Rechtsprechung
   BGH, 08.03.2005 - XI ZR 154/04   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • nomos.de PDF, S. 35 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Inhaltskontrolle bei bankinternen Anweisungen, AGB, Lastschriftrückgaben

  • Jurion

    Beurteilung bankinterner Anweisungen an nachgeordnete Geschäftsstellen; Vertretenmüssen von Lastschriftrückgabe und Scheckrückgabe; Verstoß gegen das Umgehungsverbot

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Anweisung (bankinterne) - Inhaltskontrolle

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    AGB-Inhaltskontrolle auch bei bankinterner Anweisung zur Erhebung einer Gebühr für Lastschriftrückgabe

  • zvi-online.de

    BGB § 305 Abs. 1, §§ 306a, 307, 309 Nr. 5
    Kein "Schadensersatz" der Bank für Kosten einer Lastschriftrückgabe ("verdeckte Lastschriftrückgabe")

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Bankrecht: Keine Bankgebühr bei Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Belastung der Bankkunden mit Kosten für Lastschriftrückgaben aufgrund einer internen Anweisung

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB §§ 305 Abs. 1, 306a, 307, 309 Nr. 5
    Verlangen einer Schadensersatzpauschale bei Lastschriftrückgabe mangels Deckung: Unzulässige Geschäftspraxis aufgrund bankinterner Anweisung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Sind bankinterne Anweisungen AGB?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (23)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zum Schadenersatzanspruch einer Bank nach Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung

  • damm-legal.de (Ausführliche Zusammenfassung)

    §§ 1, 4 UKlaG, §§ 305 Abs. 1, 306 a, 307, 309 Nr. 5 BGB
    Interne Anweisung zu pauschalem Schadensersatz für Rücklastschriften ist unzulässig

  • IWW (Kurzinformation)

    Bankrecht - Geplatzte Lastschrift: Pauschaler Schadenersatz als Umgehungsgeschäft nach § 306a BGB

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Geplatzte Lastschriften und ihre Bankkosten

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Keine Bankgebühren wegen abgewiesener Lastschriften

  • nomos.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Schadensersatzanspruch einer Bank nach Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gebühren für Lastschriftrückgaben

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Geplatzte Lastschriften und ihre Bankkosten

  • rechtsindex.de (Kurzinformation und Pressemitteilung)

    Bankgebühr für gescheiterte Abbuchung nicht zulässig

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Verkappte Entgeltberechnung von Bank bei Nichteinlösung von Schecks / Lastschriften wegen ungedecktem Konto

  • info-m.de (Leitsatz)

    Lastschrifteinzug: Wer trägt die Kosten, wenn keine ausreichende Kontodeckung vorhanden ist?

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Rückgabe von Lastschriften - Konto nicht gedeckt: Bank hat keinen Anspruch auf Schadenersatz

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Gescheiterte Umgehung der AGB-Kontrolle

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 305 Abs. 1, §§ 306a, 307, 309 Nr. 5
    AGB-Inhaltskontrolle auch bei bankinterner Anweisung zur Erhebung einer Gebühr für Lastschriftrückgabe

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Schadensersatzanspruch einer Bank nach Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Schadensersatz für Rücklastschriften - Gescheiterte Umgehung der AGB-Kontrolle

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Bank darf für Lastschriftrückgabe mangels Deckung kein Entgelt formularmäßig verlangen

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    BGH untersagt erneut Gebührenerhebung für Rücklastschriften

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Unzulässige Gebührenerhebung für Rückbuchungen

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Bankgebühr für gescheiterte Abbuchung nicht zulässig

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Rücklastschrift: Auch Schadensersatz ist unzulässig

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Gescheiterte Umgehung der AGB-Kontrolle -

  • 123recht.net (Pressebericht, 8.3.2005)

    BGH verbietet Bankgebühr für gescheiterte Abbuchungen // Schlappe nicht nur für Dresdner Bank

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 35 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Inhaltskontrolle bei bankinternen Anweisungen, AGB, Lastschriftrückgaben

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 306a, 305 Abs. 1, §§ 307, 309 Nr. 5
    AGB-Inhaltskontrolle auch bei bankinterner Anweisung zur Erhebung einer Gebühr für Lastschriftrückgabe

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kosten zurückgegebener Lastschriften und Ausdehnung der AGB-Kontrolle" von Prof. Dr. Georg Borges, original erschienen in: BKR 2005, 225 - 230.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Bankgebühren für die Nichteinlösung von Lastschriften" von WissAss. Dr. Carsten Jungmann, original erschienen in: NJW 2005, 1621 - 1624.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Vom Missbrauch der AGB-Kontrolle zur Umgehung des Wettbewerbsrechts, Zugleich Besprechung von BGH v. 8.3.2005 - XI ZR 154/04, ZIP 2005, 798" von PD Dr. Robert Freitag, original erschienen in: ZIP 2005, 2052 - 2056.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 162, 294
  • NJW 2005, 1645
  • ZIP 2004, 1496
  • ZIP 2005, 798
  • MDR 2005, 939
  • WM 2005, 874
  • BB 2005, 1182
  • DB 2005, 1106



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Wird zitiert von ... (37)  

  • BGH, 10.06.2008 - XI ZR 283/07  

    Genehmigung eines Lastschrifteinzugs durch vorläufigen Insolvenzverwalter

    (3) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat sich nach einer Zeit nicht ganz eindeutiger Entscheidungen (vgl. BGHZ 69, 82, 85; 74, 300, 305; 74, 309, 312) die so genannte Genehmigungstheorie durchgesetzt, zu der sich erstmals der erkennende Senat mit Urteil vom 14. Februar 1989 (XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521) ausdrücklich bekannt hat (nachfolgend st.Rspr. des Bundesgerichtshofs: u.a. BGHZ 144, 349, 353 f.; 161, 49, 53 ff.; 162, 294, 303; 167, 171, 174 Tz. 12 ff.; BGH, Urteile vom 10. Januar 1996 - XII ZR 271/94, WM 1996, 335, 337 und vom 25. Oktober 2007 - IX ZR 217/06, WM 2007, 2246, 2247 Tz. 12, zur Veröffentlichung in BGHZ 174, 84 vorgesehen).

    Der Schuldner hat das aus seiner Sicht zur Erfüllung Erforderliche somit getan, wenn er den Leistungsgegenstand zur Abholung durch den Gläubiger bereithält, d.h. im Lastschriftverfahren dafür sorgt, dass ausreichend Deckung auf seinem Konto vorhanden ist (Senat BGHZ 69, 361, 366; 162, 294, 302 f.; MünchKommBGB/Wenzel 5. Aufl. § 362 Rdn. 24; Ermann/Graf von Westphalen, BGB 12. Aufl. § 676 f. Rdn. 55).

    Der Beklagten, die hier sowohl erste Inkassostelle also auch Zahlungsempfängerin war, stand der Betrag ab Einlösung der Lastschrift zur Verfügung (vgl. van Gelder, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch 3. Aufl. § 56 Rdn. 41 ff., § 58 Rdn. 14, 168; Kümpel, Bank- und Kapitalmarktrecht 3. Aufl. Rdn. 4.429, 4.463; Soergel/Häuser/Welter, BGB 12. Aufl. § 675 Rdn. 206 f.; Böhm BKR 2005, 366, 369; Rottnauer WM 1995, 272, 273), und das Vermögen der Schuldnerin als Zahlungspflichtigen ist bereits mit der Belastungsbuchung, hier also seit dem 20. September 2005, vermindert, weil die Zahlstelle wegen der nach § 184 Abs. 1 BGB auf den Zeitpunkt der Belastungsbuchung rückwirkenden Genehmigung einen Aufwendungsersatzanspruch gegen den Schuldner aus § 670 BGB erwirbt (vgl. Senat BGHZ 144, 349, 353 f.; 162, 294, 303; 167, 171, 174 Tz. 13; Senatsurteil vom 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521; Bork, in: Festschrift für Gerhardt S. 69, 73; MünchKommBGB/Hüffer, 4. Aufl. § 783 Rdn. 62; Hadding WM 1978, 1366, 1369; Nobbe/Ellenberger WM 2006, 1885, 1886; Stritz DZWIR 2005, 18, 20).

  • BGH, 20.07.2010 - XI ZR 236/07  

    Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. Zivilsenats des

    Das Berufungsgericht legt der rechtlichen Einordnung des Lastschriftverfahrens aufgrund der von der Schuldnerin erteilten Einzugsermächtigung im Deckungsverhältnis die Genehmigungstheorie zugrunde, die sich in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs durchgesetzt hat (erstmals ausdrücklich Senat, Urteil vom 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521; nachfolgend st. Rspr., siehe nur BGHZ 144, 349, 353 f.; 161, 49, 53; 162, 294, 302 f.; 167, 171, Tz. 11 f.; 174, 84, Tz. 12; 177, 69, Tz. 15; BGH, Urteil vom 21. April 2009 - VI ZR 304/07, WM 2009, 1073, Tz. 9).
  • BGH, 25.10.2007 - IX ZR 217/06  

    Lastschriftenwiderruf in der Insolvenz

    aa) Die Senatsurteile zur Widerspruchsbefugnis im Einzugsermächtigungsverfahren nach Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters über das Vermögen des Schuldners haben die vom Bundesgerichtshof nunmehr seit drei Jahrzehnten in ständiger Rechtsprechung vertretene Genehmigungstheorie (vgl. BGHZ 69, 82, 85; 74, 309, 312; 95, 103, 106; 144, 349, 353; 162, 294, 303; 167, 171, 174; BGH, Urt. v. 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521; v. 10. Januar 1996 - XII ZR 271/94, WM 1996, 335, 337) zur Grundlage.
  • BGH, 13.04.2016 - XII ZR 146/14  

    Formularmäßige Verpflichtung des Mieters in einem Einkaufszentrum zum Beitritt zu

    a) Ein Umgehungsgeschäft im Sinne des § 306 a BGB liegt vor, wenn eine als Allgemeine Geschäftsbedingung unwirksame Regelung bei gleicher Interessenlage durch eine andere rechtliche Gestaltung erreicht werden soll, die nur den Sinn haben kann, dem gesetzlichen Verbot zu entgehen (vgl. BGHZ 162, 294 = NJW 2005, 1645, 1646; BGHZ 179, 319 = NJW 2009, 1337 Rn. 20).

    Liegt ein Verstoß gegen das Umgehungsverbot des § 306 a BGB vor, eröffnet die Vorschrift die Anwendbarkeit der für die Wirksamkeitskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen maßgeblichen Vorschriften (vgl. BGHZ 162, 294 = NJW 2005, 1645, 1647; BGH Urteil vom 20. November 2008 - III ZR 60/08 - NJW 2009, 1199 Rn. 20).

  • BGH, 17.09.2009 - Xa ZR 40/08  

    Luftverkehrsunternehmen kann keine Pauschale in Höhe von 50 Euro für

    Im Fall des Einzugsermächtigungsverfahrens, welches die Beklagte in Art. 4.5.2 ihrer Allgemeinen Beförderungsbedingungen (im Folgenden: ABB) als einzige Alternative zur Zahlung per Kreditkarte anbietet, bedeutet dies, dass der Schuldner dem Gläubiger eine Einzugsermächtigung zu erteilen, auf seinem Konto ausreichende Deckung vorzuhalten (BGHZ 162, 294, 302) und die Einlösung einer berechtigt eingereichten Lastschrift zu genehmigen hat (van Gelder in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 58 Rdn. 157).

    Im Allgemeinen indiziert die Unvereinbarkeit einer Klausel mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung eine gegen Treu und Glauben verstoßende unangemessene Benachteiligung der Gegenseite (BGHZ 162, 294, 304; 141, 380, 390).

    Gründe, die die beanstandete Klausel bei der gebotenen umfassenden Abwägung der berechtigten Interessen aller Beteiligten (BGHZ 162, 294, 304; 153, 344, 350) gleichwohl nicht als unangemessen erscheinen lassen, sind nicht ersichtlich.

  • BGH, 04.02.2009 - VIII ZR 32/08  

    Von einem Verbraucherverband beanstandete Hinweise im Katalog eines

    Eine Umgehung des § 305 BGB läge vor, wenn die Beklagte die Hinweise im Katalog bewusst nicht als Allgemeine Geschäftsbedingungen ausgestaltet hätte, um einer Anwendung der Regelungen über Allgemeine Geschäftsbedingungen, insbesondere der Inhaltskontrolle nach §§ 307 bis 309 BGB, zu entgehen und sich auf diese Weise - ebenso wirkungsvoll wie bei der Stellung Allgemeiner Geschäftsbedingungen - etwa einen AGB-rechtlich unzulässigen Änderungsvorbehalt (§ 308 Nr. 4 BGB) einzuräumen (vgl. BGHZ 162, 294, Ls. und 299 ff.).
  • BGH, 15.05.2014 - III ZR 368/13  

    Online-Buchung eines Lehrgangs in Naturheilverfahren: Anforderungen an eine

    Es reicht aus, wenn die vorformulierte Erklärung nach ihrem objektiven Wortlaut bei dem Empfänger den Eindruck hervorruft, es solle damit der Inhalt eines vertraglichen oder vorvertraglichen Rechtsverhältnisses bestimmt werden (s. BGH, Urteile vom 4. Februar 2009 - VIII ZR 32/08, BGHZ 179, 319, 323 Rn. 11 und vom 8. März 2005 - XI ZR 154/04, BGHZ 162, 294, 297; OLG München, MMR 2007, 47, 49).
  • BGH, 11.04.2006 - XI ZR 220/05  

    Rückabwicklung von im Einzugsermächtigungsverfahren eingezogenen

    a) Anders als im Abbuchungsauftragsverfahren (vgl. BGHZ 72, 343, 345; BGH, Urteil vom 10. April 1978 - II ZR 203/76, WM 1978, 819, 820; van Gelder, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch 2. Aufl. § 57 Rdn. 64, § 58 Rdn. 45) greift die Schuldnerbank im Einzugsermächtigungsverfahren ohne eine Weisung oder einen Auftrag ihres Kunden auf dessen Konto zu (BGHZ 74, 300, 304; Senat BGHZ 144, 349, 353; 162, 294, 302 f.; BGH, Urteil vom 10. Januar 1996 - XII ZR 271/94, WM 1996, 335, 337).

    Die Schuldnerbank hat dementsprechend keinen Aufwendungsersatzanspruch, solange ihr Kunde die Belastungsbuchung nicht nach § 684 Satz 2 BGB genehmigt hat (BGHZ 74, 309, 312; 95, 103, 106; Senat BGHZ 144, 349, 353 f.; 162, 294, 303).

  • BGH, 20.07.2010 - IX ZR 37/09  

    Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. Zivilsenats des

    Für das Lastschriftverfahren in der Variante des Einzugsermächtigungsverfahrens hat sich - zunächst auf dem Gebiet des Bankrechts - trotz vereinzelter Warnungen gerade wegen der Auswirkungen im Insolvenzrecht (Canaris WM 1980, 354, 361 ff) die Genehmigungstheorie durchgesetzt (erstmals in BGH, Urt. v. 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521; weiter BGHZ 144, 349, 353 f; 162, 294, 303; 167, 171, 174; 177, 69, 74).
  • OLG Frankfurt, 04.12.2014 - 1 U 170/13  

    Unzulässige Klausel gegenüber Privatkunden bezüglich Kosten für geduldete

    Mit seinem Klageantrag zu I.2 wendet sich der Kläger nicht gegen die Klausel in Ziff. 10 als einer Allgemeinen Geschäftsbedingung im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB, sondern gegen ein tatsächliches Verhalten der Beklagten, auf der Grundlage dieser Klausel den in Ziff. 8 bedungenen Betrag von 6, 90 EUR dem Kundenkonto zu belasten, also gegen einen Realakt (vgl. BGH, Urt. v. 08.03.2005 - XI ZR 154/04, BGHZ 162, 294 [juris Rn. 20]).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, welcher der Senat folgt, finden die Vorschriften über Allgemeine Geschäftsbedingungen rechtlich auch Anwendung, wenn sie durch anderweitige Gestaltungen umgangen werden (BGH, Urt. v. 08.03.2005 - XI ZR 154/04, BGHZ 162, 294 [juris Rn. 23]; OLG Düsseldorf, Urt. v. 13.02.2014 - I-6 U 84/13, NJW-RR 2014, 729 [juris Rn. 36]).

    Entsprechend liegt ein Verstoß gegen das Umgehungsverbot des § 306 a BGB vor, wenn eine als Allgemeine Geschäftsbedingung unwirksame Regelung bei gleicher Interessenlage durch eine andere Regelung erreicht wird, die nur den Sinn haben kann, dem gesetzlichen Verbot zu entgehen (BGH, Urt. v. 08.03.2005, a.a.O., juris Rn. 24; OLG Düsseldorf, a.a.O.).

    Es genügt das Vorliegen der objektiven Voraussetzungen, einer besonderen Umgehungsabsicht bedarf es nicht (Palandt-Grüne-berg, a.a.O., § 306 a Rn. 2; MüKoBGB-Basedow, 6. Aufl. 2012; § 306 a Rn. 3; BeckOK BGB/H. Schmidt, Ed. 33, Stand: 01.11.2014, § 306 a Rn. 3; offen gelassen von BGH, Urt. v. 08.03.2005, a.a.O.).

  • OLG Celle, 07.11.2007 - 3 U 152/07  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen einer Bank für Girogeschäfte: Pauschale

  • OLG Hamm, 29.11.2007 - 17 U 91/07  

    Prospekthinweise AGB

  • OLG Schleswig, 15.10.2015 - 2 U 3/15  

    Wirksamkeit der Erhebung einer pauschalen Gebühr im Fall einer Rücklastschrift

  • BGH, 10.12.2014 - IV ZR 289/13  

    Ratenschutz-Versicherung für Bankkredit: Intransparenz einer

  • OLG Hamm, 31.01.2008 - 17 U 112/07  

    Pauschalierter; Schadensersatz; Stornogebühr; Lastschriftverfahren

  • LG Dortmund, 25.05.2007 - 8 O 55/06  

    "Billigflieger" dürfen in Schadenspauschale für Rücklastschriften keine

  • OLG Stuttgart, 23.09.2015 - 9 U 31/15  

    Entscheidung über Scala-Sparverträge

  • OLG Stuttgart, 26.04.2012 - 2 U 118/11  

    Allgemeine Versicherungsbedingungen einer Rechtsschutzversicherung:

  • OLG Stuttgart, 23.09.2015 - 9 U 48/15  

    Entscheidung über Scala-Sparverträge

  • OLG Frankfurt, 29.05.2015 - 10 U 35/13  

    Zulässigkeit von Bank-AGB (hier smsTan-Preisklausel)

  • OLG Stuttgart, 29.12.2011 - 2 U 50/11  

    Lebensversicherung: Klausel über einen Ratenzahlungszuschlag bei unterjähriger

  • OLG Düsseldorf, 13.02.2014 - 6 U 84/13  

    Zulässigkeit der Inrechnungstellung von Pauschalen für Rücklastschriften und

  • LG Frankfurt/Main, 13.05.2009 - 2 O 3/09  
  • OLG Düsseldorf, 20.06.2007 - 16 U 129/06  

    Zur Widerspruchsmöglichkeit des Schuldners im Einzugsermächtigungsverfahren

  • OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07  

    "Lieferverträge über Flüssiggas" - AGB-Inhaltskontrolle

  • LG Kiel, 12.12.2014 - 17 O 164/14  
  • OLG Düsseldorf, 08.01.2015 - 2 U 39/14  

    Wirksamkeit einer vorformulierten Bestätigung über eine vor Vertragsschluss

  • OLG Frankfurt, 13.11.2007 - 11 U 24/07  

    Schadensersatzansprüche wegen Verletzung einer vertraglichen

  • OLG Düsseldorf, 10.12.2007 - 24 U 110/07  

    Unwirksamkeit einer Schadenspauschale bei Kündigung eines

  • LG Hamburg, 04.05.2010 - 312 O 703/09  

    Urhebervertragsrecht: Wirksamkeit Allgemeiner Geschäftsbedingungen eines Verlages

  • LG Bonn, 22.04.2009 - 5 S 292/08  

    Die für den Widerruf einer im Einzugsermächtigungsverfahren verbuchten

  • LG Düsseldorf, 05.06.2013 - 12 O 649/12  

    Inrechnungstellung eines Pauschalbetrages in Höhe von 13,00 EUR für eine

  • OLG München, 12.11.2015 - 29 U 2092/15  

    Vertragsstrafe, Vertragsnummer, Lastschrifteinzug, PIN, Lastschrift, mangelnde

  • OLG Naumburg, 21.02.2013 - 1 W 9/13  

    Bierlieferungsvertrag: Wirksamkeit einer Klausel über eine Schadensersatzpflicht

  • LG Düsseldorf, 10.03.2010 - 12 O 199/09  

    Wirksamkeit einer vorformulierten Klausel eines Glücksspielanbieters bzgl. einer

  • AG Bochum, 07.06.2011 - 63 C 111/11  

    Unwirksamkeit einer Vereinbarung über pauschalierten Schadensersatz

  • LG Halle, 09.01.2012 - 3 O 1482/11  

    Miet- und Gesellschaftsvertrag: Wirksamkeit der Verpflichtung zum Beitritt einer

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