrechtliches und dem Versicherungsnehmer vorwerfbares Verhalten voraussetzen (vgl. BGHZ 153, 182, 187).
  • BGH, 25.04.2007 - IV ZR 85/05  

    Versicherungsrecht - Ausschluss der Tierhalterhaftpflicht durch Versicherung

    Denn der durchschnittliche Versicherungsnehmer braucht nicht damit zu rechnen, dass er Lücken im Versicherungsschutz hat, ohne dass die Klausel ihm dies hinreichend verdeutlicht (st. Rspr., BGHZ 153, 182, 187 f.; Senatsurteil vom 13. Dezember 2006 - IV ZR 120/05 - VersR 2007, 388 unter II 1 a).
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  • BGH, 21.05.2010 - V ZR 10/10  

    Wohnungseigentum - Mängel des Gemeinschaftseigentums: Kein Aufopferungsanspruch

    Das Wohnungseigentumsgesetz schützt das Sondereigentum bei erlaubter Inanspruchnahme durch einen dem § 904 Satz 2 BGB nachgebildeten Aufopferungsanspruch (BGHZ 153, 182, 187; BayObLGZ 1987, 50, 52; 1994, 140, 146) und im Übrigen durch das unter den Wohnungseigentümern bestehende gesetzliche Schuldverhältnis (vgl. Senat, BGHZ 141, 224, 228), das jedem Wohnungseigentümer einen Anspruch auf eine ordnungsgemäße Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums gibt, zu der insbesondere die Instandhaltung und die Instandsetzung (§ 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG) und der Abschluss von Versicherungsverträgen (§ 21 Abs. 5 Nr. 3 WEG) gehören.
  • BGH, 24.06.2009 - IV ZR 110/07  

    Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung in sozialgerichtlichen Verfahren

    Dabei kommt es auf die Verständnismöglichkeiten eines Versicherungsnehmers ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse und damit - auch - auf seine Interessen an (BGHZ 153, 182, 185 f. ; 123, 83, 85, jeweils m.w.N.).

    Denn der durchschnittliche Versicherungsnehmer braucht nicht damit zu rechnen, dass er Lücken im Versicherungsschutz hat, ohne dass die Klausel ihm dies hinreichend verdeutlicht (BGHZ 153, 182, 187 f. ; Senatsurteile vom 29. September 2004 - IV ZR 170/03 - VersR 2004, 1596 unter II 1; vom 25. September 2002 - IV ZR 248/01 - VersR 2002, 1503 unter 2 a; vom 3. Mai 2000 - IV ZR 172/99 - VersR 2000, 963 unter II 2 b, jeweils m.w.N.).

  • BGH, 25.05.2011 - IV ZR 17/10  

    Versicherungsrecht - Vom Bergbau ausgehende Emissionen sind keine Bergbauschäden

    Dies trifft indes nicht für den auch in der Umgangssprache verwendeten Begriff von "Schäden" zu, der nicht eindeutig in den Bereich der Rechtssprache verweist , weil es dort keinen in seinen Konturen eindeutig festgelegten Schadenbegriff gibt (vgl. Senatsurteil vom 11. Dezember 2002 - IV ZR 226/01, BGHZ 153, 182, 186 zum "Schadensersatz").

    Denn sowohl in der Rechtssprache als auch im allgemeinen Sprachgebrauch werden unmittelbare Schäden an einem Recht oder Rechtsgut selbst und mittelbare Beeinträchtigungen (Vermögensfolgeschäden) unterschieden (Senatsurteil vom 11. Dezember 2002, aaO S. 188).

  • BGH, 21.04.2010 - IV ZR 308/07  

    Versicherungsrecht - Löhne sind Unterbrechungsschaden auch bei BA-Insolvenzgeld

    Dabei kommt es auf die Verständnismöglichkeiten eines Versicherungsnehmers ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse und damit - auch - auf seine Interessen an (BGHZ 153, 182, 185 f.; 123, 83, 85; jeweils m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 30.01.2004 - 23 U 90/03  

    Bauvertrag - VOB/B "als Ganzes" vereinbart?

    Entscheidend ist vielmehr, ob die Vertragsklauseln insgesamt einen Eingriff in die Ausgewogenheit des Interessensausgleichs nach der VOB/B beinhalten, deren Kernbereich verändern und dass deshalb nicht mehr von einer Gesamtübernahme der Regelungen der Verdingungsordnung gesprochen werden kann (vgl. BGH in BGH-Report 2003, 319; in BauR 2002, 775).

    Gerade auch die allgemeinen Vertragsbedingungen, die ihrerseits dem Unwerturteil des § 9 AGBG unterfallen, müssen in die Bewertung einfließen, ob nach den Vertragsgrundlagen insgesamt eine Geltung der VOB/B als Ganzes vereinbart ist (BGH in BGH-Report 2003, 319; in NJW 1995, 526, 527).

  • OLG Karlsruhe, 28.04.2005 - 19 U 189/04  

    Versicherungsrecht - Bauherrenklausel bei Privathaftpflichtversicherung

    Entscheidend bei der Auslegung allgemeiner Versicherungsbedingungen ist die Verständnismöglichkeit eines durchschnittlichen Versicherungsnehmers ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse, der die Bedingungen aufmerksam liest und verständig - unter Abwägung der Interessen der beteiligten Kreise und unter Berücksichtigung des Sinnzusammenhanges - würdigt (u.a. BGH VersR 2003, 236; BGHZ 123, 83).
  • BGH, 20.07.2011 - IV ZR 75/09  

    Notare - Vorleistungspflicht des Berufshaftpflichtversicherers

    Der durchschnittliche Versicherungsnehmer braucht nicht damit zu rechnen, dass er Lücken im Versicherungsschutz hat , ohne dass die Klausel ihm dies hinreichend verdeutlicht (Senatsurteile vom 11. Dezember 2002 - IV ZR 226/01, VersR 2003, 236 unter III 1; vom 17. März 1999 - IV ZR 89/98, VersR 1999, 748 unter 2 a).
  • BGH, 08.07.2009 - IV ZR 216/07  

    Zurückweisung der Revision betreffend die Minderung der Invaliditätsentschädigung

  • OLG Stuttgart, 12.03.2008 - 4 U 58/07  

    Regressanspruch einer Haftpflichtversicherung: Doppelversicherung bei einer

  • OLG Karlsruhe, 17.05.2011 - 12 U 45/11  

    Invaliditäts-Zusatzversicherung: Auslegung einer die Verweisung auf eine andere

  • OLG Hamm, 23.02.2005 - 20 U 109/04  

    Haftpflichtversicherung - Nebeneinander von Privathaftpflicht- und

  • BGH, 20.07.2011 - IV ZR 291/10  

    Versicherungsrecht - Berufshaftpflichtversicherung eines Notars

  • OLG Karlsruhe, 01.07.2004 - 12 U 117/04  

    Versicherungsrecht - Schadensereignis ist das ursächliche Verhalten

  • OLG Frankfurt, 29.03.2007 - 7 U 65/05  

    Schmuckversicherung: Einbruch in eine Zweitwohnung; Berücksichtigung einer

  • OLG Frankfurt, 26.05.2010 - 7 U 166/09  

    Reiserücktrittskostenversicherung: Unzumutbarkeit der Durchführung der Reise

  • OLG Karlsruhe, 01.02.2007 - 12 U 192/06  

    Formularmäßige Vereinbarung der Kürzung laufender Rentenleistungen wegen geringer

  • OLG Düsseldorf, 17.06.2008 - 4 U 121/07  

    Wirksamkeit der Bausummenklausel in der privaten Haftpflichtversicherung; Begriff

  • BGH, 20.07.2011 - IV ZR 131/09  

    Versicherungsrecht - Berufshaftpflichtversicherung eines Notars

  • OLG Köln, 21.03.2007 - 5 U 145/06  
  • OLG Frankfurt, 09.12.2009 - 7 U 117/07  

    Krankentagegeldversicherung: Berufsunfähigkeitsfeststellung für einen

  • OLG Frankfurt, 05.07.2010 - 7 U 118/09  

    Versicherungsrecht: Darlegungslast für Gründe von objektiv unzutreffenden Angaben

  • AG Stuttgart, 25.02.2011 - 62 C 6646/10  

    Wohnungseigentum - Mehrkosten wg. Sondereigentums bei Reparatur trägt Eigentümer

  • AG Bad Segeberg, 22.12.2011 - 17 C 116/11  
  • OLG Jena, 28.02.2012 - 4 U 611/11  

    Zur Auslegung von Versicherungsbedingungen

  • LG Köln, 07.10.2009 - 20 S 25/07  
  • OLG München, 21.07.2011 - 29 U 1551/11  

    § 307 Abs 1 S 2 BGB

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